Neues Testament
Römer Kapitel 13
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Jede Seele unterordne sich [den] übergeordneten Autoritäten ‹o.: Gewalten›, denn es gibt keine Autorität ‹o.: Gewalt› außer von Gott. Und die vorhandenen Autoritäten ‹o.: Gewalten›1 sind von Gott verordnet.
2Wer sich daher der Autorität widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die Widerstehenden aber werden über sich ein Gerichtsurteil bekommen;
3denn die Oberen ‹o.: die an erster Stelle Stehenden; die Vorgesetzten› sind nicht ein Schrecken für die guten Werke, sondern für die üblen2. Willst du dich aber vor der Autorität nicht fürchten?, tue das Gute!, und du wirst Lob von ihr haben.
4Sie ist nämlich Gottes Dienerin dir zum Guten. Tust du aber das Üble, [dann] fürchte dich!, denn sie trägt das Schwert nicht vergebens ‹und ohne Grund›, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zu[m] Zorn ‹d. h.: zu[r] Ausübung von Zorn in Form von Strafe› für den das Üble Tuenden.
5Darum [ist es] notwendig, sich zu unterordnen, nicht allein des Zorns wegen, sondern auch des Gewissens wegen.
6Deswegen entrichtet ihr ja auch Steuern, denn sie sind Gottes Dienstleistende, eben hierzu anhaltend beschäftigt.
7Erstattet also allen das Geschuldete: wem die Steuer [geschuldet wird], die Steuer, wem der Zoll, den Zoll, wem die Furcht, die Furcht, wem die Ehre, die Ehre.
8Seid niemandem etwas schuldig, als nur, einander zu lieben!, denn der den andern Liebende3 hat das Gesetz erfüllt;
9denn das: „Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht Mord begehen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst dich nicht gelüsten lassen.“ (2Mo 20,13–17), und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: „Du sollst deinen Nächsten ‹eig.: Nahen› lieben wie dich selbst!“ (3Mo 19,18)4
10 Die Liebe tut dem Nächsten nicht Böses. Also [ist] die Liebe [die] Erfüllung ‹, die Fülle, die Summe,› [des] Gesetzes.
11 Und dieses [tut], da ihr um die [festgesetzte] Zeitfrist wisst!, dass [die] Stunde [da ist], dass wir bereits aus dem Schlaf erwacht sein sollten5, denn jetzt [ist] unsere Rettung näher, als da wir glaubten ‹o.: gläubig wurden›.
12 Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe gekommen ‹und nahe›6. Legen wir also die Werke der Dunkelheit ab und ziehen wir die Waffen des Lichts an!
13 Wie am Tag lasst uns anständig wandeln ‹, in vornehmer Weise›!, nicht [in] Schlemmereien und Trunkenheiten, nicht [in] Beischläfereien und Ausschweifungen, nicht [in] Streit und Eifersucht.
14 Vielmehr zieht [euch] den Herrn an: Jesus Christus! Und trefft [gedanklich] nicht Vorsorge für das Fleisch7! – zu[r] [Erregung von] Begierden ‹wörtl.: hin zu Begierden›.
2Wer sich daher der Autorität widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die Widerstehenden aber werden über sich ein Gerichtsurteil bekommen;
3denn die Oberen ‹o.: die an erster Stelle Stehenden; die Vorgesetzten› sind nicht ein Schrecken für die guten Werke, sondern für die üblen2. Willst du dich aber vor der Autorität nicht fürchten?, tue das Gute!, und du wirst Lob von ihr haben.
4Sie ist nämlich Gottes Dienerin dir zum Guten. Tust du aber das Üble, [dann] fürchte dich!, denn sie trägt das Schwert nicht vergebens ‹und ohne Grund›, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zu[m] Zorn ‹d. h.: zu[r] Ausübung von Zorn in Form von Strafe› für den das Üble Tuenden.
5Darum [ist es] notwendig, sich zu unterordnen, nicht allein des Zorns wegen, sondern auch des Gewissens wegen.
6Deswegen entrichtet ihr ja auch Steuern, denn sie sind Gottes Dienstleistende, eben hierzu anhaltend beschäftigt.
7Erstattet also allen das Geschuldete: wem die Steuer [geschuldet wird], die Steuer, wem der Zoll, den Zoll, wem die Furcht, die Furcht, wem die Ehre, die Ehre.
8Seid niemandem etwas schuldig, als nur, einander zu lieben!, denn der den andern Liebende3 hat das Gesetz erfüllt;
9denn das: „Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht Mord begehen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst dich nicht gelüsten lassen.“ (2Mo 20,13–17), und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: „Du sollst deinen Nächsten ‹eig.: Nahen› lieben wie dich selbst!“ (3Mo 19,18)4
10 Die Liebe tut dem Nächsten nicht Böses. Also [ist] die Liebe [die] Erfüllung ‹, die Fülle, die Summe,› [des] Gesetzes.
11 Und dieses [tut], da ihr um die [festgesetzte] Zeitfrist wisst!, dass [die] Stunde [da ist], dass wir bereits aus dem Schlaf erwacht sein sollten5, denn jetzt [ist] unsere Rettung näher, als da wir glaubten ‹o.: gläubig wurden›.
12 Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe gekommen ‹und nahe›6. Legen wir also die Werke der Dunkelheit ab und ziehen wir die Waffen des Lichts an!
13 Wie am Tag lasst uns anständig wandeln ‹, in vornehmer Weise›!, nicht [in] Schlemmereien und Trunkenheiten, nicht [in] Beischläfereien und Ausschweifungen, nicht [in] Streit und Eifersucht.
14 Vielmehr zieht [euch] den Herrn an: Jesus Christus! Und trefft [gedanklich] nicht Vorsorge für das Fleisch7! – zu[r] [Erregung von] Begierden ‹wörtl.: hin zu Begierden›.
Fußnoten
- 1 13,1 NA: die vorhandenen (ohne „Autoritäten“)
- 2 13,3 NA: für das gute Werk, sondern für das üble
- 3 13,8 Partizip Präsens durativ: fortwährend Liebende
- 4 13,9 t. r. sowie teilw. M: plus „Du sollst nicht falsches Zeugnis geben.“
- 5 13,11 NA: dass ihr … solltet
- 6 13,12 Perfekt resultativ, das Ergebnis der Handlung anzeigend
- 7 13,14 wörtl.: Fleischesvorsorge; genitivus obiectivus