Neues Testament
Apostelgeschichte Kapitel 3
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Gemeinsam stiegen Petrus und Johannes zur Tempelstätte hinauf, zur Stunde des Gebets, der neunten.
2Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der vom Schoß seiner Mutter an gelähmt war, den man täglich an die Tür der Tempelstätte, die ‘Die Schöne’ genannt wird, setzte, damit er von denen, die in die Tempelstätte gingen, ein Almosen1 erbitte.
3Als dieser Petrus und Johannes sah, die im Begriff standen, in die Tempelstätte einzutreten, ersuchte er sie um ein Almosen.
4Petrus nun blickte ihn fest an, zusammen mit Johannes. „Sieh uns an!“, sagte er.
5Er achtete auf sie, erwartend, etwas von ihnen zu bekommen.
6Aber Petrus sagte: „Silber und Gold besitze ich nicht. Was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu, [des] Gesalbten, des Nazareners2, erhebe dich und gehe umher!“
7Und ihn an der rechten Hand ergriffen, richtete er [ihn] auf. Und auf der Stelle wurden seine Füße und Knöchel fest,
8und er sprang auf und stand und ging umher. Und er ging zusammen mit ihnen in die Tempelstätte, umhergehend und Sprünge machend und Gott preisend.
9Und das ganze Volk sah ihn umhergehen und Gott preisen.
10 Sie erkannten ihn auch, dass er der war, der für Almosen an der „Schönen Pforte“ der Tempelstätte gesessen hatte. Und sie wurden mit Verwunderung und Entsetzen3 erfüllt über dem, was ihm widerfahren war.
11 Während der geheilte Gelähmte4 sich eng zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk voll Verwunderung bei ihnen zusammen in der sogenannten Säulenhalle Salomos.
12 Petrus nun, als er [es] sah, antwortete zum Volk [gewandt]: „Männer, Israeliten! Was wundert ihr euch darüber, oder was starrt ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit›5 bewirkt, dass dieser umhergehen [kann]?
13 Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, verherrlichte seinen Dienstknecht Jesus, den ihr ausliefertet und vor [dem] Angesicht [des] Pilatus verleugnetet, als der urteilte, ihn freizulassen.
14 Ihr aber verleugnetet den Heiligen und Gerechten und verlangtet, dass euch ein Mann, [der] ein Mörder [war], geschenkt werde.
15 Aber den Urheber ‹und Begründer› des Lebens tötetet ihr, den Gott aus [den] Toten [auf]erweckte, wovon wir Zeugen sind.
16 Und auf den Glauben [an] seinen Namen hin stärkte sein Name diesen, den ihr anschaut und [der euch] wohlbekannt ist. Und der Glaube durch6 ihn ‹o.: der Glaube in Verbindung mit ihm; der in Verbindung mit ihm stehende [o. wirkende] Glaube; eig.: der Glaube, der durch ihn,› gab ihm diese volle Gesundheit vor euch allen.
17 Und jetzt, Brüder, ich weiß, dass ihr in Unwissenheit handeltet, wie auch eure Oberen.
18 Aber Gott erfüllte auf diese Weise das, was er durch den Mund aller seiner Propheten zuvor verkündet hatte, dass der Gesalbte leiden würde.
19 Tut also Buße und kehrt um, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit [die] Zeitpunkte [der] Erneuerung kommen mögen vom Angesicht des Herrn
20 und er den [für] euch [zum] Gesalbten Bestimmten sende, Jesus ‹o.: und er den euch zuvor Bestimmten sende, [den] Gesalbten, Jesus›,
21 den ja der Himmel aufnehmen muss bis zu [den] Zeiten der Wiederherstellung alles dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten geredet hat von jeher ‹o.: vom Äon her›.
22 Denn es sagte schon Mose zu den Vätern7: ‘Einen Propheten wie mich wird euch [der] Herr, euer Gott, aufstehen lassen aus euren Brüdern. Auf den sollt ihr hören in allem, was er auch reden wird zu euch.’ (5Mo 18,15)
23 ‘Und es wird sein: Jede Seele, die nicht auf diesen Propheten hört, wird aus dem Volk ausgerottet werden.’ (5Mo 18,19)
24 Und auch all die Propheten von Samuel und den folgenden an, so viele ihrer redeten, verkündeten auch diese Tage.
25 Ihr seid Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit unseren Vätern schloss, als er zu Abraham sagte: ‘Und in deinem Samen werden gesegnet werden alle Sippen ‹, Vaterschaften, Familienschaften,› der Erde.’ (1Mo 22,18; 26,4)
26 Euch zuerst sandte Gott, nachdem er seinen Dienstknecht Jesus8 hat auferstehen lassen, ihn, [um] euch [zu] segnen im Abwenden eines jeden von euren Bosheiten ‹o.: [wenn] ihr, ein jeder, sich abkehrt von euren Bosheiten›.“
2Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der vom Schoß seiner Mutter an gelähmt war, den man täglich an die Tür der Tempelstätte, die ‘Die Schöne’ genannt wird, setzte, damit er von denen, die in die Tempelstätte gingen, ein Almosen1 erbitte.
3Als dieser Petrus und Johannes sah, die im Begriff standen, in die Tempelstätte einzutreten, ersuchte er sie um ein Almosen.
4Petrus nun blickte ihn fest an, zusammen mit Johannes. „Sieh uns an!“, sagte er.
5Er achtete auf sie, erwartend, etwas von ihnen zu bekommen.
6Aber Petrus sagte: „Silber und Gold besitze ich nicht. Was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu, [des] Gesalbten, des Nazareners2, erhebe dich und gehe umher!“
7Und ihn an der rechten Hand ergriffen, richtete er [ihn] auf. Und auf der Stelle wurden seine Füße und Knöchel fest,
8und er sprang auf und stand und ging umher. Und er ging zusammen mit ihnen in die Tempelstätte, umhergehend und Sprünge machend und Gott preisend.
9Und das ganze Volk sah ihn umhergehen und Gott preisen.
10 Sie erkannten ihn auch, dass er der war, der für Almosen an der „Schönen Pforte“ der Tempelstätte gesessen hatte. Und sie wurden mit Verwunderung und Entsetzen3 erfüllt über dem, was ihm widerfahren war.
11 Während der geheilte Gelähmte4 sich eng zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk voll Verwunderung bei ihnen zusammen in der sogenannten Säulenhalle Salomos.
12 Petrus nun, als er [es] sah, antwortete zum Volk [gewandt]: „Männer, Israeliten! Was wundert ihr euch darüber, oder was starrt ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Ehrfurcht ‹und Frömmigkeit›5 bewirkt, dass dieser umhergehen [kann]?
13 Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, verherrlichte seinen Dienstknecht Jesus, den ihr ausliefertet und vor [dem] Angesicht [des] Pilatus verleugnetet, als der urteilte, ihn freizulassen.
14 Ihr aber verleugnetet den Heiligen und Gerechten und verlangtet, dass euch ein Mann, [der] ein Mörder [war], geschenkt werde.
15 Aber den Urheber ‹und Begründer› des Lebens tötetet ihr, den Gott aus [den] Toten [auf]erweckte, wovon wir Zeugen sind.
16 Und auf den Glauben [an] seinen Namen hin stärkte sein Name diesen, den ihr anschaut und [der euch] wohlbekannt ist. Und der Glaube durch6 ihn ‹o.: der Glaube in Verbindung mit ihm; der in Verbindung mit ihm stehende [o. wirkende] Glaube; eig.: der Glaube, der durch ihn,› gab ihm diese volle Gesundheit vor euch allen.
17 Und jetzt, Brüder, ich weiß, dass ihr in Unwissenheit handeltet, wie auch eure Oberen.
18 Aber Gott erfüllte auf diese Weise das, was er durch den Mund aller seiner Propheten zuvor verkündet hatte, dass der Gesalbte leiden würde.
19 Tut also Buße und kehrt um, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit [die] Zeitpunkte [der] Erneuerung kommen mögen vom Angesicht des Herrn
20 und er den [für] euch [zum] Gesalbten Bestimmten sende, Jesus ‹o.: und er den euch zuvor Bestimmten sende, [den] Gesalbten, Jesus›,
21 den ja der Himmel aufnehmen muss bis zu [den] Zeiten der Wiederherstellung alles dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten geredet hat von jeher ‹o.: vom Äon her›.
22 Denn es sagte schon Mose zu den Vätern7: ‘Einen Propheten wie mich wird euch [der] Herr, euer Gott, aufstehen lassen aus euren Brüdern. Auf den sollt ihr hören in allem, was er auch reden wird zu euch.’ (5Mo 18,15)
23 ‘Und es wird sein: Jede Seele, die nicht auf diesen Propheten hört, wird aus dem Volk ausgerottet werden.’ (5Mo 18,19)
24 Und auch all die Propheten von Samuel und den folgenden an, so viele ihrer redeten, verkündeten auch diese Tage.
25 Ihr seid Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit unseren Vätern schloss, als er zu Abraham sagte: ‘Und in deinem Samen werden gesegnet werden alle Sippen ‹, Vaterschaften, Familienschaften,› der Erde.’ (1Mo 22,18; 26,4)
26 Euch zuerst sandte Gott, nachdem er seinen Dienstknecht Jesus8 hat auferstehen lassen, ihn, [um] euch [zu] segnen im Abwenden eines jeden von euren Bosheiten ‹o.: [wenn] ihr, ein jeder, sich abkehrt von euren Bosheiten›.“
Fußnoten
- 1 3,2 eig.: eine [Spende des] Erbarmens; ein [Zeichen] des Mitleids
- 2 3,6 eig.: Nazoräers
- 3 3,10 o.: Außersichsein
- 4 3,11 NA: er (ohne „der geheilte Gelähmte“)
- 5 3,12 wörtl.: rechte Verehrung, eusebeia aus eu (gut, recht) und sebadsomai bzw. sebomai (mit heiliger Scheu verehren o. verehrenden Dienst erweisen, Röm 1,25); vgl. sebasma (Gegenstand der Verehrung, 2Thes 2,4)
- 6 3,16 dia
- 7 3,22 NA: ohne „zu den Vätern“
- 8 3,26 NA: ohne „Jesus“