Neues Testament
1. Korinther Kapitel 10
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Ich will nicht1, dass ihr [darüber] in Unwissenheit seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer zogen,
2und dass sich alle auf Mose taufen ließen2 in der Wolke und in dem Meer,
3und alle dieselbe geistliche Speise aßen
4und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken von einem geistlichen, [mit]folgenden Felsen. Der Fels nun war der Gesalbte.
5Doch an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott nicht Wohlgefallen; denn sie wurden in der Wüste niedergestreckt.
6Diese [Dinge] geschahen als [Muster]bilder für uns, damit wir nicht Begehrer übler [Dinge] seien, so wie auch jene begehrten.
7Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen; wie geschrieben ist: „Das Volk setzte sich, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu vergnügen.“ (2Mo 32,6)
8Noch sollten wir Unzucht begehen3, so wie etliche von ihnen Unzucht begingen4, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.
9Noch sollten wir den Gesalbten5 versuchen6, so wie etliche von ihnen [ihn] versuchten7 und durch die Schlangen umkamen.
10 Murrt auch nicht8, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Vernichter umkamen.
11 Dieses alles widerfuhr jenen als Vorausbilder. Es wurde aber aufgeschrieben zu unserer Ermahnung, zu denen die Enden der Äonen gelangt sind.
12 Daher: Wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.
13 Euch hat keine Prüfung ‹und Versuchung› ergriffen als nur eine menschliche. Aber Gott ist treu, der euch nicht über euer Können [hinaus] prüfen ‹und versuchen› lassen wird, sondern mit der Prüfung ‹und Versuchung› auch den Ausgang schaffen wird, sodass ihr sie ertragen könnt.
14 Gerade deshalb, meine Geliebten: Flieht9 den Götzendienst! ‹Seid auf der Flucht [vor] dem Götzendienst.›
15 Ich sage [es] als zu Klugen. Beurteilt ihr, was ich sage.
16 Der Becher des Lobens, [über] dem wir loben, ist ‹o.: bedeutet›10 er nicht Teilhaben an ‹und Gemeinschaft-Haben mit› dem Blut des Gesalbten? Das Brot, das wir brechen, ist ‹o.: bedeutet› es nicht Teilhaben an ‹und Gemeinschaft-Haben mit› dem Leib des Gesalbten?,
17 da wir, die Vielen, ein Brot [sind], ein Leib, denn wir haben alle teil an dem einen Brot.
18 Seht das Israel nach [dem] Fleisch an: Sind nicht die, die die Opfer essen, Teilhabende an dem Altar ‹o.: Gemeinschaft-Habende mit dem Altar›?
19 Was sage ich also? Dass ein Götze etwas sei? Oder dass eine Götzenopfer[speise] ‹o.: [das] den Götzen Geopferte› etwas sei?
20 Sondern: Was die Völker ‹, die Heiden,›11 schlachten ‹o.: opfern›, schlachten sie [den] Dämonen und nicht Gott. Ich will nun nicht, dass ihr Teilhabende an ‹und Gemeinschaft-Habende mit› den Dämonen werdet.
21 Ihr könnt nicht [den] Becher [des] Herrn trinken und [den] Becher [der] Dämonen. Ihr könnt nicht an [dem] Tisch [des] Herrn teilhaben und an [dem] Tisch [der] Dämonen.
22 Oder [wollen] wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?
23 Alles ist mir gestattet, doch nicht alles ist nützlich ‹o.: förderlich›. Alles ist mir12 gestattet, doch nicht alles baut [auf].
24 Keiner suche das Seine, sondern jeder13 das des anderen.
25 Alles auf dem Fleischmarkt Verkaufte esst, ohne des Gewissens wegen nachzufragen,
26 denn „des Herrn ist die Erde und ihre Fülle“. (Ps 24,1)
27 Wenn nun jemand von den Ungläubigen euch einlädt, und ihr wollt hingehen, esst alles euch Vorgesetzte, ohne des Gewissens wegen nachzufragen.
28 Aber wenn jemand zu euch sagen sollte: „Das ist Götzenopfer ‹o.: Das ist [den] Götzen Geopfertes›“, [dann] esst es nicht – wegen desjenigen, der es anzeigte, und wegen des Gewissens; denn „des Herrn ist die Erde und ihre Fülle“. (Ps 24,1)14
29 „[Wegen] des Gewissens“, sage ich: nicht des eigenen, sondern des anderen! Denn wozu sollte meine Freiheit vom Gewissen eines anderen gerichtet ‹o.: beurteilt› werden?
30 Wenn ich mit Dank15 teilhabe, warum werde ich geschmäht für das, wofür ich danke?
31 Ob ihr also esst oder trinkt oder was ihr [auch] tut, tut alles zu[r] Herrlichkeit ‹und Verherrlichung› Gottes.
32 Seid unanstößig sowohl Juden als auch Griechen als auch der Gemeinde Gottes,
33 so wie auch ich in allem allen zu Gefallen lebe, indem ich nicht meinen Nutzen suche, sondern den der Vielen, damit sie gerettet werden.
2und dass sich alle auf Mose taufen ließen2 in der Wolke und in dem Meer,
3und alle dieselbe geistliche Speise aßen
4und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken von einem geistlichen, [mit]folgenden Felsen. Der Fels nun war der Gesalbte.
5Doch an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott nicht Wohlgefallen; denn sie wurden in der Wüste niedergestreckt.
6Diese [Dinge] geschahen als [Muster]bilder für uns, damit wir nicht Begehrer übler [Dinge] seien, so wie auch jene begehrten.
7Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen; wie geschrieben ist: „Das Volk setzte sich, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu vergnügen.“ (2Mo 32,6)
8Noch sollten wir Unzucht begehen3, so wie etliche von ihnen Unzucht begingen4, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.
9Noch sollten wir den Gesalbten5 versuchen6, so wie etliche von ihnen [ihn] versuchten7 und durch die Schlangen umkamen.
10 Murrt auch nicht8, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Vernichter umkamen.
11 Dieses alles widerfuhr jenen als Vorausbilder. Es wurde aber aufgeschrieben zu unserer Ermahnung, zu denen die Enden der Äonen gelangt sind.
12 Daher: Wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.
13 Euch hat keine Prüfung ‹und Versuchung› ergriffen als nur eine menschliche. Aber Gott ist treu, der euch nicht über euer Können [hinaus] prüfen ‹und versuchen› lassen wird, sondern mit der Prüfung ‹und Versuchung› auch den Ausgang schaffen wird, sodass ihr sie ertragen könnt.
14 Gerade deshalb, meine Geliebten: Flieht9 den Götzendienst! ‹Seid auf der Flucht [vor] dem Götzendienst.›
15 Ich sage [es] als zu Klugen. Beurteilt ihr, was ich sage.
16 Der Becher des Lobens, [über] dem wir loben, ist ‹o.: bedeutet›10 er nicht Teilhaben an ‹und Gemeinschaft-Haben mit› dem Blut des Gesalbten? Das Brot, das wir brechen, ist ‹o.: bedeutet› es nicht Teilhaben an ‹und Gemeinschaft-Haben mit› dem Leib des Gesalbten?,
17 da wir, die Vielen, ein Brot [sind], ein Leib, denn wir haben alle teil an dem einen Brot.
18 Seht das Israel nach [dem] Fleisch an: Sind nicht die, die die Opfer essen, Teilhabende an dem Altar ‹o.: Gemeinschaft-Habende mit dem Altar›?
19 Was sage ich also? Dass ein Götze etwas sei? Oder dass eine Götzenopfer[speise] ‹o.: [das] den Götzen Geopferte› etwas sei?
20 Sondern: Was die Völker ‹, die Heiden,›11 schlachten ‹o.: opfern›, schlachten sie [den] Dämonen und nicht Gott. Ich will nun nicht, dass ihr Teilhabende an ‹und Gemeinschaft-Habende mit› den Dämonen werdet.
21 Ihr könnt nicht [den] Becher [des] Herrn trinken und [den] Becher [der] Dämonen. Ihr könnt nicht an [dem] Tisch [des] Herrn teilhaben und an [dem] Tisch [der] Dämonen.
22 Oder [wollen] wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?
23 Alles ist mir gestattet, doch nicht alles ist nützlich ‹o.: förderlich›. Alles ist mir12 gestattet, doch nicht alles baut [auf].
24 Keiner suche das Seine, sondern jeder13 das des anderen.
25 Alles auf dem Fleischmarkt Verkaufte esst, ohne des Gewissens wegen nachzufragen,
26 denn „des Herrn ist die Erde und ihre Fülle“. (Ps 24,1)
27 Wenn nun jemand von den Ungläubigen euch einlädt, und ihr wollt hingehen, esst alles euch Vorgesetzte, ohne des Gewissens wegen nachzufragen.
28 Aber wenn jemand zu euch sagen sollte: „Das ist Götzenopfer ‹o.: Das ist [den] Götzen Geopfertes›“, [dann] esst es nicht – wegen desjenigen, der es anzeigte, und wegen des Gewissens; denn „des Herrn ist die Erde und ihre Fülle“. (Ps 24,1)14
29 „[Wegen] des Gewissens“, sage ich: nicht des eigenen, sondern des anderen! Denn wozu sollte meine Freiheit vom Gewissen eines anderen gerichtet ‹o.: beurteilt› werden?
30 Wenn ich mit Dank15 teilhabe, warum werde ich geschmäht für das, wofür ich danke?
31 Ob ihr also esst oder trinkt oder was ihr [auch] tut, tut alles zu[r] Herrlichkeit ‹und Verherrlichung› Gottes.
32 Seid unanstößig sowohl Juden als auch Griechen als auch der Gemeinde Gottes,
33 so wie auch ich in allem allen zu Gefallen lebe, indem ich nicht meinen Nutzen suche, sondern den der Vielen, damit sie gerettet werden.
Fußnoten
- 1 10,1 NA: Denn ich will nicht
- 2 10,2 NA: dass alle auf Mose getauft wurden
- 3 10,8 Konjunktiv Präsens; durativ bzw. iterativ
- 4 10,8 komplexiver Aorist; hier auf jenen besonderen Fall bezogen
- 5 10,9 etliche Hss u. alte Üsgn.: den Herrn
- 6 10,9 Konjunktiv Präsens; durativ bzw. iterativ
- 7 10,9 komplexiver Aorist; hier auf jenen besonderen Fall bezogen
- 8 10,10 Imperativ Präsens durativ bzw. iterativ
- 9 10,14 Imperativ Präsens durativ bzw. iterativ: Flieht und bleibe auf der Flucht; o.: Flieht immer wieder
- 10 10,16 wie Lk 8,9; 22,20; Joh 10,6; 16,17; Apg 10,17; 17,20; 1Kor 10,16; Gal 4,25
- 11 10,20 NA: ohne „die Völker“
- 12 10,23 NA: zweimal ohne „mir“
- 13 10,24 NA: ohne „jeder“
- 14 10,28 NA: ohne „denn des Herrn ist die Erde und ihre Fülle“
- 15 10,30 o.: gnädigem [Dank]; Grundbed.: Gnade