Neues Testament
Epheser Kapitel 6
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Die Kinder: Seid [stets] euren Eltern gehorsam im Herrn, denn das ist recht.
2„Ehre [stets] deinen Vater und [deine] Mutter“, das ist [das] erste Gebot mit einer Verheißung:
3„damit es dir wohlgehe und du lange Zeit in dem Lande sein wirst.“ (2Mo 20,12)
4Und Väter: Reizt eure Kinder nicht1 zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Erziehung und Ermahnung [des] Herrn.
5Die Sklaven: Gehorcht [stets] den Herren nach [dem] Fleisch mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens – wie dem Gesalbten,
6nicht mit Augendienerei als Menschengefällige, sondern als Sklaven des Gesalbten, die den Willen Gottes aus [ganzer] Seele tun ‹o.: von [ganzem] Herzen tun›,
7den Sklavendienst [stets] tuend2 mit gutem Willen, als dem Herrn und nicht [den] Menschen,
8wissend, dass ein jeder, was auch immer er Gutes getan hat, das von dem Herrn erstattet bekommen wird, er sei Sklave oder Freier.
9Und die Herren: Tut dasselbe gegen sie und lasst das Drohen, wissend, dass auch euer eigener Herr in [den] Himmeln ist, und bei ihm gibt es kein ‘Gesicht-Annehmen’ ‹, kein Annehmen aufgrund des Gesichts, keine Parteilichkeit›.
10 Was das Verbleibende [betrifft], meine Brüder: Werdet [stets] [innerlich] gekräftigt im Herrn und in der Macht seiner Stärke.3
11 Zieht euch die volle Rüstung Gottes an ‹und behaltet sie an›4, damit ihr gegen die listigen Vorgehensweisen ‹o.: Schliche; Ränke›5 des Teufels ‹, des Verleumders,› stehen könnt,
12 weil bei uns der Kampf ‹eig.: das Ringen› nicht gegen Blut und Fleisch ist, sondern gegen die Erstrangigen, gegen die Autoritäten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieses Äons6, gegen die Geistlichen ‹o.: geistlichen [Autoritäten o. Erstrangigen]› der Bosheit in den himmlischen [Bereichen].
13 Nehmt deswegen die volle Rüstung Gottes auf, damit ihr imstande seid, am bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen.
14 Steht also, eure Lenden mit Wahrheit umgürtet und den Brustpanzer der Gerechtigkeit angezogen
15 und [die Schuhe] unter die Füße gebunden in der [festen] Bereitschaft des Evangeliums des Friedens;
16 zu dem allem nehmt auf ‹eig.: aufgenommen habend; o.: aufnehmend›7 den Schild des Glaubens, an dem ihr alle in Brand gesetzten Geschosse des Bösen werdet löschen können.
17 Und nehmt [in Empfang] den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist: [das] Wort8 Gottes,
18 dabei mit allem Gebet und Flehen betend, zu jedem Zeitpunkt, im Geist, und eben hierzu wachend mit aller Beharrlichkeit und [allem] Flehen für all die Heiligen,
19 auch für mich, damit mir beim Auftun meines Mundes Wort ‹o.: Rede› gegeben werde, mit Freimütigkeit kundzumachen das Geheimnis, [nämlich] das Evangelium9,
20 für das ich ein Botschafter bin in einer Kette, damit ich in ihm freimütig bin, zu reden, wie ich soll.
21 Aber damit auch ihr um meine Angelegenheiten wisst [und um das], was ich tue, wird euch alles Tychikus kundtun, der geliebte Bruder und treue ‹, zuverlässige,› Diener im Herrn,
22 den ich eben deshalb zu euch geschickt habe, damit ihr erfahrt, wie es um uns steht, und er euren Herzen Zuspruch gebe ‹und sie aufrichte›.
23 Friede den Brüdern und Liebe, mit Glauben, von Gott, [dem] Vater, und [dem] Herrn, Jesus, [dem] Gesalbten.
24 Die Gnade mit allen, die unseren Herrn, Jesus, [den] Gesalbten, lieben mit unverderblicher [Liebe]! Amen!10
2„Ehre [stets] deinen Vater und [deine] Mutter“, das ist [das] erste Gebot mit einer Verheißung:
3„damit es dir wohlgehe und du lange Zeit in dem Lande sein wirst.“ (2Mo 20,12)
4Und Väter: Reizt eure Kinder nicht1 zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Erziehung und Ermahnung [des] Herrn.
5Die Sklaven: Gehorcht [stets] den Herren nach [dem] Fleisch mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens – wie dem Gesalbten,
6nicht mit Augendienerei als Menschengefällige, sondern als Sklaven des Gesalbten, die den Willen Gottes aus [ganzer] Seele tun ‹o.: von [ganzem] Herzen tun›,
7den Sklavendienst [stets] tuend2 mit gutem Willen, als dem Herrn und nicht [den] Menschen,
8wissend, dass ein jeder, was auch immer er Gutes getan hat, das von dem Herrn erstattet bekommen wird, er sei Sklave oder Freier.
9Und die Herren: Tut dasselbe gegen sie und lasst das Drohen, wissend, dass auch euer eigener Herr in [den] Himmeln ist, und bei ihm gibt es kein ‘Gesicht-Annehmen’ ‹, kein Annehmen aufgrund des Gesichts, keine Parteilichkeit›.
10 Was das Verbleibende [betrifft], meine Brüder: Werdet [stets] [innerlich] gekräftigt im Herrn und in der Macht seiner Stärke.3
11 Zieht euch die volle Rüstung Gottes an ‹und behaltet sie an›4, damit ihr gegen die listigen Vorgehensweisen ‹o.: Schliche; Ränke›5 des Teufels ‹, des Verleumders,› stehen könnt,
12 weil bei uns der Kampf ‹eig.: das Ringen› nicht gegen Blut und Fleisch ist, sondern gegen die Erstrangigen, gegen die Autoritäten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieses Äons6, gegen die Geistlichen ‹o.: geistlichen [Autoritäten o. Erstrangigen]› der Bosheit in den himmlischen [Bereichen].
13 Nehmt deswegen die volle Rüstung Gottes auf, damit ihr imstande seid, am bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen.
14 Steht also, eure Lenden mit Wahrheit umgürtet und den Brustpanzer der Gerechtigkeit angezogen
15 und [die Schuhe] unter die Füße gebunden in der [festen] Bereitschaft des Evangeliums des Friedens;
16 zu dem allem nehmt auf ‹eig.: aufgenommen habend; o.: aufnehmend›7 den Schild des Glaubens, an dem ihr alle in Brand gesetzten Geschosse des Bösen werdet löschen können.
17 Und nehmt [in Empfang] den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist: [das] Wort8 Gottes,
18 dabei mit allem Gebet und Flehen betend, zu jedem Zeitpunkt, im Geist, und eben hierzu wachend mit aller Beharrlichkeit und [allem] Flehen für all die Heiligen,
19 auch für mich, damit mir beim Auftun meines Mundes Wort ‹o.: Rede› gegeben werde, mit Freimütigkeit kundzumachen das Geheimnis, [nämlich] das Evangelium9,
20 für das ich ein Botschafter bin in einer Kette, damit ich in ihm freimütig bin, zu reden, wie ich soll.
21 Aber damit auch ihr um meine Angelegenheiten wisst [und um das], was ich tue, wird euch alles Tychikus kundtun, der geliebte Bruder und treue ‹, zuverlässige,› Diener im Herrn,
22 den ich eben deshalb zu euch geschickt habe, damit ihr erfahrt, wie es um uns steht, und er euren Herzen Zuspruch gebe ‹und sie aufrichte›.
23 Friede den Brüdern und Liebe, mit Glauben, von Gott, [dem] Vater, und [dem] Herrn, Jesus, [dem] Gesalbten.
24 Die Gnade mit allen, die unseren Herrn, Jesus, [den] Gesalbten, lieben mit unverderblicher [Liebe]! Amen!10
Fußnoten
- 1 6,4 Imperativ Präsens durativ: hört damit auf, … zu reizen; reizt nicht länger
- 2 6,7 Partizip Präsens durativ
- 3 6,10 NA: ohne „meine Brüder“
- 4 6,11 Imperativ Präsens durativ
- 5 6,11 methodeias
- 6 6,12 NA: die Weltbeherrscher dieser Finsternis
- 7 6,16 imperativisches Partizip
- 8 6,17 hreema, das gesprochene Wort; die Aussage; der Ausspruch
- 9 6,19 wörtl.: das Geheimnis des Evangeliums; genitivus explicativus bzw. epexegeticus
- 10 6,24 NA: ohne „Amen!“