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Neues Testament

Philipper Kapitel 4

Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026

1Daher, meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und mein [Sieges]­kranz ‹, meine Krone›, auf diese Weise steht fest im Herrn, Geliebte!
2Euodia rufe ich bittend auf ‹und ermutige ich›, und Syntyche rufe ich bittend auf ‹und ermutige ich›: derselben Gesinnung zu sein ‹o.: dasselbe zu sinnen› im Herrn.
3Ja, ich ersuche auch dich, echter Mitgenosse ‹o.: Syzygos; bed.: Zusammengejochter, Mitziehender am Joch›1, nimm dich ihrer an, die in dem Evangelium zusammen mit mir kämpften – auch mit Klemens und den Übrigen, die mit mir wirkten, deren Namen im Buch ‹eig.: in der Buchrolle› [des] Lebens [sind].
4Freut euch im Herrn allezeit. Ich werde es wieder sagen: Freut euch.
5Eure Milde lasst allen Menschen kundwerden ‹o.: werde allen Menschen bekannt; lasst alle Menschen erfahren›. Der Herr ist nahe.
6Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen, mit Danksagung, eure Bitten vor Gott ‹eig.: zu Gott hin› kundwerden,
7und der Friede Gottes, der alle Denkfähigkeit ‹o.: allen Denksinn› übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken verwahren ‹o.: in Gewahrsam halten› in Christus Jesus.
8Was das Verbleibende [betrifft], Brüder: So viel als wahr ist, so viel als ehrwürdig, so viel als gerecht, so viel als rein ‹o.: keusch›, so viel als lieblich, so viel als wohllautend [ist], [sei] es eine Tugend ‹, etwas Lobenswertes›, [sei] es ein Lob, – diese [Dinge] erwägt ‹o.: zieht immer wieder in Betracht; rechnet›2.
9Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, diese [Dinge] tut ‹, tut weiterhin›, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.
10 Ich war höchst erfreut im Herrn, dass ihr schon wieder einmal aufgeblüht seid, meiner bedacht zu sein ‹o.: über mich zu sinnen; an mich zu denken›; ihr wart auch darauf bedacht, aber ihr hattet keine Gelegenheit.
11 Nicht dass ich wegen Mangels [das] sage, denn ich [meinerseits] habe gelernt, in dem, worin ich bin, genügsam zu sein ‹o.: mich genügen zu lassen›.
12 Ich weiß, auch erniedrigt zu werden, und ich weiß, auch Überfluss zu haben. In alles und jedes bin ich eingeweiht, satt sein und hungern, Überfluss haben und Mangel leiden.
13 Ich vermag alles ‹, bin stark für alles›, in dem, der mich [stets] [innerlich] kräftigt, Christus.3
14 Doch ihr habt edel ‹o.: trefflich› gehandelt [damit], dass ihr mit Anteil nahmt an meiner Bedrängnis.
15 Und ihr wisst auch selbst, [liebe] Philipper, dass im Anfang des Evangeliums, als ich von Mazedonien ausging, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft hatte in der Sache [des] Gebens und Empfangens, als nur ihr allein;
16 dass ihr sogar in Thessalonike einmal und zweimal mir [etwas] schicktet für meinen Bedarf.
17 Nicht, dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die sich mehrt ‹und reich wird› für eure Rechnung.
18 So habe ich nun von allem da – und habe Überfluss. Ich bin aufgefüllt worden ‹o.: voll gemacht›, als ich von Epaphroditus die [Dinge] von euch in Empfang nahm, einen lieblichen Geruch4, ein willkommenes Opfer, Gott wohlgefällig.
19 Aber mein Gott wird allen euren Bedarf ausfüllen ‹o.: wird euch bis zur Fülle alles geben, was ihr benötigt,› nach seinem Reichtum in Herrlichkeit, in Christus Jesus.
20 Aber unserem Gott und Vater [ist] die Herrlichkeit in die Äonen der Äonen! Amen!
21 Grüßt jeden Heiligen in Christus Jesus. Die Brüder, [die] bei mir [sind], grüßen euch.
22 Alle Heiligen grüßen euch, insbesondere die aus dem Haus des Kaisers.
23 Die Gnade des Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, mit euch allen! Amen!5

Fußnoten

  1. 1 4,3 syzygos; viell. ein Eigenname
  2. 2 4,8 Imperativ Präsens durativ o. iterativ: fortgesetzt o. wiederholt
  3. 3 4,13 NA: ohne Christus
  4. 4 4,18 wörtl.: einen Duft des Wohlgeruchs bzw. der Beruhigung und Zufriedenstellung; genitivus qualitatis; s. 1Mo 8,21; 2Mo 29,18; 3Mo 1,9
  5. 5 4,23 NA: Die Gnade des Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, mit eurem Geist.