Neues Testament
Johannes Kapitel 2
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Und am dritten Tag fand eine Hochzeit statt in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort.
2Es wurde aber auch Jesus zur Hochzeit gerufen, und seine Jünger.
3Und als der Wein ausging, sagt die Mutter Jesu, zu ihm [gewandt]: „Sie haben keinen Wein.“
4Jesus sagt zu ihr: „Was [habe] ich mir dir [zu tun], Frau? Noch ist meine Stunde nicht gekommen.“
5Seine Mutter sagt zu den Dienern: „Was auch immer er euch sagt, [das] tut!“
6Dort waren gemäß der Reinigung[ssitte] der Juden sechs steinerne Wasserkrüge aufgestellt, wovon jeder zwei oder drei Maß1 fasste.
7Jesus sagt zu ihnen: „Füllt die Wasserkrüge mit Wasser.“ Und sie füllten sie bis obenan.
8Und er sagt zu ihnen: „Schöpft jetzt und bringt es dem Speisemeister ‹, dem Festordner›.“ Und sie brachten es.
9Als nun der Speisemeister das Wasser gekostet hatte, das [zu] Wein geworden war – und er wusste nicht, woher der war, aber die Diener, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es –, ruft der Speisemeister den Bräutigam
10 und sagt zu ihm: „Jeder Mensch setzt zuerst den edlen ‹, den schönen,› Wein vor, und wenn man reichlich getrunken hat, dann den geringeren. Du hast den edlen ‹, den schönen,› Wein bis jetzt aufbewahrt.“
11 Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn ‹o.: begannen, an ihn zu glauben›2.
12 Nach diesem stieg er hinab, nach Kapernaum hinein, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger. Und dort blieben sie nicht viele Tage.
13 Und das Passa der Juden war nahe, und Jesus stieg hinauf nach Jerusalem.
14 Und er fand in der Tempelstätte die Rinder- und Schaf- und Taubenverkäufer und die Geldwechsler sitzen.
15 Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus der Tempelstätte hinaus, auch die Schafe und die Rinder. Und das Geld der Wechsler schüttete er aus, und die Tische kehrte er um.
16 Und zu den Taubenverkäufern sagte er: „Schafft diese [Dinge] weg von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Kaufhaus!“
17 Da erinnerten sich seine Jünger, dass geschrieben ist: „Der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt3.“ (Ps 69,10)
18 Da antworteten die Juden und sagten zu ihm: „Welches Zeichen zeigst du uns, dass du diese [Dinge] tust ‹, tun darfst›?“
19 Jesus antwortete ihnen: „Zerstört dieses Tempelheiligtum, und in drei Tagen werde ich es aufrichten ‹eig.: erwecken›.“
20 Daraufhin sagten die Juden: „Sechsundvierzig Jahre wurde dieses Tempelheiligtum gebaut, und du wirst es in drei Tagen aufrichten ‹eig.: erwecken›?“
21 Er aber sprach von dem Tempelheiligtum seines Leibes.
22 Als er nun aus [den] Toten [auf]erweckt war, erinnerten sich seine Jünger [daran], dass er dieses gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte.
23 Als er nun am Passa in Jerusalem auf dem Fest war, glaubten viele an seinen Namen, da sie seine Zeichen schauten, die er tat.
24 Aber Er, Jesus, vertraute sich ihnen nicht an, da er sie alle kannte
25 und weil er es nicht nötig hatte, dass jemand über den Menschen Zeugnis gebe, denn ihm war selbst bekannt, was im Menschen war.
2Es wurde aber auch Jesus zur Hochzeit gerufen, und seine Jünger.
3Und als der Wein ausging, sagt die Mutter Jesu, zu ihm [gewandt]: „Sie haben keinen Wein.“
4Jesus sagt zu ihr: „Was [habe] ich mir dir [zu tun], Frau? Noch ist meine Stunde nicht gekommen.“
5Seine Mutter sagt zu den Dienern: „Was auch immer er euch sagt, [das] tut!“
6Dort waren gemäß der Reinigung[ssitte] der Juden sechs steinerne Wasserkrüge aufgestellt, wovon jeder zwei oder drei Maß1 fasste.
7Jesus sagt zu ihnen: „Füllt die Wasserkrüge mit Wasser.“ Und sie füllten sie bis obenan.
8Und er sagt zu ihnen: „Schöpft jetzt und bringt es dem Speisemeister ‹, dem Festordner›.“ Und sie brachten es.
9Als nun der Speisemeister das Wasser gekostet hatte, das [zu] Wein geworden war – und er wusste nicht, woher der war, aber die Diener, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es –, ruft der Speisemeister den Bräutigam
10 und sagt zu ihm: „Jeder Mensch setzt zuerst den edlen ‹, den schönen,› Wein vor, und wenn man reichlich getrunken hat, dann den geringeren. Du hast den edlen ‹, den schönen,› Wein bis jetzt aufbewahrt.“
11 Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn ‹o.: begannen, an ihn zu glauben›2.
12 Nach diesem stieg er hinab, nach Kapernaum hinein, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger. Und dort blieben sie nicht viele Tage.
13 Und das Passa der Juden war nahe, und Jesus stieg hinauf nach Jerusalem.
14 Und er fand in der Tempelstätte die Rinder- und Schaf- und Taubenverkäufer und die Geldwechsler sitzen.
15 Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus der Tempelstätte hinaus, auch die Schafe und die Rinder. Und das Geld der Wechsler schüttete er aus, und die Tische kehrte er um.
16 Und zu den Taubenverkäufern sagte er: „Schafft diese [Dinge] weg von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Kaufhaus!“
17 Da erinnerten sich seine Jünger, dass geschrieben ist: „Der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt3.“ (Ps 69,10)
18 Da antworteten die Juden und sagten zu ihm: „Welches Zeichen zeigst du uns, dass du diese [Dinge] tust ‹, tun darfst›?“
19 Jesus antwortete ihnen: „Zerstört dieses Tempelheiligtum, und in drei Tagen werde ich es aufrichten ‹eig.: erwecken›.“
20 Daraufhin sagten die Juden: „Sechsundvierzig Jahre wurde dieses Tempelheiligtum gebaut, und du wirst es in drei Tagen aufrichten ‹eig.: erwecken›?“
21 Er aber sprach von dem Tempelheiligtum seines Leibes.
22 Als er nun aus [den] Toten [auf]erweckt war, erinnerten sich seine Jünger [daran], dass er dieses gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte.
23 Als er nun am Passa in Jerusalem auf dem Fest war, glaubten viele an seinen Namen, da sie seine Zeichen schauten, die er tat.
24 Aber Er, Jesus, vertraute sich ihnen nicht an, da er sie alle kannte
25 und weil er es nicht nötig hatte, dass jemand über den Menschen Zeugnis gebe, denn ihm war selbst bekannt, was im Menschen war.