Neues Testament
Römer Kapitel 5
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Da wir nun gerechtgemacht worden sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott ‹o.: zu Gott hin› durch unseren Herrn, Jesus Christus,
2durch den wir auch mittels des Glaubens den Zutritt bekommen haben zu dieser Gnade, in der wir stehen. Und wir rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes ‹o.: aufgrund des Hoffnung[sgutes], [nämlich] der Herrlichkeit Gottes; o.: wegen der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes›.
3Aber nicht nur [das], sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse ‹o.: in den Bedrängnissen; mit den Bedrängnissen›, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausdauer ‹, standhaftes Erdulden,› bewirkt,
4die Ausdauer ‹, das standhafte Erdulden,› aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung.
5Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden ‹o.: enttäuscht nicht›, da die Liebe Gottes in unseren Herzen1 ausgegossen worden ist durch [den] uns gegebenen Heiligen Geist.
6Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zum [festgesetzten] Zeitpunkt für Ehrfurchtslose ‹o.: zugunsten Ehrfurchtsloser; o.: wegen Ehrfurchtsloser›2 gestorben.
7Es wird ja schwerlich jemand für einen ‹o.: zugunsten eines; o.: wegen eines› Gerechten sterben; ja, für den ‹o.: zugunsten des; o.: wegen des› Guten wagt es jemand eventuell sogar zu sterben.
8Aber Gott erweist seine Liebe zu uns [damit], dass Christus zu unseren Gunsten starb, als wir noch Sünder waren.
9Viel mehr werden wir also, nachdem wir jetzt durch sein Blut ‹o.: in seinem Blut› gerechtgemacht worden sind, durch ihn gerettet werden vom Zorn.
10 Wenn wir nämlich, als wir Feinde waren, [mit] Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, werden wir viel mehr, nachdem wir versöhnt worden sind, gerettet werden durch sein Leben ‹o.: in seinem Leben; o.: kraft der Verbundenheit mit seinem Leben›3.
11 Doch nicht nur [das], sondern wir rühmen uns auch Gottes ‹o.: in Gott› durch unseren Herrn, Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.
12 Deshalb: Gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt hineinkam und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen hindurchdrang, aufgrund dessen, dass alle4 sündigten, –
13 denn bis zu[m] Gesetz war die Sünde in der Welt, aber Sünde rechnet man sich nicht an ‹o.: wird nicht registriert; wird nicht in Rechnung gestellt›, solange ‹o.: da; o.: wo› kein Gesetz ist;
14 dennoch herrschte der Tod [königlich] von Adam bis Mose auch über die, die nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams ‹d. h.: mit einer gleichen Übertretung wie Adam›, der ein Vorausbild dessen ist, der kommen sollte.
15 Doch nicht wie das Übertreten, so auch die Gnadengabe: denn wenn durch das Übertreten des Einen die Vielen starben, [so] war viel mehr die Gnade Gottes – und die Gabe in Gnade, die [Gabe] des einen Menschen, Jesu Christi, – überreich gegen die Vielen.
16 Und nicht wie durch [den] Einen, der sündigte, [ist] die Gabe: denn auf der einen Seite [führte] das Urteil ‹o.: die resultierende Entscheidung› aus dem einen [Fehltritt] zu Verurteilung, auf der anderen Seite [führte] die Gnadengabe aus vielen Übertretungen zu gerechtem Handeln ‹und Wandeln›5.
17 Denn wenn infolge des Übertretens des Einen der Tod [königlich] herrschte durch den Einen, wieviel mehr werden die, die das Übermaß der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit in Empfang nehmen, im Leben [königlich] herrschen durch den Einen, Jesus Christus.
18 Folglich: Wie es durch [das] Übertreten [des] einen für alle Menschen zu einer Verurteilung [kam], so [kam es] auch durch [die] gerechte Handlung [des] einen für alle Menschen zu einer Gerechtmachung6 [des] Lebens ‹o.: zu einer Gerechtmachung, [nämlich] zu Leben›7.
19 Denn genauso wie durch das Nichtgehorchen des einen Menschen die Vielen zu Sündern ‹d. h.: zu Sündigenden› gemacht wurden, so werden auch durch das Gehorchen des Einen die Vielen zu Gerechten ‹d. h.: zu gerecht Lebenden› gemacht werden.
20 [Das] Gesetz kam aber daneben herein, damit das Übertreten zunehme ‹o.: reichlich werde›. Aber wo die Sünde zugenommen hat, da ist die Gnade überreich geworden,
21 damit geradeso, wie die Sünde [königlich] herrschte im Tode, so auch die Gnade [königlich] herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem8 Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.
2durch den wir auch mittels des Glaubens den Zutritt bekommen haben zu dieser Gnade, in der wir stehen. Und wir rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes ‹o.: aufgrund des Hoffnung[sgutes], [nämlich] der Herrlichkeit Gottes; o.: wegen der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes›.
3Aber nicht nur [das], sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse ‹o.: in den Bedrängnissen; mit den Bedrängnissen›, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausdauer ‹, standhaftes Erdulden,› bewirkt,
4die Ausdauer ‹, das standhafte Erdulden,› aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung.
5Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden ‹o.: enttäuscht nicht›, da die Liebe Gottes in unseren Herzen1 ausgegossen worden ist durch [den] uns gegebenen Heiligen Geist.
6Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zum [festgesetzten] Zeitpunkt für Ehrfurchtslose ‹o.: zugunsten Ehrfurchtsloser; o.: wegen Ehrfurchtsloser›2 gestorben.
7Es wird ja schwerlich jemand für einen ‹o.: zugunsten eines; o.: wegen eines› Gerechten sterben; ja, für den ‹o.: zugunsten des; o.: wegen des› Guten wagt es jemand eventuell sogar zu sterben.
8Aber Gott erweist seine Liebe zu uns [damit], dass Christus zu unseren Gunsten starb, als wir noch Sünder waren.
9Viel mehr werden wir also, nachdem wir jetzt durch sein Blut ‹o.: in seinem Blut› gerechtgemacht worden sind, durch ihn gerettet werden vom Zorn.
10 Wenn wir nämlich, als wir Feinde waren, [mit] Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, werden wir viel mehr, nachdem wir versöhnt worden sind, gerettet werden durch sein Leben ‹o.: in seinem Leben; o.: kraft der Verbundenheit mit seinem Leben›3.
11 Doch nicht nur [das], sondern wir rühmen uns auch Gottes ‹o.: in Gott› durch unseren Herrn, Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.
12 Deshalb: Gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt hineinkam und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen hindurchdrang, aufgrund dessen, dass alle4 sündigten, –
13 denn bis zu[m] Gesetz war die Sünde in der Welt, aber Sünde rechnet man sich nicht an ‹o.: wird nicht registriert; wird nicht in Rechnung gestellt›, solange ‹o.: da; o.: wo› kein Gesetz ist;
14 dennoch herrschte der Tod [königlich] von Adam bis Mose auch über die, die nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams ‹d. h.: mit einer gleichen Übertretung wie Adam›, der ein Vorausbild dessen ist, der kommen sollte.
15 Doch nicht wie das Übertreten, so auch die Gnadengabe: denn wenn durch das Übertreten des Einen die Vielen starben, [so] war viel mehr die Gnade Gottes – und die Gabe in Gnade, die [Gabe] des einen Menschen, Jesu Christi, – überreich gegen die Vielen.
16 Und nicht wie durch [den] Einen, der sündigte, [ist] die Gabe: denn auf der einen Seite [führte] das Urteil ‹o.: die resultierende Entscheidung› aus dem einen [Fehltritt] zu Verurteilung, auf der anderen Seite [führte] die Gnadengabe aus vielen Übertretungen zu gerechtem Handeln ‹und Wandeln›5.
17 Denn wenn infolge des Übertretens des Einen der Tod [königlich] herrschte durch den Einen, wieviel mehr werden die, die das Übermaß der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit in Empfang nehmen, im Leben [königlich] herrschen durch den Einen, Jesus Christus.
18 Folglich: Wie es durch [das] Übertreten [des] einen für alle Menschen zu einer Verurteilung [kam], so [kam es] auch durch [die] gerechte Handlung [des] einen für alle Menschen zu einer Gerechtmachung6 [des] Lebens ‹o.: zu einer Gerechtmachung, [nämlich] zu Leben›7.
19 Denn genauso wie durch das Nichtgehorchen des einen Menschen die Vielen zu Sündern ‹d. h.: zu Sündigenden› gemacht wurden, so werden auch durch das Gehorchen des Einen die Vielen zu Gerechten ‹d. h.: zu gerecht Lebenden› gemacht werden.
20 [Das] Gesetz kam aber daneben herein, damit das Übertreten zunehme ‹o.: reichlich werde›. Aber wo die Sünde zugenommen hat, da ist die Gnade überreich geworden,
21 damit geradeso, wie die Sünde [königlich] herrschte im Tode, so auch die Gnade [königlich] herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem8 Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Fußnoten
- 1 5,5 im Griech. Dativ (Wemfall) (als Antwort auf die frage „Wo?“)
- 2 5,6 hyper
- 3 5,10 en
- 4 5,12 vgl. Röm 5,15.18
- 5 5,16 dasselbe Wort (dikaiooma) wie in 5,18 u. 8,4
- 6 5,18 dikaioosis; nur hier u. 4,25
- 7 5,18 erklärender, erläuternder Genitiv (genitivus explicativus bzw. epexegeticus)
- 8 5,21 aioonios; äonischem