Neues Testament
2. Korinther Kapitel 8
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Wir tun euch aber kund, Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben worden ist,
2dass unter viel Bedrängnisprüfung1 ihre überreiche Freude2 und ihre tiefe Armut in den Reichtum ihrer schlichten Großzügigkeit ‹o.: ihrer Einfalt; ihrer schlichten, selbstlosen Güte› überfloss,
3denn nach Vermögen, ich bezeuge, sogar über Vermögen, [waren] sie aus eigenem Antrieb bereit,
4und sie baten uns sehr, mit viel Zureden, um die Gnade ‹, die Liebeserweisung,› und die Beteiligung ‹eig.: Gemeinschaft› am Dienst3 für die Heiligen,
5und [das] nicht [bloß], wie wir erhofft hatten, sondern sie gaben sich selbst, zuerst dem Herrn, – und [dann] uns, durch [den] Willen Gottes,
6sodass wir Titus bittend zuredeten, er möge so, wie er zuvor [bereits] angefangen hatte, so auch bei euch diese Gnade ‹, diese Liebeserweisung,› ebenfalls zu Ende führen.
7Doch so, wie ihr in allem reich seid – in Glauben und Wort und [Er]kenntnis und allem Fleiß ‹und Eifer› und in der Liebe, die von euch [ausgehend] in uns [ist],4 – dass ihr auch in dieser Gnade ‹, in dieser Liebeserweisung,› reich sein mögt!
8Ich sage [das] nicht in der Art eines Befehls, sondern, um durch den Fleiß ‹und Eifer› der anderen ‹d. h.: den Fleiß [und Eifer] der anderen als Anlass benutzend› auch die Echtheit eurer Liebe zu prüfen5.
9Ihr kennt ja die Gnade ‹, die Liebeserweisung,› unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, dass er euretwegen arm wurde, reich seiend ‹o.: als reich Seiender›, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
10 Und ich gebe in dieser [Sache] eine Meinung, denn das ist euch nützlich ‹o.: förderlich›, die ihr nicht nur mit der Tat, sondern auch mit dem Wollen im vorigen Jahr [schon] anfingt.
11 Aber führt jetzt auch die Tat zu Ende, auf dass, wie die Bereitschaft zum Wollen, so auch das zu Ende Führen [komme], aus dem, was ihr habt ‹d. h.: entsprechend eurem Vermögen›.
12 Wenn nämlich die Bereitschaft vorhanden ist, ist einer hochwillkommen gemäß dem, was er hat, nicht gemäß dem, was er nicht hat.
13 Denn nicht, damit andere Erleichterung [haben], ihr aber Bedrängnis, [sage ich es,] sondern aus [dem Anliegen] der Gleichheit ‹o.: des Ausgleichs›. Zum jetzigen Zeitpunkt kommt euer Überfluss dem Mangel jener zugute,
14 damit auch der Überfluss jener eurem Mangel zugutekomme, sodass eine Gleichheit ‹o.: ein Ausgleich› geschehe;
15 so wie geschrieben ist: „Wer viel [sammelte], hatte nicht Überfluss, und wer wenig [sammelte], hatte nicht weniger.“ (2Mo 16,18)
16 Gott sei aber Dank6, der im Herzen [des] Titus denselben Fleiß ‹und Eifer› ‹gegeben hat und› gibt, zu euren Gunsten,
17 dass er einerseits den Aufruf begrüßte ‹und annahm›, andererseits, da er so sehr fleißig war, dass er aus eigenem Antrieb abreiste zu euch hin.
18 Wir sandten aber zusammen mit ihm den Bruder, dessen Lob in dem Evangelium über alle Gemeinden hin [verbreitet ist].
19 Aber nicht allein [das], sondern er wurde von den Gemeinden ‹erkoren und› bestimmt als unser Reisegefährte mit dieser von uns bedienten Gnade ‹, Liebeserweisung,› zur Herrlichkeit des Herrn selbst und [als Zeichen] unserer7 Bereitwilligkeit,
20 womit wir dieses vermeiden, dass uns jemand verlästern ‹o.: eine schändliche Nachrede über uns bringen› könnte bei dieser von uns bedienten üppigen Gabe,
21 [und dabei] sind wir bedacht auf [das, was] edel ‹und vortrefflich› [ist], nicht nur vor [dem] Herrn, sondern auch vor [den] Menschen.
22 Mit ihnen schickten wir auch unseren Bruder, der sich uns oft in vielen Dingen als fleißig erwies, sich jetzt aber durch das große Vertrauen zu euch als [noch] viel fleißiger [erwiesen hat].
23 Sei es [nun] Titus, [er ist] mein Mitteilhaber [im Dienst] und in Bezug auf euch ein Mitarbeiter, oder seien es unsere Brüder, [sie sind] Gesandte [der] Gemeinden, eine Herrlichkeit Christi.
24 Erbringt also ihnen gegenüber den Erweis eurer Liebe und [den Erweis für die Berechtigung] unseres Rühmens über euch vor [dem] Angesicht der Gemeinden.
2dass unter viel Bedrängnisprüfung1 ihre überreiche Freude2 und ihre tiefe Armut in den Reichtum ihrer schlichten Großzügigkeit ‹o.: ihrer Einfalt; ihrer schlichten, selbstlosen Güte› überfloss,
3denn nach Vermögen, ich bezeuge, sogar über Vermögen, [waren] sie aus eigenem Antrieb bereit,
4und sie baten uns sehr, mit viel Zureden, um die Gnade ‹, die Liebeserweisung,› und die Beteiligung ‹eig.: Gemeinschaft› am Dienst3 für die Heiligen,
5und [das] nicht [bloß], wie wir erhofft hatten, sondern sie gaben sich selbst, zuerst dem Herrn, – und [dann] uns, durch [den] Willen Gottes,
6sodass wir Titus bittend zuredeten, er möge so, wie er zuvor [bereits] angefangen hatte, so auch bei euch diese Gnade ‹, diese Liebeserweisung,› ebenfalls zu Ende führen.
7Doch so, wie ihr in allem reich seid – in Glauben und Wort und [Er]kenntnis und allem Fleiß ‹und Eifer› und in der Liebe, die von euch [ausgehend] in uns [ist],4 – dass ihr auch in dieser Gnade ‹, in dieser Liebeserweisung,› reich sein mögt!
8Ich sage [das] nicht in der Art eines Befehls, sondern, um durch den Fleiß ‹und Eifer› der anderen ‹d. h.: den Fleiß [und Eifer] der anderen als Anlass benutzend› auch die Echtheit eurer Liebe zu prüfen5.
9Ihr kennt ja die Gnade ‹, die Liebeserweisung,› unseres Herrn, Jesu, [des] Gesalbten, dass er euretwegen arm wurde, reich seiend ‹o.: als reich Seiender›, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
10 Und ich gebe in dieser [Sache] eine Meinung, denn das ist euch nützlich ‹o.: förderlich›, die ihr nicht nur mit der Tat, sondern auch mit dem Wollen im vorigen Jahr [schon] anfingt.
11 Aber führt jetzt auch die Tat zu Ende, auf dass, wie die Bereitschaft zum Wollen, so auch das zu Ende Führen [komme], aus dem, was ihr habt ‹d. h.: entsprechend eurem Vermögen›.
12 Wenn nämlich die Bereitschaft vorhanden ist, ist einer hochwillkommen gemäß dem, was er hat, nicht gemäß dem, was er nicht hat.
13 Denn nicht, damit andere Erleichterung [haben], ihr aber Bedrängnis, [sage ich es,] sondern aus [dem Anliegen] der Gleichheit ‹o.: des Ausgleichs›. Zum jetzigen Zeitpunkt kommt euer Überfluss dem Mangel jener zugute,
14 damit auch der Überfluss jener eurem Mangel zugutekomme, sodass eine Gleichheit ‹o.: ein Ausgleich› geschehe;
15 so wie geschrieben ist: „Wer viel [sammelte], hatte nicht Überfluss, und wer wenig [sammelte], hatte nicht weniger.“ (2Mo 16,18)
16 Gott sei aber Dank6, der im Herzen [des] Titus denselben Fleiß ‹und Eifer› ‹gegeben hat und› gibt, zu euren Gunsten,
17 dass er einerseits den Aufruf begrüßte ‹und annahm›, andererseits, da er so sehr fleißig war, dass er aus eigenem Antrieb abreiste zu euch hin.
18 Wir sandten aber zusammen mit ihm den Bruder, dessen Lob in dem Evangelium über alle Gemeinden hin [verbreitet ist].
19 Aber nicht allein [das], sondern er wurde von den Gemeinden ‹erkoren und› bestimmt als unser Reisegefährte mit dieser von uns bedienten Gnade ‹, Liebeserweisung,› zur Herrlichkeit des Herrn selbst und [als Zeichen] unserer7 Bereitwilligkeit,
20 womit wir dieses vermeiden, dass uns jemand verlästern ‹o.: eine schändliche Nachrede über uns bringen› könnte bei dieser von uns bedienten üppigen Gabe,
21 [und dabei] sind wir bedacht auf [das, was] edel ‹und vortrefflich› [ist], nicht nur vor [dem] Herrn, sondern auch vor [den] Menschen.
22 Mit ihnen schickten wir auch unseren Bruder, der sich uns oft in vielen Dingen als fleißig erwies, sich jetzt aber durch das große Vertrauen zu euch als [noch] viel fleißiger [erwiesen hat].
23 Sei es [nun] Titus, [er ist] mein Mitteilhaber [im Dienst] und in Bezug auf euch ein Mitarbeiter, oder seien es unsere Brüder, [sie sind] Gesandte [der] Gemeinden, eine Herrlichkeit Christi.
24 Erbringt also ihnen gegenüber den Erweis eurer Liebe und [den Erweis für die Berechtigung] unseres Rühmens über euch vor [dem] Angesicht der Gemeinden.
Fußnoten
- 1 8,2 wörtl.: unter viel Prüfung [der] Bedrängnis; genitivus obiectivus
- 2 8,2 wörtl.: das Überströmen ihrer Freude; genitivus qualitatis
- 3 8,4 wörtl.: die Dienstgemeinschaft; genitivus obiectivus
- 4 8,7 NA: in der Liebe, die von uns [ausgehend] in euch [ist],
- 5 8,8 finales Partizip Präsens
- 6 8,16 Grundbed.: Gnade
- 7 8,19 t. r.: eurer