Neues Testament
Apostelgeschichte Kapitel 5
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Ein Mann mit Namen Ananias verkaufte zusammen mit seiner Frau Saphira ein Gut
2und schaffte von dem Erlös [etwas] für sich beiseite – auch seine Frau wusste davon –, und er brachte einen gewissen Teil und legte [ihn] zu den Füßen der Apostel.
3Aber Petrus sagte: „Ananias, weshalb erfüllte der Widersacher ‹, der Satan,› dein Herz, den Heiligen Geist zu belügen und dir von dem Erlös des Grundstückes [etwas] beiseitezuschaffen?
4War [er] nicht dein, [als] er [noch unverkauft] blieb? Und, veräußert, war er nicht [weiter] in deiner Autorität? Wieso hattest du dir diese Sache in deinem Herzen vorgenommen? Nicht Menschen hast du belogen, sondern Gott.“
5Als Ananias diese Worte hörte, fiel er um und verschied. Und es kam große Furcht über alle, die diese [Dinge] hörten.
6Die jungen Männer aber standen auf und hüllten ihn ein. Und sie trugen ihn hinaus und begruben ihn.
7Ungefähr drei Stunden später begab es sich, dass seine Frau, ohne zu wissen, was geschehen war, hereinkam.
8Petrus nun entgegnete ihr: „Sag mir, ob ihr das Grundstück für so viel abgegeben hattet.“ „Ja, für so viel“, sagte sie.
9Da sagte Petrus zu ihr: „Wie [ist es], dass ihr übereinkamt, den Geist [des] Herrn zu versuchen? Siehe!, die Füße derer, die deinen Mann begruben, sind an der Tür. Sie werden auch dich hinaustragen.“
10 Auf der Stelle fiel sie um, zu seinen Füßen, und verschied. Die jungen Männer kamen herein und fanden sie tot. Und sie trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann.
11 Und es kam eine große Furcht auf die ganze Gemeinde und auf alle, die diese [Dinge] hörten.
12 Durch1 die Hände der Apostel nun geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk. Und sie waren alle einmütig in der Säulenhalle Salomos.
13 Aber von den Übrigen wagte niemand, sich ihnen anzuschließen; doch das Volk hielt große [Dinge] auf sie.
14 Und [noch] mehr dem Herrn Glaubende wurden hinzugefügt, Mengen von Männern und auch von Frauen,
15 sodass man die Kranken hinaustrug, die Straßen entlang, und auf Bahren und Liegen legte, damit beim Kommen des Petrus wenigstens [sein] Schatten jemanden von ihnen überschatte.
16 Es kam aber auch die Menge aus den Städten ringsum nach Jerusalem zusammen und brachte Kranke und von unreinen Geistern Gequälte, welche alle geheilt wurden.
17 Aber der Hohepriester und alle, die zusammen mit ihm waren – das ist die Sonderrichtung der Sadduzäer – standen auf und wurden von Eifersucht erfüllt.
18 Und sie legten ihre2 Hände an die Apostel und setzten sie in öffentlichen Gewahrsam.
19 Aber ein Bote [des] Herrn öffnete während der Nacht die Türen des Gefängnisses, führte sie hinaus und sagte:
20 „Geht hin und redet, in der Tempelstätte stehend, zum Volk alle Aussprüche dieses Lebens!“
21 Als sie [das] gehört hatten, gingen sie früh am Morgen in die Tempelstätte und lehrten. Es trafen nun der Hohepriester und die, die zusammen mit ihm waren, ein. Sie riefen den Hohen Rat zusammen und die ganze Ältestenschaft der Söhne Israels und sandten zum Gefängnisgebäude, dass sie vorgeführt würden.
22 Als die verantwortlichen Diener eintrafen, fanden sie [sie] nicht im Gefängnis. Sie kehrten zurück und berichteten:
23 „Das Gefängnisgebäude fanden wir in der Tat mit aller Sicherheit verschlossen und die Wächter vor den Türen stehend. Aber als wir öffneten, fanden wir keinen drinnen.“
24 Als sie diese Worte hörten, der Priester und3 der Tempelhauptmann ‹, der Sicherheitsverantwortliche der Tempelstätte,› und die Hohenpriester, waren sie in Verlegenheit über sie: Was das wohl werden möchte!
25 Da traf einer ein und berichtete ihnen: „Siehe!, die Männer, die ihr ins Gefängnis setztet, stehen in der Tempelstätte und lehren das Volk!“
26 Es ging dann der Hauptmann ‹, der Sicherheitsverantwortliche,› zusammen mit den verantwortlichen Dienern hin und führte sie vor, nicht mit Gewalt, damit sie nicht gesteinigt würden, denn sie fürchteten das Volk.
27 Sie führten sie nun her und stellten sie vor den Hohen Rat. Und der Hohepriester stellte die Frage an sie:
28 „Wiesen wir euch nicht mit [strenger] Anweisung an, nicht zu lehren [unter Berufung] auf diesen Namen? Und siehe!, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt ‹o.: voll gemacht› und wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen!“
29 Petrus und die Apostel antworteten: „Man muss sich Gott [als Autorität] fügen, mehr als den Menschen.
30 Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, an den ihr Hand anlegtet [und ihn] an ein Holz hängtet.
31 Diesen hat Gott zu[m] Anführer ‹o.: Herrscher; Urheber; Begründer› und Retter erhöht durch seine rechte [Hand], um Israel Buße zu geben und Vergebung4 [der] Sünden.
32 Und wir sind seine Zeugen5 von diesen Aussprüchen ‹o.: Dingen›6, aber auch der Heilige Geist, den Gott denen gab, die sich ihm [als Autorität] fügen7.“
33 Als sie das hörten, wurden sie [innerlich] entzweigesägt; und sie berieten sich, sie umzubringen.
34 Aber einer im Hohen Rat, ein Pharisäer mit Namen Gamaliel, ein Gesetzesgelehrter, angesehen bei allem Volk, stand auf und befahl, die Apostel8 für kurze [Zeit] hinauszutun.
35 Und er [wandte sich] an sie und sagte: „Männer, Israeliten, nehmt euch in Acht bei diesen Menschen, was ihr euch anschickt zu tun;
36 denn vor diesen Tagen stand Theüdas auf und sagte von sich selbst, er sei jemand. Dem schloss sich eine Anzahl von etwa vierhundert Mann an. Er wurde umgebracht, und alle, so viele von ihm überzeugt waren, wurden zersprengt und wurden zu nichts.
37 Nach ihm stand Judas, der Galiläer auf, in den Tagen der Einschreibung ‹o.: Volkszählung›, und machte beträchtlich [viel] Volk abtrünnig, hinter sich her. Auch er kam um, und alle, so viele von ihm überzeugt waren, wurden zerstreut.
38 Und jetzt sage ich euch: Lasst ab von diesen Menschen und lasst sie [gewähren], da, wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen ist, es aufgelöst werden wird.
39 Wenn [es] aber aus Gott ist, seid ihr nicht imstande, es aufzulösen; damit ihr nicht gar als Kämpfer [gegen] Gott erfunden werdet.“
40 Und sie wurden von ihm überzeugt. Und als sie die Apostel herbeigerufen hatten, schlugen sie [sie] und wiesen sie an, nicht zu reden [unter Berufung] auf den Namen Jesu. Und sie entließen sie.
41 Die nun zogen fort vom Angesicht des Hohen Rats, sich freuend, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen Jesu verunehrt ‹und verächtlich behandelt› zu werden.
42 Jeden Tag, in der Tempelstätte und von Haus zu Haus, hörten sie nicht auf, zu lehren und Jesus, den Gesalbten, als gute Botschaft zu verkündigen.
2und schaffte von dem Erlös [etwas] für sich beiseite – auch seine Frau wusste davon –, und er brachte einen gewissen Teil und legte [ihn] zu den Füßen der Apostel.
3Aber Petrus sagte: „Ananias, weshalb erfüllte der Widersacher ‹, der Satan,› dein Herz, den Heiligen Geist zu belügen und dir von dem Erlös des Grundstückes [etwas] beiseitezuschaffen?
4War [er] nicht dein, [als] er [noch unverkauft] blieb? Und, veräußert, war er nicht [weiter] in deiner Autorität? Wieso hattest du dir diese Sache in deinem Herzen vorgenommen? Nicht Menschen hast du belogen, sondern Gott.“
5Als Ananias diese Worte hörte, fiel er um und verschied. Und es kam große Furcht über alle, die diese [Dinge] hörten.
6Die jungen Männer aber standen auf und hüllten ihn ein. Und sie trugen ihn hinaus und begruben ihn.
7Ungefähr drei Stunden später begab es sich, dass seine Frau, ohne zu wissen, was geschehen war, hereinkam.
8Petrus nun entgegnete ihr: „Sag mir, ob ihr das Grundstück für so viel abgegeben hattet.“ „Ja, für so viel“, sagte sie.
9Da sagte Petrus zu ihr: „Wie [ist es], dass ihr übereinkamt, den Geist [des] Herrn zu versuchen? Siehe!, die Füße derer, die deinen Mann begruben, sind an der Tür. Sie werden auch dich hinaustragen.“
10 Auf der Stelle fiel sie um, zu seinen Füßen, und verschied. Die jungen Männer kamen herein und fanden sie tot. Und sie trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann.
11 Und es kam eine große Furcht auf die ganze Gemeinde und auf alle, die diese [Dinge] hörten.
12 Durch1 die Hände der Apostel nun geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk. Und sie waren alle einmütig in der Säulenhalle Salomos.
13 Aber von den Übrigen wagte niemand, sich ihnen anzuschließen; doch das Volk hielt große [Dinge] auf sie.
14 Und [noch] mehr dem Herrn Glaubende wurden hinzugefügt, Mengen von Männern und auch von Frauen,
15 sodass man die Kranken hinaustrug, die Straßen entlang, und auf Bahren und Liegen legte, damit beim Kommen des Petrus wenigstens [sein] Schatten jemanden von ihnen überschatte.
16 Es kam aber auch die Menge aus den Städten ringsum nach Jerusalem zusammen und brachte Kranke und von unreinen Geistern Gequälte, welche alle geheilt wurden.
17 Aber der Hohepriester und alle, die zusammen mit ihm waren – das ist die Sonderrichtung der Sadduzäer – standen auf und wurden von Eifersucht erfüllt.
18 Und sie legten ihre2 Hände an die Apostel und setzten sie in öffentlichen Gewahrsam.
19 Aber ein Bote [des] Herrn öffnete während der Nacht die Türen des Gefängnisses, führte sie hinaus und sagte:
20 „Geht hin und redet, in der Tempelstätte stehend, zum Volk alle Aussprüche dieses Lebens!“
21 Als sie [das] gehört hatten, gingen sie früh am Morgen in die Tempelstätte und lehrten. Es trafen nun der Hohepriester und die, die zusammen mit ihm waren, ein. Sie riefen den Hohen Rat zusammen und die ganze Ältestenschaft der Söhne Israels und sandten zum Gefängnisgebäude, dass sie vorgeführt würden.
22 Als die verantwortlichen Diener eintrafen, fanden sie [sie] nicht im Gefängnis. Sie kehrten zurück und berichteten:
23 „Das Gefängnisgebäude fanden wir in der Tat mit aller Sicherheit verschlossen und die Wächter vor den Türen stehend. Aber als wir öffneten, fanden wir keinen drinnen.“
24 Als sie diese Worte hörten, der Priester und3 der Tempelhauptmann ‹, der Sicherheitsverantwortliche der Tempelstätte,› und die Hohenpriester, waren sie in Verlegenheit über sie: Was das wohl werden möchte!
25 Da traf einer ein und berichtete ihnen: „Siehe!, die Männer, die ihr ins Gefängnis setztet, stehen in der Tempelstätte und lehren das Volk!“
26 Es ging dann der Hauptmann ‹, der Sicherheitsverantwortliche,› zusammen mit den verantwortlichen Dienern hin und führte sie vor, nicht mit Gewalt, damit sie nicht gesteinigt würden, denn sie fürchteten das Volk.
27 Sie führten sie nun her und stellten sie vor den Hohen Rat. Und der Hohepriester stellte die Frage an sie:
28 „Wiesen wir euch nicht mit [strenger] Anweisung an, nicht zu lehren [unter Berufung] auf diesen Namen? Und siehe!, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt ‹o.: voll gemacht› und wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen!“
29 Petrus und die Apostel antworteten: „Man muss sich Gott [als Autorität] fügen, mehr als den Menschen.
30 Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, an den ihr Hand anlegtet [und ihn] an ein Holz hängtet.
31 Diesen hat Gott zu[m] Anführer ‹o.: Herrscher; Urheber; Begründer› und Retter erhöht durch seine rechte [Hand], um Israel Buße zu geben und Vergebung4 [der] Sünden.
32 Und wir sind seine Zeugen5 von diesen Aussprüchen ‹o.: Dingen›6, aber auch der Heilige Geist, den Gott denen gab, die sich ihm [als Autorität] fügen7.“
33 Als sie das hörten, wurden sie [innerlich] entzweigesägt; und sie berieten sich, sie umzubringen.
34 Aber einer im Hohen Rat, ein Pharisäer mit Namen Gamaliel, ein Gesetzesgelehrter, angesehen bei allem Volk, stand auf und befahl, die Apostel8 für kurze [Zeit] hinauszutun.
35 Und er [wandte sich] an sie und sagte: „Männer, Israeliten, nehmt euch in Acht bei diesen Menschen, was ihr euch anschickt zu tun;
36 denn vor diesen Tagen stand Theüdas auf und sagte von sich selbst, er sei jemand. Dem schloss sich eine Anzahl von etwa vierhundert Mann an. Er wurde umgebracht, und alle, so viele von ihm überzeugt waren, wurden zersprengt und wurden zu nichts.
37 Nach ihm stand Judas, der Galiläer auf, in den Tagen der Einschreibung ‹o.: Volkszählung›, und machte beträchtlich [viel] Volk abtrünnig, hinter sich her. Auch er kam um, und alle, so viele von ihm überzeugt waren, wurden zerstreut.
38 Und jetzt sage ich euch: Lasst ab von diesen Menschen und lasst sie [gewähren], da, wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen ist, es aufgelöst werden wird.
39 Wenn [es] aber aus Gott ist, seid ihr nicht imstande, es aufzulösen; damit ihr nicht gar als Kämpfer [gegen] Gott erfunden werdet.“
40 Und sie wurden von ihm überzeugt. Und als sie die Apostel herbeigerufen hatten, schlugen sie [sie] und wiesen sie an, nicht zu reden [unter Berufung] auf den Namen Jesu. Und sie entließen sie.
41 Die nun zogen fort vom Angesicht des Hohen Rats, sich freuend, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen Jesu verunehrt ‹und verächtlich behandelt› zu werden.
42 Jeden Tag, in der Tempelstätte und von Haus zu Haus, hörten sie nicht auf, zu lehren und Jesus, den Gesalbten, als gute Botschaft zu verkündigen.