Neues Testament
2. Timotheus Kapitel 2
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Du also, mein Kind, werde [fortwährend] [innerlich] gekräftigt1 in der Gnade ‹o.: durch die Gnade›, die in Christus Jesus [ist].
2Und was du von mir hörtest im Beisein vieler ‹o.: in Verbindung mit vielen›2 Zeugen, das vertraue treuen ‹, zuverlässigen,› Menschen an, solchen, die tauglich sein werden, auch andere zu lehren.
3Du also, erdulde Übles als ein edler ‹und vortrefflicher› Soldat Jesu, [des] Gesalbten.
4Keiner, der Kriegsdienst tut ‹o.: [als Soldat] zum Kriegsfeld zieht›, verwickelt sich in die Angelegenheiten des Lebens[unterhalts], damit er dem, der ihn in den Soldatendienst aufnahm, gefalle.
5Und auch wenn jemand sich an einem Wettkampf beteiligt, wird er nicht [mit dem Kranz] gekrönt, wenn er nicht nach den Regeln kämpft.
6Es soll der sich abmühende [Acker]bauer als Erster von den Früchten Anteil bekommen.
7Bedenke, was ich sage!, denn der Herr gebe dir Verständnis3 in allem.
8Halte im Gedächtnis Jesus, [den] Gesalbten, [auf]erweckt aus [den] Toten, aus [dem] Samen Davids, gemäß meinem Evangelium,
9in welchem ich Übles erleide bis zu Fesseln, wie ein Verbrecher. Doch das Wort Gottes ist nicht gefesselt.
10 Deswegen erdulde ich alles [mit Ausdauer], der Erwählten wegen, damit auch sie [die] Rettung erlangen, die in Christus Jesus [ist], mit ewiger4 Herrlichkeit.
11 Treu ‹, zuverlässig,› [ist] das Wort: Wenn wir nämlich mitstarben, werden wir auch mitleben.
12 Wenn wir [mit Ausdauer] erdulden, werden wir auch [als Könige] mitherrschen. Wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen.
13 Wenn wir5 untreu sind, er bleibt treu ‹, zuverlässig›. Er kann sich selbst nicht verleugnen.
14 Diese [Dinge] bringe in Erinnerung [und] bezeuge dabei nachdrücklich vor dem Herrn6 [mit der Bitte], nicht Wortstreit zu führen, was zu nichts nütze [ist], [außer] zu[r] Zerstörung der Hörer.
15 Sei mit Fleiß bemüht, dich selbst Gott als bewährt zu erweisen, als ein Arbeiter, der sich nicht schämt, [der] das Wort der Wahrheit richtig schneidet ‹o.: geradlinig schneidet; o.: in rechter Weise teilt; o.: der dem Wort eine gerade Bahn schafft›.
16 Dem profanen ‹o.: entweihenden›7 leeren Gerede gehe aus dem Weg, denn sie werden ‹o.: man wird› zu mehr Ehrfurchtslosigkeit ‹o.: Gottesverachtung; and. üsn.: Gottlosigkeit› fortschreiten,
17 und ihr Wort wird um sich fressen ‹eig.: wird eine Weide haben› wie ein Krebsgeschwür. Von ihnen ist Hymenäus, auch Philetus,
18 welche in Bezug auf die Wahrheit [vom Weg] abirrten ‹und so das Ziel verfehlten›8, indem sie sagen, die9 Auferstehung sei schon geschehen, und sie bringen den Glauben etlicher zum Umsturz ‹o.: zu Fall›.
19 Gleichwohl gilt: Der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: „[Der] Herr kennt10 die, die sein sind“ (4Mo 16,5), und: „Jeder, der den Namen [des] Herrn11 nennt ‹, im fortwährenden Sinne nennt, im Munde führt›12, nehme Abstand von Ungerechtigkeit.“
20 In einem großen Hause aber sind nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und tönerne, und die einen zu[r] Ehre, die anderen zu[r] Unehre.
21 Wenn sich also jemand von diesen ‹gereinigt hat und› reinigt, wird er ein Gefäß zu[r] Ehre sein, geheiligt und13 dem Hausherrn gut brauchbar, zu jedem guten Werk bereitet.
22 Fliehe die jugendlichen Lüste! ‹o.: Sei beständig auf der Flucht [vor den] jugendlichen Lüsten!›14 Jage aber [stets] [der] Gerechtigkeit nach, [dem] Glauben, [der] Liebe, [dem] Frieden – mit den aus reinem Herzen den Herrn Anrufenden15!
23 Die törichten und zuchtlosen [strittigen] Untersuchungen ‹o.: Dispute› weise ab ‹, lass dich nicht darauf ein›, wissend, dass sie Streitigkeiten erzeugen ‹wörtl.: gebären›.
24 Ein Sklavendiener [des] Herrn aber soll ‹und darf› nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, Übles [geduldig] ertragen,
25 in Sanftmut die sich Entgegenstellenenden in Zucht nehmen, ob Gott ihnen etwa Buße ‹o.: Sinnesänderung› gebe zu Erkenntnis ‹und Anerkennung› der Wahrheit,
26 und sie wieder nüchtern werden aus der Schlinge des Teufels ‹, des Verleumders›, nachdem sie von ihm [lebend] gefangen genommen sind für seinen Willen.
2Und was du von mir hörtest im Beisein vieler ‹o.: in Verbindung mit vielen›2 Zeugen, das vertraue treuen ‹, zuverlässigen,› Menschen an, solchen, die tauglich sein werden, auch andere zu lehren.
3Du also, erdulde Übles als ein edler ‹und vortrefflicher› Soldat Jesu, [des] Gesalbten.
4Keiner, der Kriegsdienst tut ‹o.: [als Soldat] zum Kriegsfeld zieht›, verwickelt sich in die Angelegenheiten des Lebens[unterhalts], damit er dem, der ihn in den Soldatendienst aufnahm, gefalle.
5Und auch wenn jemand sich an einem Wettkampf beteiligt, wird er nicht [mit dem Kranz] gekrönt, wenn er nicht nach den Regeln kämpft.
6Es soll der sich abmühende [Acker]bauer als Erster von den Früchten Anteil bekommen.
7Bedenke, was ich sage!, denn der Herr gebe dir Verständnis3 in allem.
8Halte im Gedächtnis Jesus, [den] Gesalbten, [auf]erweckt aus [den] Toten, aus [dem] Samen Davids, gemäß meinem Evangelium,
9in welchem ich Übles erleide bis zu Fesseln, wie ein Verbrecher. Doch das Wort Gottes ist nicht gefesselt.
10 Deswegen erdulde ich alles [mit Ausdauer], der Erwählten wegen, damit auch sie [die] Rettung erlangen, die in Christus Jesus [ist], mit ewiger4 Herrlichkeit.
11 Treu ‹, zuverlässig,› [ist] das Wort: Wenn wir nämlich mitstarben, werden wir auch mitleben.
12 Wenn wir [mit Ausdauer] erdulden, werden wir auch [als Könige] mitherrschen. Wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen.
13 Wenn wir5 untreu sind, er bleibt treu ‹, zuverlässig›. Er kann sich selbst nicht verleugnen.
14 Diese [Dinge] bringe in Erinnerung [und] bezeuge dabei nachdrücklich vor dem Herrn6 [mit der Bitte], nicht Wortstreit zu führen, was zu nichts nütze [ist], [außer] zu[r] Zerstörung der Hörer.
15 Sei mit Fleiß bemüht, dich selbst Gott als bewährt zu erweisen, als ein Arbeiter, der sich nicht schämt, [der] das Wort der Wahrheit richtig schneidet ‹o.: geradlinig schneidet; o.: in rechter Weise teilt; o.: der dem Wort eine gerade Bahn schafft›.
16 Dem profanen ‹o.: entweihenden›7 leeren Gerede gehe aus dem Weg, denn sie werden ‹o.: man wird› zu mehr Ehrfurchtslosigkeit ‹o.: Gottesverachtung; and. üsn.: Gottlosigkeit› fortschreiten,
17 und ihr Wort wird um sich fressen ‹eig.: wird eine Weide haben› wie ein Krebsgeschwür. Von ihnen ist Hymenäus, auch Philetus,
18 welche in Bezug auf die Wahrheit [vom Weg] abirrten ‹und so das Ziel verfehlten›8, indem sie sagen, die9 Auferstehung sei schon geschehen, und sie bringen den Glauben etlicher zum Umsturz ‹o.: zu Fall›.
19 Gleichwohl gilt: Der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: „[Der] Herr kennt10 die, die sein sind“ (4Mo 16,5), und: „Jeder, der den Namen [des] Herrn11 nennt ‹, im fortwährenden Sinne nennt, im Munde führt›12, nehme Abstand von Ungerechtigkeit.“
20 In einem großen Hause aber sind nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und tönerne, und die einen zu[r] Ehre, die anderen zu[r] Unehre.
21 Wenn sich also jemand von diesen ‹gereinigt hat und› reinigt, wird er ein Gefäß zu[r] Ehre sein, geheiligt und13 dem Hausherrn gut brauchbar, zu jedem guten Werk bereitet.
22 Fliehe die jugendlichen Lüste! ‹o.: Sei beständig auf der Flucht [vor den] jugendlichen Lüsten!›14 Jage aber [stets] [der] Gerechtigkeit nach, [dem] Glauben, [der] Liebe, [dem] Frieden – mit den aus reinem Herzen den Herrn Anrufenden15!
23 Die törichten und zuchtlosen [strittigen] Untersuchungen ‹o.: Dispute› weise ab ‹, lass dich nicht darauf ein›, wissend, dass sie Streitigkeiten erzeugen ‹wörtl.: gebären›.
24 Ein Sklavendiener [des] Herrn aber soll ‹und darf› nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, Übles [geduldig] ertragen,
25 in Sanftmut die sich Entgegenstellenenden in Zucht nehmen, ob Gott ihnen etwa Buße ‹o.: Sinnesänderung› gebe zu Erkenntnis ‹und Anerkennung› der Wahrheit,
26 und sie wieder nüchtern werden aus der Schlinge des Teufels ‹, des Verleumders›, nachdem sie von ihm [lebend] gefangen genommen sind für seinen Willen.
Fußnoten
- 1 2,1 Imperativ Präsens durativ o. iterativ
- 2 2,2 dia
- 3 2,7 NA: wird dir Verständnis geben
- 4 2,10 aioonios; äonischer
- 5 2,13 NA: plus „nämlich“
- 6 2,14 NA: vor Gott
- 7 2,16 Profan ist das, was – im Gegensatz zum Heiligen – allen zugänglich („gemein“) ist, also nicht heilig.
- 8 2,18 astochein, von stochos, das Ziel; die Vorsilbe a- steht für Verneinung
- 9 2,18 NA: ohne „die“
- 10 2,19 eig.: hat [er]kannt; gnomischer Aorist mit präsentischer Bed. für zeitlose Aussagen
- 11 2,19 t. r.: des Gesalbten
- 12 2,19 Partizip Präsens durativ
- 13 2,21 NA: ohne „und“
- 14 2,22 Imperativ Präsens durativ o. iterativ: Fliehe und bleibe auf der Flucht; o.: Fliehe immer wieder
- 15 2,22 Partizip Präsens durativ o. iterativ: stets o. immer wieder Anrufenden