Neues Testament
2. Korinther Kapitel 1
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Paulus, Apostel Jesu, [des] Gesalbten, durch [den] Willen Gottes, und Timotheus, der Bruder – Der Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, zusammen mit allen in ganz Achaia seienden Heiligen:
2Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn, Jesus, [dem] Gesalbten!
3Gelobt [sei] der Gott und Vater unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, der Vater der Erbarmungen ‹o.: des Mitgefühls› und Gott allen Zuspruchs,
4der uns Zuspruch gibt ‹eig.: der uns Zuspruch Gebende› in all unserer Bedrängnis, damit wir Zuspruch geben können denen, die in aller Bedrängnis [sind], mit dem Zuspruch, den wir selbst zugesprochen bekommen von Gott;
5weil demgemäß, wie die Leiden des Gesalbten reichlich auf uns überströmen, so auch der Zuspruch zu uns1 durch den Gesalbten reichlich auf uns überströmt.
6Sei es nun, dass wir bedrängt werden, [es ist] zu eurem Zuspruch und Heil, das gewirkt wird2 im ausdauernden Ertragen ‹, in standhaftem Erdulden,› eben der Leiden, die auch wir leiden. Und unsere Hoffnung für euch [ist] fest. Sei es, dass wir Zuspruch bekommen, [es ist] zu eurem Zuspruch und Heil3;4
7wissen wir doch, dass gleichwie ihr an den Leiden Teilhabende seid, so auch an dem Zuspruch.
8Denn wir wollen nicht, dass ihr in Unwissenheit seid, Brüder, über unsere Bedrängnis, die uns in Asia widerfuhr, dass wir über das Maß hinaus beschwert wurden, über Vermögen, sodass wir sogar am Leben verzagten ‹eig.: ohne Weg waren; keinen Ausweg mehr sahen›.
9Ja, wir hatten in uns selbst [schon] den Beschluss des Todes [angenommen], damit wir uns nicht auf uns selbst verlassen möchten, sondern auf Gott, der die Toten [auf]erweckt,
10 der uns von so großem Tode befreite ‹o.: herausriss› und befreit5, auf den wir unsere Hoffnung gesetzt haben, dass er uns auch fernerhin befreien ‹o.: herausreißen› wird,
11 wobei auch ihr durch das flehende [Gebet] für uns mitwirkt, damit von vielen Angesichtern unsertwegen gedankt werde für die Gnadengabe, die uns durch viele [erwiesen worden ist].
12 Unser Rühmen ist nämlich dieses: das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Einfalt6 und Lauterkeit Gottes7, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in [der] Gnade Gottes [unser Leben] führten in der Welt, in reicherem Maße aber bei euch;
13 denn wir schreiben euch nichts anderes, als was ihr lest oder auch erkennt ‹und versteht›. Aber ich hoffe, dass ihr es auch bis ans Ende erkennen ‹und verstehen› werdet,
14 so wie ihr uns auch, in gewissem Maß erkannt ‹und verstanden› habt, dass wir euer Ruhm sind, gleichwie auch ihr der unsere [seid] an dem Tag des Herrn Jesus.
15 Und in diesem Vertrauen ‹, in dieser Zuversicht,› nahm ich mir vor, zuerst zu euch zu kommen, damit ihr eine zweite Gnade hättet,
16 und über euch nach Mazedonien hindurchzuziehen und von Mazedonien wieder zu euch zu kommen und von euch nach Judäa geleitet ‹und für die Weiterreise ausgestattet› zu werden.
17 Als ich mir also dieses vornahm, bediente ich mich da etwa der Leichtfertigkeit? Oder nehme ich mir das, was ich mir vornehme, nach [dem] Fleisch vor, sodass bei mir das „Ja, Ja“ [zugleich] auch das „Nein, Nein“ sein soll?
18 Doch Gott ist treu ‹und zuverlässig›, dass unser Wort an euch nicht Ja und Nein wurde.
19 Denn der Sohn Gottes, Jesus, [der] Gesalbte, der unter euch durch uns verkündet wurde, durch mich und Silvanus und Timotheus, wurde nicht Ja und Nein, sondern es ist in ihm ein Ja geworden!
20 Denn so viele der Verheißungen Gottes [es gibt], in ihm [ist] das Ja, und in ihm [ist] das Amen, Gott zu Herrlichkeit ‹und Verherrlichung› durch uns.
21 Aber der, der uns zusammen mit euch in Christus hinein festigt und uns gesalbt hat, ist Gott,
22 der uns auch versiegelt hat und als Angeld den Geist8 in unseren Herzen9 gegeben hat.
23 Ich rufe aber Gott zu[m] Zeugen für meine Seele an, dass ich, um euch zu schonen, noch nicht nach Korinth gekommen bin.
24 Nicht dass wir Herren seien über euren Glauben, sondern wir sind Mitarbeiter [an] eurer Freude. Ihr steht nämlich durch [den] Glauben.
2Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn, Jesus, [dem] Gesalbten!
3Gelobt [sei] der Gott und Vater unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, der Vater der Erbarmungen ‹o.: des Mitgefühls› und Gott allen Zuspruchs,
4der uns Zuspruch gibt ‹eig.: der uns Zuspruch Gebende› in all unserer Bedrängnis, damit wir Zuspruch geben können denen, die in aller Bedrängnis [sind], mit dem Zuspruch, den wir selbst zugesprochen bekommen von Gott;
5weil demgemäß, wie die Leiden des Gesalbten reichlich auf uns überströmen, so auch der Zuspruch zu uns1 durch den Gesalbten reichlich auf uns überströmt.
6Sei es nun, dass wir bedrängt werden, [es ist] zu eurem Zuspruch und Heil, das gewirkt wird2 im ausdauernden Ertragen ‹, in standhaftem Erdulden,› eben der Leiden, die auch wir leiden. Und unsere Hoffnung für euch [ist] fest. Sei es, dass wir Zuspruch bekommen, [es ist] zu eurem Zuspruch und Heil3;4
7wissen wir doch, dass gleichwie ihr an den Leiden Teilhabende seid, so auch an dem Zuspruch.
8Denn wir wollen nicht, dass ihr in Unwissenheit seid, Brüder, über unsere Bedrängnis, die uns in Asia widerfuhr, dass wir über das Maß hinaus beschwert wurden, über Vermögen, sodass wir sogar am Leben verzagten ‹eig.: ohne Weg waren; keinen Ausweg mehr sahen›.
9Ja, wir hatten in uns selbst [schon] den Beschluss des Todes [angenommen], damit wir uns nicht auf uns selbst verlassen möchten, sondern auf Gott, der die Toten [auf]erweckt,
10 der uns von so großem Tode befreite ‹o.: herausriss› und befreit5, auf den wir unsere Hoffnung gesetzt haben, dass er uns auch fernerhin befreien ‹o.: herausreißen› wird,
11 wobei auch ihr durch das flehende [Gebet] für uns mitwirkt, damit von vielen Angesichtern unsertwegen gedankt werde für die Gnadengabe, die uns durch viele [erwiesen worden ist].
12 Unser Rühmen ist nämlich dieses: das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Einfalt6 und Lauterkeit Gottes7, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in [der] Gnade Gottes [unser Leben] führten in der Welt, in reicherem Maße aber bei euch;
13 denn wir schreiben euch nichts anderes, als was ihr lest oder auch erkennt ‹und versteht›. Aber ich hoffe, dass ihr es auch bis ans Ende erkennen ‹und verstehen› werdet,
14 so wie ihr uns auch, in gewissem Maß erkannt ‹und verstanden› habt, dass wir euer Ruhm sind, gleichwie auch ihr der unsere [seid] an dem Tag des Herrn Jesus.
15 Und in diesem Vertrauen ‹, in dieser Zuversicht,› nahm ich mir vor, zuerst zu euch zu kommen, damit ihr eine zweite Gnade hättet,
16 und über euch nach Mazedonien hindurchzuziehen und von Mazedonien wieder zu euch zu kommen und von euch nach Judäa geleitet ‹und für die Weiterreise ausgestattet› zu werden.
17 Als ich mir also dieses vornahm, bediente ich mich da etwa der Leichtfertigkeit? Oder nehme ich mir das, was ich mir vornehme, nach [dem] Fleisch vor, sodass bei mir das „Ja, Ja“ [zugleich] auch das „Nein, Nein“ sein soll?
18 Doch Gott ist treu ‹und zuverlässig›, dass unser Wort an euch nicht Ja und Nein wurde.
19 Denn der Sohn Gottes, Jesus, [der] Gesalbte, der unter euch durch uns verkündet wurde, durch mich und Silvanus und Timotheus, wurde nicht Ja und Nein, sondern es ist in ihm ein Ja geworden!
20 Denn so viele der Verheißungen Gottes [es gibt], in ihm [ist] das Ja, und in ihm [ist] das Amen, Gott zu Herrlichkeit ‹und Verherrlichung› durch uns.
21 Aber der, der uns zusammen mit euch in Christus hinein festigt und uns gesalbt hat, ist Gott,
22 der uns auch versiegelt hat und als Angeld den Geist8 in unseren Herzen9 gegeben hat.
23 Ich rufe aber Gott zu[m] Zeugen für meine Seele an, dass ich, um euch zu schonen, noch nicht nach Korinth gekommen bin.
24 Nicht dass wir Herren seien über euren Glauben, sondern wir sind Mitarbeiter [an] eurer Freude. Ihr steht nämlich durch [den] Glauben.
Fußnoten
- 1 1,5 wörtl.: unser Zuspruch; genitivus obiectivus
- 2 1,6 Partizip Präsens durativ: das fortwährend gewirkt wird
- 3 1,6 NA: ohne „und Heil“
- 4 1,6 NA hat den Satzteil „das gewirkt wird im geduldigen Ertragen eben der Leiden, die auch wir leiden“ erst am Ende von V. 6, und den Satzteil „und unsere Hoffnung ist fest für euch“ am Anfang von V. 7.
- 5 1,10 NA: befreien wird
- 6 1,12 etliche Hss: in Heiligkeit
- 7 1,12 d. h.: in göttlicher Lauterkeit; genitivus qualitatis
- 8 1,22 wörtl.: das Angeld des Geistes; Genitiv im Sinne der Gleichsetzung (genitivus explicativus bzw. epexegeticus)
- 9 1,22 in unseren Herzen: Dativ der Ortsbezeichnung