Neues Testament
Philipper Kapitel 1
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Paulus und Timotheus, Sklavendiener Jesu, [des] Gesalbten – All den Heiligen in [dem] Gesalbten, Jesus, die in Philippi sind, zusammen mit Aufsehern und Dienern:
2Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn, Jesus, [dem] Gesalbten!
3Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke ‹und euch erwähne›,
4allezeit, in allem meinem flehenden [Gebet] für euch alle, wobei ich das flehende [Gebet] mit Freude tue,
5– wegen eures Teilhabens am Evangelium ‹o.: wegen eurer Gemeinschaft für das Evangelium› vom ersten Tag bis jetzt,
6von eben diesem überzeugt, dass der, der unter ‹und in› euch ein gutes Werk anfing, es vollenden ‹und zum Ziel führen› wird bis zum Tag [des] Gesalbten, Jesu,
7so wie es recht für mich ist, dieser Gesinnung zu sein in Bezug auf euch alle, weil ich euch im Herzen habe; in meinen Fesseln und auch [bei] der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums seid ihr ja alle Mitteilhabende an der Gnade, zusammen mit mir.
8Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit [den] inneren [Empfindungen] ‹o.: herzlichen Regungen›1 Jesu, [des] Gesalbten.
9Und [um] dieses bitte ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr reich werde in Erkenntnis und allem Wahrnehmen ‹o.: Urteilsvermögen; Verständnis; Empfinden›,
10 [damit] ihr prüfen ‹und unterscheiden› mögt, was vorzuziehen sei ‹o.: was das Wesentliche sei›, damit ihr für den Tag Christi lauter ‹o.: durchleuchtet; o.: echt; unvermischt; eig.: am Sonnenlicht geprüft› seid und unanstößig,
11 erfüllt mit ‹und voll von› Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus [entstehen], zu[r] Verherrlichung und zu[m] Lob Gottes.
12 Ich will euch nun in Kenntnis setzen, Brüder, dass meine Umstände mehr zu[m] Fortschritt ‹und zu[r] Förderung› des Evangeliums geraten sind,
13 sodass meine Fesseln offenbar geworden sind [als Fesseln] in Christus, im ganzen Prätorium und bei den Übrigen allen,
14 und die meisten der Brüder, da sie im Herrn Vertrauen haben [durch] meine Fesseln, es umso kühner wagen, furchtlos das Wort zu reden.
15 Etliche zwar verkünden den Gesalbten auch aus Neid und Streit, aber etliche auch aus gutem Willen ‹o.: aus guter Gesinnung; aus Wohlgefallen›.
16 Die einen verkünden den Gesalbten aus Eigennutz ‹o.: Selbstsucht›, nicht [aus] reinen [Beweggründen], beabsichtigen dabei, meinen Fesseln Bedrängnis hinzuzufügen,
17 die anderen aber aus Liebe, wissend, dass ich zu[r] Verteidigung des Evangeliums gesetzt bin.2
18 Was tut‘s denn? Wird doch auf jede Weise, sei es zu[m] Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündet! Und in diesem freue ich mich. Aber ich werde mich auch [weiterhin] freuen.
19 Ich weiß nämlich, dass dieses für mich zu[r] Rettung ausschlagen wird durch euer flehendes [Gebet] und [durch die] Handreichung ‹und Unterstützung› des Geistes Jesu, [des] Gesalbten,
20 gemäß meiner [sehnlichen] Erwartung und Hoffnung, dass ich in nichts werde beschämt werden, sondern in aller Freimütigkeit, wie immer, so auch jetzt, Christus groß gemacht werden wird an meinem Leibe, sei es durch Leben, sei es durch Tod ‹o.: sei es in Verbindung mit Leben, sei es in Verbindung mit Tod›.
21 Denn zu leben ist für mich Christus und zu sterben Gewinn.
22 Wenn es aber im Fleisch ‹eig.: in Fleisch› zu leben [gilt], [ist] das für mich Frucht des Wirkens ‹o.: der Tätigkeit›. Und was ich vorziehen ‹o.: wählen› soll, weiß ich nicht.
23 Ich werde aber von beidem bedrängt, ich habe Lust aufzubrechen ‹o.: abzuscheiden; Abschied zu nehmen› und mit Christus zusammen zu sein, was um vieles besser wäre,
24 aber weiter im Fleisch zu verbleiben, [ist] nötiger euretwegen.
25 Und in dieser Zuversicht ‹und Überzeugung› weiß ich, dass ich bleiben werde – und zugleich bei euch allen bleiben werde – zu eurem Fortschritt ‹o.: zu eurer Förderung› und [eurer] Freude des Glaubens,
26 damit euer Rühmen an mir in Christus Jesus reich sei durch meine erneute Ankunft ‹und Gegenwart› bei euch.
27 Nur: Führt den Lebenswandel [als Glieder eines Gemeinwesens]3 würdig des Evangeliums des Gesalbten4, damit, ob ich komme und euch sehe oder abwesend bin, ich über euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist, mit einer Seele zusammen kämpfend in dem Glauben [an] das Evangelium5,
28 und euch in nichts einschüchtern lassend von den Gegnern, was ihnen ein Anzeichen [des] Untergangs ‹und Umkommens› ist, euch aber [des] Heils, und das von Gott her;
29 weil [es] euch [in Gnade] geschenkt wurde – für Christus –, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden,
30 wobei ihr dasselbe Ringen habt, wie ihr es in mir gesehen habt und jetzt hört, [dass es] in mir [ist].
2Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn, Jesus, [dem] Gesalbten!
3Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke ‹und euch erwähne›,
4allezeit, in allem meinem flehenden [Gebet] für euch alle, wobei ich das flehende [Gebet] mit Freude tue,
5– wegen eures Teilhabens am Evangelium ‹o.: wegen eurer Gemeinschaft für das Evangelium› vom ersten Tag bis jetzt,
6von eben diesem überzeugt, dass der, der unter ‹und in› euch ein gutes Werk anfing, es vollenden ‹und zum Ziel führen› wird bis zum Tag [des] Gesalbten, Jesu,
7so wie es recht für mich ist, dieser Gesinnung zu sein in Bezug auf euch alle, weil ich euch im Herzen habe; in meinen Fesseln und auch [bei] der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums seid ihr ja alle Mitteilhabende an der Gnade, zusammen mit mir.
8Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit [den] inneren [Empfindungen] ‹o.: herzlichen Regungen›1 Jesu, [des] Gesalbten.
9Und [um] dieses bitte ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr reich werde in Erkenntnis und allem Wahrnehmen ‹o.: Urteilsvermögen; Verständnis; Empfinden›,
10 [damit] ihr prüfen ‹und unterscheiden› mögt, was vorzuziehen sei ‹o.: was das Wesentliche sei›, damit ihr für den Tag Christi lauter ‹o.: durchleuchtet; o.: echt; unvermischt; eig.: am Sonnenlicht geprüft› seid und unanstößig,
11 erfüllt mit ‹und voll von› Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus [entstehen], zu[r] Verherrlichung und zu[m] Lob Gottes.
12 Ich will euch nun in Kenntnis setzen, Brüder, dass meine Umstände mehr zu[m] Fortschritt ‹und zu[r] Förderung› des Evangeliums geraten sind,
13 sodass meine Fesseln offenbar geworden sind [als Fesseln] in Christus, im ganzen Prätorium und bei den Übrigen allen,
14 und die meisten der Brüder, da sie im Herrn Vertrauen haben [durch] meine Fesseln, es umso kühner wagen, furchtlos das Wort zu reden.
15 Etliche zwar verkünden den Gesalbten auch aus Neid und Streit, aber etliche auch aus gutem Willen ‹o.: aus guter Gesinnung; aus Wohlgefallen›.
16 Die einen verkünden den Gesalbten aus Eigennutz ‹o.: Selbstsucht›, nicht [aus] reinen [Beweggründen], beabsichtigen dabei, meinen Fesseln Bedrängnis hinzuzufügen,
17 die anderen aber aus Liebe, wissend, dass ich zu[r] Verteidigung des Evangeliums gesetzt bin.2
18 Was tut‘s denn? Wird doch auf jede Weise, sei es zu[m] Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündet! Und in diesem freue ich mich. Aber ich werde mich auch [weiterhin] freuen.
19 Ich weiß nämlich, dass dieses für mich zu[r] Rettung ausschlagen wird durch euer flehendes [Gebet] und [durch die] Handreichung ‹und Unterstützung› des Geistes Jesu, [des] Gesalbten,
20 gemäß meiner [sehnlichen] Erwartung und Hoffnung, dass ich in nichts werde beschämt werden, sondern in aller Freimütigkeit, wie immer, so auch jetzt, Christus groß gemacht werden wird an meinem Leibe, sei es durch Leben, sei es durch Tod ‹o.: sei es in Verbindung mit Leben, sei es in Verbindung mit Tod›.
21 Denn zu leben ist für mich Christus und zu sterben Gewinn.
22 Wenn es aber im Fleisch ‹eig.: in Fleisch› zu leben [gilt], [ist] das für mich Frucht des Wirkens ‹o.: der Tätigkeit›. Und was ich vorziehen ‹o.: wählen› soll, weiß ich nicht.
23 Ich werde aber von beidem bedrängt, ich habe Lust aufzubrechen ‹o.: abzuscheiden; Abschied zu nehmen› und mit Christus zusammen zu sein, was um vieles besser wäre,
24 aber weiter im Fleisch zu verbleiben, [ist] nötiger euretwegen.
25 Und in dieser Zuversicht ‹und Überzeugung› weiß ich, dass ich bleiben werde – und zugleich bei euch allen bleiben werde – zu eurem Fortschritt ‹o.: zu eurer Förderung› und [eurer] Freude des Glaubens,
26 damit euer Rühmen an mir in Christus Jesus reich sei durch meine erneute Ankunft ‹und Gegenwart› bei euch.
27 Nur: Führt den Lebenswandel [als Glieder eines Gemeinwesens]3 würdig des Evangeliums des Gesalbten4, damit, ob ich komme und euch sehe oder abwesend bin, ich über euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist, mit einer Seele zusammen kämpfend in dem Glauben [an] das Evangelium5,
28 und euch in nichts einschüchtern lassend von den Gegnern, was ihnen ein Anzeichen [des] Untergangs ‹und Umkommens› ist, euch aber [des] Heils, und das von Gott her;
29 weil [es] euch [in Gnade] geschenkt wurde – für Christus –, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden,
30 wobei ihr dasselbe Ringen habt, wie ihr es in mir gesehen habt und jetzt hört, [dass es] in mir [ist].
Fußnoten
- 1 1,8 wörtl.: Innereien; splangchna; im übertragenen Sinn für den Sitz der Gefühle
- 2 1,17 NA: zuerst V. 17, dann V. 16
- 3 1,27 politeuomai, nur hier u. Apg 23,1; eig.: sich als Bürger einer Stadt (polis) entsprechend benehmen
- 4 1,27 o.: würdig der Christusbotschaft
- 5 1,27 eig.: in dem Evangeliumsglauben; genitivus obiectivus