Neues Testament
1. Thessalonicher Kapitel 2
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Denn ihr selbst, Brüder, wisst [von] unseren Eingang bei euch, dass er nicht vergebens geschah,
2sondern, nachdem wir zuvor in Philippi gelitten hatten und misshandelt worden waren, wie ihr wisst, waren wir freimütig in unserem Gott, das Evangelium Gottes zu euch zu reden unter viel Kampf.
3Unser Zureden [geschah] nämlich nicht aus Irreführung noch aus Unreinheit, auch nicht aus List ‹o.: Unser Aufruf entspringt nicht einer Verirrung o. Täuschung noch Unreinem noch einer List›,
4sondern so, wie wir von Gott für tauglich befunden worden sind, das Evangelium anvertraut zu bekommen, so reden wir, nicht als solche, die Menschen gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft;
5denn weder traten wir jemals mit einschmeichelnder Rede auf, wie ihr wisst, noch mit versteckter Habgier, Gott [ist] Zeuge,
6noch Verherrlichung von Menschen suchend, sei es von euch, sei es von anderen,
7obwohl wir als Apostel Christi hätten gewichtig auftreten können ‹o.: hätten das Gewicht unserer Stellung spüren lassen können; o.: hätten euch zur Last sein können›, sondern wir traten schonend ‹und zart› auf1 in eurer Mitte, wie eine stillende Mutter ihre Kinder hegt ‹eig.: wärmt›.
8So [sehr] uns sehnlich nach euch verlangend, gefiel es uns ‹o.: hielten wir es für gut›, euch nicht nur am Evangelium Gottes Anteil zu geben, sondern auch an unseren Seelen ‹, an unserem Leben›, weil ihr uns zu Geliebten geworden seid.
9Ihr erinnert euch ja, Brüder, an unsere Mühe und Anstrengung, denn nachts und tags arbeitend, um keinen von euch zu belasten, verkündeten wir euch das Evangelium Gottes.
10 Ihr [seid] Zeugen und Gott, wie fromm ‹o.: rein› und gerecht und untadelig wir euch, den Glaubenden, gegenüber waren,
11 gleichwie ihr wisst, wie wir einem jeden von euch, wie ein Vater seinen Kindern, zuredeten ‹o.: Zuspruch gaben›2 und euch ermunterten
12 und bezeugten, [mit dem Ziel,] dass ihr würdig wandelt des euch zu seiner eigenen Königsherrschaft und [seiner] Herrlichkeit rufenden3 Gottes.
13 Deswegen danken wir auch Gott unablässig, dass ihr, als ihr [das] Wort [der] Kunde von uns annahmt, es als [Wort] Gottes empfingt, nicht als Menschenwort, sondern, so wie es wahrhaftig ist, als Wort Gottes, das in ‹und unter› euch, den Glaubenden, auch wirkt.
14 Ihr nämlich, Brüder, wurdet Nachahmer der Gemeinden Gottes, die in Judäa sind in Christus Jesus, weil auch ihr das Gleiche erlittet von den eigenen Stammesleuten wie auch sie von den Juden,
15 die auch den Herrn töteten, Jesus, und die eigenen Propheten, und uns verfolgten und Gott nicht gefallen und allen Menschen entgegen [sind],
16 uns hindernd, zu den Völkern ‹o.: Heiden› zu reden, damit sie gerettet werden, – um [somit] allezeit [das Maß] ihrer Sünden [vollends] aufzufüllen. Es ist aber der Zorn auf sie gelangt ‹o.: über sie hereingebrochen; i. S. v.: wird über sie hereinbrechen›4 – zu[m] Ende hin ‹o.: um ein Ende [zu machen]; o.: in abschließender Weise; ganz und gar›.
17 Aber wir, Brüder, nachdem wir euer beraubt waren für [die] Zeitfrist einer Stunde ‹d. h.: für eine kurze Zeit›, [dem] Angesicht [nach], nicht [dem] Herzen nach, befleißigten wir uns übermäßig, in großem Verlangen, euer Angesicht zu sehen.
18 Darum wollten wir zu euch kommen – ich, Paulus, ja, einmal und ein zweites Mal –, und der Widersacher ‹, der Satan,› hinderte uns.
19 Denn wer ist unsere Hoffnung oder Freude oder [Sieges]kranz ‹o.: Krone› des Rühmens? Seid nicht auch ihr es vor unserem Herrn, Jesus, bei seiner Ankunft ‹und Gegenwart›?
20 Ja, ihr seid unsere Herrlichkeit und Freude.
2sondern, nachdem wir zuvor in Philippi gelitten hatten und misshandelt worden waren, wie ihr wisst, waren wir freimütig in unserem Gott, das Evangelium Gottes zu euch zu reden unter viel Kampf.
3Unser Zureden [geschah] nämlich nicht aus Irreführung noch aus Unreinheit, auch nicht aus List ‹o.: Unser Aufruf entspringt nicht einer Verirrung o. Täuschung noch Unreinem noch einer List›,
4sondern so, wie wir von Gott für tauglich befunden worden sind, das Evangelium anvertraut zu bekommen, so reden wir, nicht als solche, die Menschen gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft;
5denn weder traten wir jemals mit einschmeichelnder Rede auf, wie ihr wisst, noch mit versteckter Habgier, Gott [ist] Zeuge,
6noch Verherrlichung von Menschen suchend, sei es von euch, sei es von anderen,
7obwohl wir als Apostel Christi hätten gewichtig auftreten können ‹o.: hätten das Gewicht unserer Stellung spüren lassen können; o.: hätten euch zur Last sein können›, sondern wir traten schonend ‹und zart› auf1 in eurer Mitte, wie eine stillende Mutter ihre Kinder hegt ‹eig.: wärmt›.
8So [sehr] uns sehnlich nach euch verlangend, gefiel es uns ‹o.: hielten wir es für gut›, euch nicht nur am Evangelium Gottes Anteil zu geben, sondern auch an unseren Seelen ‹, an unserem Leben›, weil ihr uns zu Geliebten geworden seid.
9Ihr erinnert euch ja, Brüder, an unsere Mühe und Anstrengung, denn nachts und tags arbeitend, um keinen von euch zu belasten, verkündeten wir euch das Evangelium Gottes.
10 Ihr [seid] Zeugen und Gott, wie fromm ‹o.: rein› und gerecht und untadelig wir euch, den Glaubenden, gegenüber waren,
11 gleichwie ihr wisst, wie wir einem jeden von euch, wie ein Vater seinen Kindern, zuredeten ‹o.: Zuspruch gaben›2 und euch ermunterten
12 und bezeugten, [mit dem Ziel,] dass ihr würdig wandelt des euch zu seiner eigenen Königsherrschaft und [seiner] Herrlichkeit rufenden3 Gottes.
13 Deswegen danken wir auch Gott unablässig, dass ihr, als ihr [das] Wort [der] Kunde von uns annahmt, es als [Wort] Gottes empfingt, nicht als Menschenwort, sondern, so wie es wahrhaftig ist, als Wort Gottes, das in ‹und unter› euch, den Glaubenden, auch wirkt.
14 Ihr nämlich, Brüder, wurdet Nachahmer der Gemeinden Gottes, die in Judäa sind in Christus Jesus, weil auch ihr das Gleiche erlittet von den eigenen Stammesleuten wie auch sie von den Juden,
15 die auch den Herrn töteten, Jesus, und die eigenen Propheten, und uns verfolgten und Gott nicht gefallen und allen Menschen entgegen [sind],
16 uns hindernd, zu den Völkern ‹o.: Heiden› zu reden, damit sie gerettet werden, – um [somit] allezeit [das Maß] ihrer Sünden [vollends] aufzufüllen. Es ist aber der Zorn auf sie gelangt ‹o.: über sie hereingebrochen; i. S. v.: wird über sie hereinbrechen›4 – zu[m] Ende hin ‹o.: um ein Ende [zu machen]; o.: in abschließender Weise; ganz und gar›.
17 Aber wir, Brüder, nachdem wir euer beraubt waren für [die] Zeitfrist einer Stunde ‹d. h.: für eine kurze Zeit›, [dem] Angesicht [nach], nicht [dem] Herzen nach, befleißigten wir uns übermäßig, in großem Verlangen, euer Angesicht zu sehen.
18 Darum wollten wir zu euch kommen – ich, Paulus, ja, einmal und ein zweites Mal –, und der Widersacher ‹, der Satan,› hinderte uns.
19 Denn wer ist unsere Hoffnung oder Freude oder [Sieges]kranz ‹o.: Krone› des Rühmens? Seid nicht auch ihr es vor unserem Herrn, Jesus, bei seiner Ankunft ‹und Gegenwart›?
20 Ja, ihr seid unsere Herrlichkeit und Freude.