Neues Testament
Markus Kapitel 3
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Und er ging wieder in die Synagoge. Und es war dort ein Mensch, [der] hatte eine verdorrte ‹o.: erstarrte› Hand.
2Und sie beobachteten ihn, ob er ihn am Sabbat heilen werde, damit sie ihn anklagen könnten.
3Und er sagt zu dem Menschen, [der] die verdorrte Hand hatte: „Erhebe dich ‹und tritt› in die Mitte!“
4Und er sagt zu ihnen: „Ist es gestattet, an den Sabbaten Gutes zu tun oder Übles zu tun, eine Seele ‹, ein Leben,› zu retten oder zu töten?“ Aber sie schwiegen.
5Und ringsum sie mit Zorn angeblickt habend, betrübt ‹und mitleidig› über die Verhärtung ihres Herzens, sagt [zu] dem Menschen: „Strecke deine Hand aus!“ Und er streckte sie aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere.
6Und die Pharisäer gingen hinaus und fassten mit den Herodianern sogleich einen Beschluss gegen ihn, auf dass sie ihn umbrächten.
7Und Jesus zog sich mit seinen Jüngern zurück zum Meer hin ‹, an den See›. Und sie folgten ihm von Galiläa und von Judäa, eine große Anzahl,
8und von Jerusalem und von Idumäa und von jenseits des Jordans. Auch die um Tyrus und Sidon, eine große Anzahl, als sie hörten, was er alles tat, kamen hin zu ihm.
9Und er sagte seinen Jüngern, dass ein kleines Boot für ihn bereitgehalten werden möge – wegen der Menge, damit sie ihn nicht drängten,
10 denn er heilte viele, sodass [alle], so viele auch Plagen hatten, über ihn herfielen, damit sie ihn anrührten.
11 Und die unreinen Geister, sobald sie ihn erblickten, fielen vor ihm nieder und schrien: „Du bist der Sohn Gottes!“
12 Und vielfach gebot er ihnen nachdrücklich, ihn nicht offenbar zu machen.
13 Und er steigt den Berg hinauf und ruft zu sich die, die er selbst wollte1. Und sie gingen weg, zu ihm hin.
14 Und er bestellte zwölf2, damit sie bei ihm seien und damit er sie aussende, zu verkünden
15 und Autorität zu haben, die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben3:
16 Und er legte dem Simon [den] Namen Petrus bei;
17 und Jakobus, den [Sohn] des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und er legte ihnen [die] Namen „Boanerges“ bei – das ist: ‘Söhne des Donners’ –,
18 und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den [Sohn] des Alphäus, und Thaddäus und Simon, den Kananiter ‹, den Eiferer, den Zeloten›,
19 und Judas Iskariot, der ihn auch ‹verriet und› auslieferte.
20 Und sie kommen in ein Haus. Und wieder kommt eine Menge zusammen, sodass sie nicht einmal Brot essen konnten.
21 Und als die bei ihm ‹, seine Angehörigen,› es hörten, gingen sie aus, ihn zu greifen, denn sie sagten [sich]: „Er ist außer sich.“
22 Und die von Jerusalem herabgekommenen Schriftgelehrten sagten: „Er hat [den] Be-elzebul“ und: „Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus.“
23 Und er rief sie zu sich, und in Gleichnissen sagte er zu ihnen: „Wie kann ein Widersacher einen Widersacher ‹, ein Satan einen Satan,› austreiben?
24 Und wenn ein Königreich gegen sich selbst entzweit ist, kann jenes Königreich nicht bestehen.
25 Und wenn ein Haus gegen sich selbst entzweit ist, kann jenes Haus nicht bestehen.
26 Und wenn der Widersacher ‹, der Satan,› gegen sich selbst aufgestanden und entzweit ist, kann er nicht bestehen, sondern er hat ein Ende.
27 Keiner kann in das Haus des Starken hineingehen und seine Sachen rauben, wenn er nicht zuvor den Starken gebunden hat. Dann erst wird er sein Haus berauben.
28 Wahrlich!, ich sage euch: Alle Versündigungen werden den Söhnen der Menschen vergeben werden, auch Lästerungen, welche immer sie lästern werden.
29 Wer aber irgend gegen den Heiligen Geist lästert, hat keine Vergebung4 in den Äon ‹, in Ewigkeit›, sondern ist ewigen ‹, äonischen,› [Straf]gerichts schuldig5.“
30 – weil sie gesagt hatten: „Er hat einen unreinen Geist.“
31 Es kommen nun seine Brüder und seine Mutter; und sie standen draußen, sandten zu ihm und [ließen] ihn rufen.
32 Und es saß eine Menge um ihn herum. Sie sagten zu ihm: „Siehe!, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern6 suchen dich draußen.“
33 Er antwortete ihnen: „Wer ist ‘meine Mutter’ oder: ‘meine Brüder’?“
34 Und er blickt umher auf die im Kreise um ihn Sitzenden und sagt: „Sieh!, meine Mutter und meine Brüder!
35 Wer auch immer nämlich den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und [meine] Mutter.“
2Und sie beobachteten ihn, ob er ihn am Sabbat heilen werde, damit sie ihn anklagen könnten.
3Und er sagt zu dem Menschen, [der] die verdorrte Hand hatte: „Erhebe dich ‹und tritt› in die Mitte!“
4Und er sagt zu ihnen: „Ist es gestattet, an den Sabbaten Gutes zu tun oder Übles zu tun, eine Seele ‹, ein Leben,› zu retten oder zu töten?“ Aber sie schwiegen.
5Und ringsum sie mit Zorn angeblickt habend, betrübt ‹und mitleidig› über die Verhärtung ihres Herzens, sagt [zu] dem Menschen: „Strecke deine Hand aus!“ Und er streckte sie aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere.
6Und die Pharisäer gingen hinaus und fassten mit den Herodianern sogleich einen Beschluss gegen ihn, auf dass sie ihn umbrächten.
7Und Jesus zog sich mit seinen Jüngern zurück zum Meer hin ‹, an den See›. Und sie folgten ihm von Galiläa und von Judäa, eine große Anzahl,
8und von Jerusalem und von Idumäa und von jenseits des Jordans. Auch die um Tyrus und Sidon, eine große Anzahl, als sie hörten, was er alles tat, kamen hin zu ihm.
9Und er sagte seinen Jüngern, dass ein kleines Boot für ihn bereitgehalten werden möge – wegen der Menge, damit sie ihn nicht drängten,
10 denn er heilte viele, sodass [alle], so viele auch Plagen hatten, über ihn herfielen, damit sie ihn anrührten.
11 Und die unreinen Geister, sobald sie ihn erblickten, fielen vor ihm nieder und schrien: „Du bist der Sohn Gottes!“
12 Und vielfach gebot er ihnen nachdrücklich, ihn nicht offenbar zu machen.
13 Und er steigt den Berg hinauf und ruft zu sich die, die er selbst wollte1. Und sie gingen weg, zu ihm hin.
14 Und er bestellte zwölf2, damit sie bei ihm seien und damit er sie aussende, zu verkünden
15 und Autorität zu haben, die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben3:
16 Und er legte dem Simon [den] Namen Petrus bei;
17 und Jakobus, den [Sohn] des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und er legte ihnen [die] Namen „Boanerges“ bei – das ist: ‘Söhne des Donners’ –,
18 und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den [Sohn] des Alphäus, und Thaddäus und Simon, den Kananiter ‹, den Eiferer, den Zeloten›,
19 und Judas Iskariot, der ihn auch ‹verriet und› auslieferte.
20 Und sie kommen in ein Haus. Und wieder kommt eine Menge zusammen, sodass sie nicht einmal Brot essen konnten.
21 Und als die bei ihm ‹, seine Angehörigen,› es hörten, gingen sie aus, ihn zu greifen, denn sie sagten [sich]: „Er ist außer sich.“
22 Und die von Jerusalem herabgekommenen Schriftgelehrten sagten: „Er hat [den] Be-elzebul“ und: „Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus.“
23 Und er rief sie zu sich, und in Gleichnissen sagte er zu ihnen: „Wie kann ein Widersacher einen Widersacher ‹, ein Satan einen Satan,› austreiben?
24 Und wenn ein Königreich gegen sich selbst entzweit ist, kann jenes Königreich nicht bestehen.
25 Und wenn ein Haus gegen sich selbst entzweit ist, kann jenes Haus nicht bestehen.
26 Und wenn der Widersacher ‹, der Satan,› gegen sich selbst aufgestanden und entzweit ist, kann er nicht bestehen, sondern er hat ein Ende.
27 Keiner kann in das Haus des Starken hineingehen und seine Sachen rauben, wenn er nicht zuvor den Starken gebunden hat. Dann erst wird er sein Haus berauben.
28 Wahrlich!, ich sage euch: Alle Versündigungen werden den Söhnen der Menschen vergeben werden, auch Lästerungen, welche immer sie lästern werden.
29 Wer aber irgend gegen den Heiligen Geist lästert, hat keine Vergebung4 in den Äon ‹, in Ewigkeit›, sondern ist ewigen ‹, äonischen,› [Straf]gerichts schuldig5.“
30 – weil sie gesagt hatten: „Er hat einen unreinen Geist.“
31 Es kommen nun seine Brüder und seine Mutter; und sie standen draußen, sandten zu ihm und [ließen] ihn rufen.
32 Und es saß eine Menge um ihn herum. Sie sagten zu ihm: „Siehe!, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern6 suchen dich draußen.“
33 Er antwortete ihnen: „Wer ist ‘meine Mutter’ oder: ‘meine Brüder’?“
34 Und er blickt umher auf die im Kreise um ihn Sitzenden und sagt: „Sieh!, meine Mutter und meine Brüder!
35 Wer auch immer nämlich den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und [meine] Mutter.“