Neues Testament
Römer Kapitel 7
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Oder seid ihr [darüber] unwissend, Brüder – ich rede ja zu Gesetz-Kennenden – dass das Gesetz Herr ist über den Menschen, solange er lebt?
2Denn die [dem] Mann unter[stellte] Frau ‹wörtl.: die unter-einem-Manne [seiende] Frau› ist mittels [des] Gesetzes an den lebenden Mann gebunden. Wenn aber der Mann stirbt, ist sie dem Gesetz des Mannes ‹d. h.: dem Gesetz, das sie an den Mann band,›1 entbunden ‹eig.: ist sie außer Wirksamkeit gesetzt [weg] vom Gesetz des Mannes›.
3Folglich wird sie, während der Mann lebt, als Ehebrecherin bezeichnet werden, wenn sie einem anderen Mann [zu eigen] wird. Wenn aber der Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, sodass sie nicht eine Ehebrecherin ist, wenn sie einem anderen Mann [zu eigen] wird.
4So, meine Brüder, auch ihr: Ihr wurdet tot gemacht dem Gesetz ‹o.: in Bezug auf das Gesetz›2 durch den Leib des Gesalbten, um einem anderen [zu eigen] zu werden, dem aus [den] Toten [Auf]erweckten, damit wir Gott Frucht brächten;
5denn als wir im Fleisch waren, da waren der Sünden Leidenschaften, die infolge des Gesetzes [aufkamen], in unseren Gliedern wirksam, um dem Tod Frucht zu bringen ‹o.: sodass wir dem Tode Frucht brachten›.
6Jetzt wurden wir aber von dem Gesetz entbunden ‹eig.: außer Wirksamkeit gesetzt [weg] vom Gesetz›, da wir [dem] starben, in welchem wir festgehalten waren, – auf dass wir Sklavendienst tun sollten im Neuen, im Geist3, und nicht im Alten, im geschriebenen [Buchstaben]4.
7Was sollen5 wir also sagen? [Ist] das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Doch ich hätte die Sünde nicht [er]kannt als nur durch [das] Gesetz ‹o.: über [das] Gesetz; infolge [des] Gesetzes›. Denn auch [der] Lust wäre ich mir nicht bewusst gewesen, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: „Du sollst dich nicht gelüsten lassen!“ (2Mo 20,17)
8Aber die Sünde, Antrieb empfangend6 ‹o.: einen Anlass nehmend› durch das Gebot ‹o.: infolge des Gebots›, bewirkte sie in mir jede Lust; denn ohne Gesetz [ist die] Sünde tot.
9Ich lebte aber einst ohne [das] Gesetz; doch als das Gebot kam, lebte die Sünde auf; ich aber starb.
10 Und das mir zu[m] Leben [gegebene] Gebot, [eben] dieses erwies sich mir7 [als] zu[m] Tod.
11 Denn die Sünde, Antrieb empfangend ‹o.: einen Anlass nehmend› durch das Gebot ‹o.: infolge des Gebots›, täuschte mich [gänzlich] und tötete [mich] durch dasselbe.
12 Somit [ist] das Gesetz heilig, ja, und das Gebot heilig und gerecht und gut.
13 Wurde also das Gute mir zu[m] Tod? Das sei ferne!, sondern [es war] die Sünde, damit sie als Sünde erscheine, indem sie mir durch das Gute ‹o.: infolge des Guten› [den] Tod bewirkte, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot ‹o.: infolge des Gebots›.
14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
15 denn was ich ausführe, [aner]kenne ich nicht ‹, bejahe ich nicht›; denn nicht was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
16 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, stimme ich dem Gesetz bei, dass [es] edel ‹und vortrefflich› [ist].
17 Aber jetzt führe nicht länger ich es aus, sondern die in mir wohnende Sünde.
18 Denn ich weiß, dass in mir, das ist, in meinem Fleisch, Gutes nicht wohnt. Denn das Wollen ist mir zuhanden ‹, liegt mir bereit›, aber das Ausführen des Edlen ‹und Vortrefflichen› finde ich nicht.
19 Denn nicht das Gute, das ich will, übe ich aus, sondern das Üble, das ich nicht will, dieses tue ich.
20 Aber wenn ich das ausübe, was ich nicht will, führe nicht länger ich es aus, sondern die in mir wohnende Sünde.
21 So finde ich denn das Gesetz bei mir, der ich das Edle ‹und Vortreffliche› ausüben will, dass das Üble mir zuhanden ist.
22 Ich habe ja Freude am Gesetz Gottes, nach dem inneren Menschen,
23 doch sehe ich ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Denksinnes ‹d. h.: dem Gesetz, [das] in meinem Denken [ist],›8 widerstreitet und mich zum Gefangenen macht [in] dem Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien ‹und herausreißen› aus diesem Leib des Todes?
25 Ich danke Gott9 durch Jesus Christus, unseren Herrn. Also tue ich selbst Sklavendienst – mit dem Denksinn [dem] Gesetz Gottes, aber mit [dem] Fleisch [dem] Gesetz [der] Sünde.
2Denn die [dem] Mann unter[stellte] Frau ‹wörtl.: die unter-einem-Manne [seiende] Frau› ist mittels [des] Gesetzes an den lebenden Mann gebunden. Wenn aber der Mann stirbt, ist sie dem Gesetz des Mannes ‹d. h.: dem Gesetz, das sie an den Mann band,›1 entbunden ‹eig.: ist sie außer Wirksamkeit gesetzt [weg] vom Gesetz des Mannes›.
3Folglich wird sie, während der Mann lebt, als Ehebrecherin bezeichnet werden, wenn sie einem anderen Mann [zu eigen] wird. Wenn aber der Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, sodass sie nicht eine Ehebrecherin ist, wenn sie einem anderen Mann [zu eigen] wird.
4So, meine Brüder, auch ihr: Ihr wurdet tot gemacht dem Gesetz ‹o.: in Bezug auf das Gesetz›2 durch den Leib des Gesalbten, um einem anderen [zu eigen] zu werden, dem aus [den] Toten [Auf]erweckten, damit wir Gott Frucht brächten;
5denn als wir im Fleisch waren, da waren der Sünden Leidenschaften, die infolge des Gesetzes [aufkamen], in unseren Gliedern wirksam, um dem Tod Frucht zu bringen ‹o.: sodass wir dem Tode Frucht brachten›.
6Jetzt wurden wir aber von dem Gesetz entbunden ‹eig.: außer Wirksamkeit gesetzt [weg] vom Gesetz›, da wir [dem] starben, in welchem wir festgehalten waren, – auf dass wir Sklavendienst tun sollten im Neuen, im Geist3, und nicht im Alten, im geschriebenen [Buchstaben]4.
7Was sollen5 wir also sagen? [Ist] das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Doch ich hätte die Sünde nicht [er]kannt als nur durch [das] Gesetz ‹o.: über [das] Gesetz; infolge [des] Gesetzes›. Denn auch [der] Lust wäre ich mir nicht bewusst gewesen, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: „Du sollst dich nicht gelüsten lassen!“ (2Mo 20,17)
8Aber die Sünde, Antrieb empfangend6 ‹o.: einen Anlass nehmend› durch das Gebot ‹o.: infolge des Gebots›, bewirkte sie in mir jede Lust; denn ohne Gesetz [ist die] Sünde tot.
9Ich lebte aber einst ohne [das] Gesetz; doch als das Gebot kam, lebte die Sünde auf; ich aber starb.
10 Und das mir zu[m] Leben [gegebene] Gebot, [eben] dieses erwies sich mir7 [als] zu[m] Tod.
11 Denn die Sünde, Antrieb empfangend ‹o.: einen Anlass nehmend› durch das Gebot ‹o.: infolge des Gebots›, täuschte mich [gänzlich] und tötete [mich] durch dasselbe.
12 Somit [ist] das Gesetz heilig, ja, und das Gebot heilig und gerecht und gut.
13 Wurde also das Gute mir zu[m] Tod? Das sei ferne!, sondern [es war] die Sünde, damit sie als Sünde erscheine, indem sie mir durch das Gute ‹o.: infolge des Guten› [den] Tod bewirkte, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot ‹o.: infolge des Gebots›.
14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
15 denn was ich ausführe, [aner]kenne ich nicht ‹, bejahe ich nicht›; denn nicht was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
16 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, stimme ich dem Gesetz bei, dass [es] edel ‹und vortrefflich› [ist].
17 Aber jetzt führe nicht länger ich es aus, sondern die in mir wohnende Sünde.
18 Denn ich weiß, dass in mir, das ist, in meinem Fleisch, Gutes nicht wohnt. Denn das Wollen ist mir zuhanden ‹, liegt mir bereit›, aber das Ausführen des Edlen ‹und Vortrefflichen› finde ich nicht.
19 Denn nicht das Gute, das ich will, übe ich aus, sondern das Üble, das ich nicht will, dieses tue ich.
20 Aber wenn ich das ausübe, was ich nicht will, führe nicht länger ich es aus, sondern die in mir wohnende Sünde.
21 So finde ich denn das Gesetz bei mir, der ich das Edle ‹und Vortreffliche› ausüben will, dass das Üble mir zuhanden ist.
22 Ich habe ja Freude am Gesetz Gottes, nach dem inneren Menschen,
23 doch sehe ich ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Denksinnes ‹d. h.: dem Gesetz, [das] in meinem Denken [ist],›8 widerstreitet und mich zum Gefangenen macht [in] dem Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien ‹und herausreißen› aus diesem Leib des Todes?
25 Ich danke Gott9 durch Jesus Christus, unseren Herrn. Also tue ich selbst Sklavendienst – mit dem Denksinn [dem] Gesetz Gottes, aber mit [dem] Fleisch [dem] Gesetz [der] Sünde.
Fußnoten
- 1 7,2 genitivus obiectivus
- 2 7,4 Dativ der Beziehung
- 3 7,6 wörtl.: im Neuen [des] Geistes; genitivus explicativus
- 4 7,6 wörtl.: im Alten [des] Geschriebenen; genitivus explicativus
- 5 7,7 modales Futur
- 6 7,8 griech. von hormaoo (stürmen, stürzen; Mt 8,32; Apg 7,57) und apo; wörtl.: losstürzen, losstürmen
- 7 7,10 wörtl.: fand sich mir
- 8 7,23 genitivus obiectivus
- 9 7,25 NA: Dank aber sei Gott