Neues Testament
Offenbarung Kapitel 21
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Und ich sah einen neuen Himmel und ein neues Land, denn der erste Himmel und das erste Land waren vergangen. Und das Meer ist nicht mehr.
2Und die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, sah ich1, niedersteigend aus dem Himmel von Gott, bereit gemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
3Und ich hörte eine große Stimme aus dem Himmel2, die sagte: „Siehe!, die Zeltwohnung Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen zelten ‹, [seine] Zeltwohnung haben›3, und sie werden sein Volk sein4, und er selbst, Gott, wird mit ‹und bei› ihnen sein, ihr Gott5.
4Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen. Und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Schreien, noch Schmerz wird mehr sein, weil die ersten [Dinge] vergangen sind.“
5Und der auf dem Thron Sitzende sagte: „Siehe!, ich mache alles neu.“ Und er sagt zu mir: „Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und treu6 ‹, zuverlässig›.“
6Und er sagte zu mir: „Ich bin gewesen ‹und bin›7 das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich werde dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben, geschenkweise.
7Wer überwindet,8 wird diese [Dinge] erben9, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein10.
8Aber den Feigen und Ungläubigen ‹, Untreuen,›11 und Abscheulichen ‹, zu Gräuel Gewordenen,› und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern, ihr Teil [ist] in dem mit Feuer und Schwefel brennenden Sumpf. Das ist der zweite Tod.“
9Und es kam einer von den sieben Boten, die die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir; er sagte: „Auf, komm! Ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes12.“
10 Und er trug mich in einem Geist[zustand]13 weg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt14, das heilige Jerusalem, niedersteigend aus dem Himmel von Gott.
11 Sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war einem höchst kostbaren [Edel]stein gleich, wie ein kristallklarer Jaspisstein ‹o.: Opal; o.: Diamant›;
12 sie hatte eine große und hohe Mauer, hatte zwölf Toreingänge und an den Toreingängen zwölf Boten und Namen darauf geschrieben, welche die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels sind:
13 vom Osten15 her drei Toreingänge und vom Norden her drei Toreingänge und vom Süden her drei Toreingänge und vom Westen her drei Toreingänge;
14 und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundlagen und auf ihnen [die] zwölf16 Namen der zwölf Apostel des Lammes.
15 Und der mit mir Redende hatte als Maß17 ein goldenes Schilfrohr, damit er die Stadt messe sowie ihre Toreingänge und ihre Mauer18.
16 Und die Stadt ist angelegt als Viereck: Ihre Länge [ist] so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Schilfrohr auf zwölftausend Stadien19. Ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich.
17 Und er maß ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen, eines Menschen Maß, welches [das] eines Boten ist.
18 Und der Baustoff20 ihrer Mauer war Jaspis. Und die Stadt [ist] reines Gold, gleich reinem Glas.
19 Die Grundlagen der Stadtmauer [sind] mit jedem kostbaren [Edel]stein geschmückt: die erste Grundlage [ist] Jaspis, der zweite Saphir, der dritte Chalzedon, der vierte Smaragd,
20 der fünfte Sardonyx, der sechste Sardis, der siebte Chrysolith, der achte Beryll, der neunte Topas, der zehnte Chrysopras, der elfte Hyazinth, der zwölfte Amethyst.
21 Und die zwölf Toreingänge [waren] zwölf Perlen. Jeder einzelne der Toreingänge war aus einer Perle. Und die Straße der Stadt [war] reines Gold, wie durchscheinendes Glas.
22 Und ein Tempelheiligtum sah ich nicht in ihr, denn der Herr, Gott, der Machthaber über alles ‹, der Allherrscher›, ist ihr Tempelheiligtum, und das Lamm.
23 Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, [auf] dass sie ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet21 sie, und ihre Leuchte [ist] das Lamm.
24 Und die Völker werden22 durch ihr Licht23 wandeln. Und die Könige des Landes bringen ihre Herrlichkeit in sie24.
25 Und ihre Toreingänge werden bei Tag nie geschlossen werden, denn Nacht wird dort nicht sein.
26 Und sie werden in sie die Herrlichkeit und die Ehre der Völker tragen.
27 Und keinesfalls wird in sie eingehen etwas Gemeines ‹, Unreines,› und was25 Gräuel oder Lüge tut, nur die im Buch ‹eig.: in der Buchrolle› des Lebens des Lammes Eingeschriebenen.
2Und die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, sah ich1, niedersteigend aus dem Himmel von Gott, bereit gemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
3Und ich hörte eine große Stimme aus dem Himmel2, die sagte: „Siehe!, die Zeltwohnung Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen zelten ‹, [seine] Zeltwohnung haben›3, und sie werden sein Volk sein4, und er selbst, Gott, wird mit ‹und bei› ihnen sein, ihr Gott5.
4Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen. Und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Schreien, noch Schmerz wird mehr sein, weil die ersten [Dinge] vergangen sind.“
5Und der auf dem Thron Sitzende sagte: „Siehe!, ich mache alles neu.“ Und er sagt zu mir: „Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und treu6 ‹, zuverlässig›.“
6Und er sagte zu mir: „Ich bin gewesen ‹und bin›7 das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich werde dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben, geschenkweise.
7Wer überwindet,8 wird diese [Dinge] erben9, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein10.
8Aber den Feigen und Ungläubigen ‹, Untreuen,›11 und Abscheulichen ‹, zu Gräuel Gewordenen,› und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern, ihr Teil [ist] in dem mit Feuer und Schwefel brennenden Sumpf. Das ist der zweite Tod.“
9Und es kam einer von den sieben Boten, die die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir; er sagte: „Auf, komm! Ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes12.“
10 Und er trug mich in einem Geist[zustand]13 weg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt14, das heilige Jerusalem, niedersteigend aus dem Himmel von Gott.
11 Sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war einem höchst kostbaren [Edel]stein gleich, wie ein kristallklarer Jaspisstein ‹o.: Opal; o.: Diamant›;
12 sie hatte eine große und hohe Mauer, hatte zwölf Toreingänge und an den Toreingängen zwölf Boten und Namen darauf geschrieben, welche die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels sind:
13 vom Osten15 her drei Toreingänge und vom Norden her drei Toreingänge und vom Süden her drei Toreingänge und vom Westen her drei Toreingänge;
14 und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundlagen und auf ihnen [die] zwölf16 Namen der zwölf Apostel des Lammes.
15 Und der mit mir Redende hatte als Maß17 ein goldenes Schilfrohr, damit er die Stadt messe sowie ihre Toreingänge und ihre Mauer18.
16 Und die Stadt ist angelegt als Viereck: Ihre Länge [ist] so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Schilfrohr auf zwölftausend Stadien19. Ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich.
17 Und er maß ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen, eines Menschen Maß, welches [das] eines Boten ist.
18 Und der Baustoff20 ihrer Mauer war Jaspis. Und die Stadt [ist] reines Gold, gleich reinem Glas.
19 Die Grundlagen der Stadtmauer [sind] mit jedem kostbaren [Edel]stein geschmückt: die erste Grundlage [ist] Jaspis, der zweite Saphir, der dritte Chalzedon, der vierte Smaragd,
20 der fünfte Sardonyx, der sechste Sardis, der siebte Chrysolith, der achte Beryll, der neunte Topas, der zehnte Chrysopras, der elfte Hyazinth, der zwölfte Amethyst.
21 Und die zwölf Toreingänge [waren] zwölf Perlen. Jeder einzelne der Toreingänge war aus einer Perle. Und die Straße der Stadt [war] reines Gold, wie durchscheinendes Glas.
22 Und ein Tempelheiligtum sah ich nicht in ihr, denn der Herr, Gott, der Machthaber über alles ‹, der Allherrscher›, ist ihr Tempelheiligtum, und das Lamm.
23 Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, [auf] dass sie ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet21 sie, und ihre Leuchte [ist] das Lamm.
24 Und die Völker werden22 durch ihr Licht23 wandeln. Und die Könige des Landes bringen ihre Herrlichkeit in sie24.
25 Und ihre Toreingänge werden bei Tag nie geschlossen werden, denn Nacht wird dort nicht sein.
26 Und sie werden in sie die Herrlichkeit und die Ehre der Völker tragen.
27 Und keinesfalls wird in sie eingehen etwas Gemeines ‹, Unreines,› und was25 Gräuel oder Lüge tut, nur die im Buch ‹eig.: in der Buchrolle› des Lebens des Lammes Eingeschriebenen.
Fußnoten
- 1 21,2 t. r.: Und ich, Johannes, sah die Stadt, die heilige, ein neues Jerusalem
- 2 21,3 NA: aus dem Thron
- 3 21,3 skeenoosei von skeenee, Zelt; vgl. das „Zelt der Zusammenkunft“ im AT
- 4 21,3 laos, so M(K) sowie die lat. u. syr. Überlieferung. – M(A), NA, t. r.: seine Volksscharen; laoi
- 5 21,3 so M(A), NA, t. r. – M(K): ohne „ihr Gott“
- 6 21,5 NA: treu und wahrhaftig
- 7 21,6 gegona; Perfekt resultativ. – NA: gegonan: Sie sind geschehen. Ich [bin]; t. r.: gegonen: Es ist geschehen. Ich [bin]
- 8 21,7 wörtl.: Der [fortwährend] Überwindende
- 9 21,7 M(K): Wer überwindet, dem werde ich diese [Dinge] geben
- 10 21,7 so M(K), NA, t. r. – M(A): ich werde ihnen Gott sein, und sie werden mir Söhne sein
- 11 21,8 so M(A), NA, t. r. – M(K): plus „und Sündern“
- 12 21,9 M(A), t. r.: zeigen die Braut des Lammes, die Frau; NA: zeigen die Braut, die Frau des Lammes
- 13 21,10 wörtl.: in Geist
- 14 21,10 so M(A), t. r. – M(K), NA: die Stadt
- 15 21,13 eig.: vom Aufgang
- 16 21,14 t. r.: ohne „zwölf“
- 17 21,15 M(A): ohne „als Maß“
- 18 21,15 so M(A), NA, t. r. – M(K): ohne „und ihre Mauer“
- 19 21,16 d. i.: 2220 km
- 20 21,18 o.: der Unterbau; wörtl.: der Einbau; das Eingebaute
- 21 21,23 eig.: erleuchtete; hier: gnomischer Aorist mit präsentischer Bed. für zeitlose Aussagen
- 22 21,24 t. r.: Und die Völker derer, die gerettet werden, werden
- 23 21,24 o.: aufgrund ihres Lichtes; mittels ihres Lichtes; dia
- 24 21,24 so M(A), NA. – M(K): bringen für ihn Herrlichkeit und Ehre der Völker in sie; t. r.: bringen ihre Herrlichkeit und ihre Ehre in sie
- 25 21,27 NA: ein Gräuel oder Lüge Tuender