Neues Testament
Philipper Kapitel 2
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Gibt es also irgend[welchen] Aufruf <und Trost> in Christus, gibt es tröstlichen Zuspruch der Liebe, gibt es Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeiten und Erbarmungen,
2<so> macht meine Freude völlig damit, dass ihr derselben Gesinnung seid, indem ihr dieselbe Liebe habt, in der Seele Verbundene seid, auf eines bedacht seid,
3nichts nach Streitsucht oder leerer Ruhmsucht [bedenkt], sondern in einer demütigen Gesinnung einer den anderen höher achtet als sich selbst.
4Jeder gebe acht nicht auf das Eigene, sondern jeder auch auf das der anderen;
5denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus vorhanden [war],
6der, als er sein Dasein in der Gestalt Gottes führte, es nicht als ein An-sich-zu-Reißendes erachtete, Gott gleich<stehend>1 zu sein,
7sondern sich selbst entäußerte; er nahm nämlich die Gestalt eines leibeigenen Knechtes an, wurde den Menschen gleich2;
8und in der äußeren Erscheinung als Mensch erfunden erniedrigte er sich selbst; er wurde nämlich gehorsam bis zum Tod, zum Tod an einem Kreuz.
9Darum erhöhte Gott ihn auch über die Maßen und gab ihm <aus Gnaden>3 [den] Namen, der über allen Namen ist,
10damit in dem Namen Jesu sich alle Knie beugen, derer im Himmel und derer auf der Erde und derer unter der Erde,
11und jede Zunge das Bekenntnis zum Ausdruck bringe, dass Jesus Christus Herr sei, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.
12Daher, meine Geliebten, so wie ihr allezeit gehorchtet, °bringt, nicht nur wie [damals] in meiner Anwesenheit*4, sondern nun viel mehr in meiner Abwesenheit, mit Furcht und Zittern eure eigene Rettung zuwege5,
13denn es ist Gott, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zugunsten des Wohlgefallens6.
14Tut alles ohne Murren und Bedenken7,
15damit ihr untadelig werdet und frei von unlauterer Beimischung als Gottes untadelige Kinder mitten in einem krummen und verkehrten Geschlecht, in dem ihr offenbar seid wie Lichter in der Welt,
16darhaltend8 das Wort des Lebens, für mich ein Anlass des Rühmens im Blick auf den Tag Christi, dass ich nicht vergebens9 gelaufen bin noch vergebens gearbeitet habe.
17Sollte ich jedoch auch <wie ein Trankopfer> ausgegossen werden über dem Opfer und [der] Dienstleistung10 eures Glaubens, [so] freue ich mich und freue mich zusammen mit euch allen.
18Freut auch ihr euch - und freut euch zusammen mit mir.
19Ich hoffe aber in dem Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu schicken, damit auch ich guten Mutes sei, wenn ich eure Umstände erfahren habe;
20denn ich habe niemanden, der so eingestellt ist, der sich mit echter Sorge eurer Umstände annehmen wird,
21denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist.
22Aber seine Bewährung kennt ihr, dass er, wie ein Kind für den Vater, zusammen mit mir Leibeigenendienst tat für die gute Botschaft.
23Diesen hoffe ich also sofort zu schicken, wenn ich in meinen Angelegenheiten weitersehe.
24Ich bin aber überzeugt in dem Herrn, dass ich selbst auch bald kommen werde.
25Ich erachtete es aber für nötig, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitwirkenden und Mitstreiter, aber euren Gesandten und Dienstleistenden meines Bedarfs, zu euch zu schicken,
26da er sich nach euch allen sehnte und sehr bekümmert war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war;
27denn er war auch krank - dem Tode nahe. Gott war ihm jedoch barmherzig, aber nicht nur ihm, sondern auch mir, damit ich nicht Betrübnis auf Betrübnis haben müsse.
28Umso eiliger also habe ich ihn geschickt11, damit, wenn ihr ihn wieder seht, ihr euch freut - und ich umso unbetrübter bin.
29Nehmt ihn also bei euch auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche in Ehren,
30weil er wegen des Werkes Christi dem Tode sehr nahe kam, weil er seine Seele12 gering achtete, damit er auffülle euren Mangel an Dienstleistung für mich.
2<so> macht meine Freude völlig damit, dass ihr derselben Gesinnung seid, indem ihr dieselbe Liebe habt, in der Seele Verbundene seid, auf eines bedacht seid,
3nichts nach Streitsucht oder leerer Ruhmsucht [bedenkt], sondern in einer demütigen Gesinnung einer den anderen höher achtet als sich selbst.
4Jeder gebe acht nicht auf das Eigene, sondern jeder auch auf das der anderen;
5denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus vorhanden [war],
6der, als er sein Dasein in der Gestalt Gottes führte, es nicht als ein An-sich-zu-Reißendes erachtete, Gott gleich<stehend>1 zu sein,
7sondern sich selbst entäußerte; er nahm nämlich die Gestalt eines leibeigenen Knechtes an, wurde den Menschen gleich2;
8und in der äußeren Erscheinung als Mensch erfunden erniedrigte er sich selbst; er wurde nämlich gehorsam bis zum Tod, zum Tod an einem Kreuz.
9Darum erhöhte Gott ihn auch über die Maßen und gab ihm <aus Gnaden>3 [den] Namen, der über allen Namen ist,
10damit in dem Namen Jesu sich alle Knie beugen, derer im Himmel und derer auf der Erde und derer unter der Erde,
11und jede Zunge das Bekenntnis zum Ausdruck bringe, dass Jesus Christus Herr sei, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.
12Daher, meine Geliebten, so wie ihr allezeit gehorchtet, °bringt, nicht nur wie [damals] in meiner Anwesenheit*4, sondern nun viel mehr in meiner Abwesenheit, mit Furcht und Zittern eure eigene Rettung zuwege5,
13denn es ist Gott, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zugunsten des Wohlgefallens6.
14Tut alles ohne Murren und Bedenken7,
15damit ihr untadelig werdet und frei von unlauterer Beimischung als Gottes untadelige Kinder mitten in einem krummen und verkehrten Geschlecht, in dem ihr offenbar seid wie Lichter in der Welt,
16darhaltend8 das Wort des Lebens, für mich ein Anlass des Rühmens im Blick auf den Tag Christi, dass ich nicht vergebens9 gelaufen bin noch vergebens gearbeitet habe.
17Sollte ich jedoch auch <wie ein Trankopfer> ausgegossen werden über dem Opfer und [der] Dienstleistung10 eures Glaubens, [so] freue ich mich und freue mich zusammen mit euch allen.
18Freut auch ihr euch - und freut euch zusammen mit mir.
19Ich hoffe aber in dem Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu schicken, damit auch ich guten Mutes sei, wenn ich eure Umstände erfahren habe;
20denn ich habe niemanden, der so eingestellt ist, der sich mit echter Sorge eurer Umstände annehmen wird,
21denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist.
22Aber seine Bewährung kennt ihr, dass er, wie ein Kind für den Vater, zusammen mit mir Leibeigenendienst tat für die gute Botschaft.
23Diesen hoffe ich also sofort zu schicken, wenn ich in meinen Angelegenheiten weitersehe.
24Ich bin aber überzeugt in dem Herrn, dass ich selbst auch bald kommen werde.
25Ich erachtete es aber für nötig, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitwirkenden und Mitstreiter, aber euren Gesandten und Dienstleistenden meines Bedarfs, zu euch zu schicken,
26da er sich nach euch allen sehnte und sehr bekümmert war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war;
27denn er war auch krank - dem Tode nahe. Gott war ihm jedoch barmherzig, aber nicht nur ihm, sondern auch mir, damit ich nicht Betrübnis auf Betrübnis haben müsse.
28Umso eiliger also habe ich ihn geschickt11, damit, wenn ihr ihn wieder seht, ihr euch freut - und ich umso unbetrübter bin.
29Nehmt ihn also bei euch auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche in Ehren,
30weil er wegen des Werkes Christi dem Tode sehr nahe kam, weil er seine Seele12 gering achtete, damit er auffülle euren Mangel an Dienstleistung für mich.
Fußnoten
- 1 gr. isos: gleich; übereinstimmend; vgl. Joh 5,18.
- 2 Das Wort im Gt. (homoios) bedeutet nicht notwendigerweise "gleich in allem"; es kann in anderen Zusammenhängen "ähnlich" bedeuten; vgl. Hebr 4,15.
- 3 eigtl.: schenkte ihm <in Gnade> (i. S. v.: begnadete ihn damit)
- 4 gr. parousia; bed. a.: Ankunft u. Gegenwart; Kommen; Auftreten.
- 5 o.: erwirkt eure Rettung (d. h.: euer zukünftiges Heil); i. S. v.: lebt so, dass ihr am Ziel ankommt
- 6 d. h. vmtl.: zugunsten seines Wohlgefallens; d. h.: damit (o.: sodass) ihr ihm wohlgefallt.
- 7 o.: zweifelnde Überlegungen; o.: unwillige Überlegungen
- 8 "darhalten" i. S. v. "hinhalten", wie man nachts eine Fackel vor sich hält
- 9 o.: ins Leere; so a. i. Folg.
- 10 Die beiden Begriffe "Opfer" und "Dienstleistung" werden hier als eine Einheit betrachtet; der Artikel für beide Ausdrücke steht im Gt. nur einmal.
- 11 eigtl.: schickte ich ihn (Vergangenheitsform des Briefschreibens); Epaphroditus war wohl der Überbringer dieses Briefes.
- 12 d. h.: sein Leben