Neues Testament
Johannes Kapitel 17
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Diese [Dinge] redete Jesus. Und er erhob seine Augen in den Himmel und sagte: „Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit auch dein1 Sohn dich verherrliche,
2so wie du ihm Autorität gabst über alles Fleisch, damit er allem, was du ihm gegeben hast, – ihnen – ewiges2 Leben gebe.
3Das aber ist das ewige Leben: dass3 sie dich [er]kennen, den allein wahrhaftigen Gott, und den, den du sandtest, Jesus Christus.
4Ich verherrlichte dich auf der Erde ‹o.: in dem Lande›. Das Tun ‹, das Werk›, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte, vollendete ich.
5Und jetzt verherrliche mich du, Vater, bei dir selbst – mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
6Ich offenbarte deinen Namen den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben. Und dein Wort haben sie ‹gehalten und› bewahrt.
7Jetzt haben sie [er]kannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir her ist,
8weil ich die Aussprüche, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben habe. Und sie nahmen sie auf, und sie [er]kannten wahrlich, dass ich von dir ausging. Und sie glaubten ‹, kamen zum Glauben›, dass du mich sandtest.
9Ich bitte für sie, – nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, weil sie dein sind.
10 Und das Meine ist alles dein, und das Deine [ist] mein. Und verherrlicht bin ich in ihnen.
11 Und nicht mehr bin ich in der Welt, doch4 diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir5 gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir [eins sind].
12 Als ich bei ihnen in der Welt6 war, bewahrte ich sie [stets]7 in deinem Namen. Die, die du mir gegeben hast, beschützte ich, und keiner von ihnen kam um, als nur der Sohn des Umkommens, damit die Schrift erfüllt werde.8
13 Aber jetzt komme ich zu dir. Und diese [Dinge] rede ich in der Welt, damit sie meine Freude in sich haben, eine erfüllte ‹und völlig gewordene; vollständig gemachte›.
14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasste sie, weil sie nicht von der Welt sind, so wie ich nicht von der Welt bin.
15 Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, so wie ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie in deiner9 Wahrheit. Dein Wort ist [die] Wahrheit.
18 So wie du mich in die Welt sandtest, sandte auch ich sie in die Welt.
19 Und für sie ‹, zu ihren Gunsten,›10 heilige ich mich selbst, damit auch sie Geheiligte seien in [der] Wahrheit.
20 Aber nicht für diese allein bitte ich [dich], sondern auch für die durch ihr Wort an mich Glaubenden11,
21 dass12 sie alle eins seien, so wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich sandtest.
22 Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, so wie wir eins sind –
23 ich in ihnen und du in mir –, damit sie vollendet seien in eins ‹o.: damit sie zu vollendeter Einheit gebracht werden›, und damit die Welt [er]kenne, dass du mich sandtest und dass du sie liebtest, so wie du mich liebtest.
24 Vater, die, die13 du mir gegeben hast: Ich will, dass auch sie bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gabst, weil du mich liebtest vor Gründung [der] Welt.
25 Gerechter Vater! Und die Welt kannte dich nicht, aber ich kannte dich, und diese [er]kannten, dass du mich sandtest.
26 Und ich tat ihnen deinen Namen kund und werde [ihn] kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebtest, in ihnen sei und ich in ihnen.“
2so wie du ihm Autorität gabst über alles Fleisch, damit er allem, was du ihm gegeben hast, – ihnen – ewiges2 Leben gebe.
3Das aber ist das ewige Leben: dass3 sie dich [er]kennen, den allein wahrhaftigen Gott, und den, den du sandtest, Jesus Christus.
4Ich verherrlichte dich auf der Erde ‹o.: in dem Lande›. Das Tun ‹, das Werk›, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte, vollendete ich.
5Und jetzt verherrliche mich du, Vater, bei dir selbst – mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
6Ich offenbarte deinen Namen den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben. Und dein Wort haben sie ‹gehalten und› bewahrt.
7Jetzt haben sie [er]kannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir her ist,
8weil ich die Aussprüche, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben habe. Und sie nahmen sie auf, und sie [er]kannten wahrlich, dass ich von dir ausging. Und sie glaubten ‹, kamen zum Glauben›, dass du mich sandtest.
9Ich bitte für sie, – nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, weil sie dein sind.
10 Und das Meine ist alles dein, und das Deine [ist] mein. Und verherrlicht bin ich in ihnen.
11 Und nicht mehr bin ich in der Welt, doch4 diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir5 gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir [eins sind].
12 Als ich bei ihnen in der Welt6 war, bewahrte ich sie [stets]7 in deinem Namen. Die, die du mir gegeben hast, beschützte ich, und keiner von ihnen kam um, als nur der Sohn des Umkommens, damit die Schrift erfüllt werde.8
13 Aber jetzt komme ich zu dir. Und diese [Dinge] rede ich in der Welt, damit sie meine Freude in sich haben, eine erfüllte ‹und völlig gewordene; vollständig gemachte›.
14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasste sie, weil sie nicht von der Welt sind, so wie ich nicht von der Welt bin.
15 Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, so wie ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie in deiner9 Wahrheit. Dein Wort ist [die] Wahrheit.
18 So wie du mich in die Welt sandtest, sandte auch ich sie in die Welt.
19 Und für sie ‹, zu ihren Gunsten,›10 heilige ich mich selbst, damit auch sie Geheiligte seien in [der] Wahrheit.
20 Aber nicht für diese allein bitte ich [dich], sondern auch für die durch ihr Wort an mich Glaubenden11,
21 dass12 sie alle eins seien, so wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich sandtest.
22 Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, so wie wir eins sind –
23 ich in ihnen und du in mir –, damit sie vollendet seien in eins ‹o.: damit sie zu vollendeter Einheit gebracht werden›, und damit die Welt [er]kenne, dass du mich sandtest und dass du sie liebtest, so wie du mich liebtest.
24 Vater, die, die13 du mir gegeben hast: Ich will, dass auch sie bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gabst, weil du mich liebtest vor Gründung [der] Welt.
25 Gerechter Vater! Und die Welt kannte dich nicht, aber ich kannte dich, und diese [er]kannten, dass du mich sandtest.
26 Und ich tat ihnen deinen Namen kund und werde [ihn] kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebtest, in ihnen sei und ich in ihnen.“
Fußnoten
- 1 17,1 NA: ohne „dein“
- 2 17,2 aioonios; äonisches; so a. V. 3
- 3 17,3 o.: [Es zielt darauf hin,] dass; griech. hina; mit dem Ziel, dass; darauf hinzielend, dass
- 4 17,11 Das griech. kai scheint hier adversativ gebraucht.
- 5 17,11 t. r.: Namen, die du mir
- 6 17,12 NA: ohne „in der Welt“
- 7 17,12 Imperfekt durativ
- 8 17,12 NA: in deinem Namen, den du mir gegeben hast; ich beschützte [sie]
- 9 17,17 NA: der
- 10 17,19 hyper
- 11 17,20 Partizip Präsens durativ: beständig an mich Glaubenden
- 12 17,21 hina; damit; darauf hinzielend, dass
- 13 17,24 NA: Vater, was