Neues Testament
Matthäus Kapitel 14
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Zu jenem Zeitpunkt hörte Herodes, der Tetrarch ‹, der Vierfürst›, die Kunde [über] Jesus.
2Und er sagte zu seinen Dienstknechten: „Dieser ist Johannes der Täufer. Der wurde von den Toten [auf]erweckt, und deswegen wirken die Kräfte in ihm.“
3Denn Herodes hatte Johannes ergriffen, ihn gebunden und ins Gefängnis gesetzt wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus,
4denn Johannes hatte ihm [mehrmals]1 gesagt: „Es ist dir nicht gestattet, sie zu haben.“
5Und er hatte ihn [des Öfteren] töten wollen, aber er fürchtete die Menge, weil sie ihn für einen Propheten hielten.
6Als nun der Geburtstag des Herodes stattfand, tanzte die Tochter der Herodias in der Mitte. Und sie gefiel dem Herodes.
7Deshalb sagte er mit Eid zu, ihr zu geben, worum sie auch bitten würde.
8Sie aber, zuvor von ihrer Mutter angestiftet, sagt: „Gib mir, hier auf einer Platte, den Kopf des Johannes des Täufers.“
9Und der König wurde traurig. Aber wegen der Eide und wegen derer, die mit [zu Tisch] lagen, befahl er, [er] sollte [ihr] gegeben werden.
10 Und er schickte hin und enthauptete Johannes ‹i. S. v.: ließ ihn enthaupten› im Gefängnis.
11 Und sein Kopf wurde auf einer Platte gebracht und dem Mädchen gegeben. Und sie brachte [ihn] ihrer Mutter.
12 Und seine Jünger kamen herbei, hoben den Leib auf und bestatteten ihn. Und sie kamen und gaben Jesus Bericht.
13 Als Jesus es hörte, entwich er ‹und zog sich› von dort in einem Boot ‹zurück›, für sich [allein] an einen einsamen ‹und öden› Ort. Als die Mengen davon hörten, folgten sie ihm zu Fuß aus den Städten.
14 Und als Jesus hinausging, sah er eine zahlreiche Menge. Und er wurde innerlich tief bewegt über sie, und er heilte ihre Kränklichen.
15 Als es Abend geworden war, traten seine Jünger zu ihm; sie sagten: „Der Ort ist einsam, und die Stunde ‹, die Zeit,› ist schon vergangen. Entlasse die Mengen, damit sie weggehen in die Dörfer und sich Speise kaufen.“
16 Jesus sagte zu ihnen: „Sie haben nicht nötig, wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen.“
17 Aber sie sagen ihm: „Wir haben nichts hier als nur fünf Brote und zwei Fische.“
18 Er aber sagte: „Bringt sie mir her.“
19 Und er befahl den Mengen, sich auf das Gras zu lagern. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf in den Himmel und lobte. Und er brach die Brote und gab sie den Jüngern und die Jünger den Mengen.
20 Und sie aßen alle und wurden gesättigt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrig blieb: zwölf [große] Tragkörbe [voll].
21 Die, die aßen, waren etwa fünftausend Männer – ohne Frauen und Kinder.
22 Und sogleich nötigte Jesus seine Jünger, in das Boot einzusteigen und ihm ans jenseitige [Ufer] vorauszufahren, bis er die Mengen entlassen hätte.
23 Nachdem er die Mengen entlassen hatte, stieg er den Berg hinauf, für sich [allein], um zu beten. Als es Abend geworden war, war er dort allein.
24 Aber das Boot war schon mitten auf dem Meer ‹, auf dem See›2, von den Wellen hart gequält, denn der Wind war entgegen
25 In der vierten Nachtwache ging Jesus los, hin zu ihnen, auf dem Meer wandelnd.
26 Als die Jünger ihn auf dem Meer wandeln sahen, wurden sie in Unruhe ‹und Schrecken› versetzt und sagten: „Es ist eine [Geist]erscheinung!“ Und sie schrien vor Furcht.
27 Sogleich redete Jesus zu ihnen; er sagte: „Seid guten Mutes! Ich bin’s. Fürchtet euch nicht!“
28 Petrus antwortete ihm: „Herr, wenn du es bist, befiehl mir, zu dir zu kommen auf den Wassern.“
29 Er sagte: „Komm!“ Und Petrus stieg aus dem Boot und wandelte auf den Wassern, um zu Jesus zu kommen.
30 Als er aber den starken Wind ansah, geriet er in Furcht, und als er anfing zu sinken, schrie er: „Herr, rette mich!“
31 Sogleich streckte Jesus die Hand aus und fasste ihn. Und er sagt zu ihm: „Kleingläubiger, weshalb warst du im Zwiespalt?“
32 Und als sie in das Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
33 Aber die im Boot kamen und huldigten ihm. Und sie sagten: „Wahrlich, du bist Gottes Sohn!“
34 Und als sie hinübergefahren waren, kamen sie in das Land Genezaret.
35 Und als die Männer jenes Ortes ihn erkannten, sandten sie in das ganze dortige Umland. Und sie brachten alle, denen es übel ging, hin zu ihm.
36 Und sie riefen ihn bittend auf, dass sie nur die Quaste seines Obergewandes anrühren dürften. Und so viele [sie] anrührten, wurden [völlig] gerettet ‹, von der Krankheit ganz befreit›.
2Und er sagte zu seinen Dienstknechten: „Dieser ist Johannes der Täufer. Der wurde von den Toten [auf]erweckt, und deswegen wirken die Kräfte in ihm.“
3Denn Herodes hatte Johannes ergriffen, ihn gebunden und ins Gefängnis gesetzt wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus,
4denn Johannes hatte ihm [mehrmals]1 gesagt: „Es ist dir nicht gestattet, sie zu haben.“
5Und er hatte ihn [des Öfteren] töten wollen, aber er fürchtete die Menge, weil sie ihn für einen Propheten hielten.
6Als nun der Geburtstag des Herodes stattfand, tanzte die Tochter der Herodias in der Mitte. Und sie gefiel dem Herodes.
7Deshalb sagte er mit Eid zu, ihr zu geben, worum sie auch bitten würde.
8Sie aber, zuvor von ihrer Mutter angestiftet, sagt: „Gib mir, hier auf einer Platte, den Kopf des Johannes des Täufers.“
9Und der König wurde traurig. Aber wegen der Eide und wegen derer, die mit [zu Tisch] lagen, befahl er, [er] sollte [ihr] gegeben werden.
10 Und er schickte hin und enthauptete Johannes ‹i. S. v.: ließ ihn enthaupten› im Gefängnis.
11 Und sein Kopf wurde auf einer Platte gebracht und dem Mädchen gegeben. Und sie brachte [ihn] ihrer Mutter.
12 Und seine Jünger kamen herbei, hoben den Leib auf und bestatteten ihn. Und sie kamen und gaben Jesus Bericht.
13 Als Jesus es hörte, entwich er ‹und zog sich› von dort in einem Boot ‹zurück›, für sich [allein] an einen einsamen ‹und öden› Ort. Als die Mengen davon hörten, folgten sie ihm zu Fuß aus den Städten.
14 Und als Jesus hinausging, sah er eine zahlreiche Menge. Und er wurde innerlich tief bewegt über sie, und er heilte ihre Kränklichen.
15 Als es Abend geworden war, traten seine Jünger zu ihm; sie sagten: „Der Ort ist einsam, und die Stunde ‹, die Zeit,› ist schon vergangen. Entlasse die Mengen, damit sie weggehen in die Dörfer und sich Speise kaufen.“
16 Jesus sagte zu ihnen: „Sie haben nicht nötig, wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen.“
17 Aber sie sagen ihm: „Wir haben nichts hier als nur fünf Brote und zwei Fische.“
18 Er aber sagte: „Bringt sie mir her.“
19 Und er befahl den Mengen, sich auf das Gras zu lagern. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf in den Himmel und lobte. Und er brach die Brote und gab sie den Jüngern und die Jünger den Mengen.
20 Und sie aßen alle und wurden gesättigt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrig blieb: zwölf [große] Tragkörbe [voll].
21 Die, die aßen, waren etwa fünftausend Männer – ohne Frauen und Kinder.
22 Und sogleich nötigte Jesus seine Jünger, in das Boot einzusteigen und ihm ans jenseitige [Ufer] vorauszufahren, bis er die Mengen entlassen hätte.
23 Nachdem er die Mengen entlassen hatte, stieg er den Berg hinauf, für sich [allein], um zu beten. Als es Abend geworden war, war er dort allein.
24 Aber das Boot war schon mitten auf dem Meer ‹, auf dem See›2, von den Wellen hart gequält, denn der Wind war entgegen
25 In der vierten Nachtwache ging Jesus los, hin zu ihnen, auf dem Meer wandelnd.
26 Als die Jünger ihn auf dem Meer wandeln sahen, wurden sie in Unruhe ‹und Schrecken› versetzt und sagten: „Es ist eine [Geist]erscheinung!“ Und sie schrien vor Furcht.
27 Sogleich redete Jesus zu ihnen; er sagte: „Seid guten Mutes! Ich bin’s. Fürchtet euch nicht!“
28 Petrus antwortete ihm: „Herr, wenn du es bist, befiehl mir, zu dir zu kommen auf den Wassern.“
29 Er sagte: „Komm!“ Und Petrus stieg aus dem Boot und wandelte auf den Wassern, um zu Jesus zu kommen.
30 Als er aber den starken Wind ansah, geriet er in Furcht, und als er anfing zu sinken, schrie er: „Herr, rette mich!“
31 Sogleich streckte Jesus die Hand aus und fasste ihn. Und er sagt zu ihm: „Kleingläubiger, weshalb warst du im Zwiespalt?“
32 Und als sie in das Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
33 Aber die im Boot kamen und huldigten ihm. Und sie sagten: „Wahrlich, du bist Gottes Sohn!“
34 Und als sie hinübergefahren waren, kamen sie in das Land Genezaret.
35 Und als die Männer jenes Ortes ihn erkannten, sandten sie in das ganze dortige Umland. Und sie brachten alle, denen es übel ging, hin zu ihm.
36 Und sie riefen ihn bittend auf, dass sie nur die Quaste seines Obergewandes anrühren dürften. Und so viele [sie] anrührten, wurden [völlig] gerettet ‹, von der Krankheit ganz befreit›.