Neues Testament
Philipper Kapitel 3
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Was das Verbleibende [betrifft], meine Brüder: Freut euch [stets] im Herrn. Euch dieselben [Dinge] zu schreiben, [ist] mir nicht lästig, euch [macht es] aber sicher ‹, damit ihr nicht zu Fall kommt›1.
2Seht auf die Hunde!; seht auf die üblen Arbeiter!; seht auf die Zerschneidung ‹o.: die Zerschnittenen›!
3Denn wir sind die Beschneidung, die wir [im] Geist Gottes ‹o.: durch [den] bzw. kraft [des] Geistes Gottes› [den verehrenden] Dienst tun2 und uns Christi Jesu rühmen ‹o.: in Christus Jesus rühmen› und nicht auf Fleisch [das] Vertrauen gesetzt haben3,
4obwohl ich auch auf Fleisch Vertrauen haben [könnte]. Wenn irgend ein anderer meint, er [habe Grund], auf Fleisch zu vertrauen, ich mehr:
5Beschneidung am achten Tag, aus dem Geschlecht Israels, dem Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer,
6nach [dem] Eifer ein Verfolger der Gemeinde ‹eig.: die Gemeinde jagend›, nach [der] Gerechtigkeit im Gesetz tadellos geworden.
7Doch die [Dinge], die mir Gewinn4 waren, die habe ich des Gesalbten wegen für Verlust ‹und Schaden› geachtet;
8ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust ‹und Schaden› wegen des übertreffenden Vorzuges, [den] Gesalbten, Jesus, zu kennen, meinen Herrn ‹eig.: wegen der Vortrefflichkeit der Kenntnis Christi Jesu, meines Herrn›, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe ‹eig.: Verlust [und Schaden] erlitten habe›, und ich achte es dafür, Unrat ‹o.: Dreck; Kot› zu sein, damit ich Christus gewinne
9und in ihm gefunden werde, nicht meine Gerechtigkeit habend, die aus dem Gesetz, sondern die durch [den] Glauben [an] Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens,
10 – um zu [er]kennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, seinem Tode gleichförmig gemacht werdend ‹o.: damit ich (o.: während ich; wobei ich) seinem Tode gleichförmig gemacht werde›,
11 ob ich [vielleicht] hingelange zu der Herausauferstehung ‹o.: zu dem Heraus-Aufstehen›5 aus [den] Toten.
12 Nicht dass ich [es] schon ergriffen ‹o.: in Empfang genommen› habe oder vollendet ‹und zum Ziel gebracht› bin. Ich jage aber nach, ob ich [es] auch [ganz] ergreifen möge, daraufhin, dass ich auch [ganz] ergriffen wurde von dem Gesalbten, Jesus.
13 Brüder, ich [meinerseits] halte mich nicht dafür ‹o.: ich rechne für mich nicht›, [es ganz] ergriffen zu haben. Eines aber: Vergessend, was dahinten [ist], und mich ausstreckend nach dem, was vorne [ist],
14 jage ich auf das Ziel zu, hin zu dem Siegespreis des [nach] oben [ergehenden] Rufes Gottes in Christus Jesus.
15 So viele also [von uns], die reif6 [sind], lasst uns diese Gesinnung haben ‹o.: dieses sinnen›. Und wenn ihr anderweitig gesinnt seid ‹o.: anderweitig auf etwas bedacht seid›, auch das wird Gott euch enthüllen.
16 Doch wozu wir gelangt sind, lasst uns nach demselben Maßstab uns ausrichten7, lasst uns dasselbe sinnen ‹o.: lasst uns derselben Gesinnung sein›.8
17 Werdet zusammen meine Nachahmer, Brüder!, und achtet [stets] auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum [Muster]bild ‹o.: Vorbild› habt!
18 Denn viele wandeln, von denen ich euch oft sagte, jetzt aber auch weinend sage: Feinde des Kreuzes des Gesalbten [sind sie],
19 deren Ende Untergang ‹und Umkommen› [ist], deren Gott der Bauch und [bei denen] die Herrlichkeit in ihrer Schande [ist], die auf die irdischen [Dinge] sinnen.
20 Unser Gemeinwesen ‹o.: Unsere bürgerliche Heimat› nämlich hat seinen Bestand in [den] Himmeln, von woher wir auch [den] Retter [sehnlich] erwarten, [den] Herrn, Jesus, [den] Gesalbten,
21 der unseren Leib der Niedrigkeit umwandeln wird, dass er gleichgestaltet werde seinem Leibe der Herrlichkeit, entsprechend der Wirkkraft, mit der er sich auch alle [Dinge] zu unterordnen vermag.
2Seht auf die Hunde!; seht auf die üblen Arbeiter!; seht auf die Zerschneidung ‹o.: die Zerschnittenen›!
3Denn wir sind die Beschneidung, die wir [im] Geist Gottes ‹o.: durch [den] bzw. kraft [des] Geistes Gottes› [den verehrenden] Dienst tun2 und uns Christi Jesu rühmen ‹o.: in Christus Jesus rühmen› und nicht auf Fleisch [das] Vertrauen gesetzt haben3,
4obwohl ich auch auf Fleisch Vertrauen haben [könnte]. Wenn irgend ein anderer meint, er [habe Grund], auf Fleisch zu vertrauen, ich mehr:
5Beschneidung am achten Tag, aus dem Geschlecht Israels, dem Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer,
6nach [dem] Eifer ein Verfolger der Gemeinde ‹eig.: die Gemeinde jagend›, nach [der] Gerechtigkeit im Gesetz tadellos geworden.
7Doch die [Dinge], die mir Gewinn4 waren, die habe ich des Gesalbten wegen für Verlust ‹und Schaden› geachtet;
8ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust ‹und Schaden› wegen des übertreffenden Vorzuges, [den] Gesalbten, Jesus, zu kennen, meinen Herrn ‹eig.: wegen der Vortrefflichkeit der Kenntnis Christi Jesu, meines Herrn›, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe ‹eig.: Verlust [und Schaden] erlitten habe›, und ich achte es dafür, Unrat ‹o.: Dreck; Kot› zu sein, damit ich Christus gewinne
9und in ihm gefunden werde, nicht meine Gerechtigkeit habend, die aus dem Gesetz, sondern die durch [den] Glauben [an] Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens,
10 – um zu [er]kennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, seinem Tode gleichförmig gemacht werdend ‹o.: damit ich (o.: während ich; wobei ich) seinem Tode gleichförmig gemacht werde›,
11 ob ich [vielleicht] hingelange zu der Herausauferstehung ‹o.: zu dem Heraus-Aufstehen›5 aus [den] Toten.
12 Nicht dass ich [es] schon ergriffen ‹o.: in Empfang genommen› habe oder vollendet ‹und zum Ziel gebracht› bin. Ich jage aber nach, ob ich [es] auch [ganz] ergreifen möge, daraufhin, dass ich auch [ganz] ergriffen wurde von dem Gesalbten, Jesus.
13 Brüder, ich [meinerseits] halte mich nicht dafür ‹o.: ich rechne für mich nicht›, [es ganz] ergriffen zu haben. Eines aber: Vergessend, was dahinten [ist], und mich ausstreckend nach dem, was vorne [ist],
14 jage ich auf das Ziel zu, hin zu dem Siegespreis des [nach] oben [ergehenden] Rufes Gottes in Christus Jesus.
15 So viele also [von uns], die reif6 [sind], lasst uns diese Gesinnung haben ‹o.: dieses sinnen›. Und wenn ihr anderweitig gesinnt seid ‹o.: anderweitig auf etwas bedacht seid›, auch das wird Gott euch enthüllen.
16 Doch wozu wir gelangt sind, lasst uns nach demselben Maßstab uns ausrichten7, lasst uns dasselbe sinnen ‹o.: lasst uns derselben Gesinnung sein›.8
17 Werdet zusammen meine Nachahmer, Brüder!, und achtet [stets] auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum [Muster]bild ‹o.: Vorbild› habt!
18 Denn viele wandeln, von denen ich euch oft sagte, jetzt aber auch weinend sage: Feinde des Kreuzes des Gesalbten [sind sie],
19 deren Ende Untergang ‹und Umkommen› [ist], deren Gott der Bauch und [bei denen] die Herrlichkeit in ihrer Schande [ist], die auf die irdischen [Dinge] sinnen.
20 Unser Gemeinwesen ‹o.: Unsere bürgerliche Heimat› nämlich hat seinen Bestand in [den] Himmeln, von woher wir auch [den] Retter [sehnlich] erwarten, [den] Herrn, Jesus, [den] Gesalbten,
21 der unseren Leib der Niedrigkeit umwandeln wird, dass er gleichgestaltet werde seinem Leibe der Herrlichkeit, entsprechend der Wirkkraft, mit der er sich auch alle [Dinge] zu unterordnen vermag.
Fußnoten
- 1 3,1 asphalees von sphallomai, zu Fall kommen, straucheln
- 2 3,3 t. r.: die wir Gott [im] Geist dienen
- 3 3,3 Partizip Perfekt resultativ, das Ergebnis der Handlung anzeigend
- 4 3,7 eig.: Gewinne (Mehrzahl)
- 5 3,11 eis teen exanastasin
- 6 3,15 Grundbed.: vollkommen; vollendet
- 7 3,16 d. h.: uns nach dem Maßstab der grundlegenden Elemente ausrichten; das Verb stoichein (Apg 21,24; Röm 4,12; Gal 5,25; 6,16) hängt mit stoicheia (die grundlegenden Elemente; Gal 4,3.9; Kol 2,8; 2,20; Hebr 5,12; 2Petr 3,10.12) zusammen.
- 8 3,16 NA: Doch wozu wir gelangt sind, zu dem lasst uns auch halten.