Neues Testament
1. Korinther Kapitel 4
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1So erachte ‹eig.: rechne› uns ein Mensch: als verantwortliche Diener Christi und [als] Verwalter [der] Geheimnisse Gottes.
2Des Weiteren: Es wird bei den Verwaltern gesucht, dass einer [als] treu ‹und zuverlässig› erfunden werde.
3Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch beurteilt werde, oder von einem menschlichen [Gerichts]tag. Andererseits auch fälle ich nicht selbst ein Urteil über mich,
4denn ich bin mir selbst nichts bewusst. Doch damit bin ich nicht gerechtgemacht ‹o.: freigesprochen; gerechtfertigt›. Aber der mich Beurteilende ist der Herr.
5Daher: Beurteilt nicht etwas vor dem [festgesetzten] Zeitpunkt, bis der Herr kommt, der auch die verborgenen [Dinge] der Dunkelheit ans Licht bringen wird und die Beschlüsse ‹und Absichten› der Herzen offenbar machen wird. Und dann wird einem jeden von Gott das Lob [zuteil] werden.
6Diese [Dinge], Brüder, habe ich auf mich selbst und Apollos übertragen, euretwegen, damit ihr an uns lernen möchtet, nicht über das hinaus, was geschrieben ist, zu sinnen, damit ihr euch nicht aufbläht, einer zugunsten des einen wider den andern.
7Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? ‹o.: wer macht bei dir einen Unterschied?› Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich, als ob du es nicht empfangen hättest?
8Ihr seid schon gesättigt. Ihr seid schon reich geworden. Ihr seid ohne uns Könige geworden ‹o.: zum Regieren gekommen›1. Und wäre es doch so, dass ihr [königlich] herrschtet!, damit auch wir mit euch [königlich] herrschten ‹o.: zum Regieren gekommen wären›.
9Mich dünkt nämlich, dass Gott uns, die Apostel, als Letzte hingestellt ‹o.: ausgestellt› hat, als zum Tode Bestimmte, da wir der Welt ein Schauspiel ‹eig.: eine Schaubühne; ein Theater› geworden sind, sowohl Boten ‹d. h.: Engeln› als auch Menschen.
10 Wir [sind] Törichte, Christi wegen, ihr aber [seid] Kluge in Christus; wir [sind] Schwache, ihr aber [seid] Starke, ihr Herrliche, wir aber [sind] Ehrlose.
11 Bis zur jetzigen Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind unbekleidet, und wir werden mit Fäusten geschlagen und führen ein unstetes [Leben].
12 Und wir mühen uns, mit den eigenen Händen arbeitend. Geschmäht werdend, segnen wir. Verfolgt ‹eig.: Gejagt› werdend, ertragen wir [es].
13 Gelästert werdend, geben wir Zuspruch ‹und rufen wir bittend auf›. Wie Kehricht ‹und Abschaum› der Welt sind wir geworden, abgewischter [Schmutz] aller – bis jetzt.
14 Nicht, um euch zu beschämen, schreibe ich diese [Dinge], sondern als meine geliebten Kinder mahne ich [euch] ‹o.: setze ich [euren] Denksinn zurecht›.
15 Denn wenn ihr Myriaden ‹o.: Zehntausende› Beaufsichtiger ‹o.: Erzieher; Pädagogen; wörtl.: Knabenführer› in Christus hättet, so doch nicht viele Väter, denn in Christus Jesus habe ich euch ‹gezeugt und› geboren mittels des Evangeliums.
16 Ich rufe euch also bittend auf: Werdet2 meine Nachahmer!
17 Deshalb habe ich Timotheus zu euch geschickt, der mein geliebtes Kind ist und treu ‹und zuverlässig› im Herrn, der euch erinnern wird an meine Wege, die in Christus [sind], wie ich [sie] überall in jeder Gemeinde lehre.
18 Als ob ich nicht zu euch käme, haben einige sich aufgebläht.
19 Ich werde aber bald zu euch kommen, so der Herr will, und werde erfahren, nicht das Wort der Aufgeblähten, sondern die Kraft;
20 denn die Königsherrschaft ‹o.: das Königreich› Gottes [besteht] nicht in Wort ‹o.: in Rede›, sondern in Kraft.
21 Was wollt ihr? Soll ich mit [der] Rute zu euch kommen oder mit Liebe und [dem] Geist [der] Sanftmut?
2Des Weiteren: Es wird bei den Verwaltern gesucht, dass einer [als] treu ‹und zuverlässig› erfunden werde.
3Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch beurteilt werde, oder von einem menschlichen [Gerichts]tag. Andererseits auch fälle ich nicht selbst ein Urteil über mich,
4denn ich bin mir selbst nichts bewusst. Doch damit bin ich nicht gerechtgemacht ‹o.: freigesprochen; gerechtfertigt›. Aber der mich Beurteilende ist der Herr.
5Daher: Beurteilt nicht etwas vor dem [festgesetzten] Zeitpunkt, bis der Herr kommt, der auch die verborgenen [Dinge] der Dunkelheit ans Licht bringen wird und die Beschlüsse ‹und Absichten› der Herzen offenbar machen wird. Und dann wird einem jeden von Gott das Lob [zuteil] werden.
6Diese [Dinge], Brüder, habe ich auf mich selbst und Apollos übertragen, euretwegen, damit ihr an uns lernen möchtet, nicht über das hinaus, was geschrieben ist, zu sinnen, damit ihr euch nicht aufbläht, einer zugunsten des einen wider den andern.
7Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? ‹o.: wer macht bei dir einen Unterschied?› Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich, als ob du es nicht empfangen hättest?
8Ihr seid schon gesättigt. Ihr seid schon reich geworden. Ihr seid ohne uns Könige geworden ‹o.: zum Regieren gekommen›1. Und wäre es doch so, dass ihr [königlich] herrschtet!, damit auch wir mit euch [königlich] herrschten ‹o.: zum Regieren gekommen wären›.
9Mich dünkt nämlich, dass Gott uns, die Apostel, als Letzte hingestellt ‹o.: ausgestellt› hat, als zum Tode Bestimmte, da wir der Welt ein Schauspiel ‹eig.: eine Schaubühne; ein Theater› geworden sind, sowohl Boten ‹d. h.: Engeln› als auch Menschen.
10 Wir [sind] Törichte, Christi wegen, ihr aber [seid] Kluge in Christus; wir [sind] Schwache, ihr aber [seid] Starke, ihr Herrliche, wir aber [sind] Ehrlose.
11 Bis zur jetzigen Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind unbekleidet, und wir werden mit Fäusten geschlagen und führen ein unstetes [Leben].
12 Und wir mühen uns, mit den eigenen Händen arbeitend. Geschmäht werdend, segnen wir. Verfolgt ‹eig.: Gejagt› werdend, ertragen wir [es].
13 Gelästert werdend, geben wir Zuspruch ‹und rufen wir bittend auf›. Wie Kehricht ‹und Abschaum› der Welt sind wir geworden, abgewischter [Schmutz] aller – bis jetzt.
14 Nicht, um euch zu beschämen, schreibe ich diese [Dinge], sondern als meine geliebten Kinder mahne ich [euch] ‹o.: setze ich [euren] Denksinn zurecht›.
15 Denn wenn ihr Myriaden ‹o.: Zehntausende› Beaufsichtiger ‹o.: Erzieher; Pädagogen; wörtl.: Knabenführer› in Christus hättet, so doch nicht viele Väter, denn in Christus Jesus habe ich euch ‹gezeugt und› geboren mittels des Evangeliums.
16 Ich rufe euch also bittend auf: Werdet2 meine Nachahmer!
17 Deshalb habe ich Timotheus zu euch geschickt, der mein geliebtes Kind ist und treu ‹und zuverlässig› im Herrn, der euch erinnern wird an meine Wege, die in Christus [sind], wie ich [sie] überall in jeder Gemeinde lehre.
18 Als ob ich nicht zu euch käme, haben einige sich aufgebläht.
19 Ich werde aber bald zu euch kommen, so der Herr will, und werde erfahren, nicht das Wort der Aufgeblähten, sondern die Kraft;
20 denn die Königsherrschaft ‹o.: das Königreich› Gottes [besteht] nicht in Wort ‹o.: in Rede›, sondern in Kraft.
21 Was wollt ihr? Soll ich mit [der] Rute zu euch kommen oder mit Liebe und [dem] Geist [der] Sanftmut?