Neues Testament
Philemon Kapitel 1
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Paulus, Gebundener ‹o.: Gefangener› [des] Gesalbten, Jesu, und Timotheus, der Bruder – [Dem] Philemon, dem Geliebten und unserem Mitarbeiter,
2und Apphia, der Geliebten1, und Archippus, unserem Mitstreiter, und der Gemeinde in deinem Hause:
3Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn, Jesus, [dem] Gesalbten!
4Ich danke meinem Gott allezeit, deiner gedenkend ‹und dich erwähnend› bei meinen Gebeten,
5da ich höre von deiner Liebe für alle Heiligen und [deinem] Glauben, den du gegenüber dem Herrn, Jesus, hast ‹o.: von deiner Liebe und [deiner] Treue, die du … hast›,
6auf dass die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde im Erkennen ‹und Anerkennen› all des Guten, das in ‹und unter› uns2 [ist] im Hinblick auf [den] Gesalbten Jesus3.
7Denn wir haben viel Dankbarkeit4 und Trost aufgrund deiner Liebe, da die innerlichen Regungen5 der Heiligen erquickt worden sind durch dich, Bruder.
8Darum, obwohl ich in Christus viel Freimütigkeit habe, dir das, [was] angebracht [ist], anzuordnen,
9rufe ich dich um der Liebe willen lieber bittend auf – als ein solcher, der ich bin, ein betagter Paulus, aber jetzt sogar ein Gebundener ‹o.: Gefangener› Jesu, [des] Gesalbten ‹o.: wegen Jesu, [des] Gesalbten›.
10 Ich rufe dich bittend auf, hinsichtlich meines Kindes, das ich in meinen Fesseln6 ‹gezeugt und› geboren habe, Onesimus,
11 vormals dir unbrauchbar, jetzt aber dir und mir gut brauchbar. Den habe ich zu dir zurückgeschickt.
12 Du nun, nimm ihn, das ist mein Innerstes ‹o.: ihn, der [Teil] meiner inneren Regungen [ist]›7, zu [dir] hin;
13 den ich gern für mich selbst behalten hätte, damit er für dich ‹o.: zu deinen Gunsten› mir diente in den Fesseln des Evangeliums ‹o.: in den Fesseln für das Evangelium; in den Fesseln, [die ich] der guten Botschaft wegen [trage]›8.
14 Aber ohne deine Meinung ‹, ohne dein Urteil,› wollte ich nichts tun, damit dein Gutes nicht wie aus Zwang sei, sondern aus Freiwilligkeit.
15 Denn vielleicht war er deswegen für eine Stunde [von dir] getrennt, damit du ihn für äonisch ‹, für undenkbar lange,› zurückhabest,
16 nicht länger als einen Sklaven, sondern als mehr denn einen Sklaven: als geliebten Bruder, besonders mir, wie viel mehr aber dir, beides, im Fleisch ‹eig.: in Fleisch› und im Herrn.
17 Wenn du mich also für einen Mitteilhabenden ‹, einen Gefährten,› hältst, nimm ihn auf wie mich!
18 Und wenn er dir irgendwie Unrecht getan hat ‹, dich geschädigt hat,› oder dir [etwas] schuldet, stelle das mir in Rechnung.
19 Ich, Paulus, hab es mit meiner Hand geschrieben. Ich werde bezahlen!, – um dir nicht zu sagen, dass auch du selbst dich mir schuldest.
20 Ja, Bruder, möchte ich doch an dir einen Vorteil ‹o.: einen Nutzen; eine Freude› haben im Herrn. Erquicke mein Inneres ‹eig.: meine Innereien; meine inneren Regungen› im Herrn9.
21 Überzeugt von deinem Gehorchen habe ich dir geschrieben, wissend, dass du sogar über das hinaus, was ich sage, tun wirst.
22 Zugleich bereite mir auch eine Unterkunft, denn ich hoffe, ich werde durch eure ‹o.: infolge eurer› Gebete euch [in Gnade] geschenkt werden.
23 Es grüßen dich Epaphras, mein Mitkriegsgefangener in Christus Jesus,
24 Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.
25 Die Gnade unseres10 Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, mit eurem Geist! Amen!11
2und Apphia, der Geliebten1, und Archippus, unserem Mitstreiter, und der Gemeinde in deinem Hause:
3Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn, Jesus, [dem] Gesalbten!
4Ich danke meinem Gott allezeit, deiner gedenkend ‹und dich erwähnend› bei meinen Gebeten,
5da ich höre von deiner Liebe für alle Heiligen und [deinem] Glauben, den du gegenüber dem Herrn, Jesus, hast ‹o.: von deiner Liebe und [deiner] Treue, die du … hast›,
6auf dass die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde im Erkennen ‹und Anerkennen› all des Guten, das in ‹und unter› uns2 [ist] im Hinblick auf [den] Gesalbten Jesus3.
7Denn wir haben viel Dankbarkeit4 und Trost aufgrund deiner Liebe, da die innerlichen Regungen5 der Heiligen erquickt worden sind durch dich, Bruder.
8Darum, obwohl ich in Christus viel Freimütigkeit habe, dir das, [was] angebracht [ist], anzuordnen,
9rufe ich dich um der Liebe willen lieber bittend auf – als ein solcher, der ich bin, ein betagter Paulus, aber jetzt sogar ein Gebundener ‹o.: Gefangener› Jesu, [des] Gesalbten ‹o.: wegen Jesu, [des] Gesalbten›.
10 Ich rufe dich bittend auf, hinsichtlich meines Kindes, das ich in meinen Fesseln6 ‹gezeugt und› geboren habe, Onesimus,
11 vormals dir unbrauchbar, jetzt aber dir und mir gut brauchbar. Den habe ich zu dir zurückgeschickt.
12 Du nun, nimm ihn, das ist mein Innerstes ‹o.: ihn, der [Teil] meiner inneren Regungen [ist]›7, zu [dir] hin;
13 den ich gern für mich selbst behalten hätte, damit er für dich ‹o.: zu deinen Gunsten› mir diente in den Fesseln des Evangeliums ‹o.: in den Fesseln für das Evangelium; in den Fesseln, [die ich] der guten Botschaft wegen [trage]›8.
14 Aber ohne deine Meinung ‹, ohne dein Urteil,› wollte ich nichts tun, damit dein Gutes nicht wie aus Zwang sei, sondern aus Freiwilligkeit.
15 Denn vielleicht war er deswegen für eine Stunde [von dir] getrennt, damit du ihn für äonisch ‹, für undenkbar lange,› zurückhabest,
16 nicht länger als einen Sklaven, sondern als mehr denn einen Sklaven: als geliebten Bruder, besonders mir, wie viel mehr aber dir, beides, im Fleisch ‹eig.: in Fleisch› und im Herrn.
17 Wenn du mich also für einen Mitteilhabenden ‹, einen Gefährten,› hältst, nimm ihn auf wie mich!
18 Und wenn er dir irgendwie Unrecht getan hat ‹, dich geschädigt hat,› oder dir [etwas] schuldet, stelle das mir in Rechnung.
19 Ich, Paulus, hab es mit meiner Hand geschrieben. Ich werde bezahlen!, – um dir nicht zu sagen, dass auch du selbst dich mir schuldest.
20 Ja, Bruder, möchte ich doch an dir einen Vorteil ‹o.: einen Nutzen; eine Freude› haben im Herrn. Erquicke mein Inneres ‹eig.: meine Innereien; meine inneren Regungen› im Herrn9.
21 Überzeugt von deinem Gehorchen habe ich dir geschrieben, wissend, dass du sogar über das hinaus, was ich sage, tun wirst.
22 Zugleich bereite mir auch eine Unterkunft, denn ich hoffe, ich werde durch eure ‹o.: infolge eurer› Gebete euch [in Gnade] geschenkt werden.
23 Es grüßen dich Epaphras, mein Mitkriegsgefangener in Christus Jesus,
24 Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.
25 Die Gnade unseres10 Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, mit eurem Geist! Amen!11
Fußnoten
- 1 1,2 NA: Apphia, der Schwester
- 2 1,6 t. r. sowie einige Hss: in euch (anstatt „in uns“)
- 3 1,6 NA: ohne „Jesus“
- 4 1,7 Grundbed.: Gnade – NA: viel Freude
- 5 1,7 ta splangchna; wörtl.: die Innereien; die Eingeweide; d. h.: die Empfindungen im Innern; so a. Phm 12
- 6 1,10 NA: in den Fesseln (ohne „meinen“)
- 7 1,12 im Griech. Mehrzahl: splagchna, Innereien
- 8 1,13 o.: in den Evangeliumsfesseln; genitivus obiectivus
- 9 1,20 NA: in Christus.
- 10 1,25 NA: ohne „unseres“
- 11 1,25 NA: ohne „Amen!“