Neues Testament
1. Timotheus Kapitel 6
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1So viele Sklaven unter dem Joch sind, sollen die eigenen Hausherren aller Ehre wert achten, damit nicht der Name Gottes und die Lehre gelästert werde.
2Die aber, die gläubige Hausherren haben, sollen sie nicht, weil sie Brüder sind, verachten, sondern [desto] lieber Sklavendienst tun, weil sie Gläubige und Geliebte sind, die die Wohltat wiederempfangen. Diese [Dinge] lehre und [dazu] rufe auf.
3Wenn jemand Anderes lehrt und nicht beipflichtet ‹o.: sich nicht zuwendet; o.: nicht einverstanden ist mit; o.: nicht übereinstimmt mit; wörtl.: nicht herzukommt zu› den gesunden Worten, denen unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, und der Lehre, die [der] rechten Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit› entspricht ‹und zu ihr führt›,
4ist er aufgeblasen ‹o.: benebelt›, nichts verstehend, sondern krank an [strittigen] Untersuchungen ‹o.: Disputen› und Wortstreitigkeiten, aus denen Neid, Streit, Lästerungen, böse Verdächtigungen entstehen,
5fortwährendes Gezänk von Menschen, deren Denksinn verderbt ist und die der Wahrheit beraubt sind, die der Meinung sind, die rechte Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit› sei ein Bereicherungsmittel. Von solchen ‹wende dich ab und› halte dich fern.1
6Es ist aber die rechte Ehrfurcht – mit Genügsamkeit – ein großes Bereicherungsmittel;
7denn wir brachten nichts in die Welt hinein, offenkundig ist,2 dass wir auch nichts hinausnehmen können.
8Haben wir die Mittel, uns zu nähren und zu bedecken, so wollen ‹o.: sollen; o.: mögen›3 wir uns an ihnen genügen lassen.
9Aber die, die reich zu werden wünschen, fallen in Versuchung ‹und Prüfung› und Schlinge und [in] viele törichte und schädliche Lüste, die die Menschen in Vernichtung und Untergang ‹und Umkommen› versenken.
10 Denn eine Wurzel alles Üblen ist die Geldliebe ‹, die Zuneigung zu[m] Silber›, nach der etliche sich ausstreckten [und so] irregeleitet wurden, vom Glauben weg, und sich viele Schmerzensstiche zufügten.
11 Aber du, o Mensch Gottes, fliehe diese [Dinge] ‹o.: sei beständig auf der Flucht [vor] diesen [Dingen]›4! Jage aber [stets] [der] Gerechtigkeit nach [und der] rechten Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit›, [dem] Glauben ‹o.: [der] Treue›, [der] Liebe, [der] Ausdauer ‹, [dem] standhaften Erdulden›, [der] Sanftmut.
12 Kämpfe [fortwährend] den edlen Kampf ‹Ringe das vortreffliche Ringen›5 des Glaubens. Ergreife6 das ewige7 Leben, zu dem du gerufen wurdest und [für das] du bekanntest das edle Bekenntnis vor vielen Zeugen.
13 Vor Gott, der alles lebend macht, und [dem] Gesalbten Jesus, der vor Pontius Pilatus das edle ‹, vortreffliche,› Bekenntnis bezeugte, weise ich dich an,
14 das Gebot fleckenlos [und] tadellos zu halten ‹und zu bewahren› bis zu der Erscheinung unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten,
15 die zu [seinen] eigenen Zeitpunkten zeigen wird der selige und alleinige Machthaber, der König der [königlich] Regierenden und Herr der Herrschenden,
16 der allein Unsterblichkeit besitzt und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner [der] Menschen gesehen hat noch sehen kann, dem Ehre und ewige Macht [gehören]. Amen!
17 Die Reichen in dem jetzigen Äon weise an, nicht hoch[mütig] zu sinnen noch auf [die] Ungewissheit [des] Reichtums zu hoffen ‹eig.: die Hoffnung gesetzt zu haben und zu setzen›8, sondern auf den ‹eig.: in dem›9 lebenden10 Gott, der uns [stets] alles reichlich darreicht zu[m] Genuss –,
18 Gutes zu wirken, reich zu sein an edlen Taten ‹und vortrefflichen Werken›, freigebig zu sein, Anteil ‹nehmend und› gebend,
19 wobei sie für sich selbst eine edle Grundlage ‹, ein vortreffliches Fundament,› für die Zukunft ‹o.: für das Bevorstehende; für das, das im Begriff steht, zu kommen›11 anlegen, damit sie das ewige12 Leben ergreifen ‹und sich aneignen›13.
20 O Timotheus, verwahre das Anvertraute ‹und wache darüber›! Meide [dabei] das profane ‹o.: entweihende› leere Gerede und [die] Gegenaufstellungen der fälschlicherweise [so] genannten ‘Kenntnis’ ‹, Gnosis›!,
21 zu der sich einige bekannten ‹und die sie für sich in Anspruch nahmen› [und] in Bezug auf den Glauben [vom Weg] abirrten ‹und so das Ziel verfehlten›14. Die Gnade mit dir! Amen!15
2Die aber, die gläubige Hausherren haben, sollen sie nicht, weil sie Brüder sind, verachten, sondern [desto] lieber Sklavendienst tun, weil sie Gläubige und Geliebte sind, die die Wohltat wiederempfangen. Diese [Dinge] lehre und [dazu] rufe auf.
3Wenn jemand Anderes lehrt und nicht beipflichtet ‹o.: sich nicht zuwendet; o.: nicht einverstanden ist mit; o.: nicht übereinstimmt mit; wörtl.: nicht herzukommt zu› den gesunden Worten, denen unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, und der Lehre, die [der] rechten Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit› entspricht ‹und zu ihr führt›,
4ist er aufgeblasen ‹o.: benebelt›, nichts verstehend, sondern krank an [strittigen] Untersuchungen ‹o.: Disputen› und Wortstreitigkeiten, aus denen Neid, Streit, Lästerungen, böse Verdächtigungen entstehen,
5fortwährendes Gezänk von Menschen, deren Denksinn verderbt ist und die der Wahrheit beraubt sind, die der Meinung sind, die rechte Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit› sei ein Bereicherungsmittel. Von solchen ‹wende dich ab und› halte dich fern.1
6Es ist aber die rechte Ehrfurcht – mit Genügsamkeit – ein großes Bereicherungsmittel;
7denn wir brachten nichts in die Welt hinein, offenkundig ist,2 dass wir auch nichts hinausnehmen können.
8Haben wir die Mittel, uns zu nähren und zu bedecken, so wollen ‹o.: sollen; o.: mögen›3 wir uns an ihnen genügen lassen.
9Aber die, die reich zu werden wünschen, fallen in Versuchung ‹und Prüfung› und Schlinge und [in] viele törichte und schädliche Lüste, die die Menschen in Vernichtung und Untergang ‹und Umkommen› versenken.
10 Denn eine Wurzel alles Üblen ist die Geldliebe ‹, die Zuneigung zu[m] Silber›, nach der etliche sich ausstreckten [und so] irregeleitet wurden, vom Glauben weg, und sich viele Schmerzensstiche zufügten.
11 Aber du, o Mensch Gottes, fliehe diese [Dinge] ‹o.: sei beständig auf der Flucht [vor] diesen [Dingen]›4! Jage aber [stets] [der] Gerechtigkeit nach [und der] rechten Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit›, [dem] Glauben ‹o.: [der] Treue›, [der] Liebe, [der] Ausdauer ‹, [dem] standhaften Erdulden›, [der] Sanftmut.
12 Kämpfe [fortwährend] den edlen Kampf ‹Ringe das vortreffliche Ringen›5 des Glaubens. Ergreife6 das ewige7 Leben, zu dem du gerufen wurdest und [für das] du bekanntest das edle Bekenntnis vor vielen Zeugen.
13 Vor Gott, der alles lebend macht, und [dem] Gesalbten Jesus, der vor Pontius Pilatus das edle ‹, vortreffliche,› Bekenntnis bezeugte, weise ich dich an,
14 das Gebot fleckenlos [und] tadellos zu halten ‹und zu bewahren› bis zu der Erscheinung unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten,
15 die zu [seinen] eigenen Zeitpunkten zeigen wird der selige und alleinige Machthaber, der König der [königlich] Regierenden und Herr der Herrschenden,
16 der allein Unsterblichkeit besitzt und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner [der] Menschen gesehen hat noch sehen kann, dem Ehre und ewige Macht [gehören]. Amen!
17 Die Reichen in dem jetzigen Äon weise an, nicht hoch[mütig] zu sinnen noch auf [die] Ungewissheit [des] Reichtums zu hoffen ‹eig.: die Hoffnung gesetzt zu haben und zu setzen›8, sondern auf den ‹eig.: in dem›9 lebenden10 Gott, der uns [stets] alles reichlich darreicht zu[m] Genuss –,
18 Gutes zu wirken, reich zu sein an edlen Taten ‹und vortrefflichen Werken›, freigebig zu sein, Anteil ‹nehmend und› gebend,
19 wobei sie für sich selbst eine edle Grundlage ‹, ein vortreffliches Fundament,› für die Zukunft ‹o.: für das Bevorstehende; für das, das im Begriff steht, zu kommen›11 anlegen, damit sie das ewige12 Leben ergreifen ‹und sich aneignen›13.
20 O Timotheus, verwahre das Anvertraute ‹und wache darüber›! Meide [dabei] das profane ‹o.: entweihende› leere Gerede und [die] Gegenaufstellungen der fälschlicherweise [so] genannten ‘Kenntnis’ ‹, Gnosis›!,
21 zu der sich einige bekannten ‹und die sie für sich in Anspruch nahmen› [und] in Bezug auf den Glauben [vom Weg] abirrten ‹und so das Ziel verfehlten›14. Die Gnade mit dir! Amen!15
Fußnoten
- 1 6,5 NA: ohne „Von solchen halte dich fern.“
- 2 6,7 NA: ohne „offenkundig ist“
- 3 6,8 modales Futur
- 4 6,11 Imperativ Präsens durativ o. iterativ: Fliehe und bleibe auf der Flucht.
- 5 6,12 agoonidsou (Lk 13,24; Kol 1,29; 4,12; 2Tim 4,7) ton kalon agoona (Phil 1,30; Kol 2,1; 2Tim 4,7; Hebr 12,1)
- 6 6,12 epilambanomai bed.: fassen; anpacken; an sich nehmen; etwas erfassen, um es sich anzueignen (s. W. Bauer)
- 7 6,12 aioonios; äonische; ebenso V. 16
- 8 6,17 Infinitiv Perfekt resultativ
- 9 6,17 en too – NA: auf den; epi too
- 10 6,17 NA: ohne „lebenden“
- 11 6,19 eis to mellon
- 12 6,19 NA: das wirkliche
- 13 6,19 epilambanomai bed.: fassen; anpacken; an sich nehmen; etwas erfassen, um es sich anzueignen (s. W. Bauer)
- 14 6,21 astochein, von stochos, das Ziel; die Vorsilbe a- steht für die Verneinung
- 15 6,21 NA: mit euch!(ohne „Amen!“)