Neues Testament
Hebräer Kapitel 6
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Darum, das Wort des Anfangs des Gesalbten [hinter uns] lassend, begeben wir uns hin zur Reife ‹eig.: lasst uns zur Reife gebracht werden› und legen wir nicht wieder Grund [mit] Buße über tote Werke ‹o.: Sinnesänderung [und Abkehr] von toten Werken› und Glauben an Gott,
2[mit der] Lehre von Tauchwaschungen1, vom Händeauflegen, von [der] Auferstehung [der] Toten und von ewigem ‹, äonischem,› Gericht.
3Und das wollen wir tun, wenn Gott es nur erlaubt;
4denn [es ist] unmöglich, die, die einmal erleuchtet wurden, auch die himmlische Gabe schmeckten2 und Teilhabende [des] Heiligen Geistes wurden
5und das edle [gesprochene] Wort Gottes sowie Kräfte [des] bevorstehenden Äons schmeckten,
6und [doch] danebenfielen, wieder zu einer Sinnesänderung zu erneuern, [solche seiend,] die für sich selbst3 den Sohn Gottes [fortwährend] wieder ans Kreuz schlagen und [fortwährend] an den Pranger stellen ‹o.: zum Gespött machen›.
7Denn ein Land, das den häufig darauf kommenden Regen trinkt und brauchbares Gewächs jenen hervorbringt, um derentwillen es auch bebaut wird, erhält Segen von Gott.
8Wenn es aber Dornen und Disteln trägt, [ist es] verwerflich ‹, unbewährt, unbrauchbar,› und [dem] Fluch nahe, dessen Ende zu[m] Verbrennen [führt]4.
9Wir sind aber, was euch betrifft, Geliebte, [eines] Besseren überzeugt und von dem, was [mit] Rettung [zu tun] hat, wenn wir auch so sprechen.
10 Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße euer Werk und die Arbeit der5 Liebe, die ihr seinem Namen erwiest, indem ihr den Heiligen dientet und [noch] dient.
11 Wir begehren aber, dass jeder von euch den gleichen Fleiß ‹und Eifer› erweise hin zur vollen Gewissheit ‹und Überzeugung› der Hoffnung ‹o.: des Hoffnungsgutes›, bis an [das] Ende,
12 damit ihr nicht träge werdet, sondern Nachahmer derer, die durch ‹o.: über› Glauben und Geduld die Verheißungen ‹, die verheißenen Güter,› erben.
13 Denn als Gott Abraham Verheißung gab, schwor er, da er nicht [die Möglichkeit] hatte, bei einem Größeren zu schwören, bei sich selbst,
14 er sagte: „Wahrlich! Reichlich werde ich dich segnen, und sehr werde ich dich mehren6“. (1Mo 22,17)
15 Und auf diese Weise erlangte er, indem er geduldig war, die Verheißung ‹o.: das Verheißene›.
16 Denn Menschen schwören ja bei einem Größeren, und der Eid zu[r] Bestätigung [ist] ihnen ein Ende allen Widerspruchs,
17 wodurch Gott, da er den Erben der Verheißung auf nachdrücklichere Weise die Unwandelbarkeit seines Ratschlusses zeigen wollte, mit einem Eid Bürgschaft leistete,
18 damit wir in Verbindung mit zwei unwandelbaren Tatsachen – bei denen es unmöglich war, dass Gott lügt – einen starken Trost hätten, die wir [darin] Zuflucht nahmen, das vorgelegte Hoffnung[sgut] zu ergreifen ‹und festzuhalten›,
19 das wir als einen sicheren und festen, auch in den inneren ‹bzw.: hinteren› [Bereich] des Vorhangs hineinreichenden, Anker der Seele haben,
20 wo als Vorläufer für uns ‹, zu unseren Gunsten,›7 hineinging Jesus, nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester geworden in den Äon ‹, in Ewigkeit›.
2[mit der] Lehre von Tauchwaschungen1, vom Händeauflegen, von [der] Auferstehung [der] Toten und von ewigem ‹, äonischem,› Gericht.
3Und das wollen wir tun, wenn Gott es nur erlaubt;
4denn [es ist] unmöglich, die, die einmal erleuchtet wurden, auch die himmlische Gabe schmeckten2 und Teilhabende [des] Heiligen Geistes wurden
5und das edle [gesprochene] Wort Gottes sowie Kräfte [des] bevorstehenden Äons schmeckten,
6und [doch] danebenfielen, wieder zu einer Sinnesänderung zu erneuern, [solche seiend,] die für sich selbst3 den Sohn Gottes [fortwährend] wieder ans Kreuz schlagen und [fortwährend] an den Pranger stellen ‹o.: zum Gespött machen›.
7Denn ein Land, das den häufig darauf kommenden Regen trinkt und brauchbares Gewächs jenen hervorbringt, um derentwillen es auch bebaut wird, erhält Segen von Gott.
8Wenn es aber Dornen und Disteln trägt, [ist es] verwerflich ‹, unbewährt, unbrauchbar,› und [dem] Fluch nahe, dessen Ende zu[m] Verbrennen [führt]4.
9Wir sind aber, was euch betrifft, Geliebte, [eines] Besseren überzeugt und von dem, was [mit] Rettung [zu tun] hat, wenn wir auch so sprechen.
10 Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße euer Werk und die Arbeit der5 Liebe, die ihr seinem Namen erwiest, indem ihr den Heiligen dientet und [noch] dient.
11 Wir begehren aber, dass jeder von euch den gleichen Fleiß ‹und Eifer› erweise hin zur vollen Gewissheit ‹und Überzeugung› der Hoffnung ‹o.: des Hoffnungsgutes›, bis an [das] Ende,
12 damit ihr nicht träge werdet, sondern Nachahmer derer, die durch ‹o.: über› Glauben und Geduld die Verheißungen ‹, die verheißenen Güter,› erben.
13 Denn als Gott Abraham Verheißung gab, schwor er, da er nicht [die Möglichkeit] hatte, bei einem Größeren zu schwören, bei sich selbst,
14 er sagte: „Wahrlich! Reichlich werde ich dich segnen, und sehr werde ich dich mehren6“. (1Mo 22,17)
15 Und auf diese Weise erlangte er, indem er geduldig war, die Verheißung ‹o.: das Verheißene›.
16 Denn Menschen schwören ja bei einem Größeren, und der Eid zu[r] Bestätigung [ist] ihnen ein Ende allen Widerspruchs,
17 wodurch Gott, da er den Erben der Verheißung auf nachdrücklichere Weise die Unwandelbarkeit seines Ratschlusses zeigen wollte, mit einem Eid Bürgschaft leistete,
18 damit wir in Verbindung mit zwei unwandelbaren Tatsachen – bei denen es unmöglich war, dass Gott lügt – einen starken Trost hätten, die wir [darin] Zuflucht nahmen, das vorgelegte Hoffnung[sgut] zu ergreifen ‹und festzuhalten›,
19 das wir als einen sicheren und festen, auch in den inneren ‹bzw.: hinteren› [Bereich] des Vorhangs hineinreichenden, Anker der Seele haben,
20 wo als Vorläufer für uns ‹, zu unseren Gunsten,›7 hineinging Jesus, nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester geworden in den Äon ‹, in Ewigkeit›.
Fußnoten
- 1 6,2 baptismoi, s. Hebr 9,10 u. Mk 7,4.8 (im Gegensatz zu „Taufe“, baptisma). Das Wort bezieht sich auf eine im Gesetz vorgeschriebene spezielle Form des Waschens.
- 2 6,4 geuomai: essen, Genießbares zu sich nehmen; Apg 10,10; 20,11; 23,14
- 3 6,6 dativus incommodi, d. h.: zu ihrem eigenen Schaden
- 4 6,8 o.: der mit Verbrennung endigt
- 5 6,10 NA: ohne „Arbeit der“
- 6 6,14 wörtl.: segnend werde ich dich segnen und mehrend werde ich dich mehren; d. i. ein Hebraismus, der Betonung bzw. Steigerung anzeigt
- 7 6,20 hyper