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Neues Testament

Titus Kapitel 2

Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026

1Rede du aber, was der gesunden Lehre geziemt:
2zu [den] älteren Männern, dass sie nüchtern seien, ehrwürdig, gesunden Sinnes ‹, züchtig, mäßig, besonnen›, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Ausdauer ‹, im standhaften Erdulden›;
3zu [den] älteren Frauen ebenso, [dass sie] in einem Verhalten [seien], wie es sich für Geweihte geziemt, nicht verleumderisch ‹o.: auseinanderbringend; teuflisch›, nicht an viel Wein geknechtet, Lehrerinnen [des] Edlen,
4damit sie die jungen Frauen zu gesundem Sinn ‹und Züchtigkeit, Besonnenheit, Mäßigkeit› anhalten, [nämlich] [den] Mann zu lieben ‹, mit Zuneigung zu lieben›, [die] Kinder zu lieben1,
5gesunden Sinnes ‹, züchtig, mäßig, besonnen,› zu sein, rein ‹und keusch, geweiht›, häuslich ‹o.: haushälterisch; haushaltend; sich um das Haus [, die Familie,] kümmernd›, gut, sich den eigenen Männern unterordnend, damit das Wort Gottes nicht gelästert werde.
6Die jüngeren Männer rufe ebenso auf, gesunden Sinnes zu sein ‹, züchtig, mäßig, besonnen›;
7dabei erweise dich selbst in jeder Hinsicht als [Muster]­bild ‹o.: Vorbild› edler Taten ‹und vortrefflicher Werke›; im Lehren [erweise] Unverfälschtheit2, Würde ‹und Ernsthaftigkeit; Ehrbarkeit›, Unverdorbenheit ‹o.: Unvergänglichkeit›,
8gesundes, unanfechtbares Wort, damit der von der Gegenseite beschämt werde, da er nichts Schlechtes über uns zu sagen hat.
9[Die] Sklaven [rufe auf], sich [den] eigenen Hausherren zu unterordnen, in allem wohlangenehm zu sein, nicht widersprechend,
10 nichts unterschlagend, sondern jede gute Treue erweisend, damit sie die Lehre Gottes, unseres Retters, in allem schmücken ‹und zieren›.
11 Denn es erschien die Gnade Gottes, die allen Menschen heilbringende,
12 uns erziehend, damit wir, dem ehrfurchtslosen ‹o.: gottverachtenden› Wesen und den weltlichen Lüsten absagend, gesunden Sinnes ‹, züchtig, mäßig, besonnen,› und gerecht und ehrfürchtig ‹o.: fromm› in dem jetzigen Äon leben sollten,
13 erwartend die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters: Jesu, [des] Gesalbten,
14 der sich selbst für uns ‹und zu unseren Gunsten› gab, damit er uns von aller Gesetzwidrigkeit erlöse ‹o.: befreie› und sich selbst ein Volk des Eigentums ‹, ein erlesenes, vorzügliches Volk; ein Volk des Besitztums,›3 reinige, das eifrig sei für edle Taten ‹und vortreffliche Werke›.
15 Diese [Dinge] rede und rufe bittend auf und ‹überführe und› weise [damit] zurecht mit allem fordernden [Nachdruck] ‹eig.: mit allem [ausdrücklichem] Befehl bzw. Auftrag›. Niemand missachte dich.4

Fußnoten

  1. 1 2,4 wörtl.: mannliebend zu sein, kinderliebend zu sein; philandrous einai philoteknous
  2. 2 2,7 NA: Unverderbtheit
  3. 3 2,14 s. 2Mo 19,5; 5Mo 7,6; 14,2; 26,18; im NT nur hier
  4. 4 2,15 alle vier Verben: Imperativ Präsens durativ; in Verneinung: Niemand verachte dich forthin.