Neues Testament
Johannes Kapitel 15
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weinbauer.
2Jede nicht Frucht tragende Rebe in mir ‹und an mir›, die nimmt er weg.1 Und jede Frucht tragende, die reinigt er, damit sie mehr Frucht trage.
3Ihr seid bereits rein aufgrund des Wortes, das ich zu euch geredet habe.
4Bleibt in mir ‹und an mir›!, und ich in euch. So wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht tragen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir ‹und an mir› bleibt.
5Ich bin der Weinstock. Ihr seid die Reben. Wer in mir ‹und an mir› bleibt und ich in ihm, der trägt viel Frucht, denn ohne mich ‹, getrennt von mir,› könnt ihr nichts tun.
6Wenn jemand nicht in mir ‹und an mir› bleibt2, wird3 er, wie die Rebe, hinausgeworfen, und sie verdorrt, und man bringt sie zusammen und wirft sie ins Feuer, und sie brennt.
7Wenn ihr in mir ‹und an mir› bleibt und meine Aussprüche in euch bleiben, werdet ihr bitten4, was immer ihr wollt, und es wird euch [zuteil] werden.
8Darin wird mein Vater verherrlicht5, dass ihr viel Frucht tragt, und ihr werdet mir [zu] Jüngern werden6 ‹, werdet euch als meine Jünger erweisen›.
9So wie der Vater mich liebte, liebte auch ich euch. Bleibt ‹und weilt› in meiner Liebe.
10 Wenn ihr meine Gebote haltet ‹und bewahrt›, werdet ihr in meiner Liebe bleiben ‹und weilen›, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten ‹und bewahrt› habe und in seiner Liebe bleibe ‹und weile›.
11 Diese [Dinge] habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe7 ‹und weile› und eure Freude gefüllt ‹und voll gemacht› werde.
12 Das ist mein Gebot ‹, es zielt darauf hin›, dass ihr [stets] einander liebt, so wie ich euch liebte.
13 Größere als diese Liebe hat niemand, als dass jemand seine Seele ‹, sein Leben,› hinlegt für seine Freunde.
14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was immer8 ich euch gebiete.
15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, weil der Sklave nicht weiß, was sein Herr tut. Euch habe ich aber Freunde genannt, weil ich alles, was ich bei meinem Vater hörte, euch kundgetan habe.
16 Nicht habt ihr mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, und ich habe euch gesetzt, dass ihr hingehen und Frucht tragen sollt und [dass] eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.
17 Diese [Dinge] gebiete ich euch, dass ihr einander liebt9!
18 Wenn die Welt euch hasst, [er]kennt, dass sie mich vor euch gehasst hat.
19 Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Eigene10 lieb haben ‹, mit Zuneigung lieben, wie einen Freund lieben›. Aber weil ihr nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, deswegen hasst euch die Welt.
20 Denkt an das Wort, das ich euch sagte: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen. – Haben sie mein Wort gehalten, werden sie auch eures halten. –
21 Doch das alles werden sie euch tun meines Namens wegen, weil sie den, der mich schickte, nicht [wirklich] kennen.
22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, hätten sie nicht Sünde[nschuld] gehabt. Jetzt aber haben sie keinen Entschuldigungsgrund für ihre Sünde.
23 Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater.
24 Wenn ich die Taten ‹und Werken› unter ihnen nicht getan hätte, die kein anderer getan hat, hätten sie nicht Sünde[nschuld] gehabt. Jetzt aber haben sie [sie] auch gesehen und doch sowohl mich als auch meinen Vater gehasst.
25 Doch [das geschieht], damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem Gesetz geschrieben [ist]: ‘Sie hassten mich ohne Grund.’ (Ps 35,19; 69,5)
26 Aber wenn der Fürsprecher ‹, der Zuspruch Gebende, der Tröster, der Beistand,› gekommen ist, den ich euch vom Vater schicken werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, [dann] wird jener von mir Zeugnis geben.
27 Aber auch ihr gebt Zeugnis, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
2Jede nicht Frucht tragende Rebe in mir ‹und an mir›, die nimmt er weg.1 Und jede Frucht tragende, die reinigt er, damit sie mehr Frucht trage.
3Ihr seid bereits rein aufgrund des Wortes, das ich zu euch geredet habe.
4Bleibt in mir ‹und an mir›!, und ich in euch. So wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht tragen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir ‹und an mir› bleibt.
5Ich bin der Weinstock. Ihr seid die Reben. Wer in mir ‹und an mir› bleibt und ich in ihm, der trägt viel Frucht, denn ohne mich ‹, getrennt von mir,› könnt ihr nichts tun.
6Wenn jemand nicht in mir ‹und an mir› bleibt2, wird3 er, wie die Rebe, hinausgeworfen, und sie verdorrt, und man bringt sie zusammen und wirft sie ins Feuer, und sie brennt.
7Wenn ihr in mir ‹und an mir› bleibt und meine Aussprüche in euch bleiben, werdet ihr bitten4, was immer ihr wollt, und es wird euch [zuteil] werden.
8Darin wird mein Vater verherrlicht5, dass ihr viel Frucht tragt, und ihr werdet mir [zu] Jüngern werden6 ‹, werdet euch als meine Jünger erweisen›.
9So wie der Vater mich liebte, liebte auch ich euch. Bleibt ‹und weilt› in meiner Liebe.
10 Wenn ihr meine Gebote haltet ‹und bewahrt›, werdet ihr in meiner Liebe bleiben ‹und weilen›, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten ‹und bewahrt› habe und in seiner Liebe bleibe ‹und weile›.
11 Diese [Dinge] habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe7 ‹und weile› und eure Freude gefüllt ‹und voll gemacht› werde.
12 Das ist mein Gebot ‹, es zielt darauf hin›, dass ihr [stets] einander liebt, so wie ich euch liebte.
13 Größere als diese Liebe hat niemand, als dass jemand seine Seele ‹, sein Leben,› hinlegt für seine Freunde.
14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was immer8 ich euch gebiete.
15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, weil der Sklave nicht weiß, was sein Herr tut. Euch habe ich aber Freunde genannt, weil ich alles, was ich bei meinem Vater hörte, euch kundgetan habe.
16 Nicht habt ihr mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, und ich habe euch gesetzt, dass ihr hingehen und Frucht tragen sollt und [dass] eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.
17 Diese [Dinge] gebiete ich euch, dass ihr einander liebt9!
18 Wenn die Welt euch hasst, [er]kennt, dass sie mich vor euch gehasst hat.
19 Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Eigene10 lieb haben ‹, mit Zuneigung lieben, wie einen Freund lieben›. Aber weil ihr nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, deswegen hasst euch die Welt.
20 Denkt an das Wort, das ich euch sagte: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen. – Haben sie mein Wort gehalten, werden sie auch eures halten. –
21 Doch das alles werden sie euch tun meines Namens wegen, weil sie den, der mich schickte, nicht [wirklich] kennen.
22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, hätten sie nicht Sünde[nschuld] gehabt. Jetzt aber haben sie keinen Entschuldigungsgrund für ihre Sünde.
23 Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater.
24 Wenn ich die Taten ‹und Werken› unter ihnen nicht getan hätte, die kein anderer getan hat, hätten sie nicht Sünde[nschuld] gehabt. Jetzt aber haben sie [sie] auch gesehen und doch sowohl mich als auch meinen Vater gehasst.
25 Doch [das geschieht], damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem Gesetz geschrieben [ist]: ‘Sie hassten mich ohne Grund.’ (Ps 35,19; 69,5)
26 Aber wenn der Fürsprecher ‹, der Zuspruch Gebende, der Tröster, der Beistand,› gekommen ist, den ich euch vom Vater schicken werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, [dann] wird jener von mir Zeugnis geben.
27 Aber auch ihr gebt Zeugnis, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Fußnoten
- 1 15,2 airein bed. sowohl „heben, hochheben, aufheben“ wie auch „wegnehmen, beseitigen, aufheben und wegtragen, mit sich tragen, mitnehmen“
- 2 15,6 Präsens Konjunktiv durativ (NA: Aorist Konjunktiv)
- 3 15,6 wörtl.: wurde; gnomischer Aorist
- 4 15,7 NA: bittet (Imperativ Aorist)
- 5 15,8 eig.: wurde … verherrlicht; gnomischer Aorist mit zeitloser Bed.
- 6 15,8 NA: ohne „werden“
- 7 15,11 NA: sei
- 8 15,14 NA: ohne „immer“
- 9 15,17 Präsens Konjunktiv durativ: stets liebt
- 10 15,19 d. h.: würde die Welt euch als das zu ihr Gehörende