Altes Testament
Jona Kapitel 1
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Und das Wort Jahwehs geschah zu Jona, dem Sohn Amittais:
2"Mache dich auf! Gehe nach Ninive, der großen Stadt, und verkünde gegen sie, denn ihre Bosheit ist vor meinem Angesicht aufgestiegen."
3Aber Jona machte sich auf, um nach Tarsis zu fliehen, hinweg vom Angesicht Jahwehs. Und er ging nach Jafo11 hinab und fand ein Schiff, das nach Tarsis fuhr. Und er gab sein Fahrgeld und stieg hinab ins [Schiff], um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg vom Angesicht Jahwehs.
4Und Jahweh warf einen großen Wind zum Meer hin; und es entstand ein großer Sturm auf dem Meer, und das Schiff drohte zu zerbrechen.
5Und die Seeleute fürchteten sich und riefen <um Hilfe>, jeder zu seinem Gott. Und sie warfen die Geräte, die im Schiff waren, ins Meer, um es davon zu erleichtern. Jona aber war in den untersten Schiffsraum hinabgestiegen und hatte sich hingelegt und war fest eingeschlafen.
6Und der Matrosenführer12 trat nahe zu ihm heran und sagte zu ihm: "Was ist mit dir, Schläfer? Stehe auf, rufe zu deinem Gott! Vielleicht wird der Gott unser gedenken, dass wir nicht umkommen."
7Und sie sagten einer zum anderen: "Kommt und lasst uns Lose werfen, damit wir erfahren, um wessentwillen uns dieses Übel trifft." Und sie warfen Lose. Und das Los fiel auf Jona.
8Und sie sagten zu ihm: "Sag uns doch, um wessentwillen uns dieses Übel trifft! Was ist deine Sendung13? Und woher kommst du? Welches ist dein Land? Und aus welchem Volk bist du?"
9Und er sagte zu ihnen: "Ich bin ein Hebräer. Und ich fürchte Jahweh, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat."
10Da fürchteten sich die Männer mit großer Furcht und sagten zu ihm: "Was hast du da getan!", denn die Männer hatten erfahren, dass er auf der Flucht war, hinweg vom Angesicht Jahwehs, denn er hatte es ihnen mitgeteilt.
11Und sie sagten zu ihm: "Was sollen wir mit dir tun, dass sich das Meer beruhigt von [seinem Wüten] über uns?", denn das Meer wurde immer stürmischer.
12Und er sagte zu ihnen: "Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird sich das Meer beruhigen von [seinem Wüten] über euch; denn ich weiß, dass dieser große Sturm meinetwegen über euch [gekommen] ist."
13Und die Männer ruderten14, um [das Schiff] ans Trockene zurückzubringen. Aber sie konnten nicht, denn das Meer wurde immer stürmischer über ihnen.
14Und sie riefen zu Jahweh und sagten: "Ach, Jahweh, lass uns bitte nicht umkommen wegen der Seele dieses Mannes! Und lege nicht unschuldiges Blut auf uns! - Fürwahr! Du, Jahweh, hast getan, wie es dir gefiel."
15Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Und das Meer stand still von seinem Wüten.
16Und die Männer fürchteten Jahweh mit großer Furcht. Und sie opferten Jahweh Schlachtopfer und gelobten Gelübde.
2"Mache dich auf! Gehe nach Ninive, der großen Stadt, und verkünde gegen sie, denn ihre Bosheit ist vor meinem Angesicht aufgestiegen."
3Aber Jona machte sich auf, um nach Tarsis zu fliehen, hinweg vom Angesicht Jahwehs. Und er ging nach Jafo11 hinab und fand ein Schiff, das nach Tarsis fuhr. Und er gab sein Fahrgeld und stieg hinab ins [Schiff], um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg vom Angesicht Jahwehs.
4Und Jahweh warf einen großen Wind zum Meer hin; und es entstand ein großer Sturm auf dem Meer, und das Schiff drohte zu zerbrechen.
5Und die Seeleute fürchteten sich und riefen <um Hilfe>, jeder zu seinem Gott. Und sie warfen die Geräte, die im Schiff waren, ins Meer, um es davon zu erleichtern. Jona aber war in den untersten Schiffsraum hinabgestiegen und hatte sich hingelegt und war fest eingeschlafen.
6Und der Matrosenführer12 trat nahe zu ihm heran und sagte zu ihm: "Was ist mit dir, Schläfer? Stehe auf, rufe zu deinem Gott! Vielleicht wird der Gott unser gedenken, dass wir nicht umkommen."
7Und sie sagten einer zum anderen: "Kommt und lasst uns Lose werfen, damit wir erfahren, um wessentwillen uns dieses Übel trifft." Und sie warfen Lose. Und das Los fiel auf Jona.
8Und sie sagten zu ihm: "Sag uns doch, um wessentwillen uns dieses Übel trifft! Was ist deine Sendung13? Und woher kommst du? Welches ist dein Land? Und aus welchem Volk bist du?"
9Und er sagte zu ihnen: "Ich bin ein Hebräer. Und ich fürchte Jahweh, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat."
10Da fürchteten sich die Männer mit großer Furcht und sagten zu ihm: "Was hast du da getan!", denn die Männer hatten erfahren, dass er auf der Flucht war, hinweg vom Angesicht Jahwehs, denn er hatte es ihnen mitgeteilt.
11Und sie sagten zu ihm: "Was sollen wir mit dir tun, dass sich das Meer beruhigt von [seinem Wüten] über uns?", denn das Meer wurde immer stürmischer.
12Und er sagte zu ihnen: "Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird sich das Meer beruhigen von [seinem Wüten] über euch; denn ich weiß, dass dieser große Sturm meinetwegen über euch [gekommen] ist."
13Und die Männer ruderten14, um [das Schiff] ans Trockene zurückzubringen. Aber sie konnten nicht, denn das Meer wurde immer stürmischer über ihnen.
14Und sie riefen zu Jahweh und sagten: "Ach, Jahweh, lass uns bitte nicht umkommen wegen der Seele dieses Mannes! Und lege nicht unschuldiges Blut auf uns! - Fürwahr! Du, Jahweh, hast getan, wie es dir gefiel."
15Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Und das Meer stand still von seinem Wüten.
16Und die Männer fürchteten Jahweh mit großer Furcht. Und sie opferten Jahweh Schlachtopfer und gelobten Gelübde.