Neues Testament
2. Petrus Kapitel 2
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Aber es entstanden auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die zerstörerische Sonderrichtungen nebenher einführen werden und den unumschränkten Herrscher, der sie kaufte, verleugnen werden [und] sich selbst einen baldigen1 Untergang zuziehen.
2Und viele werden [sich] nach ihren Ausschweifungen2 ausrichten <und diesen> folgen, derentwegen der Weg der Wahrheit gelästert werden wird,
3und in Habsucht werden sie mit <wohl>geformten Worten euch ausbeuten, [sie], für die das Gericht von alters her nicht untätig ist, und ihr Verderben schlummert nicht;
4denn wenn Gott [himmlische] Boten, die sündigten, nicht verschonte, sondern sie in den Tartaros verwies und Stricken der Finsternis übergab (als solche, die für das Gericht aufbewahrt werden),
5und die ursprüngliche Welt nicht verschonte, sondern Noah, als Achten, einen Verkündiger der Gerechtigkeit, bewahrte, als er die Flut über die Welt der Ehrfurchtslosen hatte kommen lassen,
6und die Städte Sodom und Gomorra mit einem Umsturz verurteilte - sie wurden ja eingeäschert -, [womit] er künftigen Ehrfurchtslosen ein Beispiel setzte,
7und den gerechten Lot befreite, der geplagt wurde von der ausschweifenden Lebensweise der Unsittlichen
8(denn mit [dem, was] er anblickte und hörte, mit ihren gesetzlosen3 Taten, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag für Tag [seine] gerechte Seele):
9<so> weiß der Herr [Menschen] rechter Ehrfurcht4 aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber auf den Tag des Gerichts zur Bestrafung aufzubewahren,
10aber vor allem die, die in befleckender Lust hinter Fleisch hergehen und Herrschaft verachten. Verwegene [sind sie], Eigenwillige, erzittern nicht, Herrlichkeiten5 zu lästern,
11während [himmlische] Boten, die an Stärke und Kraft größer sind, ein lästerndes Urteil gegen sie beim Herrn nicht vorbringen.
12Aber diese [sind] wie unvernünftige Tiere, [die als] Naturwesen zum Fang und Umkommen geboren [sind]; sie lästern in Dingen, in denen sie unverständig sind, [und] werden in ihrem Verderben gänzlich umkommen:
13<Sie> bringen sich den Lohn der Ungerechtigkeit ein, halten für Vergnügen das Schwelgen am Tage6, [sind] <Schmutz>flecken und Schandmale, schwelgen in ihren Betrügereien, wenn sie mit euch an festlichen Essen teilnehmen,
14haben Augen voll Ehebruchs7 und sind pausenlos bei der Sünde, locken ungefestigte Seelen, haben ein in Habsucht8 geübtes Herz, [sind] Kinder des Fluches.
15Sie verließen den geraden Weg und gingen irre: Sie gingen <nämlich> dem Weg Bileams nach, des Sohnes Bosors, der einen Lohn der Ungerechtigkeit liebte.
16Er wurde aber gestraft <wegen> seiner Gesetzlosigkeit. Ein stummes Lasttier, das eine Menschenstimme vernehmen ließ, wehrte dem widersinnigen [Vorhaben] des Propheten.
17Diese sind Quellen ohne Wasser, Wolken vom Sturmwind getrieben, denen das Dunkel der Finsternis auf ewig aufbewahrt ist,
18denn mit inhaltsloser aufgeschwollener <Rede> locken sie mit Fleischeslust und Zügellosigkeiten die an, die in der Tat denen entflohen waren, die ihr Leben im Irrtum führten,
19und sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven der Verderbnis sind, denn von wem jemand überwältigt worden ist, diesem ist er auch versklavt;
20denn wenn sie, nachdem sie im Erkennen des Herrn und Retters, Jesu Christi, den Befleckungen der Welt entflohen waren, aber wieder durch diese verstrickt und <dadurch> überwältigt werden, ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste,
21denn es wäre für sie besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt hatten, umgewandt zu haben von dem heiligen Gebot, das ihnen übergeben war.
22Es ist aber bei ihnen das eingetroffen, <was> die wahre Bildrede [sagt] <von einem> Hund, der sich umwandte zum eigenen Gespei, und <von einer> Sau, die sich badete und [dann umwandte] zum Wälzen im Schlamm.
2Und viele werden [sich] nach ihren Ausschweifungen2 ausrichten <und diesen> folgen, derentwegen der Weg der Wahrheit gelästert werden wird,
3und in Habsucht werden sie mit <wohl>geformten Worten euch ausbeuten, [sie], für die das Gericht von alters her nicht untätig ist, und ihr Verderben schlummert nicht;
4denn wenn Gott [himmlische] Boten, die sündigten, nicht verschonte, sondern sie in den Tartaros verwies und Stricken der Finsternis übergab (als solche, die für das Gericht aufbewahrt werden),
5und die ursprüngliche Welt nicht verschonte, sondern Noah, als Achten, einen Verkündiger der Gerechtigkeit, bewahrte, als er die Flut über die Welt der Ehrfurchtslosen hatte kommen lassen,
6und die Städte Sodom und Gomorra mit einem Umsturz verurteilte - sie wurden ja eingeäschert -, [womit] er künftigen Ehrfurchtslosen ein Beispiel setzte,
7und den gerechten Lot befreite, der geplagt wurde von der ausschweifenden Lebensweise der Unsittlichen
8(denn mit [dem, was] er anblickte und hörte, mit ihren gesetzlosen3 Taten, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag für Tag [seine] gerechte Seele):
9<so> weiß der Herr [Menschen] rechter Ehrfurcht4 aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber auf den Tag des Gerichts zur Bestrafung aufzubewahren,
10aber vor allem die, die in befleckender Lust hinter Fleisch hergehen und Herrschaft verachten. Verwegene [sind sie], Eigenwillige, erzittern nicht, Herrlichkeiten5 zu lästern,
11während [himmlische] Boten, die an Stärke und Kraft größer sind, ein lästerndes Urteil gegen sie beim Herrn nicht vorbringen.
12Aber diese [sind] wie unvernünftige Tiere, [die als] Naturwesen zum Fang und Umkommen geboren [sind]; sie lästern in Dingen, in denen sie unverständig sind, [und] werden in ihrem Verderben gänzlich umkommen:
13<Sie> bringen sich den Lohn der Ungerechtigkeit ein, halten für Vergnügen das Schwelgen am Tage6, [sind] <Schmutz>flecken und Schandmale, schwelgen in ihren Betrügereien, wenn sie mit euch an festlichen Essen teilnehmen,
14haben Augen voll Ehebruchs7 und sind pausenlos bei der Sünde, locken ungefestigte Seelen, haben ein in Habsucht8 geübtes Herz, [sind] Kinder des Fluches.
15Sie verließen den geraden Weg und gingen irre: Sie gingen <nämlich> dem Weg Bileams nach, des Sohnes Bosors, der einen Lohn der Ungerechtigkeit liebte.
16Er wurde aber gestraft <wegen> seiner Gesetzlosigkeit. Ein stummes Lasttier, das eine Menschenstimme vernehmen ließ, wehrte dem widersinnigen [Vorhaben] des Propheten.
17Diese sind Quellen ohne Wasser, Wolken vom Sturmwind getrieben, denen das Dunkel der Finsternis auf ewig aufbewahrt ist,
18denn mit inhaltsloser aufgeschwollener <Rede> locken sie mit Fleischeslust und Zügellosigkeiten die an, die in der Tat denen entflohen waren, die ihr Leben im Irrtum führten,
19und sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven der Verderbnis sind, denn von wem jemand überwältigt worden ist, diesem ist er auch versklavt;
20denn wenn sie, nachdem sie im Erkennen des Herrn und Retters, Jesu Christi, den Befleckungen der Welt entflohen waren, aber wieder durch diese verstrickt und <dadurch> überwältigt werden, ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste,
21denn es wäre für sie besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt hatten, umgewandt zu haben von dem heiligen Gebot, das ihnen übergeben war.
22Es ist aber bei ihnen das eingetroffen, <was> die wahre Bildrede [sagt] <von einem> Hund, der sich umwandte zum eigenen Gespei, und <von einer> Sau, die sich badete und [dann umwandte] zum Wälzen im Schlamm.
Fußnoten
- 1 o.: unverzüglichen; schnellen
- 2 so der Byz. T.; t. r.: nach [ihren] zerstörerischen Wegen
- 3 o.: gesetzwidrigen; ungesetzlichen
- 4 o.: rechter Frömmigkeit
- 5 o.: Verehrte
- 6 o.: halten es für ein Vergnügen, am Tag den feinen Geschmack zu pflegen; o.: halten es für ein Vergnügen, am Tag in schwelgerischer Üppigkeit <und in Luxus> zu leben
- 7 eigtl.: voll [Begier] nach einer Ehebrecherin
- 8 "Habsucht" steht in der Mehrzahl.