Neues Testament
Offenbarung Kapitel 12
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, umkleidet mit der Sonne, der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen.
2Und schwanger seiend schrie sie, da sie Wehen hatte und sich quälte, um zu gebären.1
3Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe!, ein großer, feuerroter Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und sieben2 Diademe auf seinen Köpfen.
4Sein Schwanz fegt ein Drittel der Sterne des Himmels weg. Und er warf sie auf das Land3. Und der Drache stellte sich vor die Frau, die im Begriff war, zu gebären, damit er, sobald sie geboren habe, ihr Kind verschlinge.
5Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der im Begriff steht, all die Völker zu weiden ‹, zu regieren, Hirte [über sie] zu sein,› mit eisernem Stabe. Und ihr Kind wurde entrückt ‹, weggerafft›, hin zu Gott und zu seinem Thron.
6Und die Frau entfloh in die Wüste, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort ernähre tausendzweihundertsechzig Tage.
7Und es entstand ein Krieg im Himmel: Michael und seine Boten [hatten] Krieg zu führen gegen den Drachen. Und der Drache führte Krieg und seine Boten,
8und er gewann nicht die Oberhand, und es wurde für ihn4 nicht mehr eine Stätte gefunden im Himmel.
9Und geworfen wurde der große Drache, die alte Schlange, genannt „Teufel“ ‹, Verleumder›, und „der5 Widersacher“ ‹, „der Satan“›, der das ganze Weltreich6 in die Irre Führende, geworfen wurde er auf das Land, und seine Boten wurden mit ihm geworfen.
10 Und ich hörte eine große Stimme im Himmel: „Jetzt ist das Heil und die Kraft und die Königsherrschaft unseres Gottes geworden ‹o.: gekommen› und die Autorität seines Gesalbten, weil der Ankläger unserer Brüder [nieder]geworfen ist, der sie vor unserem Gott Tag und Nacht Anklagende.
11 Und sie überwanden ihn kraft des Blutes des Lammes und kraft des Wortes ihres Zeugnisses und liebten ihre Seele ‹, ihr Leben,› nicht bis zu[m] Tod.
12 Deswegen seid fröhlich, [ihr] Himmel und die, die in ihnen zelten ‹, [ihre] Zeltwohnung haben›7! Wehe dem Lande und dem Meer ‹, dem Meeres- bzw. Küstenstreifen›8, weil der Teufel zu euch hin niederstieg mit großem Grimm, wissend, dass er wenig Zeitfrist hat!“
13 Und als der Drache sah, dass er auf das Land geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Männlichen geboren hatte.
14 Und der Frau wurden die9 zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliege, an ihre Stätte, dort, wo sie10 ernährt werde eine Zeitfrist und Zeitfristen und eine halbe Zeitfrist, weg vom Angesicht der Schlange.
15 Und die Schlange warf aus ihrem Maul Wasser wie einen Strom hinter der Frau [her], damit er sie fortschwemme.
16 Und das Land [kam] der Frau zu Hilfe, und das Land öffnete seinen Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul warf.
17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging weg, Krieg zu führen mit den Übrigen ihres Samens, [denen,] die die Gebote Gottes halten ‹und bewahren› und das Zeugnis Jesu11 haben.
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2Und schwanger seiend schrie sie, da sie Wehen hatte und sich quälte, um zu gebären.1
3Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe!, ein großer, feuerroter Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und sieben2 Diademe auf seinen Köpfen.
4Sein Schwanz fegt ein Drittel der Sterne des Himmels weg. Und er warf sie auf das Land3. Und der Drache stellte sich vor die Frau, die im Begriff war, zu gebären, damit er, sobald sie geboren habe, ihr Kind verschlinge.
5Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der im Begriff steht, all die Völker zu weiden ‹, zu regieren, Hirte [über sie] zu sein,› mit eisernem Stabe. Und ihr Kind wurde entrückt ‹, weggerafft›, hin zu Gott und zu seinem Thron.
6Und die Frau entfloh in die Wüste, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort ernähre tausendzweihundertsechzig Tage.
7Und es entstand ein Krieg im Himmel: Michael und seine Boten [hatten] Krieg zu führen gegen den Drachen. Und der Drache führte Krieg und seine Boten,
8und er gewann nicht die Oberhand, und es wurde für ihn4 nicht mehr eine Stätte gefunden im Himmel.
9Und geworfen wurde der große Drache, die alte Schlange, genannt „Teufel“ ‹, Verleumder›, und „der5 Widersacher“ ‹, „der Satan“›, der das ganze Weltreich6 in die Irre Führende, geworfen wurde er auf das Land, und seine Boten wurden mit ihm geworfen.
10 Und ich hörte eine große Stimme im Himmel: „Jetzt ist das Heil und die Kraft und die Königsherrschaft unseres Gottes geworden ‹o.: gekommen› und die Autorität seines Gesalbten, weil der Ankläger unserer Brüder [nieder]geworfen ist, der sie vor unserem Gott Tag und Nacht Anklagende.
11 Und sie überwanden ihn kraft des Blutes des Lammes und kraft des Wortes ihres Zeugnisses und liebten ihre Seele ‹, ihr Leben,› nicht bis zu[m] Tod.
12 Deswegen seid fröhlich, [ihr] Himmel und die, die in ihnen zelten ‹, [ihre] Zeltwohnung haben›7! Wehe dem Lande und dem Meer ‹, dem Meeres- bzw. Küstenstreifen›8, weil der Teufel zu euch hin niederstieg mit großem Grimm, wissend, dass er wenig Zeitfrist hat!“
13 Und als der Drache sah, dass er auf das Land geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Männlichen geboren hatte.
14 Und der Frau wurden die9 zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliege, an ihre Stätte, dort, wo sie10 ernährt werde eine Zeitfrist und Zeitfristen und eine halbe Zeitfrist, weg vom Angesicht der Schlange.
15 Und die Schlange warf aus ihrem Maul Wasser wie einen Strom hinter der Frau [her], damit er sie fortschwemme.
16 Und das Land [kam] der Frau zu Hilfe, und das Land öffnete seinen Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul warf.
17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging weg, Krieg zu führen mit den Übrigen ihres Samens, [denen,] die die Gebote Gottes halten ‹und bewahren› und das Zeugnis Jesu11 haben.
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Fußnoten
- 1 12,2 NA, t. r.: Und schwanger seiend schreit sie, da sie Wehen hat und sich quält, um zu gebären.
- 2 12,3 M(A): ohne „sieben“
- 3 12,4 o.: zur Erde
- 4 12,8 NA: für sie
- 5 12,9 M(K): ohne „der“
- 6 12,9 oikoumenee bed. „die bewohnte Welt“ oder Teile davon; das Wort wird im globalen wie lokalen Sinne verwendet; z. B. Jes 10,23 LXX (heb. thebel: Jes 13,11; 14,17; 24,4; Ps 77,19). Der Umfang von oikoumenee wird vom Kontext bestimmt.
- 7 12,12 skeenountes von skeenee, Zelt
- 8 12,12 t. r.: Wehe den auf dem Land und auf dem Meer Wohnenden
- 9 12,14 so M(A), NA. – M(K): ohne „die“
- 10 12,14 so M(A), NA. – M(K): dass sie dort
- 11 12,17 t. r. sowie die lat. u. armenische Überlieferung: Jesu, [des] Gesalbten,
- 12 12,18 Vers 18 („Und ich stand an dem Sand des Meeres.“) steht im byz. Text bei 13,1.