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Neues Testament

2. Korinther Kapitel 9

Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026

1Was den Dienst für die Heiligen betrifft, ist es ja für mich überflüssig, euch zu schreiben,
2denn ich weiß um eure Bereitwilligkeit ‹und euren guten Willen›, die ich in Bezug auf euch den Mazedoniern gegenüber rühme, dass „Achaia seit vorigem Jahr bereit gewesen ist“. Und der von euch [ausgegangene] Eifer hat die Mehrheit angereizt.
3Aber ich schickte die Brüder, damit unser Rühmen über euch nicht zunichte werde in dieser Sache, damit, so wie ich [wiederholt] sagte, ihr bereit sein möchtet,
4damit nicht etwa, wenn mit mir Mazedonier kommen und euch unvorbereitet finden, wir – um nicht zu sagen ihr – zuschanden werden mit diesem zuversichtlichen Rühmen1.
5Ich hielt es also für notwendig, den Brüdern zuzureden, dass sie zu euch vorausziehen und diesen euren zuvor angekündigten Segen ‹, die Segensgabe,› vorher zubereiten möchten, dass dieser so bereit[liege]: wie ein Segen ‹o.: eine Segensgabe› und nicht gleichsam wie ein Geiz ‹o.: eine Geizesgabe; eine [vom] Geiz [abgerungene] Gabe›.
6Dieses nun [gilt]: Wer spärlich sät, wird auch spärlich ernten, und wer mit Segen ‹, mit vollen Händen, reichlich,› sät, wird mit Segen ernten.
7Jeder [mache es] so, wie er es sich im Herzen vornimmt ‹eig.: vorher gewählt hat›, nicht mit Traurigkeit oder aus Nötigung, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.
8Aber Gott vermag euch alle Gnade in reichem Maß zukommen zu lassen, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und [so] überreich seid zu jedem guten Werk ‹und Tun›,
9so wie geschrieben ist: „Er streute aus. Er gab den Bedürftigen. Seine Gerechtigkeit bleibt in den Äon ‹o.: [bis] in Ewigkeit›.“ (Ps 112,9)
10 Aber der, der Samen darreicht dem Sämann und Brot zu[r] Speise, er reiche dar und vermehre eure Saat und lasse wachsen2 die Erträge eurer Gerechtigkeit,
11 damit ihr in jeder [Hinsicht] reich gemacht werdet3 zu aller schlichten Großzügigkeit ‹o.: zu aller Einfalt; zu aller schlichten, selbstlosen Güte›, welche durch uns Gott Danksagung bewirkt.
12 Der Dienst dieser [heiligen] Dienstleistung4 ist nämlich nicht nur ein Auffüllen der Mängel der Heiligen, sondern auch reich durch viele Danksagungen an Gott,
13 wobei sie, [veranlasst] durch die Bewährung, [die sich] in diesem Dienst [zeigt], Gott verherrlichen über eure Unterordnung im Bekenntnis zum Evangelium des Gesalbten und über [eure] schlichte Großzügigkeit im Teilhabenlassen ihnen und allen gegenüber;
14 [und wobei sie] auch [in] ihrem flehenden [Gebet] für euch sich nach euch sehnen wegen der überragenden Gnade Gottes an euch.
15 Dank5 [sei] Gott für seine unbeschreibliche Gabe!

Fußnoten

  1. 1 9,4 wörtl.: in dieser Zuversicht des Rühmens; genitivus qualitatis
  2. 2 9,10 NA: wird darreichen und vermehrenund wachsen lassen
  3. 3 9,11 finales Partizip Präsens
  4. 4 9,12 leitourgia; gemeint ist ein heiliger, Gott dargebrachter Dienst
  5. 5 9,15 Grundbed.: Gnade