Neues Testament
1. Timotheus Kapitel 2
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Vor allem fordere ich auf ‹o.: rufe ich bittend auf; bitte ich›: Es sollen Flehen, Gebete, Bittgebete, Danksagungen für alle Menschen getan werden,
2für Könige und alle, die in höherer Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen [können], in aller rechten Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit›1 und Würde ‹o.: Ernsthaftigkeit; Ehrbarkeit›,
3denn2 dieses ist edel ‹und vortrefflich› und angenehm vor Gott, unserem Retter,
4der will, dass alle Menschen gerettet werden und zu[r] Erkenntnis [der] Wahrheit kommen;
5denn einer ist Gott und einer ist Mittler [zwischen] Gott und Menschen, ein Mensch: [der] Gesalbte Jesus,
6der sich selbst als Lösegeld für alle ‹o.: zugunsten aller›3 gab – das Zeugnis zu [seinen] eigenen [festgesetzten] Zeitpunkten,
7für welches [Zeugnis] ich gesetzt wurde als Verkünder und Apostel – ich sage [die] Wahrheit in Christus4, ich lüge nicht –, als Lehrer der Völker ‹o.: derer aus den Völkern›, in Glauben ‹o.: Treue› und Wahrheit.
8Es ist also mein Wille ‹o.: Ich wünsche also›, dass die Männer an jedem Ort beten, dabei reine ‹, gottergebene,› Hände aufheben ohne Zorn und [zweifelnde] Überlegungen,
9ebenso auch, dass die Frauen sich in ordentlichem ‹und schmuckem, sittsamem› Kleide ‹o.: mit ordentlichem Benehmen› schmücken, verbunden mit Zurückhaltung ‹, Schamhaftigkeit,› und Besonnenheit ‹und Sittsamkeit›5, nicht mit Flechtwerk oder Gold oder Perlen oder kostspieliger Kleidung,
10 sondern [mit dem], was sich für Frauen geziemt, die sich zu Gottesfurcht ‹o.: Gottesverehrung; Gottergebenheit›6 bekennen: durch gute Werke.
11 [Die] Frau soll in Stille lernen, in aller Unterordnung.
12 Einer Frau erlaube ich nicht zu lehren noch über [den] Mann zu bestimmen ‹o.: noch über den Mann [sich hinwegsetzend] eigenmächtig zu handeln›7, sondern [sie hat] in [der] Stille zu sein,
13 denn Adam wurde als erster gebildet, danach Eva;
14 und Adam wurde nicht getäuscht, die Frau aber, [nachdem sie] getäuscht wurde ‹o.: da sie sich betrügen ließ›, ist in Übertretung geraten.
15 Sie wird aber ‹bewahrt und› gerettet werden im8 Kindgebären ‹o.: in Zusammenhang mit [ihrem Los] des Kindgebärens›, wenn sie9 bleiben in Glauben ‹und in Treue› und Liebe und Geheiligt-Werden, verbunden mit Besonnenheit ‹, Zucht, Sittsamkeit›.
2für Könige und alle, die in höherer Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen [können], in aller rechten Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit›1 und Würde ‹o.: Ernsthaftigkeit; Ehrbarkeit›,
3denn2 dieses ist edel ‹und vortrefflich› und angenehm vor Gott, unserem Retter,
4der will, dass alle Menschen gerettet werden und zu[r] Erkenntnis [der] Wahrheit kommen;
5denn einer ist Gott und einer ist Mittler [zwischen] Gott und Menschen, ein Mensch: [der] Gesalbte Jesus,
6der sich selbst als Lösegeld für alle ‹o.: zugunsten aller›3 gab – das Zeugnis zu [seinen] eigenen [festgesetzten] Zeitpunkten,
7für welches [Zeugnis] ich gesetzt wurde als Verkünder und Apostel – ich sage [die] Wahrheit in Christus4, ich lüge nicht –, als Lehrer der Völker ‹o.: derer aus den Völkern›, in Glauben ‹o.: Treue› und Wahrheit.
8Es ist also mein Wille ‹o.: Ich wünsche also›, dass die Männer an jedem Ort beten, dabei reine ‹, gottergebene,› Hände aufheben ohne Zorn und [zweifelnde] Überlegungen,
9ebenso auch, dass die Frauen sich in ordentlichem ‹und schmuckem, sittsamem› Kleide ‹o.: mit ordentlichem Benehmen› schmücken, verbunden mit Zurückhaltung ‹, Schamhaftigkeit,› und Besonnenheit ‹und Sittsamkeit›5, nicht mit Flechtwerk oder Gold oder Perlen oder kostspieliger Kleidung,
10 sondern [mit dem], was sich für Frauen geziemt, die sich zu Gottesfurcht ‹o.: Gottesverehrung; Gottergebenheit›6 bekennen: durch gute Werke.
11 [Die] Frau soll in Stille lernen, in aller Unterordnung.
12 Einer Frau erlaube ich nicht zu lehren noch über [den] Mann zu bestimmen ‹o.: noch über den Mann [sich hinwegsetzend] eigenmächtig zu handeln›7, sondern [sie hat] in [der] Stille zu sein,
13 denn Adam wurde als erster gebildet, danach Eva;
14 und Adam wurde nicht getäuscht, die Frau aber, [nachdem sie] getäuscht wurde ‹o.: da sie sich betrügen ließ›, ist in Übertretung geraten.
15 Sie wird aber ‹bewahrt und› gerettet werden im8 Kindgebären ‹o.: in Zusammenhang mit [ihrem Los] des Kindgebärens›, wenn sie9 bleiben in Glauben ‹und in Treue› und Liebe und Geheiligt-Werden, verbunden mit Besonnenheit ‹, Zucht, Sittsamkeit›.
Fußnoten
- 1 2,2 eusebeia (3,16; 4,7.8; 6,3.5.6.11); aus eu (gut, recht) und sebadsomai (mit heiliger Scheu verehren bzw. verehrenden Dienst erweisen)
- 2 2,3 NA: ohne „denn“
- 3 2,6 hyper
- 4 2,7 NA: ohne „in Christus“
- 5 2,9 soophroosynee; nur noch 1Tim 2,15; Apg 26,25
- 6 2,10 theosebeia; nur hier
- 7 2,12 authentein, nur hier; bed.: Herr sein, beherrschen; davon kommt authenteema, eigene Macht; Unabhängigkeit
- 8 2,15 dia: durch, via, über, mittels; in Verbindung mit; im Zusammenhang mit; dia kann den begleitenden Umstand angeben
- 9 2,15 d. h.: jede einzelne von ihnen