Neues Testament
Markus Kapitel 11
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Und wie sie sich Jerusalem, Bethphage und Bethanien nähern, gegen den Ölberg hin ‹, zum Berg der Oliven[bäume]›, sendet er zwei seiner Jünger aus.
2Und er sagt zu ihnen: „Geht hin in das Dorf, das euch gegenüberliegt. Und sogleich, wenn ihr in dasselbe hineingeht, werdet ihr ein angebundenes Fohlen finden, auf dem noch kein Mensch gesessen hat. Bindet es los und führt es [her].
3Und wenn jemand zu euch sagen sollte: ‘Warum tut ihr dieses?’, sagt: ‘Der Herr benötigt es.’ Und sogleich sendet er es hierher.“
4Sie gingen weg und fanden ein an der Tür angebundenes Fohlen, draußen auf der Durchzugsstraße. Und sie binden es los.
5Und einige von denen, die dort standen, sagten zu ihnen: „Was tut ihr [da], dass ihr das Fohlen losbindet?“
6Sie aber sagten ihnen, wie Jesus geboten hatte. Und sie ließen sie.
7Und sie führten das Fohlen hin zu Jesus. Und sie legten ihm ihre Obergewänder auf, und er setzte sich auf es.
8Viele nun breiteten ihre Obergewänder auf den Weg. Andere hieben Zweige von den Bäumen und breiteten sie auf den Weg.
9Und die Vorangehenden und die Nachfolgenden schrien: „Hosanna! Gelobt1 [sei] der im Namen [des] Herrn Kommende!
10 Gelobt ‹und gesegnet› [sei] die im Namen [des] Herrn2 kommende Königsherrschaft unseres Vaters David! Hosanna in den höchsten [Höhen]!“
11 Und Jesus zog ein in Jerusalem und in die Tempelstätte. Und als er über alles umhergeblickt hatte, ging er, da es schon späte Stunde war, mit den Zwölf hinaus nach Bethanien.
12 Und als sie am folgenden [Tag] von Bethanien hinausgegangen waren, hungerte [ihn].
13 Und er sah von ferne einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und ging hin, ob er wohl etwas an ihm finden werde. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als nur Blätter, denn es war nicht der [bestimmte] Zeitpunkt der Feigen.
14 Und Jesus antwortete ihm: „Nimmermehr soll jemand von dir Frucht essen, in den Äon ‹, in Ewigkeit›!“ Und seine Jünger hörten es.
15 Und sie kommen nach Jerusalem. Und Jesus trat in die Tempelstätte ein und fing an, die in der Tempelstätte Verkaufenden und Kaufenden hinauszutreiben. Und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenverkäufer stieß er um.
16 Und er ließ nicht zu, dass jemand ein Gerät ‹oder Gefäß› durch die Tempelstätte trug.
17 Und er lehrte und sagte zu ihnen: „Ist nicht geschrieben: ‘Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt werden für all die Völker3’? (Jes 56,7) Ihr aber machtet es zu einer Räuberhöhle!“
18 Und die Schriftgelehrten und die Hohenpriester hörten es und suchten, wie sie ihn umbringen könnten, denn sie fürchteten ihn, weil die ganze Menge über seine Lehre bestürzt ‹und außer sich› war.
19 Und wenn es [dann] Abend wurde, pflegte er zur Stadt hinauszugehen.
20 Und frühmorgens, als sie vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum: von den Wurzeln an verdorrt.
21 Petrus erinnert sich und sagt zu ihm: „Rabbi, sieh! Der Feigenbaum, den du verfluchtest, ist verdorrt!“
22 Jesus antwortet ihnen: „Habt [stets] Glauben [an] Gott! ‹o.: Habt [stets] Gottglauben!›4
23 Denn: Wahrlich!, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berg sagt: ‘Werde ‹gehoben und› weggenommen und ins Meer geworfen!’, und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, dem wird werden, was immer er sagt.
24 Deshalb sage ich euch: Alles, was ihr auch betet und bittet ‹wörtl.: betend bittet›, glaubt, dass ihr [es] empfangt5, und [es] wird euch werden.
25 Und wenn ihr steht, betend, [dann] vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln [ist], euch eure Übertretungen vergebe.
26 Wenn ihr aber nicht vergebt, wird euer Vater, der in den Himmeln [ist], eure Übertretungen auch nicht vergeben.“6
27 Und sie kommen wieder nach Jerusalem. Und während er in der Tempelstätte wandelt, kommen die Hohenpriester und die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm
28 und sagen zu ihm: „In welcher Autorität tust du diese [Dinge], und wer gab dir diese Autorität, dass du diese [Dinge] tust?“
29 Jesus antwortete ihnen: „Ich werde euch auch um eine Sache fragen, und [ihr] antwortet mir, und ich werde euch sagen, in welcher Autorität ich diese [Dinge] tue:
30 Die Taufe des Johannes, war [sie] vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir.“
31 Und sie überlegten ‹und besprachen sich› miteinander und sagten: „Wenn wir sagen: ‘Vom Himmel’, wird er sagen: ‘Warum also glaubtet ihr ihm nicht?’
32 Doch wenn wir sagen: ‘Von Menschen’,“ – sie fürchteten das Volk, denn allesamt hielten von Johannes, dass er tatsächlich ein Prophet war.
33 Und sie antworten Jesus: „Wir wissen es nicht.“ Und Jesus antwortet ihnen: „[Dann] sage ich euch auch nicht, in welcher Autorität ich diese [Dinge] tue.“
2Und er sagt zu ihnen: „Geht hin in das Dorf, das euch gegenüberliegt. Und sogleich, wenn ihr in dasselbe hineingeht, werdet ihr ein angebundenes Fohlen finden, auf dem noch kein Mensch gesessen hat. Bindet es los und führt es [her].
3Und wenn jemand zu euch sagen sollte: ‘Warum tut ihr dieses?’, sagt: ‘Der Herr benötigt es.’ Und sogleich sendet er es hierher.“
4Sie gingen weg und fanden ein an der Tür angebundenes Fohlen, draußen auf der Durchzugsstraße. Und sie binden es los.
5Und einige von denen, die dort standen, sagten zu ihnen: „Was tut ihr [da], dass ihr das Fohlen losbindet?“
6Sie aber sagten ihnen, wie Jesus geboten hatte. Und sie ließen sie.
7Und sie führten das Fohlen hin zu Jesus. Und sie legten ihm ihre Obergewänder auf, und er setzte sich auf es.
8Viele nun breiteten ihre Obergewänder auf den Weg. Andere hieben Zweige von den Bäumen und breiteten sie auf den Weg.
9Und die Vorangehenden und die Nachfolgenden schrien: „Hosanna! Gelobt1 [sei] der im Namen [des] Herrn Kommende!
10 Gelobt ‹und gesegnet› [sei] die im Namen [des] Herrn2 kommende Königsherrschaft unseres Vaters David! Hosanna in den höchsten [Höhen]!“
11 Und Jesus zog ein in Jerusalem und in die Tempelstätte. Und als er über alles umhergeblickt hatte, ging er, da es schon späte Stunde war, mit den Zwölf hinaus nach Bethanien.
12 Und als sie am folgenden [Tag] von Bethanien hinausgegangen waren, hungerte [ihn].
13 Und er sah von ferne einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und ging hin, ob er wohl etwas an ihm finden werde. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als nur Blätter, denn es war nicht der [bestimmte] Zeitpunkt der Feigen.
14 Und Jesus antwortete ihm: „Nimmermehr soll jemand von dir Frucht essen, in den Äon ‹, in Ewigkeit›!“ Und seine Jünger hörten es.
15 Und sie kommen nach Jerusalem. Und Jesus trat in die Tempelstätte ein und fing an, die in der Tempelstätte Verkaufenden und Kaufenden hinauszutreiben. Und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenverkäufer stieß er um.
16 Und er ließ nicht zu, dass jemand ein Gerät ‹oder Gefäß› durch die Tempelstätte trug.
17 Und er lehrte und sagte zu ihnen: „Ist nicht geschrieben: ‘Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt werden für all die Völker3’? (Jes 56,7) Ihr aber machtet es zu einer Räuberhöhle!“
18 Und die Schriftgelehrten und die Hohenpriester hörten es und suchten, wie sie ihn umbringen könnten, denn sie fürchteten ihn, weil die ganze Menge über seine Lehre bestürzt ‹und außer sich› war.
19 Und wenn es [dann] Abend wurde, pflegte er zur Stadt hinauszugehen.
20 Und frühmorgens, als sie vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum: von den Wurzeln an verdorrt.
21 Petrus erinnert sich und sagt zu ihm: „Rabbi, sieh! Der Feigenbaum, den du verfluchtest, ist verdorrt!“
22 Jesus antwortet ihnen: „Habt [stets] Glauben [an] Gott! ‹o.: Habt [stets] Gottglauben!›4
23 Denn: Wahrlich!, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berg sagt: ‘Werde ‹gehoben und› weggenommen und ins Meer geworfen!’, und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, dem wird werden, was immer er sagt.
24 Deshalb sage ich euch: Alles, was ihr auch betet und bittet ‹wörtl.: betend bittet›, glaubt, dass ihr [es] empfangt5, und [es] wird euch werden.
25 Und wenn ihr steht, betend, [dann] vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln [ist], euch eure Übertretungen vergebe.
26 Wenn ihr aber nicht vergebt, wird euer Vater, der in den Himmeln [ist], eure Übertretungen auch nicht vergeben.“6
27 Und sie kommen wieder nach Jerusalem. Und während er in der Tempelstätte wandelt, kommen die Hohenpriester und die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm
28 und sagen zu ihm: „In welcher Autorität tust du diese [Dinge], und wer gab dir diese Autorität, dass du diese [Dinge] tust?“
29 Jesus antwortete ihnen: „Ich werde euch auch um eine Sache fragen, und [ihr] antwortet mir, und ich werde euch sagen, in welcher Autorität ich diese [Dinge] tue:
30 Die Taufe des Johannes, war [sie] vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir.“
31 Und sie überlegten ‹und besprachen sich› miteinander und sagten: „Wenn wir sagen: ‘Vom Himmel’, wird er sagen: ‘Warum also glaubtet ihr ihm nicht?’
32 Doch wenn wir sagen: ‘Von Menschen’,“ – sie fürchteten das Volk, denn allesamt hielten von Johannes, dass er tatsächlich ein Prophet war.
33 Und sie antworten Jesus: „Wir wissen es nicht.“ Und Jesus antwortet ihnen: „[Dann] sage ich euch auch nicht, in welcher Autorität ich diese [Dinge] tue.“