Neues Testament
Jakobus Kapitel 3
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Werdet nicht viele [von euch] Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein größeres Urteil empfangen werden.
2Wir alle straucheln nämlich in vielem. Wenn jemand nicht in ‹o.: mit› einem Wort strauchelt, ist dieser ein vollkommener Mann, imstande, auch den ganzen Leib am Zaum zu führen.
3Siehe!, wir1 legen den Pferden den Zaum ins Maul, damit sie uns gehorchen, und wir lenken ihren ganzen Leib.
4Siehe!, auch die Schiffe, die so groß sind und von heftigen Winden getrieben werden, werden vom kleinsten Steuerruder gelenkt, wohin immer die Absicht des Steuernden2 es will.
5Auf diese Weise [ist] auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich groß3. Siehe!, ein geringes Feuer4 – welch einen großen Wald zündet es an!
6Auch die Zunge [ist] ein Feuer. Als die Welt der Ungerechtigkeit, so5 stellt die Zunge sich unter unseren Gliedern dar, als die den ganzen Leib befleckende und den Lauf6 des Daseins7 in Flammen setzende, und [ihrerseits] wird sie in Flammen gesetzt von der Gehenna.
7Denn jede Natur ‹, jede Gattung,› von wilden Tieren und auch Vögeln, Kriechtieren und auch Meerestieren, wird gebändigt und ist gebändigt worden von der menschlichen Natur8.
8Aber die Zunge vermag keiner [der] Menschen zu bändigen, ein unhaltbares ‹o.: unbändiges; ununterdrückbares› Übel9, voll todbringenden Giftes.
9Mit ihr loben wir den Gott10 und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach [der] Ähnlichkeit Gottes geworden sind.
10 Aus dem gleichen Mund geht hervor Lob ‹bzw. Segen› und Fluch. Es darf nicht sein, meine Brüder, dass diese [Dinge] so geschehen.
11 Lässt etwa die Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervorsprudeln?
12 Vermag etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven zu tragen oder ein Weinstock Feigen? So [vermag auch] keine Quelle salziges und süßes Wasser zu geben.
13 Wer [ist] weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem edlen ‹und vortrefflichen› Verhalten seine Werke in Sanftmut [der] Weisheit11.
14 Aber wenn ihr bittere Eifersucht und Eigennutz ‹, selbstsüchtiges Gewinnstreben,› in euren Herzen habt, rühmt euch nicht gegen die Wahrheit und lügt [nicht] gegen sie.
15 Diese ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern [ist] irdisch, seelisch und dämonisch.
16 Denn wo Eifersucht und Eigennutz ‹, selbstsüchtiges Gewinnstreben,› [sind], da [ist] Unordnung ‹und Tumult› und jedes schlechte Tun.
17 Aber die Weisheit von oben ist erstens rein ‹und geweiht›, dann friedlich, milde, nachgiebig, voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und ungeheuchelt.
18 Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden gesät den Frieden Wirkenden.
2Wir alle straucheln nämlich in vielem. Wenn jemand nicht in ‹o.: mit› einem Wort strauchelt, ist dieser ein vollkommener Mann, imstande, auch den ganzen Leib am Zaum zu führen.
3Siehe!, wir1 legen den Pferden den Zaum ins Maul, damit sie uns gehorchen, und wir lenken ihren ganzen Leib.
4Siehe!, auch die Schiffe, die so groß sind und von heftigen Winden getrieben werden, werden vom kleinsten Steuerruder gelenkt, wohin immer die Absicht des Steuernden2 es will.
5Auf diese Weise [ist] auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich groß3. Siehe!, ein geringes Feuer4 – welch einen großen Wald zündet es an!
6Auch die Zunge [ist] ein Feuer. Als die Welt der Ungerechtigkeit, so5 stellt die Zunge sich unter unseren Gliedern dar, als die den ganzen Leib befleckende und den Lauf6 des Daseins7 in Flammen setzende, und [ihrerseits] wird sie in Flammen gesetzt von der Gehenna.
7Denn jede Natur ‹, jede Gattung,› von wilden Tieren und auch Vögeln, Kriechtieren und auch Meerestieren, wird gebändigt und ist gebändigt worden von der menschlichen Natur8.
8Aber die Zunge vermag keiner [der] Menschen zu bändigen, ein unhaltbares ‹o.: unbändiges; ununterdrückbares› Übel9, voll todbringenden Giftes.
9Mit ihr loben wir den Gott10 und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die nach [der] Ähnlichkeit Gottes geworden sind.
10 Aus dem gleichen Mund geht hervor Lob ‹bzw. Segen› und Fluch. Es darf nicht sein, meine Brüder, dass diese [Dinge] so geschehen.
11 Lässt etwa die Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervorsprudeln?
12 Vermag etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven zu tragen oder ein Weinstock Feigen? So [vermag auch] keine Quelle salziges und süßes Wasser zu geben.
13 Wer [ist] weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem edlen ‹und vortrefflichen› Verhalten seine Werke in Sanftmut [der] Weisheit11.
14 Aber wenn ihr bittere Eifersucht und Eigennutz ‹, selbstsüchtiges Gewinnstreben,› in euren Herzen habt, rühmt euch nicht gegen die Wahrheit und lügt [nicht] gegen sie.
15 Diese ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern [ist] irdisch, seelisch und dämonisch.
16 Denn wo Eifersucht und Eigennutz ‹, selbstsüchtiges Gewinnstreben,› [sind], da [ist] Unordnung ‹und Tumult› und jedes schlechte Tun.
17 Aber die Weisheit von oben ist erstens rein ‹und geweiht›, dann friedlich, milde, nachgiebig, voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und ungeheuchelt.
18 Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden gesät den Frieden Wirkenden.
Fußnoten
- 1 3,3 NA: Wenn wir
- 2 3,4 eig.: des in gerader Richtung [Lenkenden]
- 3 3,5 NA: rühmt sich großer [Dinge]
- 4 3,5 NA: Siehe!, wie klein ist ein Feuer
- 5 3,6 NA: ohne „so“
- 6 3,6 eig.: den Kreis, den der Läufer läuft
- 7 3,6 o.: des Werdens
- 8 3,7 o.: Gattung
- 9 3,8 NA: unbeständiges (unruhiges) Übel
- 10 3,9 NA: den Herrn
- 11 3,13 d. h.: in einer aus Weisheit [kommenden] Sanftmut; genitivus auctoris (Genitiv der Herkunft bzw. Urheberschaft)