Neues Testament
Epheser Kapitel 2
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1auch euch [hat er auferweckt], die ihr tot wart1 [in] den Übertretungen und den Sünden2,
2in denen ihr einst wandeltet, [ausgerichtet] nach dem Äon dieser Welt, nach dem Obersten des Autoritäts[bereiches] der Luft ‹o.: nach dem Fürsten der Gewalt der Luft›, dem Geist, der jetzt am Wirken ist in den Söhnen des ‹Unglaubens und› Ungehorsams3,
3unter denen auch wir alle einst [unser Leben] führten in den Lüsten unseres Fleisches, wobei wir die Willens[äußerungen] des Fleisches und der Gedanken ‹o.: des Denkens; der Denkart; der Summe des Denkens› taten. Und wir waren von Natur Kinder [des] Zorns wie auch die Übrigen.
4Aber Gott, reich seiend an Barmherzigkeit, machte wegen seiner vielen Liebe, mit der er uns liebte,
5auch uns, die wir tot waren [in] den Übertretungen, mitlebend [zusammen mit] dem Gesalbten – [durch] Gnade seid ihr Gerettete4 –,
6und er weckte uns auf, zusammen mit [ihm], und ließ uns mitsitzen zusammen mit [ihm], in den himmlischen [Bereichen], in Christus Jesus,
7damit er in den kommenden Äonen zur Schau stellte den unermesslichen Reichtum seiner Gnade in Freundlichkeit gegen uns in Christus Jesus.
8Denn [durch] die Gnade ‹o.: [kraft] der Gnade›5 seid ihr Gerettete, durch den6 Glauben ‹o.: mittels des Glaubens; infolge des Glaubens› und dieses7 nicht aus euch, die Gabe Gottes [ist es];
9nicht aus Werken, damit nicht jemand sich rühme.
10 Denn sein Gemachtes ‹o.: sein Machwerk›8 sind wir, geschaffen in Christus Jesus, zu guten Werken, die Gott zuvor bereitete, damit wir in ihnen wandeln.
11 Darum denkt daran, dass ihr einst, die Völker ‹o.: die Heiden; die aus den Völkern› [wart], im Fleisch ‹eig.: in Fleisch›, die [ihr] „Unbeschnittenheit ‹, Vorhaut,›“ genannt werdet von der sogenannten „Beschneidung“, [einer, die] am Fleisch ‹eig.: an/in Fleisch› mit Händen getan wird –,
12 dass ihr zu jenem Zeitpunkt ohne [den] Gesalbten wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels ‹o.: aus dem Gemeinwesen Israels› und Fremde den Bündnissen der Verheißung, keine Hoffnung habend und ohne Gott ‹o.: gottlos; Gott nicht habend o. kennend›9 in der Welt.
13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die einst „fern“ Gewesenen, „nahe“ geworden durch das Blut des Gesalbten,
14 denn er ist unser Friede, er, der die beiden eins machte und die Scheidewand, den Zaun,10 auflöste,
15 die Feindschaft, in seinem Fleisch, indem er das Gesetz mit dessen in Satzungen [gefassten] Geboten11 außer Wirksamkeit setzte ‹o.: zunichte machte›, damit er die zwei in sich selbst zu einem neuen Menschen schaffe und [so] Frieden stifte
16 und die beiden in einem Leibe ganz mit Gott versöhne – durch das Kreuz, da er durch dasselbe die Feindschaft tötete12.
17 Und er kam und verkündigte als gute Botschaft Frieden, euch, den Fernen, und den Nahen,
18 denn durch ihn haben wir beide in einem Geist den Zutritt hin zum Vater.
19 Dann seid ihr also nicht mehr Fremde und Ausländer, sondern Mitbürger der Heiligen und Familienangehörige13 Gottes,
20 aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Jesus Christus, selbst [der] Eckstein ist14,
21 in dem [der] ganze Bau, zusammengehalten wird und wächst zu einem heiligen Tempelheiligtum im Herrn,
22 in dem auch ihr zusammen aufgebaut werdet zu einer Wohnstätte Gottes im Geist.
2in denen ihr einst wandeltet, [ausgerichtet] nach dem Äon dieser Welt, nach dem Obersten des Autoritäts[bereiches] der Luft ‹o.: nach dem Fürsten der Gewalt der Luft›, dem Geist, der jetzt am Wirken ist in den Söhnen des ‹Unglaubens und› Ungehorsams3,
3unter denen auch wir alle einst [unser Leben] führten in den Lüsten unseres Fleisches, wobei wir die Willens[äußerungen] des Fleisches und der Gedanken ‹o.: des Denkens; der Denkart; der Summe des Denkens› taten. Und wir waren von Natur Kinder [des] Zorns wie auch die Übrigen.
4Aber Gott, reich seiend an Barmherzigkeit, machte wegen seiner vielen Liebe, mit der er uns liebte,
5auch uns, die wir tot waren [in] den Übertretungen, mitlebend [zusammen mit] dem Gesalbten – [durch] Gnade seid ihr Gerettete4 –,
6und er weckte uns auf, zusammen mit [ihm], und ließ uns mitsitzen zusammen mit [ihm], in den himmlischen [Bereichen], in Christus Jesus,
7damit er in den kommenden Äonen zur Schau stellte den unermesslichen Reichtum seiner Gnade in Freundlichkeit gegen uns in Christus Jesus.
8Denn [durch] die Gnade ‹o.: [kraft] der Gnade›5 seid ihr Gerettete, durch den6 Glauben ‹o.: mittels des Glaubens; infolge des Glaubens› und dieses7 nicht aus euch, die Gabe Gottes [ist es];
9nicht aus Werken, damit nicht jemand sich rühme.
10 Denn sein Gemachtes ‹o.: sein Machwerk›8 sind wir, geschaffen in Christus Jesus, zu guten Werken, die Gott zuvor bereitete, damit wir in ihnen wandeln.
11 Darum denkt daran, dass ihr einst, die Völker ‹o.: die Heiden; die aus den Völkern› [wart], im Fleisch ‹eig.: in Fleisch›, die [ihr] „Unbeschnittenheit ‹, Vorhaut,›“ genannt werdet von der sogenannten „Beschneidung“, [einer, die] am Fleisch ‹eig.: an/in Fleisch› mit Händen getan wird –,
12 dass ihr zu jenem Zeitpunkt ohne [den] Gesalbten wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels ‹o.: aus dem Gemeinwesen Israels› und Fremde den Bündnissen der Verheißung, keine Hoffnung habend und ohne Gott ‹o.: gottlos; Gott nicht habend o. kennend›9 in der Welt.
13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die einst „fern“ Gewesenen, „nahe“ geworden durch das Blut des Gesalbten,
14 denn er ist unser Friede, er, der die beiden eins machte und die Scheidewand, den Zaun,10 auflöste,
15 die Feindschaft, in seinem Fleisch, indem er das Gesetz mit dessen in Satzungen [gefassten] Geboten11 außer Wirksamkeit setzte ‹o.: zunichte machte›, damit er die zwei in sich selbst zu einem neuen Menschen schaffe und [so] Frieden stifte
16 und die beiden in einem Leibe ganz mit Gott versöhne – durch das Kreuz, da er durch dasselbe die Feindschaft tötete12.
17 Und er kam und verkündigte als gute Botschaft Frieden, euch, den Fernen, und den Nahen,
18 denn durch ihn haben wir beide in einem Geist den Zutritt hin zum Vater.
19 Dann seid ihr also nicht mehr Fremde und Ausländer, sondern Mitbürger der Heiligen und Familienangehörige13 Gottes,
20 aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Jesus Christus, selbst [der] Eckstein ist14,
21 in dem [der] ganze Bau, zusammengehalten wird und wächst zu einem heiligen Tempelheiligtum im Herrn,
22 in dem auch ihr zusammen aufgebaut werdet zu einer Wohnstätte Gottes im Geist.
Fußnoten
- 1 2,1 Partizip Präsens: auch euch, tot seiend
- 2 2,1 NA: und euren Sünden
- 3 2,2 o.: des Ungehorsams im Unglauben; apeitheia; Ungehorsam, der im Unglauben besteht
- 4 2,5 Perfekt resultativ: seid ihr gerettet worden und [nun] gerettet; ebenso 2,8
- 5 2,8 im Griech. bloßer Dativ: tee gar chariti
- 6 2,8 NA: ohne „den“
- 7 2,8 „dieses“ (neutrum) kann sich nicht auf den „Glauben“ (feminin) oder die „Gnade“ (feminin) beziehen; es geht um das „gerettet Sein“
- 8 2,10 poieema wie Röm 1,20
- 9 2,12 atheoi
- 10 2,14 wörtl.: die Scheidewand des Zauns; genitivus explicativus bzw. epexegeticus; so a. V. 15
- 11 2,15 wörtl.: das Gesetz der Gebote in Satzungen; d. h.: das Gesetz, [nämlich] die in Satzungen [gefassten] Gebote; genitivus explicativus bzw. epexegeticus
- 12 2,16 wörtl.: die Feindschaft durch dasselbe getötet habend
- 13 2,19 oikeios; zum Haus gehörig; zur Familie gehörig; Gal 6,10; 1Tim 5,8
- 14 2,20 d. h.: der an der äußersten Ecke liegende und den Bau bestimmende Stein