Neues Testament
1. Korinther Kapitel 11
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Werdet meine Nachahmer, so wie auch ich Christi [Nachahmer bin].
2Ich lobe euch aber, Brüder1, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Überlieferungen festhaltet, so wie ich sie euch überlieferte.
3Ich will aber, dass ihr wisst, dass das Haupt eines jeden Mannes der Gesalbte ist, Haupt aber [der] Frau [ist] der Mann, und Haupt [des] Gesalbten [ist] Gott.
4Jeder betende oder prophezeiende ‹o.: prophetisch redende› Mann, der [dabei etwas] auf [dem] Haupt hat, beschämt sein Haupt ‹o.: macht seinem Haupt Schande›.
5Und jede mit unbedecktem ‹o.: unverhülltem› Haupt betende oder prophezeiende ‹o.: prophetisch redende› Frau beschämt ihr Haupt ‹o.: macht ihrem Haupt Schande›, denn ein und dasselbe ist sie [wie] die Kahlgeschorene.
6Denn wenn sich eine Frau nicht bedeckt ‹o.: wenn eine Frau nicht verhüllt ist›, schere sie sich auch ‹o.: soll sie sich auch scheren lassen›. Wenn es aber für eine Frau schändlich ist, sich zu scheren oder kahlgeschoren zu werden, bedecke ‹o.: verhülle› sie sich.
7Denn freilich, [der] Mann sollte sich das Haupt nicht bedecken ‹o.: verhüllen›, da er Bild und Herrlichkeit Gottes ist; [die] Frau aber ist Herrlichkeit [des] Mannes.
8Denn nicht ist [der] Mann aus [der] Frau, sondern [die] Frau aus [dem] Mann.
9Es wurde ja auch nicht [der] Mann wegen der Frau geschaffen, sondern [die] Frau wegen des Mannes.
10 Deswegen hat die Frau Vollmacht2 auf dem Haupt zu haben wegen der Boten ‹d. h.: der Engel›.
11 Doch [ist] weder [der] Mann [etwas] ohne [die] Frau noch [die] Frau ohne [den] Mann – im Herrn,
12 denn ebenso wie die Frau aus dem Mann [ist], so [ist] auch der Mann durch ‹o.: via; über› die Frau, alles aber von Gott.
13 Urteilt bei euch selbst: Ist es geziemend, dass eine Frau unbedeckt ‹o.: unverhüllt› [zu] Gott betet?
14 Oder3 lehrt auch nicht die Natur selbst, dass es für einen Mann, wenn er langes Haar trägt ‹o.: sich das Haar lang wachsen lässt›, eine Unehre ist?
15 Eine Frau aber, wenn sie langes Haar trägt ‹o.: sich das Haar lang wachsen lässt›, ist es Herrlichkeit für sie, weil das lange Haar anstatt eines Umwurfs ‹o.: Umhangs›4 gegeben ist.
16 Wenn aber jemand meint, rechthaberisch ‹eig.: Streit liebend› zu sein: Wir haben eine solche Gewohnheit5 nicht, auch die Gemeinden Gottes nicht.
17 Während ich dieses anweise, lobe ich nicht, dass ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren zusammenkommt.
18 Denn erstens höre ich, es seien, wenn ihr in [der Versammlung der] Gemeinde zusammenkommt, Spaltungen unter euch, und zum Teil glaube ich [es].
19 Es müssen ja auch Parteiungen ‹und Sonderrichtungen› unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.
20 Wenn ihr also an einem [Ort] zusammenkommt, ist es nicht, um das Herrnmahl ‹eig.: das dem Herrn gehörige Mahl› zu essen,
21 denn ein jeder nimmt beim Essen das eigene Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere trunken.
22 Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? In dieser [Sache] lobe ich nicht.
23 Ich nämlich habe vom Herrn her bekommen, was ich euch auch überlieferte: Der Herr, Jesus, in der Nacht, in der er ‹verraten und› ausgeliefert wurde, nahm Brot
24 und sagte Dank, brach [es] und sagte: „Nehmt, esst.6 Das ist mein Leib, der zu euren Gunsten gebrochen wird7. Dieses tut zum Gedenken an mich8.“
25 Ebenso [nahm er] auch den Becher nach dem Mahl und sagte: „Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut ‹o.: durch mein Blut›. Dieses tut, sooft ihr trinkt, zum Gedenken an mich.“
26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen9 Becher trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
27 Daher: Wer auch immer dieses Brot isst oder den Becher des Herrn trinkt in unwürdiger Weise, wird schuldig sein am Leib und am Blut des Herrn.
28 Ein Mensch prüfe nun sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke er aus dem Becher;
29 denn der in unwürdiger Weise10 Essende und Trinkende isst und trinkt sich selbst ein Strafgericht, darum, dass er nicht unterscheidet11 den Leib des Herrn12.
30 Deswegen [sind] unter euch viele Schwache und Kränkliche, und beträchtlich [viele] sind entschlafen.
31 Wenn wir uns nämlich13 selbst [richtig] beurteilten, würden wir nicht ein Strafgericht bekommen ‹eig.: würden wir nicht gerichtet werden›.
32 Bekommen wir aber ein Strafgericht ‹eig.: Werden wir aber gerichtet›, [so] werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mitsamt der Welt verurteilt werden.
33 Deshalb, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, wartet aufeinander.
34 Hungert jemanden, [so] esse er in [seinem] Hause; – damit ihr nicht zu einem Strafgericht zusammenkommt. Die übrigen [Dinge] aber werde ich anordnen, wann immer ich komme.
2Ich lobe euch aber, Brüder1, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Überlieferungen festhaltet, so wie ich sie euch überlieferte.
3Ich will aber, dass ihr wisst, dass das Haupt eines jeden Mannes der Gesalbte ist, Haupt aber [der] Frau [ist] der Mann, und Haupt [des] Gesalbten [ist] Gott.
4Jeder betende oder prophezeiende ‹o.: prophetisch redende› Mann, der [dabei etwas] auf [dem] Haupt hat, beschämt sein Haupt ‹o.: macht seinem Haupt Schande›.
5Und jede mit unbedecktem ‹o.: unverhülltem› Haupt betende oder prophezeiende ‹o.: prophetisch redende› Frau beschämt ihr Haupt ‹o.: macht ihrem Haupt Schande›, denn ein und dasselbe ist sie [wie] die Kahlgeschorene.
6Denn wenn sich eine Frau nicht bedeckt ‹o.: wenn eine Frau nicht verhüllt ist›, schere sie sich auch ‹o.: soll sie sich auch scheren lassen›. Wenn es aber für eine Frau schändlich ist, sich zu scheren oder kahlgeschoren zu werden, bedecke ‹o.: verhülle› sie sich.
7Denn freilich, [der] Mann sollte sich das Haupt nicht bedecken ‹o.: verhüllen›, da er Bild und Herrlichkeit Gottes ist; [die] Frau aber ist Herrlichkeit [des] Mannes.
8Denn nicht ist [der] Mann aus [der] Frau, sondern [die] Frau aus [dem] Mann.
9Es wurde ja auch nicht [der] Mann wegen der Frau geschaffen, sondern [die] Frau wegen des Mannes.
10 Deswegen hat die Frau Vollmacht2 auf dem Haupt zu haben wegen der Boten ‹d. h.: der Engel›.
11 Doch [ist] weder [der] Mann [etwas] ohne [die] Frau noch [die] Frau ohne [den] Mann – im Herrn,
12 denn ebenso wie die Frau aus dem Mann [ist], so [ist] auch der Mann durch ‹o.: via; über› die Frau, alles aber von Gott.
13 Urteilt bei euch selbst: Ist es geziemend, dass eine Frau unbedeckt ‹o.: unverhüllt› [zu] Gott betet?
14 Oder3 lehrt auch nicht die Natur selbst, dass es für einen Mann, wenn er langes Haar trägt ‹o.: sich das Haar lang wachsen lässt›, eine Unehre ist?
15 Eine Frau aber, wenn sie langes Haar trägt ‹o.: sich das Haar lang wachsen lässt›, ist es Herrlichkeit für sie, weil das lange Haar anstatt eines Umwurfs ‹o.: Umhangs›4 gegeben ist.
16 Wenn aber jemand meint, rechthaberisch ‹eig.: Streit liebend› zu sein: Wir haben eine solche Gewohnheit5 nicht, auch die Gemeinden Gottes nicht.
17 Während ich dieses anweise, lobe ich nicht, dass ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren zusammenkommt.
18 Denn erstens höre ich, es seien, wenn ihr in [der Versammlung der] Gemeinde zusammenkommt, Spaltungen unter euch, und zum Teil glaube ich [es].
19 Es müssen ja auch Parteiungen ‹und Sonderrichtungen› unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.
20 Wenn ihr also an einem [Ort] zusammenkommt, ist es nicht, um das Herrnmahl ‹eig.: das dem Herrn gehörige Mahl› zu essen,
21 denn ein jeder nimmt beim Essen das eigene Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere trunken.
22 Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? In dieser [Sache] lobe ich nicht.
23 Ich nämlich habe vom Herrn her bekommen, was ich euch auch überlieferte: Der Herr, Jesus, in der Nacht, in der er ‹verraten und› ausgeliefert wurde, nahm Brot
24 und sagte Dank, brach [es] und sagte: „Nehmt, esst.6 Das ist mein Leib, der zu euren Gunsten gebrochen wird7. Dieses tut zum Gedenken an mich8.“
25 Ebenso [nahm er] auch den Becher nach dem Mahl und sagte: „Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut ‹o.: durch mein Blut›. Dieses tut, sooft ihr trinkt, zum Gedenken an mich.“
26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen9 Becher trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
27 Daher: Wer auch immer dieses Brot isst oder den Becher des Herrn trinkt in unwürdiger Weise, wird schuldig sein am Leib und am Blut des Herrn.
28 Ein Mensch prüfe nun sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke er aus dem Becher;
29 denn der in unwürdiger Weise10 Essende und Trinkende isst und trinkt sich selbst ein Strafgericht, darum, dass er nicht unterscheidet11 den Leib des Herrn12.
30 Deswegen [sind] unter euch viele Schwache und Kränkliche, und beträchtlich [viele] sind entschlafen.
31 Wenn wir uns nämlich13 selbst [richtig] beurteilten, würden wir nicht ein Strafgericht bekommen ‹eig.: würden wir nicht gerichtet werden›.
32 Bekommen wir aber ein Strafgericht ‹eig.: Werden wir aber gerichtet›, [so] werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mitsamt der Welt verurteilt werden.
33 Deshalb, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, wartet aufeinander.
34 Hungert jemanden, [so] esse er in [seinem] Hause; – damit ihr nicht zu einem Strafgericht zusammenkommt. Die übrigen [Dinge] aber werde ich anordnen, wann immer ich komme.
Fußnoten
- 1 11,2 NA: ohne „Brüder“
- 2 11,10 d. h.: ein Zeichen [der] Vollmacht; zu dem ergänzten Wort „Zeichen“ s. 2Mo 13,9; 4Mo 6,19; 5Mo 22,14–20
- 3 11,14 NA: ohne „Oder“
- 4 11,15 peribolaion ist etwas, das man sich umwirft; peri bed. „rund herum“
- 5 11,16 näml. die in V. 13 zur Debatte stehende
- 6 11,24 NA: ohne „Nehmt, esst.“
- 7 11,24 NA: ohne „gebrochen wird“
- 8 11,24 wörtl.: zu meinem Gedenken (bzw. Gedächtnis); genitivus obiectivus; ebenso V. 25
- 9 11,26 NA: ohne „diesen“
- 10 11,29 NA: ohne „in unwürdiger Weise“
- 11 11,29 wörtl.: nicht unterscheidend; Partizip Präsens durativ
- 12 11,29 NA: ohne „des Herrn“
- 13 11,31 NA: aber