Neues Testament
Galater Kapitel 5
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1In der Freiheit also, zu der Christus uns frei machte, steht! Und1 lasst euch nicht wieder in einem Joch der Versklavung festhalten ‹o.: mit einem Joch der Sklaverei belasten›!
2Sieh!, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird euch Christus nichts nützen.
3Ich bezeuge wiederum einem jeden Menschen, der sich beschneiden lässt: Er ist schuldig, das ganze Gesetz zu tun.
4Ihr seid abgetrennt ‹o.: weggetan› worden, von dem Gesalbten hinweg, so viele ihr im Gesetz gerechtgemacht werden [wollt]; ihr seid aus der Gnade gefallen.
5Wir warten nämlich [kraft des] Geistes ‹o.: durch [den] Geist› aus Glauben auf [das] Hoffnungsgut, [nämlich die] Gerechtigkeit2.
6Denn in Christus Jesus vermag weder Beschnittensein noch Unbeschnittensein ‹eig.: Vorhaut› etwas, sondern ein durch Liebe wirkender ‹, tätiger,› Glaube.
7Ihr lieft vortrefflich ‹o.: edel›. Wer hat euch aufgehalten ‹o.: gehindert›, dass ihr der Wahrheit nicht [mehr] gehorcht?
8Die Überredung [ist] nicht von dem euch Rufenden.
9Ein wenig Sauerteig [durch]säuert den ganzen Teig.
10 Ich bin in Bezug auf euch überzeugt im Herrn, dass ihr nicht anders gesinnt sein werdet. Aber der, der euch in Unruhe versetzt, wird das Gerichtsurteil tragen, wer auch immer er sei.
11 Aber ich, Brüder, wenn ich noch Beschneidung verkündete, warum werde ich noch verfolgt ‹eig.: gejagt›? Dann ist ja das Ärgernis des Kreuzes3 beseitigt ‹o.: zunichte gemacht›.
12 Möchten doch die euch Aufwiegelnden ‹und Verwirrenden› sich entmannen lassen!
13 Ihr wurdet ja zu[r] Freiheit gerufen, Brüder! Nur [macht] die Freiheit nicht zu einem Anlass für das Fleisch, sondern durch4 die Liebe ‹o.: über die Liebe; auf dem Weg der Liebe› tut einander Sklavendienst5,
14 denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt: „Du sollst deinen Nächsten ‹eig.: Nahen› lieben wie dich selbst!“ (3Mo 19,18)
15 Wenn ihr aber einander beißt und verzehrt, seht zu, dass ihr nicht voneinander vertilgt werdet.
16 Ich sage aber: Wandelt durch [den] Geist ‹o.: kraft [des] Geistes; [im] Geist›, und ihr werdet nicht [die] Lust [des] Fleisches vollführen.
17 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und den Geist gegen das Fleisch; diese widerstreben einander, dass ihr nicht das tut, was irgend ihr wollt.
18 Wenn ihr aber durch [den] Geist ‹o.: kraft [des] Geistes; mittels [des] Geistes› geführt werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.
19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch6, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streitereien, Eifersüchteleien, Gemütsausbrüche, Eigennutz ‹o.: selbstsüchtiges Gewinnstreben; Selbstsüchtigkeiten›, Entzweiungen ‹o.: Zwistigkeiten›, Parteiungen ‹o.: Sonderrichtungen›,
21 Neidereien, Morde7, Trunkenheiten, Schlemmereien und was diesen [Dingen] gleicht, wovon ich euch voraussage, so wie ich auch zuvor sagte: Die solche [Dinge] Verübenden8 werden [die] Königsherrschaft Gottes nicht erben.
22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue ‹o.: Glaube›,
23 Sanftmut, Enthaltsamkeit ‹o.: Selbstbeherrschung›. Gegen solche [Dinge] ist [das] Gesetz nicht. ‹o.: Derartige Dinge haben das Gesetz nicht gegen sich.›
24 Aber die, die des Gesalbten [sind], kreuzigten das Fleisch mit den Leidenschaften und den Begierden.
25 Wenn wir durch [den] Geist ‹o.: kraft [des] Geistes› leben, wollen wir auch durch [den] Geist ‹o.: kraft [des] Geistes› uns ausrichten9.
26 Wollen wir nicht auf leere ‹, nichtige, wertlose,› Herrlichkeit aus sein, einander herausfordernd, einander beneidend!
2Sieh!, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird euch Christus nichts nützen.
3Ich bezeuge wiederum einem jeden Menschen, der sich beschneiden lässt: Er ist schuldig, das ganze Gesetz zu tun.
4Ihr seid abgetrennt ‹o.: weggetan› worden, von dem Gesalbten hinweg, so viele ihr im Gesetz gerechtgemacht werden [wollt]; ihr seid aus der Gnade gefallen.
5Wir warten nämlich [kraft des] Geistes ‹o.: durch [den] Geist› aus Glauben auf [das] Hoffnungsgut, [nämlich die] Gerechtigkeit2.
6Denn in Christus Jesus vermag weder Beschnittensein noch Unbeschnittensein ‹eig.: Vorhaut› etwas, sondern ein durch Liebe wirkender ‹, tätiger,› Glaube.
7Ihr lieft vortrefflich ‹o.: edel›. Wer hat euch aufgehalten ‹o.: gehindert›, dass ihr der Wahrheit nicht [mehr] gehorcht?
8Die Überredung [ist] nicht von dem euch Rufenden.
9Ein wenig Sauerteig [durch]säuert den ganzen Teig.
10 Ich bin in Bezug auf euch überzeugt im Herrn, dass ihr nicht anders gesinnt sein werdet. Aber der, der euch in Unruhe versetzt, wird das Gerichtsurteil tragen, wer auch immer er sei.
11 Aber ich, Brüder, wenn ich noch Beschneidung verkündete, warum werde ich noch verfolgt ‹eig.: gejagt›? Dann ist ja das Ärgernis des Kreuzes3 beseitigt ‹o.: zunichte gemacht›.
12 Möchten doch die euch Aufwiegelnden ‹und Verwirrenden› sich entmannen lassen!
13 Ihr wurdet ja zu[r] Freiheit gerufen, Brüder! Nur [macht] die Freiheit nicht zu einem Anlass für das Fleisch, sondern durch4 die Liebe ‹o.: über die Liebe; auf dem Weg der Liebe› tut einander Sklavendienst5,
14 denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt: „Du sollst deinen Nächsten ‹eig.: Nahen› lieben wie dich selbst!“ (3Mo 19,18)
15 Wenn ihr aber einander beißt und verzehrt, seht zu, dass ihr nicht voneinander vertilgt werdet.
16 Ich sage aber: Wandelt durch [den] Geist ‹o.: kraft [des] Geistes; [im] Geist›, und ihr werdet nicht [die] Lust [des] Fleisches vollführen.
17 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und den Geist gegen das Fleisch; diese widerstreben einander, dass ihr nicht das tut, was irgend ihr wollt.
18 Wenn ihr aber durch [den] Geist ‹o.: kraft [des] Geistes; mittels [des] Geistes› geführt werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.
19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch6, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streitereien, Eifersüchteleien, Gemütsausbrüche, Eigennutz ‹o.: selbstsüchtiges Gewinnstreben; Selbstsüchtigkeiten›, Entzweiungen ‹o.: Zwistigkeiten›, Parteiungen ‹o.: Sonderrichtungen›,
21 Neidereien, Morde7, Trunkenheiten, Schlemmereien und was diesen [Dingen] gleicht, wovon ich euch voraussage, so wie ich auch zuvor sagte: Die solche [Dinge] Verübenden8 werden [die] Königsherrschaft Gottes nicht erben.
22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue ‹o.: Glaube›,
23 Sanftmut, Enthaltsamkeit ‹o.: Selbstbeherrschung›. Gegen solche [Dinge] ist [das] Gesetz nicht. ‹o.: Derartige Dinge haben das Gesetz nicht gegen sich.›
24 Aber die, die des Gesalbten [sind], kreuzigten das Fleisch mit den Leidenschaften und den Begierden.
25 Wenn wir durch [den] Geist ‹o.: kraft [des] Geistes› leben, wollen wir auch durch [den] Geist ‹o.: kraft [des] Geistes› uns ausrichten9.
26 Wollen wir nicht auf leere ‹, nichtige, wertlose,› Herrlichkeit aus sein, einander herausfordernd, einander beneidend!
Fußnoten
- 1 5,1 NA: Durch die Freiheit machte Christus uns frei. Steht also und
- 2 5,5 wörtl.: auf [die] Hoffnung [der] Gerechtigkeit; erklärender Genitiv (genitivus explicativus)
- 3 5,11 o.: das Kreuz als Anlass zum Stolpern und Fallen
- 4 5,13 o.: mittels der Liebe; kraft der Liebe; dia
- 5 5,13 douleuete; Imperativ Präsens durativ: tut einander fortwährend Sklavendienst
- 6 5,19 NA: ohne „Ehebruch“
- 7 5,21 NA: ohne „Morde“
- 8 5,21 Partizip Präsens durativ
- 9 5,25 d. h.: grundlegend ausrichten; das Verb stoichein (s. a. Apg 21,24; Röm 4,12; Gal 6,16; Phil 3,16) hängt mit stoicheia (die grundlegenden Elemente; Gal 4,3.9; Kol 2,8; 2,20; Hebr 5,12; 2Petr 3,10.12) zusammen