Neues Testament
2. Korinther Kapitel 1
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Paulus, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und Timotheus, der Bruder - Der Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, zusammen mit allen Heiligen, die in ganz Achaia sind:
2Gnade <sei> euch <zuteil> und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.
3°Gelobt sei der Gott °und Vater unseres Herrn, Jesu Christi, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes,
4der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in aller Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst getröstet werden von Gott,
5weil demgemäß wie die Leiden Christi reichlich auf uns überströmen, so auch unser Trost durch Christus reichlich auf uns überströmt;
6werden wir bedrängt, <geschieht es also> zu eurem Trost und <eurer> Rettung, die gewirkt werden im geduldigen Ertragen eben der Leiden, die auch wir leiden; werden wir getröstet, <geschieht es> zu eurem Trost und <eurer> Rettung,
7und unsere Hoffnung ist fest für euch, wissen wir doch, dass gleichwie ihr der Leiden teilhaftig seid, so auch des Trostes;
8denn wir wollen nicht, dass ihr in Unkenntnis seid, Brüder, über unsere Bedrängnis, die uns in Asien widerfuhr, dass wir über das Maß hinaus, über [unsere] Kraft, beschwert wurden, sodass wir auch am Leben verzweifelten.
9Jedoch haben wir selbst das Todesurteil1 in uns selbst gehabt, damit wir uns nicht auf uns selbst verlassen möchten, sondern auf Gott, der die Toten erweckt,
10der uns von einem so großen Tode befreite und befreit, auf den wir unsere Hoffnung gesetzt haben, dass er uns auch fernerhin befreien wird,
11wobei auch ihr, mit Flehen für uns, uns unterstützt, zusammen <mit uns wirkt>, damit aus vielen Angesichtern2 unseretwegen gedankt werde für die Gnadengabe, die uns durch viele [zuteilgeworden ist];
12denn unser Rühmen ist dieses, das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Einfalt und Lauterkeit Gottes, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in [der] Gnade Gottes unser Leben führten in der Welt, in reicherem Maße aber euch gegenüber,
13denn wir schreiben euch nichts anderes, als was ihr °lest oder auch erkennt. Aber ich hoffe, dass ihr auch bis ans Ende erkennen werdet,
14so wie ihr uns auch - in gewissem Maße - erkanntet, dass wir euer Ruhm sind, gleichwie auch ihr der unsere seid an dem Tag des Herrn Jesus.
15Und in diesem Vertrauen nahm ich mir vor, zuerst zu euch zu kommen, damit ihr eine zweite Gnade hättet,
16und über euch nach Makedonien hindurchzuziehen und von Makedonien wieder zu euch zu kommen und mich von euch auf die Reise nach Judäa bringen zu lassen.
17Als ich mir also dieses vornahm, bediente ich mich dann etwa der Leichtfertigkeit? Oder das, was ich mir vornehme, nehme ich mir das nach dem Fleisch vor, damit bei mir das "Ja, Ja" <zugleich> auch das "Nein, Nein" sei?
18Aber Gott ist treu, sodass unser Wort an euch nicht Ja und Nein wurde,
19denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns verkündet wurde - durch mich und Silvanus und Timotheus -, wurde nicht Ja und Nein, sondern es ist in ihm ein Ja geworden,
20denn so viele der Verheißungen Gottes sind, in ihm [ist] das Ja, und in ihm [ist] das Amen, Gott zur Verherrlichung durch uns.
21Aber der, der uns zusammen mit euch in Christus hinein festigt und uns salbte, ist Gott,
22der uns auch versiegelte und das Angeld, den Geist,3 in unseren Herzen4 gab.
23Ich rufe aber Gott zum Zeugen für meine Seele an, dass ich, um euch zu schonen, noch nicht nach Korinth kam.
24Nicht dass wir Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude. Ihr steht nämlich durch den Glauben.
2Gnade <sei> euch <zuteil> und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.
3°Gelobt sei der Gott °und Vater unseres Herrn, Jesu Christi, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes,
4der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in aller Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst getröstet werden von Gott,
5weil demgemäß wie die Leiden Christi reichlich auf uns überströmen, so auch unser Trost durch Christus reichlich auf uns überströmt;
6werden wir bedrängt, <geschieht es also> zu eurem Trost und <eurer> Rettung, die gewirkt werden im geduldigen Ertragen eben der Leiden, die auch wir leiden; werden wir getröstet, <geschieht es> zu eurem Trost und <eurer> Rettung,
7und unsere Hoffnung ist fest für euch, wissen wir doch, dass gleichwie ihr der Leiden teilhaftig seid, so auch des Trostes;
8denn wir wollen nicht, dass ihr in Unkenntnis seid, Brüder, über unsere Bedrängnis, die uns in Asien widerfuhr, dass wir über das Maß hinaus, über [unsere] Kraft, beschwert wurden, sodass wir auch am Leben verzweifelten.
9Jedoch haben wir selbst das Todesurteil1 in uns selbst gehabt, damit wir uns nicht auf uns selbst verlassen möchten, sondern auf Gott, der die Toten erweckt,
10der uns von einem so großen Tode befreite und befreit, auf den wir unsere Hoffnung gesetzt haben, dass er uns auch fernerhin befreien wird,
11wobei auch ihr, mit Flehen für uns, uns unterstützt, zusammen <mit uns wirkt>, damit aus vielen Angesichtern2 unseretwegen gedankt werde für die Gnadengabe, die uns durch viele [zuteilgeworden ist];
12denn unser Rühmen ist dieses, das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Einfalt und Lauterkeit Gottes, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in [der] Gnade Gottes unser Leben führten in der Welt, in reicherem Maße aber euch gegenüber,
13denn wir schreiben euch nichts anderes, als was ihr °lest oder auch erkennt. Aber ich hoffe, dass ihr auch bis ans Ende erkennen werdet,
14so wie ihr uns auch - in gewissem Maße - erkanntet, dass wir euer Ruhm sind, gleichwie auch ihr der unsere seid an dem Tag des Herrn Jesus.
15Und in diesem Vertrauen nahm ich mir vor, zuerst zu euch zu kommen, damit ihr eine zweite Gnade hättet,
16und über euch nach Makedonien hindurchzuziehen und von Makedonien wieder zu euch zu kommen und mich von euch auf die Reise nach Judäa bringen zu lassen.
17Als ich mir also dieses vornahm, bediente ich mich dann etwa der Leichtfertigkeit? Oder das, was ich mir vornehme, nehme ich mir das nach dem Fleisch vor, damit bei mir das "Ja, Ja" <zugleich> auch das "Nein, Nein" sei?
18Aber Gott ist treu, sodass unser Wort an euch nicht Ja und Nein wurde,
19denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns verkündet wurde - durch mich und Silvanus und Timotheus -, wurde nicht Ja und Nein, sondern es ist in ihm ein Ja geworden,
20denn so viele der Verheißungen Gottes sind, in ihm [ist] das Ja, und in ihm [ist] das Amen, Gott zur Verherrlichung durch uns.
21Aber der, der uns zusammen mit euch in Christus hinein festigt und uns salbte, ist Gott,
22der uns auch versiegelte und das Angeld, den Geist,3 in unseren Herzen4 gab.
23Ich rufe aber Gott zum Zeugen für meine Seele an, dass ich, um euch zu schonen, noch nicht nach Korinth kam.
24Nicht dass wir Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude. Ihr steht nämlich durch den Glauben.
Fußnoten
- 1 eigtl.: die Antwort des Todes; d. h.: den Tod (bzw. das Todesurteil) als Antwort (auf die vorausgesetzte Frage: Wie wird es jetzt weitergehen?)
- 2 wohl i. S. v.: Personen
- 3 o.: als Angeld den Geist. Der Wesfall im Gt., "das Angeld des Geistes", muss hier wohl im Sinne der Gleichsetzung verstanden werden.
- 4 Im Gt. en mit Dativ zur Ortsbezeichnung.