Neues Testament
Matthäus Kapitel 17
Das Neue Testament (Jettel) · Mai 2026
1Und nach sechs Tagen nimmt Jesus Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johannes zu sich und führt sie auf einen hohen Berg für sich [allein].
2Und er wurde umgestaltet vor ihnen. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne. Und seine Obergewänder wurden weißleuchtend wie das Licht.
3Und siehe!, es erschienen ihnen Mose und Elia, [die] sich mit ihm unterredeten.
4Petrus antwortete Jesus: „Herr, es ist schön ‹, vortrefflich,› für uns, dass wir hier sind. Wenn du willst, wollen wir hier drei Zelthütten machen1“, dir eine und Mose eine und Elia eine.
5Während er noch redete, siehe!, es überschattete sie eine lichte, ‹hell leuchtende› Wolke. Und siehe!, eine Stimme [geschah] aus der Wolke und sagte: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe2. Hört [stets] auf ihn!“
6Und als die Jünger [das] hörten, fielen sie nieder auf ihr Angesicht und gerieten sehr in Furcht.
7Und Jesus trat herbei, rührte sie an und sagte: „Erhebt euch und fürchtet euch nicht!“
8Als sie ihre Augen erhoben, sahen sie niemanden als nur Jesus allein.
9Und als sie vom Berg niederstiegen, gebot ihnen Jesus: „Sagt niemandem das Gesicht, bis der Sohn des Menschen aus [den] Toten auferstanden ist.“
10 Und seine Jünger fragten ihn: „Warum also sagen die Schriftgelehrten, dass zuerst Elia kommen müsse?“
11 Jesus antwortete ihnen: „In der Tat, Elia kommt zuerst und wird alles wiederherstellen.
12 Ich sage euch aber: Elia kam bereits, und sie erkannten ihn nicht, sondern taten an ihm, was sie wollten. Auf diese Weise wird auch der Sohn des Menschen leiden von ihnen.“
13 Dann verstanden die Jünger, dass er über Johannes den Täufer zu ihnen redete.
14 Und als sie zu der Menge kamen, kam ein Mensch zu ihm, fiel [vor] ihm auf die Knie
15 und sagte: „Herr, erbarme dich über meinen Sohn, weil er mondsüchtig ‹möglicherw.: Epileptiker› ist und schlimm leidet. Oftmals fällt er nämlich ins Feuer und oftmals ins Wasser.
16 Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern hin, und sie konnten ihn nicht heilen.“
17 Jesus antwortete: „O ungläubiges und verkehrtes Geschlecht3! Bis wann soll ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? – Bringt ihn mir hierher!“
18 Und Jesus gebot ihm nachdrücklich, und der Dämon fuhr von ihm aus. Und von jener Stunde an war der Knabe geheilt.
19 Da traten die Jünger für sich [allein] zu Jesus und sagten: „Weshalb konnten wir ihn nicht austreiben?“
20 Jesus sagte zu ihnen: „Wegen eures Unglaubens4! Denn – wahrlich – ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berge sagen: ‘Gehe hinüber, von hier nach dort!’, und er wird hinübergehen. Und nichts wird euch unmöglich sein.
21 Aber diese Art fährt nicht aus, als nur mit Gebet und Fasten.“5
22 Als sie sich in Galiläa aufhielten, sagte Jesus zu ihnen: „Der Sohn des Menschen ist im Begriff, in Menschenhände ausgeliefert zu werden,
23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er [auf]erweckt werden.“ Und sie wurden sehr traurig.
24 Als sie nun nach Kapernaum hinein kamen, traten die Einnehmer der Doppeldrachmen zu Petrus und sagten: „Zahlt euer Lehrer die Doppeldrachmen nicht?“
25 Er sagt: „Doch!“ Und als er in das Haus eintrat, kam Jesus ihm zuvor und sagte: „Was meinst du, Simon? Die Könige des Landes, von wem erheben sie Zölle oder Kopfsteuer, von ihren Söhnen oder von den Fremden?“
26 Petrus6 sagt zu ihm: „Von den Fremden.“ Jesus sagte zu ihm: „Demnach sind die Söhne frei.
27 Damit wir ihnen aber nicht einen Anstoß geben, gehe hin an das Meer ‹, an den See›, wirf die Angel aus und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt. Und tu sein Maul auf, und du wirst einen Stater ‹, ein Vierdrachmenstück,› finden. Den nimm und gib ihnen für mich und dich.“
2Und er wurde umgestaltet vor ihnen. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne. Und seine Obergewänder wurden weißleuchtend wie das Licht.
3Und siehe!, es erschienen ihnen Mose und Elia, [die] sich mit ihm unterredeten.
4Petrus antwortete Jesus: „Herr, es ist schön ‹, vortrefflich,› für uns, dass wir hier sind. Wenn du willst, wollen wir hier drei Zelthütten machen1“, dir eine und Mose eine und Elia eine.
5Während er noch redete, siehe!, es überschattete sie eine lichte, ‹hell leuchtende› Wolke. Und siehe!, eine Stimme [geschah] aus der Wolke und sagte: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe2. Hört [stets] auf ihn!“
6Und als die Jünger [das] hörten, fielen sie nieder auf ihr Angesicht und gerieten sehr in Furcht.
7Und Jesus trat herbei, rührte sie an und sagte: „Erhebt euch und fürchtet euch nicht!“
8Als sie ihre Augen erhoben, sahen sie niemanden als nur Jesus allein.
9Und als sie vom Berg niederstiegen, gebot ihnen Jesus: „Sagt niemandem das Gesicht, bis der Sohn des Menschen aus [den] Toten auferstanden ist.“
10 Und seine Jünger fragten ihn: „Warum also sagen die Schriftgelehrten, dass zuerst Elia kommen müsse?“
11 Jesus antwortete ihnen: „In der Tat, Elia kommt zuerst und wird alles wiederherstellen.
12 Ich sage euch aber: Elia kam bereits, und sie erkannten ihn nicht, sondern taten an ihm, was sie wollten. Auf diese Weise wird auch der Sohn des Menschen leiden von ihnen.“
13 Dann verstanden die Jünger, dass er über Johannes den Täufer zu ihnen redete.
14 Und als sie zu der Menge kamen, kam ein Mensch zu ihm, fiel [vor] ihm auf die Knie
15 und sagte: „Herr, erbarme dich über meinen Sohn, weil er mondsüchtig ‹möglicherw.: Epileptiker› ist und schlimm leidet. Oftmals fällt er nämlich ins Feuer und oftmals ins Wasser.
16 Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern hin, und sie konnten ihn nicht heilen.“
17 Jesus antwortete: „O ungläubiges und verkehrtes Geschlecht3! Bis wann soll ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? – Bringt ihn mir hierher!“
18 Und Jesus gebot ihm nachdrücklich, und der Dämon fuhr von ihm aus. Und von jener Stunde an war der Knabe geheilt.
19 Da traten die Jünger für sich [allein] zu Jesus und sagten: „Weshalb konnten wir ihn nicht austreiben?“
20 Jesus sagte zu ihnen: „Wegen eures Unglaubens4! Denn – wahrlich – ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berge sagen: ‘Gehe hinüber, von hier nach dort!’, und er wird hinübergehen. Und nichts wird euch unmöglich sein.
21 Aber diese Art fährt nicht aus, als nur mit Gebet und Fasten.“5
22 Als sie sich in Galiläa aufhielten, sagte Jesus zu ihnen: „Der Sohn des Menschen ist im Begriff, in Menschenhände ausgeliefert zu werden,
23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er [auf]erweckt werden.“ Und sie wurden sehr traurig.
24 Als sie nun nach Kapernaum hinein kamen, traten die Einnehmer der Doppeldrachmen zu Petrus und sagten: „Zahlt euer Lehrer die Doppeldrachmen nicht?“
25 Er sagt: „Doch!“ Und als er in das Haus eintrat, kam Jesus ihm zuvor und sagte: „Was meinst du, Simon? Die Könige des Landes, von wem erheben sie Zölle oder Kopfsteuer, von ihren Söhnen oder von den Fremden?“
26 Petrus6 sagt zu ihm: „Von den Fremden.“ Jesus sagte zu ihm: „Demnach sind die Söhne frei.
27 Damit wir ihnen aber nicht einen Anstoß geben, gehe hin an das Meer ‹, an den See›, wirf die Angel aus und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt. Und tu sein Maul auf, und du wirst einen Stater ‹, ein Vierdrachmenstück,› finden. Den nimm und gib ihnen für mich und dich.“
Fußnoten
- 1 17,4 NA: mache ich hier drei Zelthütten
- 2 17,5 gnomischer (zeitloser) Aorist
- 3 17,17 o.: Generation; genea; gemeint ist das Geschlecht der jüdischen Zeitgenossen Jesu
- 4 17,20 NA: Kleinglaubens
- 5 17,21 NA: ohne V. 21. Dieser Vers wird von der überwiegenden Mehrheit der griech. Hss (einschließlich alter Hss ab dem 4. Jhdt.) bezeugt.
- 6 17,26 NA: Er