Neues Testament
Galater Kapitel 6
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Brüder, wenn auch ein Mensch von einer Übertretung eingeholt ‹eig.: ergriffen› würde, ihr, die Geistlichen, rüstet einen solchen wieder zu ‹, bringt ihn zurecht›, in einem Geist [der] Sanftmut ‹o.: in sanftmütigem Geist›1. Und achte dabei auf dich selbst, dass nicht auch du versucht werdest.
2Tragt2 einander die Lasten ‹eig.: die schweren [Dinge]›, und auf diese Weise erfüllt3 [vollends] das Gesetz des Gesalbten;
3denn wenn jemand meint, etwas zu sein, obwohl er nichts ist, betrügt er sich selbst.
4Ein jeder prüfe [fortwährend]4 sein eigenes Tun, und dann wird er für sich selbst allein den Ruhm haben und nicht mit Blick auf den anderen,
5denn ein jeder wird ‹o.: soll›5 seine eigene Bürde ‹o.: Last›6 tragen.
6Der, der im Wort unterwiesen wird, gebe Teil dem Unterweisenden an allem Guten.
7Lasst euch nicht irreführen! Gott lässt sich nicht spotten, denn was auch immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten;
8denn der, der auf sein eigenes Fleisch sät7, wird von dem Fleisch Verderben ernten, aber der, der auf den Geist sät8, wird von dem Geist ewiges9 Leben ernten.
9Lasst uns nicht müde werden im Tun des Edlen ‹und Vortrefflichen›, denn zum bestimmten Zeitpunkt werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.
10 Folglich: Lasst uns, wie wir [gelegene] Zeitfrist haben, gegenüber allen das Gute wirken, insbesondere gegenüber den Familienangehörigen10 des Glaubens.
11 Seht, mit welchen großen Buchstaben ich euch geschrieben habe, mit meiner Hand!
12 So viele im Fleisch ‹eig.: in Fleisch› wohl angesehen sein wollen, diese nötigen euch, euch beschneiden zu lassen ‹o.: beschnitten zu werden›, nur damit sie nicht wegen des Kreuzes des Gesalbten verfolgt ‹eig.: gejagt› werden.
13 Denn nicht einmal die, die sich beschneiden lassen, halten ‹und befolgen› selber [das] Gesetz, sondern sie wollen, dass ihr beschnitten werdet, damit sie sich eures Fleisches rühmen können.
14 Von mir sei es aber ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, durch den mir [die] Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
15 Denn in Christus Jesus11 vermag ‹o.: gilt›12 weder Beschneidung ‹o.: Beschnittensein› noch Unbeschnittenheit ‹eig.: Vorhaut› etwas, sondern [da ist] neue Schöpfung.
16 Und so viele sich nach dieser Regel ausrichten werden ‹o.: wollen›13: Friede auf sie sowie Barmherzigkeit! – und ‹o.: und zwar›14 auf den15 Israel Gottes!
17 Hinfort bereite mir niemand Mühen, denn ich [meinerseits] trage die Malzeichen des Herrn,16 Jesu, an meinem Leibe.
18 Die Gnade unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, mit eurem Geist, Brüder! Amen!
2Tragt2 einander die Lasten ‹eig.: die schweren [Dinge]›, und auf diese Weise erfüllt3 [vollends] das Gesetz des Gesalbten;
3denn wenn jemand meint, etwas zu sein, obwohl er nichts ist, betrügt er sich selbst.
4Ein jeder prüfe [fortwährend]4 sein eigenes Tun, und dann wird er für sich selbst allein den Ruhm haben und nicht mit Blick auf den anderen,
5denn ein jeder wird ‹o.: soll›5 seine eigene Bürde ‹o.: Last›6 tragen.
6Der, der im Wort unterwiesen wird, gebe Teil dem Unterweisenden an allem Guten.
7Lasst euch nicht irreführen! Gott lässt sich nicht spotten, denn was auch immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten;
8denn der, der auf sein eigenes Fleisch sät7, wird von dem Fleisch Verderben ernten, aber der, der auf den Geist sät8, wird von dem Geist ewiges9 Leben ernten.
9Lasst uns nicht müde werden im Tun des Edlen ‹und Vortrefflichen›, denn zum bestimmten Zeitpunkt werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.
10 Folglich: Lasst uns, wie wir [gelegene] Zeitfrist haben, gegenüber allen das Gute wirken, insbesondere gegenüber den Familienangehörigen10 des Glaubens.
11 Seht, mit welchen großen Buchstaben ich euch geschrieben habe, mit meiner Hand!
12 So viele im Fleisch ‹eig.: in Fleisch› wohl angesehen sein wollen, diese nötigen euch, euch beschneiden zu lassen ‹o.: beschnitten zu werden›, nur damit sie nicht wegen des Kreuzes des Gesalbten verfolgt ‹eig.: gejagt› werden.
13 Denn nicht einmal die, die sich beschneiden lassen, halten ‹und befolgen› selber [das] Gesetz, sondern sie wollen, dass ihr beschnitten werdet, damit sie sich eures Fleisches rühmen können.
14 Von mir sei es aber ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, durch den mir [die] Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
15 Denn in Christus Jesus11 vermag ‹o.: gilt›12 weder Beschneidung ‹o.: Beschnittensein› noch Unbeschnittenheit ‹eig.: Vorhaut› etwas, sondern [da ist] neue Schöpfung.
16 Und so viele sich nach dieser Regel ausrichten werden ‹o.: wollen›13: Friede auf sie sowie Barmherzigkeit! – und ‹o.: und zwar›14 auf den15 Israel Gottes!
17 Hinfort bereite mir niemand Mühen, denn ich [meinerseits] trage die Malzeichen des Herrn,16 Jesu, an meinem Leibe.
18 Die Gnade unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, mit eurem Geist, Brüder! Amen!
Fußnoten
- 1 6,1 genitivus qualitatis
- 2 6,2 Imperativ Präsens durativ o. iterativ: fortwährend o. immer wieder
- 3 6,2 NA: werdet ihr erfüllen
- 4 6,4 Imperativ Präsens durativ o. iterativ
- 5 6,5 evtl. modales Futur
- 6 6,5 phortion, wie in Mt 11,30; 23,4; Lk 11,46
- 7 6,8 Partizip Präsens durativ o. iterativ
- 8 6,8 Partizip Präsens durativ o. iterativ
- 9 6,8 aioonios; äonisches
- 10 6,10 oikeios, zum Haus gehörig; Eph 2,19; 1Thes 5,8
- 11 6,15 NA: ohne „in Christus Jesus“
- 12 6,15 NA: ist
- 13 6,16 evtl. modales Futur
- 14 6,16 „und“ (kai) kann auch als kai explicativum (erklärendes „und“) gebraucht werden: „und zwar“ bzw. „und nämlich“.
- 15 6,16 männlicher Artikel: wahrscheinlich ein Bezug auf den Stammvater Israel (Jakob)
- 16 6,17 NA: ohne „Herrn“