Neues Testament
Matthäus Kapitel 13
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1An jenem Tag ging Jesus aus dem Haus und setzte sich an das Meer.
2Und es kamen zusammen zahlreiche Mengen zu ihm hin, sodass er in das Boot stieg und sich setzte, und die ganze Menge stand am Strand.
3Und er redete vieles zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: „Siehe!, der Sämann ging aus, zu säen.
4Und als er säte, fiel das eine an den Weg, und es kamen die Vögel und fraßen es auf.
5Anderes fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte. Und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.
6Als nun [die] Sonne aufging, wurde [es] versengt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte [es].
7Anderes fiel auf die Dornen. Und die Dornen stiegen auf und erstickten es ‹, würgten es ab›.
8Anderes fiel auf die edle Erde und gab Frucht, das eine hundert[fach], das andere sechzig[fach], das andere dreißig[fach].
9Wer Ohren zu[m] Hören hat, höre [immerfort]!“
10 Und die Jünger traten herzu und sagten zu ihm: „Weshalb redest du in Gleichnissen zu ihnen?“
11 Er antwortete ihnen: „Euch ist gegeben, die Geheimnisse der Königsherrschaft der Himmel zu kennen, aber jenen ist es nicht gegeben;
12 denn wer hat, dem wird gegeben werden und in reichem Maß gewährt werden ‹, und er wird Überfluss haben›. Aber wer nicht hat, von dem wird auch [das] weggenommen werden, was er hat.
13 Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie, obwohl sie sehen, nicht sehen und, obwohl sie hören, nicht hören noch verstehen ‹o.: zur Einsicht kommen›.
14 Und an ihnen wird die Prophetie Jesajas erfüllt, die lautet: ‘Mit Gehör werdet ihr hören und nicht verstehen ‹o.: zur Einsicht kommen›, und hinsehend werdet ihr hinsehen und nicht sehen,
15 denn das Herz dieses Volkes ist empfindungslos geworden, und mit den Ohren sind sie schwerhörig geworden, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen ‹o.: zur Einsicht kommen› und umkehren und ich sie heile.’ (Jes 6,9.10)
16 Aber selig eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören!,
17 denn, wahrlich!, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte begehrten zu sehen, was ihr erblickt, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und sie hörten es nicht.
18 Ihr nun, hört das Gleichnis vom Sämann:
19 [Bei] einem jeden, der das Wort von der Königsherrschaft ‹, das Wort des Königreiches,› hört und nicht versteht ‹o.: zur Einsicht kommt›, kommt der Böse und raubt das in seinem Herzen Gesäte. Das ist der an den Weg gesäte [Same].
20 [Bei] dem aber auf das Steinige gesät wurde, das ist der, der das Wort hört und es sogleich mit Freude aufnimmt.
21 Er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist unbeständig ‹eig.: ist für eine beschränkte Zeit›. Wenn nun Bedrängnis entsteht oder Verfolgung wegen des Wortes, nimmt er sogleich Anstoß ‹und kommt zu Fall›.
22 [Bei] dem aber in die Dornen gesät wurde, das ist der, der das Wort hört, und die Sorge dieses Äons und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es wird fruchtlos.
23 [Bei] dem aber auf die edle ‹und vortreffliche› Erde gesät wurde, das ist der, der das Wort hört und versteht ‹, zur Einsicht kommt›, der tatsächlich Frucht trägt1, und der eine trägt hundert[fach], der andere sechzig[fach], der andere dreißig[fach].“
24 Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor. Er sagte: „Die Königsherrschaft der Himmel ist gleich2 einem Menschen, der edlen ‹und vortrefflichen› Samen auf sein Feld säte.
25 Aber während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut3 mitten unter den Weizen und ging weg.
26 Als die Saat sprosste und Frucht brachte, da wurde auch das Unkraut sichtbar.
27 Und die Sklaven des Hausherrn kamen herzu und sagten zu ihm: ‘Herr, hast du nicht edlen Samen auf dein Feld gesät? Woher hat er denn [das] Unkraut?’
28 Er sagte zu ihnen: ‘Das hat ein feindseliger Mensch getan.’ Die Sklaven sagten zu ihm: ‘Willst du also, dass wir hingehen und ihn zusammenlesen?’
29 Aber er sagte: ‘Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt ‹eig.: entwurzelt›.
30 Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zum Zeitpunkt der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen. Den Weizen sammelt in meine Scheune!’“
31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor. Er sagte: „Die Königsherrschaft der Himmel ist einem Senfkorn gleich ‹bzw. ähnlich›, das ein Mensch nahm und auf seinem Feld säte,
32 das in der Tat kleiner ist als alle Samen. Wenn es aber gewachsen ist, [dann] ist es größer als die Gartengewächse und wird [nach und nach] ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen wohnen.“
33 Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: „Die Königsherrschaft der Himmel ist einem Sauerteig gleich ‹bzw. ähnlich›, den eine Frau nahm und unter drei Maß4 Mehl ‹mengte und› verbarg, bis das Ganze [durch]säuert wurde.“
34 Dieses alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Mengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,
35 auf dass erfüllt werde das durch den Propheten Gesagte: „Ich werde meinen Mund auftun in Gleichnissen. Ich werde aussprechen von Gründung [der] Welt an Verborgenes.“ (Ps 78,2)
36 Dann entließ Jesus die Mengen und ging in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm, sagten: „Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Feldes.“
37 Er antwortete ihnen: „Der den edlen Samen Säende ist der Sohn des Menschen.
38 Das Feld aber ist die Welt. Und der edle Same, das sind die Söhne der Königsherrschaft ‹, die Söhne des Königreiches›. Das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen.
39 Und der Feind, der ihn säte, ist der Teufel ‹, der Verleumder›. Die Ernte nun ist die Vollendung des Äons. Und die Schnitter sind Boten ‹, Engel›.
40 Wie also das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es sein in der Vollendung dieses Äons.
41 Der Sohn des Menschen wird seine Boten aussenden, und sie werden aus seiner Königsherrschaft ‹, aus seinem Königreich,› alle Ärgernisse5 und die die Gesetzlosigkeit Tuenden zusammenlesen,
42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.
43 Dann werden die Gerechten hervorleuchten wie die Sonne, in der Königsherrschaft ‹, im Königreich,› ihres Vaters. Wer Ohren zu[m] Hören hat, höre [immerfort]!
44 Wiederum6 ist die Königsherrschaft der Himmel gleich ‹bzw. ähnlich› einem verborgenen Schatz im Feld, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.
45 Wiederum ist die Königsherrschaft der Himmel gleich ‹bzw. ähnlich› einem Menschen, einem Kaufmann, der edle ‹und vortreffliche› Perlen suchte,
46 der, als er eine sehr kostbare Perle fand, hinging, und er hat alles verkauft, was er hatte, und er kaufte sie.
47 Wiederum ist die Königsherrschaft der Himmel gleich ‹bzw. ähnlich› einem Schleppnetz, das ins Meer geworfen wurde und [Fische] von jeder Art zusammenbrachte,
48 das sie, als es gefüllt war, an den Strand heraufzogen, und sie setzten sich und lasen die Edlen zusammen in Gefäße, aber die Faulen warfen sie hinaus.
49 So wird es in der Vollendung des Äons sein: Die Boten ‹, die Engel,› werden ausgehen, und sie werden die Bösen aus [der] Mitte der Gerechten aussondern,
50 und sie werden sie in den Feuerofen werfen: Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.“
51 Jesus sagt zu ihnen:7 „Habt ihr dieses alles verstanden?“ Sie sagen zu ihm: „Ja, Herr8!“
52 Er sagte zu ihnen: „Deshalb ist jeder Schriftgelehrte, der [als Jünger] für die Königsherrschaft der Himmel belehrt wurde, gleich einem Menschen, einem Hausherrn, der aus seinem Schatz neue und alte [Dinge] hervorholt.“
53 Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, begab er sich von dort weg.
54 Und er kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sehr bestürzt ‹und außer sich› waren und sagten: „Woher [sind] diesem diese Weisheit und die Kräfte ‹o.: Krafttaten›?
55 Ist er nicht der Sohn des Bauhandwerkers? Wird nicht seine Mutter Maria genannt, und [heißen nicht] seine Brüder Jakobus und Joses und Simon und Judas?
56 Und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher also [ist] diesem das alles?“
57 Und sie nahmen Anstoß an ihm9. Aber Jesus sagte zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ungeehrt, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Hause.“
58 Und er tat dort nicht viele Krafttaten – wegen ihres Unglaubens.
2Und es kamen zusammen zahlreiche Mengen zu ihm hin, sodass er in das Boot stieg und sich setzte, und die ganze Menge stand am Strand.
3Und er redete vieles zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: „Siehe!, der Sämann ging aus, zu säen.
4Und als er säte, fiel das eine an den Weg, und es kamen die Vögel und fraßen es auf.
5Anderes fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte. Und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.
6Als nun [die] Sonne aufging, wurde [es] versengt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte [es].
7Anderes fiel auf die Dornen. Und die Dornen stiegen auf und erstickten es ‹, würgten es ab›.
8Anderes fiel auf die edle Erde und gab Frucht, das eine hundert[fach], das andere sechzig[fach], das andere dreißig[fach].
9Wer Ohren zu[m] Hören hat, höre [immerfort]!“
10 Und die Jünger traten herzu und sagten zu ihm: „Weshalb redest du in Gleichnissen zu ihnen?“
11 Er antwortete ihnen: „Euch ist gegeben, die Geheimnisse der Königsherrschaft der Himmel zu kennen, aber jenen ist es nicht gegeben;
12 denn wer hat, dem wird gegeben werden und in reichem Maß gewährt werden ‹, und er wird Überfluss haben›. Aber wer nicht hat, von dem wird auch [das] weggenommen werden, was er hat.
13 Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie, obwohl sie sehen, nicht sehen und, obwohl sie hören, nicht hören noch verstehen ‹o.: zur Einsicht kommen›.
14 Und an ihnen wird die Prophetie Jesajas erfüllt, die lautet: ‘Mit Gehör werdet ihr hören und nicht verstehen ‹o.: zur Einsicht kommen›, und hinsehend werdet ihr hinsehen und nicht sehen,
15 denn das Herz dieses Volkes ist empfindungslos geworden, und mit den Ohren sind sie schwerhörig geworden, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen ‹o.: zur Einsicht kommen› und umkehren und ich sie heile.’ (Jes 6,9.10)
16 Aber selig eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören!,
17 denn, wahrlich!, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte begehrten zu sehen, was ihr erblickt, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und sie hörten es nicht.
18 Ihr nun, hört das Gleichnis vom Sämann:
19 [Bei] einem jeden, der das Wort von der Königsherrschaft ‹, das Wort des Königreiches,› hört und nicht versteht ‹o.: zur Einsicht kommt›, kommt der Böse und raubt das in seinem Herzen Gesäte. Das ist der an den Weg gesäte [Same].
20 [Bei] dem aber auf das Steinige gesät wurde, das ist der, der das Wort hört und es sogleich mit Freude aufnimmt.
21 Er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist unbeständig ‹eig.: ist für eine beschränkte Zeit›. Wenn nun Bedrängnis entsteht oder Verfolgung wegen des Wortes, nimmt er sogleich Anstoß ‹und kommt zu Fall›.
22 [Bei] dem aber in die Dornen gesät wurde, das ist der, der das Wort hört, und die Sorge dieses Äons und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es wird fruchtlos.
23 [Bei] dem aber auf die edle ‹und vortreffliche› Erde gesät wurde, das ist der, der das Wort hört und versteht ‹, zur Einsicht kommt›, der tatsächlich Frucht trägt1, und der eine trägt hundert[fach], der andere sechzig[fach], der andere dreißig[fach].“
24 Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor. Er sagte: „Die Königsherrschaft der Himmel ist gleich2 einem Menschen, der edlen ‹und vortrefflichen› Samen auf sein Feld säte.
25 Aber während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut3 mitten unter den Weizen und ging weg.
26 Als die Saat sprosste und Frucht brachte, da wurde auch das Unkraut sichtbar.
27 Und die Sklaven des Hausherrn kamen herzu und sagten zu ihm: ‘Herr, hast du nicht edlen Samen auf dein Feld gesät? Woher hat er denn [das] Unkraut?’
28 Er sagte zu ihnen: ‘Das hat ein feindseliger Mensch getan.’ Die Sklaven sagten zu ihm: ‘Willst du also, dass wir hingehen und ihn zusammenlesen?’
29 Aber er sagte: ‘Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt ‹eig.: entwurzelt›.
30 Lasst beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zum Zeitpunkt der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen. Den Weizen sammelt in meine Scheune!’“
31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor. Er sagte: „Die Königsherrschaft der Himmel ist einem Senfkorn gleich ‹bzw. ähnlich›, das ein Mensch nahm und auf seinem Feld säte,
32 das in der Tat kleiner ist als alle Samen. Wenn es aber gewachsen ist, [dann] ist es größer als die Gartengewächse und wird [nach und nach] ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen wohnen.“
33 Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: „Die Königsherrschaft der Himmel ist einem Sauerteig gleich ‹bzw. ähnlich›, den eine Frau nahm und unter drei Maß4 Mehl ‹mengte und› verbarg, bis das Ganze [durch]säuert wurde.“
34 Dieses alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Mengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,
35 auf dass erfüllt werde das durch den Propheten Gesagte: „Ich werde meinen Mund auftun in Gleichnissen. Ich werde aussprechen von Gründung [der] Welt an Verborgenes.“ (Ps 78,2)
36 Dann entließ Jesus die Mengen und ging in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm, sagten: „Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Feldes.“
37 Er antwortete ihnen: „Der den edlen Samen Säende ist der Sohn des Menschen.
38 Das Feld aber ist die Welt. Und der edle Same, das sind die Söhne der Königsherrschaft ‹, die Söhne des Königreiches›. Das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen.
39 Und der Feind, der ihn säte, ist der Teufel ‹, der Verleumder›. Die Ernte nun ist die Vollendung des Äons. Und die Schnitter sind Boten ‹, Engel›.
40 Wie also das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es sein in der Vollendung dieses Äons.
41 Der Sohn des Menschen wird seine Boten aussenden, und sie werden aus seiner Königsherrschaft ‹, aus seinem Königreich,› alle Ärgernisse5 und die die Gesetzlosigkeit Tuenden zusammenlesen,
42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.
43 Dann werden die Gerechten hervorleuchten wie die Sonne, in der Königsherrschaft ‹, im Königreich,› ihres Vaters. Wer Ohren zu[m] Hören hat, höre [immerfort]!
44 Wiederum6 ist die Königsherrschaft der Himmel gleich ‹bzw. ähnlich› einem verborgenen Schatz im Feld, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.
45 Wiederum ist die Königsherrschaft der Himmel gleich ‹bzw. ähnlich› einem Menschen, einem Kaufmann, der edle ‹und vortreffliche› Perlen suchte,
46 der, als er eine sehr kostbare Perle fand, hinging, und er hat alles verkauft, was er hatte, und er kaufte sie.
47 Wiederum ist die Königsherrschaft der Himmel gleich ‹bzw. ähnlich› einem Schleppnetz, das ins Meer geworfen wurde und [Fische] von jeder Art zusammenbrachte,
48 das sie, als es gefüllt war, an den Strand heraufzogen, und sie setzten sich und lasen die Edlen zusammen in Gefäße, aber die Faulen warfen sie hinaus.
49 So wird es in der Vollendung des Äons sein: Die Boten ‹, die Engel,› werden ausgehen, und sie werden die Bösen aus [der] Mitte der Gerechten aussondern,
50 und sie werden sie in den Feuerofen werfen: Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.“
51 Jesus sagt zu ihnen:7 „Habt ihr dieses alles verstanden?“ Sie sagen zu ihm: „Ja, Herr8!“
52 Er sagte zu ihnen: „Deshalb ist jeder Schriftgelehrte, der [als Jünger] für die Königsherrschaft der Himmel belehrt wurde, gleich einem Menschen, einem Hausherrn, der aus seinem Schatz neue und alte [Dinge] hervorholt.“
53 Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, begab er sich von dort weg.
54 Und er kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sehr bestürzt ‹und außer sich› waren und sagten: „Woher [sind] diesem diese Weisheit und die Kräfte ‹o.: Krafttaten›?
55 Ist er nicht der Sohn des Bauhandwerkers? Wird nicht seine Mutter Maria genannt, und [heißen nicht] seine Brüder Jakobus und Joses und Simon und Judas?
56 Und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher also [ist] diesem das alles?“
57 Und sie nahmen Anstoß an ihm9. Aber Jesus sagte zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ungeehrt, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Hause.“
58 Und er tat dort nicht viele Krafttaten – wegen ihres Unglaubens.
Fußnoten
- 1 13,23 wörtl.: Frucht macht
- 2 13,24 homoioothee; gnomischer Aorist mit zeitloser Bed.
- 3 13,25 Unkraut: eine getreideähnliche Grasgattung; hier wahrscheinlich die giftige Sorte des Taumellolchs
- 4 13,33 d. h.: insges. 39 Liter
- 5 13,41 o.: alle Fallstricke; alle Anlässe zum Stolpern und Fallen
- 6 13,44 NA: ohne „Wiederum“
- 7 13,51 NA: ohne „Jesus sagt zu ihnen“
- 8 13,51 NA: ohne „Herr“
- 9 13,57 o.: begannen an ihm Anstoß zu nehmen; ingressiver Aorist