Neues Testament
Epheser Kapitel 5
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Werdet also Nachahmer Gottes wie ‹o.: als› geliebte Kinder
2und wandelt [stets] in [der] Liebe, so wie auch der Gesalbte uns liebte und sich selbst dahingab, zu unseren Gunsten1, als eine Weihegabe und ein Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch2.
3Aber Unzucht und alle Unreinigkeit oder Habgier werde bei euch nicht einmal genannt, so wie es sich für Heilige geziemt,
4auch Schändlichkeit ‹o.: Hässlichkeit; Schmutz›3 und albernes Gerede und Witzelei, die nicht angebracht [sind], sondern vielmehr Danksagung.
5Denn von diesem seid ihr in Kenntnis, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habgieriger – er ist ein Götzendiener – Erbteil hat in der Königsherrschaft ‹, im Königreich,› des Gesalbten und Gottes.4
6Niemand täusche euch mit leeren Worten, denn wegen dieser [Dinge] kommt der Zorn Gottes auf die Söhne des ‹Unglaubens und› Ungehorsams5.
7Werdet also nicht ihre Mitteilhabenden,
8denn Finsternis wart ihr einst, jetzt aber [seid ihr] Licht im Herrn. Wandelt [stets] wie Kinder des Lichts!,
9denn die Frucht des Geistes6 [besteht] in aller Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit;
10 und prüft dabei, was dem Herrn wohlgefällig ist.
11 Und seid nicht mitbeteiligt an den unfruchtbaren Taten ‹und Werken› der Finsternis, vielmehr aber deckt [sie] auch auf ‹und überführt sie›.
12 Denn das heimlich durch sie Geschehende ist schändlich auch [nur] zu sagen.
13 Das alles wird aber, wenn es vom Licht aufgedeckt ‹und überführt› wird, offenbar gemacht; denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht.
14 Darum sagt er: „Wache auf, Schläfer, und stehe auf von den Toten, und der Gesalbte wird dir leuchten ‹o.: aufleuchten›.“
15 Seht also [stets] zu, wie ihr mit Sorgfalt wandelt7, nicht als Unweise, sondern als Weise,
16 die [gelegene] Zeitfrist auskaufend, da die Tage böse sind.
17 Deswegen werdet nicht töricht, sondern verstehend8, was der Wille des Herrn ist.
18 Und werdet nicht an Wein berauscht, in dem ein heilloses Wesen ist, sondern werdet [stets] im Geist erfüllt ‹o.: lasst euch [stets] mittels [des] Geistes füllen›9,
19 zu einander redend in Psalmen ‹d. h.: in Liedern mit Saitenspiel›10 und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singend und singspielend11 dem Herrn in eurem Herzen12,
20 allezeit danksagend dem Gott und Vater für alles im Namen unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten,
21 euch einander unterordnend13 ‹o.: einander untertan seiend› in [der] Furcht [des] Gesalbten14.
22 Die Frauen: Unterordnet euch den eigenen15 Männern [stets] ‹o.: Seid [stets] den eigenen Männern untertan›, wie dem Herrn,
23 weil [der] Mann [das] Haupt der Frau ist, wie auch der Gesalbte [das] Haupt der Gemeinde [ist], und er ist [der] Retter des Leibes.
24 Doch geradeso, wie die Gemeinde sich dem Gesalbten unterordnet ‹o.: untertan ist›, so [sollen sich] auch die Frauen den eigenen16 Männern in allem [unterordnen] ‹o.: so [sollen] auch die Frauen den eigenen Männern in allem [untertan sein]›.
25 Die Männer: Liebt [stets] eure17 Frauen, so wie ja auch der Gesalbte die Gemeinde liebte und sich für sie hingab,
26 damit er sie heilige, nachdem er [sie] reinigte durch das Wasserbad im Wort18,
27 damit er sie sich selbst19 darstelle als die herrliche20 Gemeinde, keine Flecken oder Runzeln oder etwas dergleichen habend, sondern damit sie heilig sei und untadelig.
28 Auf diese Weise sind die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben, wie ihre Leiber. Der seine eigene Frau Liebende liebt sich selbst.
29 Denn niemand hasste je sein Fleisch, sondern er nährt es und pflegt ‹und wärmt›21 es – so wie auch der Herr22 die Gemeinde;
30 weil wir Glieder seines Leibes sind, von seinem Fleisch und von seinem Gebein.23
31 Deshalb wird ein Mensch seinen Vater und [seine] Mutter verlassen, und er wird an seine Frau gefügt ‹eig.: geklebt› werden. Und es werden die zwei zu einem Fleisch. (1Mo 2,24)
32 Dieses Geheimnis ist groß, aber ich spreche in Bezug auf [den] Gesalbten und die Gemeinde.
33 Dennoch: Auch jeder Einzelne von euch liebe seine Frau in der Weise, wie er sich selbst [liebt]; aber die Frau – dass sie den Mann fürchte!
2und wandelt [stets] in [der] Liebe, so wie auch der Gesalbte uns liebte und sich selbst dahingab, zu unseren Gunsten1, als eine Weihegabe und ein Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch2.
3Aber Unzucht und alle Unreinigkeit oder Habgier werde bei euch nicht einmal genannt, so wie es sich für Heilige geziemt,
4auch Schändlichkeit ‹o.: Hässlichkeit; Schmutz›3 und albernes Gerede und Witzelei, die nicht angebracht [sind], sondern vielmehr Danksagung.
5Denn von diesem seid ihr in Kenntnis, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habgieriger – er ist ein Götzendiener – Erbteil hat in der Königsherrschaft ‹, im Königreich,› des Gesalbten und Gottes.4
6Niemand täusche euch mit leeren Worten, denn wegen dieser [Dinge] kommt der Zorn Gottes auf die Söhne des ‹Unglaubens und› Ungehorsams5.
7Werdet also nicht ihre Mitteilhabenden,
8denn Finsternis wart ihr einst, jetzt aber [seid ihr] Licht im Herrn. Wandelt [stets] wie Kinder des Lichts!,
9denn die Frucht des Geistes6 [besteht] in aller Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit;
10 und prüft dabei, was dem Herrn wohlgefällig ist.
11 Und seid nicht mitbeteiligt an den unfruchtbaren Taten ‹und Werken› der Finsternis, vielmehr aber deckt [sie] auch auf ‹und überführt sie›.
12 Denn das heimlich durch sie Geschehende ist schändlich auch [nur] zu sagen.
13 Das alles wird aber, wenn es vom Licht aufgedeckt ‹und überführt› wird, offenbar gemacht; denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht.
14 Darum sagt er: „Wache auf, Schläfer, und stehe auf von den Toten, und der Gesalbte wird dir leuchten ‹o.: aufleuchten›.“
15 Seht also [stets] zu, wie ihr mit Sorgfalt wandelt7, nicht als Unweise, sondern als Weise,
16 die [gelegene] Zeitfrist auskaufend, da die Tage böse sind.
17 Deswegen werdet nicht töricht, sondern verstehend8, was der Wille des Herrn ist.
18 Und werdet nicht an Wein berauscht, in dem ein heilloses Wesen ist, sondern werdet [stets] im Geist erfüllt ‹o.: lasst euch [stets] mittels [des] Geistes füllen›9,
19 zu einander redend in Psalmen ‹d. h.: in Liedern mit Saitenspiel›10 und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singend und singspielend11 dem Herrn in eurem Herzen12,
20 allezeit danksagend dem Gott und Vater für alles im Namen unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten,
21 euch einander unterordnend13 ‹o.: einander untertan seiend› in [der] Furcht [des] Gesalbten14.
22 Die Frauen: Unterordnet euch den eigenen15 Männern [stets] ‹o.: Seid [stets] den eigenen Männern untertan›, wie dem Herrn,
23 weil [der] Mann [das] Haupt der Frau ist, wie auch der Gesalbte [das] Haupt der Gemeinde [ist], und er ist [der] Retter des Leibes.
24 Doch geradeso, wie die Gemeinde sich dem Gesalbten unterordnet ‹o.: untertan ist›, so [sollen sich] auch die Frauen den eigenen16 Männern in allem [unterordnen] ‹o.: so [sollen] auch die Frauen den eigenen Männern in allem [untertan sein]›.
25 Die Männer: Liebt [stets] eure17 Frauen, so wie ja auch der Gesalbte die Gemeinde liebte und sich für sie hingab,
26 damit er sie heilige, nachdem er [sie] reinigte durch das Wasserbad im Wort18,
27 damit er sie sich selbst19 darstelle als die herrliche20 Gemeinde, keine Flecken oder Runzeln oder etwas dergleichen habend, sondern damit sie heilig sei und untadelig.
28 Auf diese Weise sind die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben, wie ihre Leiber. Der seine eigene Frau Liebende liebt sich selbst.
29 Denn niemand hasste je sein Fleisch, sondern er nährt es und pflegt ‹und wärmt›21 es – so wie auch der Herr22 die Gemeinde;
30 weil wir Glieder seines Leibes sind, von seinem Fleisch und von seinem Gebein.23
31 Deshalb wird ein Mensch seinen Vater und [seine] Mutter verlassen, und er wird an seine Frau gefügt ‹eig.: geklebt› werden. Und es werden die zwei zu einem Fleisch. (1Mo 2,24)
32 Dieses Geheimnis ist groß, aber ich spreche in Bezug auf [den] Gesalbten und die Gemeinde.
33 Dennoch: Auch jeder Einzelne von euch liebe seine Frau in der Weise, wie er sich selbst [liebt]; aber die Frau – dass sie den Mann fürchte!
Fußnoten
- 1 5,2 hyper heemoon
- 2 5,2 wörtl.: zu einem Duft des Wohlgeruchs bzw. der Beruhigung und Zufriedenstellung; genitivus qualitatis; s. 1Mo 8,21; 2Mo 29,18; 3Mo 1,9
- 3 5,4 aischrotees vom Adjektiv aischros (schmutzig; unanständig, unzüchtig, schändlich, schimpflich)
- 4 5,5 NA: Denn dieses wisst, erkennend, dass …
- 5 5,6 o.: des Ungehorsams im Unglauben; apeitheia; Ungehorsam, der im Unglauben besteht
- 6 5,9 NA: des Lichtes
- 7 5,15 NA: Seht also sorgfältig zu, wie ihr wandelt
- 8 5,17 NA: sondern versteht
- 9 5,18 Imperativ Präsens durativ; im Griech. ohne Artikel vor „Geist“; pleerousthe en pneumati
- 10 5,19 heb. mizmoor, d. i. ein zum Saiteninstrument gesungenes Lied
- 11 5,19 singend zum Spiel auf einem Saiteninstrument; griech. psallontes
- 12 5,19 NA: mit euren Herzen
- 13 5,21 hier ein imperativisches Partizip Präsens, durativ: fortwährend
- 14 5,21 NA: Furcht Gottes
- 15 3,18 NA: ohne „eigenen“
- 16 5,24 NA: ohne „eigenen“
- 17 5,25 NA: ohne „eure“
- 18 5,26 hreema, das gesprochene Wort; der Ausspruch
- 19 5,27 NA: damit er sich selbst darstelle die herrliche Gemeinde
- 20 5,27 endoxos, sonst nur Lk 7,25; 13,17; 1Kor 4,10
- 21 5,29 s. 1Thes 2,7
- 22 5,29 NA: der Gesalbte
- 23 5,30 NA: ohne „von seinem Fleisch und von seinem Gebein“