Neues Testament
Kolosser Kapitel 3
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Wenn ihr also zusammen mit dem Gesalbten [auf]erweckt wurdet, sucht das, was droben ist, wo der Gesalbte ist, sitzend zu[r] Rechten Gottes.
2Sinnt [stets] ‹o.: Haltet stets den Sinn gerichtet› auf die [Dinge] droben, nicht auf die auf der Erde,
3denn ihr starbt, und euer Leben ist verborgen ‹eig.: ist verborgen worden und [nun] verborgen›1 zusammen mit dem Gesalbten in Gott.
4Wenn der Gesalbte, unser Leben2, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr zusammen mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
5Tötet also eure3 Glieder, die auf der Erde [sind]: Unzucht, Unreinigkeit, Leidenschaft, üble Lust und die Habgier – sie ist Götzendienst;
6dieser [Dinge] wegen kommt der Zorn Gottes auf die Söhne des ‹Unglaubens und› Ungehorsams4,
7unter denen ‹d. h.: unter den Söhnen des Ungehorsams; bzw.: in denen, d. h.: in den genannten Untugenden› auch ihr einst wandeltet, als ihr in ihnen lebtet.
8Jetzt aber legt auch ihr das alles [von euch] ab: Zorn, Gemütsausbruch ‹o.: Wut; leidenschaftliche Regung›, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Munde.
9Belügt nicht einander. Zieht den alten Menschen mit seinen Handlungen aus5
10 und zieht den neuen an, der [stetig] erneuert wird zu Erkenntnis, nach [dem] Bild dessen, der ihn schuf,
11 wo nicht ist Grieche und Jude, Beschneidung ‹d. h.: Beschnittensein› und Unbeschnittensein6, Barbar ‹, Nichtgrieche›, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen: Christus.
12 Zieht also an – als Erwählte Gottes, Heilige und Geliebte –: herzliche [Empfindungen]7 [des] Mitgefühls, Freundlichkeit, demütige ‹, niedrige,› Gesinnung, Sanftmut, Geduld;
13 ertragt einander und vergebt einander [in Gnade]8 ‹eig.: schenkt einander [das Verschuldete o. Heimzuzahlende]›, wenn jemand Klage gegen [den anderen] hat; so, wie der Gesalbte9 euch [das Verschuldete] geschenkt hat, so auch ihr.
14 Über dieses alles [zieht] die Liebe [an], die [das] Band der Vollkommenheit ist.
15 Und der Friede Gottes10 walte [wie ein Kampfrichter] in euren Herzen, zu welchem ihr auch gerufen wurdet in einem Leibe. Und werdet dankbar.
16 Das Wort des Gesalbten wohne reichlich in ‹und unter› euch, wobei ihr euch [untereinander] in aller Weisheit lehrt und mahnt ‹o.: den Denksinn zurechtsetzt›11, [auch] mit Psalmen ‹d. h.: mit Liedern mit Saitenspiel›12 und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singend in Anmut ‹o.: lieblich; wörtl.: in Gnade› dem Herrn13, in eurem Herzen.
17 Und alles, was immer ihr tut, in Wort oder in Tat, [tut] alles im Namen [des] Herrn, Jesu, [dabei] dem Gott und Vater14 dankend durch ihn.
18 Die Frauen: Unterordnet euch den eigenen15 Männern [stets] ‹o.: Seid [stets] den eigenen Männern untertan›, wie es sich geziemt im Herrn.
19 Die Männer: Liebt [stets] [eure] Frauen und werdet nicht bitter gegen sie.
20 Die Kinder: Seid [stets] den Eltern gehorsam in allem, denn das ist wohlgefällig im Herrn.
21 Die Väter: Reizt eure Kinder nicht16, damit sie nicht mutlos ‹und unwillig› werden.
22 Die Sklaven: Gehorcht [stets] in allem den Herren nach [dem] Fleisch, nicht in Augendienerei, als Menschengefällige, sondern in Einfalt des Herzens, als Gott Fürchtende.17
23 Und alles, was immer ihr tut, arbeitet [stets] von Herzen ‹, aus [der] Seele,› als für den Herrn und nicht für Menschen,
24 wissend, dass ihr von dem Herrn als Vergeltung das Erbe18 empfangen werdet, denn19 ihr tut Sklavendienst dem Herrn, [dem] Gesalbten.
25 Aber20 der Unrecht Tuende21 wird zurückbekommen, was er Unrechtes getan hat, und es gibt kein ‘Gesicht-Annehmen’ ‹, kein Annehmen aufgrund des Gesichts, keine Parteilichkeit›.
2Sinnt [stets] ‹o.: Haltet stets den Sinn gerichtet› auf die [Dinge] droben, nicht auf die auf der Erde,
3denn ihr starbt, und euer Leben ist verborgen ‹eig.: ist verborgen worden und [nun] verborgen›1 zusammen mit dem Gesalbten in Gott.
4Wenn der Gesalbte, unser Leben2, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr zusammen mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
5Tötet also eure3 Glieder, die auf der Erde [sind]: Unzucht, Unreinigkeit, Leidenschaft, üble Lust und die Habgier – sie ist Götzendienst;
6dieser [Dinge] wegen kommt der Zorn Gottes auf die Söhne des ‹Unglaubens und› Ungehorsams4,
7unter denen ‹d. h.: unter den Söhnen des Ungehorsams; bzw.: in denen, d. h.: in den genannten Untugenden› auch ihr einst wandeltet, als ihr in ihnen lebtet.
8Jetzt aber legt auch ihr das alles [von euch] ab: Zorn, Gemütsausbruch ‹o.: Wut; leidenschaftliche Regung›, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Munde.
9Belügt nicht einander. Zieht den alten Menschen mit seinen Handlungen aus5
10 und zieht den neuen an, der [stetig] erneuert wird zu Erkenntnis, nach [dem] Bild dessen, der ihn schuf,
11 wo nicht ist Grieche und Jude, Beschneidung ‹d. h.: Beschnittensein› und Unbeschnittensein6, Barbar ‹, Nichtgrieche›, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen: Christus.
12 Zieht also an – als Erwählte Gottes, Heilige und Geliebte –: herzliche [Empfindungen]7 [des] Mitgefühls, Freundlichkeit, demütige ‹, niedrige,› Gesinnung, Sanftmut, Geduld;
13 ertragt einander und vergebt einander [in Gnade]8 ‹eig.: schenkt einander [das Verschuldete o. Heimzuzahlende]›, wenn jemand Klage gegen [den anderen] hat; so, wie der Gesalbte9 euch [das Verschuldete] geschenkt hat, so auch ihr.
14 Über dieses alles [zieht] die Liebe [an], die [das] Band der Vollkommenheit ist.
15 Und der Friede Gottes10 walte [wie ein Kampfrichter] in euren Herzen, zu welchem ihr auch gerufen wurdet in einem Leibe. Und werdet dankbar.
16 Das Wort des Gesalbten wohne reichlich in ‹und unter› euch, wobei ihr euch [untereinander] in aller Weisheit lehrt und mahnt ‹o.: den Denksinn zurechtsetzt›11, [auch] mit Psalmen ‹d. h.: mit Liedern mit Saitenspiel›12 und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singend in Anmut ‹o.: lieblich; wörtl.: in Gnade› dem Herrn13, in eurem Herzen.
17 Und alles, was immer ihr tut, in Wort oder in Tat, [tut] alles im Namen [des] Herrn, Jesu, [dabei] dem Gott und Vater14 dankend durch ihn.
18 Die Frauen: Unterordnet euch den eigenen15 Männern [stets] ‹o.: Seid [stets] den eigenen Männern untertan›, wie es sich geziemt im Herrn.
19 Die Männer: Liebt [stets] [eure] Frauen und werdet nicht bitter gegen sie.
20 Die Kinder: Seid [stets] den Eltern gehorsam in allem, denn das ist wohlgefällig im Herrn.
21 Die Väter: Reizt eure Kinder nicht16, damit sie nicht mutlos ‹und unwillig› werden.
22 Die Sklaven: Gehorcht [stets] in allem den Herren nach [dem] Fleisch, nicht in Augendienerei, als Menschengefällige, sondern in Einfalt des Herzens, als Gott Fürchtende.17
23 Und alles, was immer ihr tut, arbeitet [stets] von Herzen ‹, aus [der] Seele,› als für den Herrn und nicht für Menschen,
24 wissend, dass ihr von dem Herrn als Vergeltung das Erbe18 empfangen werdet, denn19 ihr tut Sklavendienst dem Herrn, [dem] Gesalbten.
25 Aber20 der Unrecht Tuende21 wird zurückbekommen, was er Unrechtes getan hat, und es gibt kein ‘Gesicht-Annehmen’ ‹, kein Annehmen aufgrund des Gesichts, keine Parteilichkeit›.
Fußnoten
- 1 3,3 Perfekt resultativ, das Ergebnis der Handlung anzeigend
- 2 3,4 NA: euer Leben
- 3 3,5 NA: ohne „eure“
- 4 3,6 o.: des Ungehorsams im Unglauben; apeitheia; Ungehorsam, der im Unglauben besteht
- 5 3,9 imperativisch verwendetes Partizip Aorist (wie 3,13; Röm 12,9–13); in Kol 3,12 wird der Imperativ wieder aufgenommen
- 6 3,11 Grundbed.: Vorhaut
- 7 3,12 splangchna, eig.: das Innere; die inneren Organe, die Eingeweide
- 8 3,13 Partizip Präsens: einander ertragend und euch gnädig vergebend; imperativisch verwendetes
- 9 3,13 NA: der Herr
- 10 3,15 NA: Und der Friede des Gesalbten
- 11 3,16 nouthetein
- 12 3,16 heb. mizmoor, d. h.: mit zum Saiteninstrument gesungenen Liedern
- 13 3,16 NA: Gott
- 14 3,17 NA: dem Gott Vater (o.: Gott, [dem] Vater)
- 15 3,18 NA: ohne „eigenen“
- 16 3,21 Imperativ Präsens durativ: hört damit auf, … zu reizen; reizt nicht länger
- 17 3,22 NA: als den Herrn Fürchtende.
- 18 3,24 o.: die Vergeltung, [nämlich] das Erbe: wörtl.: die Vergeltung des Erbes; genitivus explicativus bzw. epexegeticus
- 19 3,24 NA: ohne „denn“
- 20 3,25 NA: Denn
- 21 3,25 Partizip Präsens durativ o. iterativ: fortwährend; immer wieder