Neues Testament
Hebräer Kapitel 5
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Denn jeder aus Menschen genommene Hohepriester wird für ‹o.: wegen [der]›1 Menschen bestellt, in den [Dingen], die Gott betreffen, damit er darbringe sowohl Gaben als auch Opfer für Sünden,
2als einer, der in rechtem Maße Nachsicht zu haben vermag mit den Unwissenden und Irrenden, da auch er selbst mit Schwachheit behaftet ist.
3Und wegen dieser muss er, wie für das Volk so auch für sich selbst, [Opfer] darbringen für Sünden.
4Auch nimmt einer nicht sich selbst die Ehre, sondern als ein von Gott Berufener [erhält er sie], gleichwie auch Aaron.
5Auf diese Weise verherrlichte auch der Gesalbte nicht sich selbst, Hoherpriester zu werden, sondern der [verherrlichte ihn], der zu ihm sagte: „Du bist mein Sohn. Ich habe dich heute ‹gezeugt und› geboren“ (Ps 2,7),
6so wie er auch an anderer Stelle sagt: „Du [bist] Priester in den Äon ‹, in Ewigkeit›, nach der Ordnung Melchisedeks“ (Ps 110,4),
7der in den Tagen seines Fleisches sowohl flehende [Gebete] als auch Bitten mit starkem Schreien und Tränen dem darbrachte, der ihn vom Tod zu retten vermochte, – und er wurde erhört wegen seiner gewissenhaften Einstellung –
8und, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, das Gehorchen lernte.
9Und, zum Ziel ‹und zur Vollendung› gebracht, wurde er allen, die ihm gehorchen, Urheber ewigen2 Heils,
10 feierlich angeredet ‹, [öffentlich] begrüßt, [öffentlich] bezeichnet,› von Gott als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.
11 Über den hätten wir ein reichhaltiges Wort und schwer zu Erklärendes zu sagen, da ihr zum Hören ‹o.: in Bezug auf das Gehör bzw. die Ohren› träge geworden seid.
12 Denn obwohl ihr der Zeit nach Lehrer sein müsstet, habt ihr wieder Bedarf, dass man euch lehrt, was die anfänglichen elementaren [Dinge] der Aussprüche Gottes [sind], und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise;
13 denn jeder, der Milch bekommt, [ist] unerfahren [im] Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein unmündiges [Kind].
14 Die feste Speise hingegen ist für Reife ‹, für Erwachsene›, die aufgrund von Gewöhnung [ernsthaft] geübte Sinne haben zur Unterscheidung ‹und Beurteilung› sowohl des Edlen als auch des Üblen.
2als einer, der in rechtem Maße Nachsicht zu haben vermag mit den Unwissenden und Irrenden, da auch er selbst mit Schwachheit behaftet ist.
3Und wegen dieser muss er, wie für das Volk so auch für sich selbst, [Opfer] darbringen für Sünden.
4Auch nimmt einer nicht sich selbst die Ehre, sondern als ein von Gott Berufener [erhält er sie], gleichwie auch Aaron.
5Auf diese Weise verherrlichte auch der Gesalbte nicht sich selbst, Hoherpriester zu werden, sondern der [verherrlichte ihn], der zu ihm sagte: „Du bist mein Sohn. Ich habe dich heute ‹gezeugt und› geboren“ (Ps 2,7),
6so wie er auch an anderer Stelle sagt: „Du [bist] Priester in den Äon ‹, in Ewigkeit›, nach der Ordnung Melchisedeks“ (Ps 110,4),
7der in den Tagen seines Fleisches sowohl flehende [Gebete] als auch Bitten mit starkem Schreien und Tränen dem darbrachte, der ihn vom Tod zu retten vermochte, – und er wurde erhört wegen seiner gewissenhaften Einstellung –
8und, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, das Gehorchen lernte.
9Und, zum Ziel ‹und zur Vollendung› gebracht, wurde er allen, die ihm gehorchen, Urheber ewigen2 Heils,
10 feierlich angeredet ‹, [öffentlich] begrüßt, [öffentlich] bezeichnet,› von Gott als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.
11 Über den hätten wir ein reichhaltiges Wort und schwer zu Erklärendes zu sagen, da ihr zum Hören ‹o.: in Bezug auf das Gehör bzw. die Ohren› träge geworden seid.
12 Denn obwohl ihr der Zeit nach Lehrer sein müsstet, habt ihr wieder Bedarf, dass man euch lehrt, was die anfänglichen elementaren [Dinge] der Aussprüche Gottes [sind], und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise;
13 denn jeder, der Milch bekommt, [ist] unerfahren [im] Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein unmündiges [Kind].
14 Die feste Speise hingegen ist für Reife ‹, für Erwachsene›, die aufgrund von Gewöhnung [ernsthaft] geübte Sinne haben zur Unterscheidung ‹und Beurteilung› sowohl des Edlen als auch des Üblen.