Altes Testament
Nahum Kapitel 2
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Sieh - auf den Bergen die Füße dessen, der gute Botschaft bringt, der Frieden verkündet! Feiere, Juda, deine Feste, bezahle deine Gelübde!, denn der Sohn Belials1 wird dich künftig nicht mehr durchziehen, ganz und gar ausgerottet ist er!
2Gegen dich2 zieht der Zerschmetterer heran. Bewache die Festung, spähe aus auf den Weg! Stärke deine Lenden, festige sehr deine Kraft!
3Fürwahr, Jahweh lässt wiederkehren die Hoheit Jakobs sowie die Hoheit Israels, denn Plünderer hatten sie geplündert und hatten ihre Reben zerstört.
4Die Schilde seiner Helden sind gerötet, die tüchtigen Männer in Scharlach3 gekleidet. Die Wagen glänzen von Stahl am Tag seines Rüstens, und die Wacholder-Speere4 werden geschwungen.
5Die Wagen rasen auf den Straßen, rennen auf den Plätzen. Ihr Aussehen ist wie Fackeln, wie Blitze fahren sie daher;
6er erinnert sich an seine Edlen: Sie straucheln auf ihren Wegen, sie eilen zu ihrer Mauer, und das Schutzdach wird aufgerichtet.
7Die Tore an den Strömen sind geöffnet, der Palast wankt5.
8Es ist beschlossen: Sie wird entblößt, weggeführt. Ihre Mägde stöhnen wie die Stimme der Tauben; sie schlagen sich an ihr Herz.
9Ninive - einem Wasserteich gleich war es von jeher. Und sie fliehen. "Bleibt stehen! Bleibt stehen!", doch keiner dreht sich um.
10"Raubt Silber! Raubt Gold!", [denn] ohne Ende ist der Vorrat, der Reichtum an allerlei kostbarem Gerät.
11Leere, Entleerung und Verheerung! Zerfließendes Herz, Schlottern der Knie, in allen Lenden ein Schütteln! Und alle ihre Angesichter erblassen6.
12Wo ist [nun] die Wohnung der Löwen und die Weide der Junglöwen, wo der Löwe umherging, [auch] die Löwin, das Löwenjunge, und keiner sie aufschreckte?
13Der Löwe raubte für den Bedarf seiner Jungen und erwürgte für seine Löwinnen und füllte seine Höhlen mit Raub und seine Wohnungen mit Geraubtem.
14"Siehe! Ich will an dich!", ist der Spruch Jahwehs der Heere. "Ich lasse ihre Wagen in Rauch aufgehen, und deine Junglöwen verzehrt das Schwert. Ich lasse deinen Raub von der Erde schwinden und die Stimme deiner Boten wird nicht mehr gehört werden."
2Gegen dich2 zieht der Zerschmetterer heran. Bewache die Festung, spähe aus auf den Weg! Stärke deine Lenden, festige sehr deine Kraft!
3Fürwahr, Jahweh lässt wiederkehren die Hoheit Jakobs sowie die Hoheit Israels, denn Plünderer hatten sie geplündert und hatten ihre Reben zerstört.
4Die Schilde seiner Helden sind gerötet, die tüchtigen Männer in Scharlach3 gekleidet. Die Wagen glänzen von Stahl am Tag seines Rüstens, und die Wacholder-Speere4 werden geschwungen.
5Die Wagen rasen auf den Straßen, rennen auf den Plätzen. Ihr Aussehen ist wie Fackeln, wie Blitze fahren sie daher;
6er erinnert sich an seine Edlen: Sie straucheln auf ihren Wegen, sie eilen zu ihrer Mauer, und das Schutzdach wird aufgerichtet.
7Die Tore an den Strömen sind geöffnet, der Palast wankt5.
8Es ist beschlossen: Sie wird entblößt, weggeführt. Ihre Mägde stöhnen wie die Stimme der Tauben; sie schlagen sich an ihr Herz.
9Ninive - einem Wasserteich gleich war es von jeher. Und sie fliehen. "Bleibt stehen! Bleibt stehen!", doch keiner dreht sich um.
10"Raubt Silber! Raubt Gold!", [denn] ohne Ende ist der Vorrat, der Reichtum an allerlei kostbarem Gerät.
11Leere, Entleerung und Verheerung! Zerfließendes Herz, Schlottern der Knie, in allen Lenden ein Schütteln! Und alle ihre Angesichter erblassen6.
12Wo ist [nun] die Wohnung der Löwen und die Weide der Junglöwen, wo der Löwe umherging, [auch] die Löwin, das Löwenjunge, und keiner sie aufschreckte?
13Der Löwe raubte für den Bedarf seiner Jungen und erwürgte für seine Löwinnen und füllte seine Höhlen mit Raub und seine Wohnungen mit Geraubtem.
14"Siehe! Ich will an dich!", ist der Spruch Jahwehs der Heere. "Ich lasse ihre Wagen in Rauch aufgehen, und deine Junglöwen verzehrt das Schwert. Ich lasse deinen Raub von der Erde schwinden und die Stimme deiner Boten wird nicht mehr gehört werden."