Neues Testament
1. Timotheus Kapitel 1
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Paulus, Apostel Jesu, [des] Gesalbten, nach [ausdrücklichem] Befehl ‹o.: Auftrag› Gottes, unseres Retters, und [des] Herrn1, Jesu, [des] Gesalbten, unserer Hoffnung –
2[Dem] Timotheus, echtem Kind im Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, unserem2 Vater, und [von dem] Gesalbten Jesus, unserem Herrn!,
3so wie ich dich, als ich nach Mazedonien zog, aufforderte ‹o.: bat; bittend aufrief›, in Ephesus zu verharren, damit du einige anweisen möchtest, nicht Anderes zu lehren
4noch auf Mythen und endlose Geschlechtsregister zu achten ‹und sich ihnen zu widmen›, was mehr zu Infragestellungen ‹und strittigen Auseinandersetzungen› beiträgt als zur Verwalterschaft ‹o.: Heilserziehung› Gottes im Glauben.3
5Das Ziel der Anweisung ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben,
6von welchen [Dingen] etliche, da sie [vom Weg] abirrten ‹und so das Ziel verfehlten›4, sich hinwenden ließen zu nichtigem Wortemachen,
7wollen Gesetzeslehrer sein, obwohl sie nicht begreifen, weder, was sie sagen, noch [das], worüber sie festen Behauptungen aufstellen.
8Wir wissen aber, dass das Gesetz edel ‹und vortrefflich› ist, sofern es jemand dem Gesetz entsprechend gebraucht,
9dieses wissend, dass für einen Gerechten [das] Gesetz nicht da ist ‹o.: gegeben ist›, sondern für Gesetzwidrige und solche, die sich nicht unterordnen, Ehrfurchtslose ‹o.: Gottesverächter; and. üsn.: Gottlose› und Sünder, Unheilige und Profane5 ‹o.: Entweihende; Gemeine›, Vaterschläger und Mutterschläger, Mörder,
10 Unzüchtige, Männerbeschläfer ‹wörtl.: Männer, die mit Männlichen den Beischlaf vollziehen bzw. bei Männlichen liegen›, solche, die Menschen zu Sklaven machen ‹d. h.: Menschenhändler›, Lügner, Meineidige und wenn sonst etwas der gesunden Lehre entgegensteht,
11 nach dem Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes, mit dem ich betraut wurde.
12 Und ich bin dem dankbar, der mich [innerlich] kräftigte, [dem] Gesalbten Jesus, unserem Herrn, dass er mich treu ‹und zuverlässig› erachtete [und] in den Dienst stellte,
13 der ich zuvor ein Lästerer und Verfolger und frecher Gewalttäter war. Mir wurde jedoch Barmherzigkeit zuteil, da ich es in Unwissenheit tat, im Unglauben.
14 Über die Maßen groß wurde aber die Gnade unseres Herrn mit Glauben ‹o.: mit Treue› und [mit] Liebe, die in Christus Jesus [ist].
15 Treu ‹, zuverlässig,› [ist] das Wort und ganzer Annahme wert, dass [der] Gesalbte, Jesus, in die Welt kam, Sünder zu retten, unter denen ich ein Erster bin.
16 Doch deswegen widerfuhr mir Barmherzigkeit, damit Jesus, [der] Gesalbte, an mir als Erstem alle Geduld erzeige, zu einem Muster ‹und Vorbild› für die, die künftig6 an ihn glauben würden zu ewigem7 Leben.
17 Aber dem König der Äonen, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen8 Gott [sind] Ehre und Herrlichkeit in die Äonen der Äonen! Amen!
18 Diese Anweisung vertraue ich dir an, Kind Timotheus, gemäß den vorher ergangenen Prophezeiungen über dich, damit du durch sie ‹eig.: in ihnen› den edlen ‹und vortrefflichen› Krieg9 führst ‹o.: in edler Kriegführung zu Felde ziehst›,
19 indem du Glauben und ein gutes Gewissen habest ‹o.: festhältst›, das etliche von sich stießen und im Hinblick auf den Glauben Schiffbruch erlitten,
20 unter denen Hymenäus ist, auch Alexander, die ich dem Widersacher ‹, dem Satan,› übergab, damit sie durch Zucht unterwiesen würden, nicht zu lästern.
2[Dem] Timotheus, echtem Kind im Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, unserem2 Vater, und [von dem] Gesalbten Jesus, unserem Herrn!,
3so wie ich dich, als ich nach Mazedonien zog, aufforderte ‹o.: bat; bittend aufrief›, in Ephesus zu verharren, damit du einige anweisen möchtest, nicht Anderes zu lehren
4noch auf Mythen und endlose Geschlechtsregister zu achten ‹und sich ihnen zu widmen›, was mehr zu Infragestellungen ‹und strittigen Auseinandersetzungen› beiträgt als zur Verwalterschaft ‹o.: Heilserziehung› Gottes im Glauben.3
5Das Ziel der Anweisung ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben,
6von welchen [Dingen] etliche, da sie [vom Weg] abirrten ‹und so das Ziel verfehlten›4, sich hinwenden ließen zu nichtigem Wortemachen,
7wollen Gesetzeslehrer sein, obwohl sie nicht begreifen, weder, was sie sagen, noch [das], worüber sie festen Behauptungen aufstellen.
8Wir wissen aber, dass das Gesetz edel ‹und vortrefflich› ist, sofern es jemand dem Gesetz entsprechend gebraucht,
9dieses wissend, dass für einen Gerechten [das] Gesetz nicht da ist ‹o.: gegeben ist›, sondern für Gesetzwidrige und solche, die sich nicht unterordnen, Ehrfurchtslose ‹o.: Gottesverächter; and. üsn.: Gottlose› und Sünder, Unheilige und Profane5 ‹o.: Entweihende; Gemeine›, Vaterschläger und Mutterschläger, Mörder,
10 Unzüchtige, Männerbeschläfer ‹wörtl.: Männer, die mit Männlichen den Beischlaf vollziehen bzw. bei Männlichen liegen›, solche, die Menschen zu Sklaven machen ‹d. h.: Menschenhändler›, Lügner, Meineidige und wenn sonst etwas der gesunden Lehre entgegensteht,
11 nach dem Evangelium der Herrlichkeit des seligen Gottes, mit dem ich betraut wurde.
12 Und ich bin dem dankbar, der mich [innerlich] kräftigte, [dem] Gesalbten Jesus, unserem Herrn, dass er mich treu ‹und zuverlässig› erachtete [und] in den Dienst stellte,
13 der ich zuvor ein Lästerer und Verfolger und frecher Gewalttäter war. Mir wurde jedoch Barmherzigkeit zuteil, da ich es in Unwissenheit tat, im Unglauben.
14 Über die Maßen groß wurde aber die Gnade unseres Herrn mit Glauben ‹o.: mit Treue› und [mit] Liebe, die in Christus Jesus [ist].
15 Treu ‹, zuverlässig,› [ist] das Wort und ganzer Annahme wert, dass [der] Gesalbte, Jesus, in die Welt kam, Sünder zu retten, unter denen ich ein Erster bin.
16 Doch deswegen widerfuhr mir Barmherzigkeit, damit Jesus, [der] Gesalbte, an mir als Erstem alle Geduld erzeige, zu einem Muster ‹und Vorbild› für die, die künftig6 an ihn glauben würden zu ewigem7 Leben.
17 Aber dem König der Äonen, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen8 Gott [sind] Ehre und Herrlichkeit in die Äonen der Äonen! Amen!
18 Diese Anweisung vertraue ich dir an, Kind Timotheus, gemäß den vorher ergangenen Prophezeiungen über dich, damit du durch sie ‹eig.: in ihnen› den edlen ‹und vortrefflichen› Krieg9 führst ‹o.: in edler Kriegführung zu Felde ziehst›,
19 indem du Glauben und ein gutes Gewissen habest ‹o.: festhältst›, das etliche von sich stießen und im Hinblick auf den Glauben Schiffbruch erlitten,
20 unter denen Hymenäus ist, auch Alexander, die ich dem Widersacher ‹, dem Satan,› übergab, damit sie durch Zucht unterwiesen würden, nicht zu lästern.
Fußnoten
- 1 1,1 NA: ohne „Herrn“
- 2 1,2 NA: ohne „unserem“
- 3 1,4 NA: was mehr zu Spekulationen [o.: Grübeleien] beiträgt
- 4 1,6 astochein, von stochos, das Ziel; die Vorsilbe a- steht für die Verneinung
- 5 1,9 bebeelos; unheilig, außerhalb des Heiligtums, (jedermann) zugänglich, profan
- 6 1,16 mellontoon
- 7 1,16 aioonios; äonischem
- 8 1,17 NA: ohne „weisen“
- 9 1,18 strateia, Feldzug, nur noch in 2Kor 10,4