Neues Testament
Apostelgeschichte Kapitel 14
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Es geschah nun, dass sie in Ikonium ebenfalls in die Synagoge der Juden gingen und derart redeten, dass eine große Anzahl sowohl der Juden als auch der Griechen glaubte ‹o.: gläubig wurde›.
2Aber die [im Unglauben] nicht gehorchenden1 Juden erregten die Seelen der Völker ‹o.: derer aus den Völkern› gegen die Brüder und brachten sie zu einer bösen [Gesinnung gegen sie].
3Sie hielten sich nun eine beträchtlich [lange] Zeit [dort] auf und redeten freimütig [im Vertrauen] auf den Herrn; der gab [beständig] Zeugnis dem Wort seiner Gnade, und er gab [mehrmals], dass Zeichen und Wunder geschahen durch ihre Hände ‹o.: mittels ihrer Hände›2.
4Aber die Menge der Stadt wurde entzweit, und die einen waren mit den Juden, die anderen mit den Aposteln.
5Als ein Andrang aufkam, sowohl der Völker ‹o.: derer aus den Völkern› wie auch der Juden zusammen mit ihren Oberen, sie zu misshandeln und zu steinigen,
6flohen sie, als sie sich dessen bewusst wurden, nach Lystra und Derbe, Städten Lykaoniens, und in das Umland.
7Auch dort waren sie am Verkündigen [der guten Botschaft].
8Und ein Mann in Lystra saß [da], kraftlos in den Füßen, der vom Schoß seiner Mutter an gelähmt war, der noch nie hatte umhergehen [können].
9Dieser hörte Paulus reden, der, als er ihn fest anblickte und sah, dass er Glauben hatte, er könne gerettet werden3,
10 mit lauter ‹, großer› Stimme sagte: „Stell dich aufrecht hin auf deine Füße!“ Und er sprang herum und ging umher.
11 Als die Mengen sahen, was Paulus getan hatte, erhoben sie ihre Stimme auf Lykaonisch und sagten: „Die Götter sind Menschen gleich geworden und zu uns niedergestiegen!“
12 Und sie nannten Barnabas Dios ‹, Zeus,› und Paulus Hermes, da er es war, der das Wort führte.
13 Der Priester des Dios ‹, des Zeus›, der vor ihrer Stadt war, brachte Stiere und Kränze an die Toreingänge und wollte mit den [Menschen]mengen schlachten ‹und opfern›.
14 Aber als die Apostel Barnabas und Paulus das hörten, rissen sie ihre Obergewänder entzwei, sprangen schreiend unter die Menge,
15 sie sagten: „Männer, was tut ihr diese [Dinge]? Auch wir sind Menschen gleichgeartet wie ihr ‹, mit gleichen Empfindungen›, und wir verkündigen euch als gute Botschaft, dass ihr euch von diesen nichtigen ‹, wertlosen,› Dingen ‹abwenden und› umkehren sollt, hin zu dem lebenden Gott, der den Himmel und das Land und das Meer ‹, den Meeres- und Küstenstreifen,› und alles, was in ihnen [ist], machte,
16 der während vergangener Geschlechter ‹und Generationen› all die Völker4 ihre [eigenen] Wege gehen ließ.
17 Und doch ließ er sich selbst durchaus nicht unbezeugt: Er tat Gutes, gab euch Regen vom Himmel und fruchtbare [festgesetzte] Zeitfristen und erfüllte unsere5 Herzen mit Nahrung und Frohsinn.“
18 Und als sie das sagten, brachten sie die Mengen [nur] mit Mühe dazu, ihnen nicht zu schlachten ‹und zu opfern›.
19 Es kamen aber aus Antiochia und Ikonium Juden herbei, und sie überredeten die Mengen, und sie steinigten Paulus und schleppten ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei gestorben.
20 Als nun die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein. Und am folgenden [Tag] zog er mit Barnabas aus nach Derbe.
21 Nachdem sie jener Stadt gute Botschaft verkündigt und eine beträchtlich [große Anzahl] zu Jüngern gemacht hatten, kehrten sie zurück nach Lystra und Ikonium und Antiochia,
22 festigten die Seelen der Jünger, ermutigten sie, im Glauben zu bleiben, und dass wir durch viele Bedrängnisse [hindurch] eingehen müssen in die Königsherrschaft Gottes.6
23 Nachdem sie ihnen von Gemeinde zu [Gemeinde] Älteste bestimmt7 hatten, übergaben sie sie, mit Fasten gebetet, dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren8.
24 Und als sie Pisidien durchzogen hatten, kamen sie nach Pamphylien.
25 Nachdem sie in Perge das Wort geredet hatten, zogen sie hinab nach Attalia.
26 Und von dort fuhren sie [zu Schiff] nach Antiochia ab, von wo aus sie der Gnade Gottes übergeben worden waren zu dem Werk, das sie ausgerichtet ‹o.: erfüllt› hatten.
27 Als sie angekommen waren und die Gemeinde zusammengebracht hatten, berichteten sie, wie viel Gott mit ihnen getan und dass er den Völkern ‹o.: denen aus den Völkern› [die] Tür [des] Glaubens aufgetan habe.
28 Sie hielten sich dort9 nun eine nicht geringe Zeit auf, zusammen mit den Jüngern.
2Aber die [im Unglauben] nicht gehorchenden1 Juden erregten die Seelen der Völker ‹o.: derer aus den Völkern› gegen die Brüder und brachten sie zu einer bösen [Gesinnung gegen sie].
3Sie hielten sich nun eine beträchtlich [lange] Zeit [dort] auf und redeten freimütig [im Vertrauen] auf den Herrn; der gab [beständig] Zeugnis dem Wort seiner Gnade, und er gab [mehrmals], dass Zeichen und Wunder geschahen durch ihre Hände ‹o.: mittels ihrer Hände›2.
4Aber die Menge der Stadt wurde entzweit, und die einen waren mit den Juden, die anderen mit den Aposteln.
5Als ein Andrang aufkam, sowohl der Völker ‹o.: derer aus den Völkern› wie auch der Juden zusammen mit ihren Oberen, sie zu misshandeln und zu steinigen,
6flohen sie, als sie sich dessen bewusst wurden, nach Lystra und Derbe, Städten Lykaoniens, und in das Umland.
7Auch dort waren sie am Verkündigen [der guten Botschaft].
8Und ein Mann in Lystra saß [da], kraftlos in den Füßen, der vom Schoß seiner Mutter an gelähmt war, der noch nie hatte umhergehen [können].
9Dieser hörte Paulus reden, der, als er ihn fest anblickte und sah, dass er Glauben hatte, er könne gerettet werden3,
10 mit lauter ‹, großer› Stimme sagte: „Stell dich aufrecht hin auf deine Füße!“ Und er sprang herum und ging umher.
11 Als die Mengen sahen, was Paulus getan hatte, erhoben sie ihre Stimme auf Lykaonisch und sagten: „Die Götter sind Menschen gleich geworden und zu uns niedergestiegen!“
12 Und sie nannten Barnabas Dios ‹, Zeus,› und Paulus Hermes, da er es war, der das Wort führte.
13 Der Priester des Dios ‹, des Zeus›, der vor ihrer Stadt war, brachte Stiere und Kränze an die Toreingänge und wollte mit den [Menschen]mengen schlachten ‹und opfern›.
14 Aber als die Apostel Barnabas und Paulus das hörten, rissen sie ihre Obergewänder entzwei, sprangen schreiend unter die Menge,
15 sie sagten: „Männer, was tut ihr diese [Dinge]? Auch wir sind Menschen gleichgeartet wie ihr ‹, mit gleichen Empfindungen›, und wir verkündigen euch als gute Botschaft, dass ihr euch von diesen nichtigen ‹, wertlosen,› Dingen ‹abwenden und› umkehren sollt, hin zu dem lebenden Gott, der den Himmel und das Land und das Meer ‹, den Meeres- und Küstenstreifen,› und alles, was in ihnen [ist], machte,
16 der während vergangener Geschlechter ‹und Generationen› all die Völker4 ihre [eigenen] Wege gehen ließ.
17 Und doch ließ er sich selbst durchaus nicht unbezeugt: Er tat Gutes, gab euch Regen vom Himmel und fruchtbare [festgesetzte] Zeitfristen und erfüllte unsere5 Herzen mit Nahrung und Frohsinn.“
18 Und als sie das sagten, brachten sie die Mengen [nur] mit Mühe dazu, ihnen nicht zu schlachten ‹und zu opfern›.
19 Es kamen aber aus Antiochia und Ikonium Juden herbei, und sie überredeten die Mengen, und sie steinigten Paulus und schleppten ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei gestorben.
20 Als nun die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein. Und am folgenden [Tag] zog er mit Barnabas aus nach Derbe.
21 Nachdem sie jener Stadt gute Botschaft verkündigt und eine beträchtlich [große Anzahl] zu Jüngern gemacht hatten, kehrten sie zurück nach Lystra und Ikonium und Antiochia,
22 festigten die Seelen der Jünger, ermutigten sie, im Glauben zu bleiben, und dass wir durch viele Bedrängnisse [hindurch] eingehen müssen in die Königsherrschaft Gottes.6
23 Nachdem sie ihnen von Gemeinde zu [Gemeinde] Älteste bestimmt7 hatten, übergaben sie sie, mit Fasten gebetet, dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren8.
24 Und als sie Pisidien durchzogen hatten, kamen sie nach Pamphylien.
25 Nachdem sie in Perge das Wort geredet hatten, zogen sie hinab nach Attalia.
26 Und von dort fuhren sie [zu Schiff] nach Antiochia ab, von wo aus sie der Gnade Gottes übergeben worden waren zu dem Werk, das sie ausgerichtet ‹o.: erfüllt› hatten.
27 Als sie angekommen waren und die Gemeinde zusammengebracht hatten, berichteten sie, wie viel Gott mit ihnen getan und dass er den Völkern ‹o.: denen aus den Völkern› [die] Tür [des] Glaubens aufgetan habe.
28 Sie hielten sich dort9 nun eine nicht geringe Zeit auf, zusammen mit den Jüngern.
Fußnoten
- 1 14,2 apeithein bed.: „im Unglauben ungehorsam sein“; der Ungehorsam besteht im Unglauben
- 2 14,3 dia: durch, via, über, mittels; in Verbindung mit; im Zusammenhang mit; die Präposition kann den begleitenden Umstand angeben
- 3 14,9 näml. von der Krankheit
- 4 14,16 „Völker“ (ethnee), oft allg. für „Menschen“
- 5 14,17 NA: eure
- 6 14,22 o.: festigten sie die Seelen der Jünger und riefen sie auf, im Glauben zu bleiben, und [zwar], weil es eine Notwendigkeit ist, dass wir über viele Bedrängnisse ins Königreich Gottes eingehen.
- 7 14,23 eig.: durch Ausstrecken [ihrer] Hände bestimmt
- 8 14,23 ingressiver Aorist; wörtl.: geglaubt hatten
- 9 14,28 NA: ohne „dort“