Neues Testament
1. Johannes Kapitel 3
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Seht, welche Liebe der Vater uns gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollten°. Deswegen kennt die Welt uns nicht, weil sie ihn nicht gekannt hat.
2Geliebte, wir sind nun Kinder Gottes. Und noch wurde nicht offenbar, was wir sein werden. Aber wir wissen: Wenn er offenbar wird1, werden wir ihm gleich sein, weil wir ihn sehen werden, so wie er ist.
3Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt <und weiht>2 sich selbst3, so wie er rein <und geweiht>4 ist.
4Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzwidrigkeit5. Und die Sünde ist die Gesetzwidrigkeit.
5Und ihr wisst, dass er geoffenbart wurde, damit er unsere Sünden wegnehme. Und es ist in ihm nicht Sünde.
6Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht6. Jeder, der sündigt7, hat ihn nicht gesehen noch ihn kennengelernt.
7Kindlein, niemand leite euch in die Irre. Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, so wie er8 gerecht ist.
8Wer die Sünde tut9, ist aus dem Teufel, weil der Teufel von Anfang an sündigt. Hierzu wurde der Sohn Gottes geoffenbart, damit er die Werke des Teufels auflöse.
9Jeder aus Gott Geborene tut nicht Sünde10, weil sein Same in ihm bleibt; und er kann nicht sündigen11, weil er aus Gott geboren worden ist.
10An diesem sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut12, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt13,
11weil diese die Botschaft ist, die ihr von Anfang hörtet: dass wir einander lieben sollten.
12Nicht so wie Kain: Aus dem Bösen war er, und er erschlug14 seinen Bruder. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.
13Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst.
14Wir wissen, dass wir aus dem Tode zum Leben gelangt sind, weil wir die Brüder lieben. Wer den Bruder nicht liebt15, weilt im Tode.
15Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder. Und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben hat. <Es> weilt16 <nicht> in ihm.
16An diesem haben wir die Liebe [er]kannt, dass er seine Seele17 für uns hinlegte, und wir sind es schuldig, die Seele für die Brüder hinzulegen.
17Aber wer die Lebensgüter der Welt hat, und er sieht seinen Bruder Bedarf haben und verschließt sein Inneres vor ihm, wie weilt18 die Liebe Gottes in ihm?
18Meine Kindlein, lieben wir nicht mit Wort noch mit der Zunge, sondern in Werk und in Wahrheit!
19Und an diesem merken wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und vor ihm werden wir unsere Herzen überzeugen,
20°nämlich: dass, weswegen auch immer unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt.
21Geliebte, wenn unser Herz uns nicht anschuldigt, haben wir Freimütigkeit zu Gott,
22und was immer wir bitten, bekommen wir von ihm, weil wir <solche sind, die> seine Gebote halten19 und tun, was vor ihm angenehm ist.
23Und dieses ist sein Gebot, dass wir an den Namen seines Sohnes, Jesu Christi, glauben und einander lieben, so wie er [uns] Gebot gab.
24Und wer seine Gebote hält20, weilt21 in ihm und er in ihm. Und an diesem merken wir, dass er in uns weilt, aus dem Geist, den er uns gab.
2Geliebte, wir sind nun Kinder Gottes. Und noch wurde nicht offenbar, was wir sein werden. Aber wir wissen: Wenn er offenbar wird1, werden wir ihm gleich sein, weil wir ihn sehen werden, so wie er ist.
3Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt <und weiht>2 sich selbst3, so wie er rein <und geweiht>4 ist.
4Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzwidrigkeit5. Und die Sünde ist die Gesetzwidrigkeit.
5Und ihr wisst, dass er geoffenbart wurde, damit er unsere Sünden wegnehme. Und es ist in ihm nicht Sünde.
6Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht6. Jeder, der sündigt7, hat ihn nicht gesehen noch ihn kennengelernt.
7Kindlein, niemand leite euch in die Irre. Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, so wie er8 gerecht ist.
8Wer die Sünde tut9, ist aus dem Teufel, weil der Teufel von Anfang an sündigt. Hierzu wurde der Sohn Gottes geoffenbart, damit er die Werke des Teufels auflöse.
9Jeder aus Gott Geborene tut nicht Sünde10, weil sein Same in ihm bleibt; und er kann nicht sündigen11, weil er aus Gott geboren worden ist.
10An diesem sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut12, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt13,
11weil diese die Botschaft ist, die ihr von Anfang hörtet: dass wir einander lieben sollten.
12Nicht so wie Kain: Aus dem Bösen war er, und er erschlug14 seinen Bruder. Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.
13Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst.
14Wir wissen, dass wir aus dem Tode zum Leben gelangt sind, weil wir die Brüder lieben. Wer den Bruder nicht liebt15, weilt im Tode.
15Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder. Und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben hat. <Es> weilt16 <nicht> in ihm.
16An diesem haben wir die Liebe [er]kannt, dass er seine Seele17 für uns hinlegte, und wir sind es schuldig, die Seele für die Brüder hinzulegen.
17Aber wer die Lebensgüter der Welt hat, und er sieht seinen Bruder Bedarf haben und verschließt sein Inneres vor ihm, wie weilt18 die Liebe Gottes in ihm?
18Meine Kindlein, lieben wir nicht mit Wort noch mit der Zunge, sondern in Werk und in Wahrheit!
19Und an diesem merken wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und vor ihm werden wir unsere Herzen überzeugen,
20°nämlich: dass, weswegen auch immer unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt.
21Geliebte, wenn unser Herz uns nicht anschuldigt, haben wir Freimütigkeit zu Gott,
22und was immer wir bitten, bekommen wir von ihm, weil wir <solche sind, die> seine Gebote halten19 und tun, was vor ihm angenehm ist.
23Und dieses ist sein Gebot, dass wir an den Namen seines Sohnes, Jesu Christi, glauben und einander lieben, so wie er [uns] Gebot gab.
24Und wer seine Gebote hält20, weilt21 in ihm und er in ihm. Und an diesem merken wir, dass er in uns weilt, aus dem Geist, den er uns gab.
Fußnoten
- 1 o.: wenn es geoffenbart worden ist
- 2 o.: heiligt
- 3 erg.: immer wieder (o.: fortwährend)
- 4 o.: heilig
- 5 o.: Ungesetzlichkeit; o.: Gesetzlosigkeit; so a. i. Folg.
- 6 hier wohl i. S. v.: sündigt nicht <im fortdauernden Sinne>; das gr. Präs. kann eine fortwährende o. wiederholte Handlung ausdrücken.
- 7 eigtl.: der <im fortdauernden Sinne> sündigt
- 8 eigtl.: jener
- 9 eigtl.: <im fortdauernden Sinne> tut
- 10 o.: lebt nicht in Sünde; das gr. Präs. kann eine fortwährende o. wiederholte Handlung ausdrücken; so a. i. Folg.
- 11 im Gr. Inf. Präs. mit durativem Aspekt; daher i. S. v.: im fortwährenden Sinne sündigen; o.: in Sünde leben
- 12 eigtl.: <im fortwährenden Sinne> tut
- 13 eigtl.: <im fortwährenden Sinne> liebt
- 14 eigtl.: schlachtete; schächtete; so a. i. Folg.
- 15 eigtl.: <im fortdauernden Sinne> liebt
- 16 o.: bleibt
- 17 d. h.: sein Leben; so a. i. Folg.
- 18 o.: bleibt
- 19 und bewahren
- 20 und bewahrt
- 21 o.: bleibt