Neues Testament
2. Timotheus Kapitel 2
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Du also, mein Kind, werde innerlich gekräftigt in der Gnade, die in Christus Jesus ist.
2Und was du von mir hörtest im Beisein vieler Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, solchen, die tauglich sein werden, auch andere zu lehren.
3Erleide du also das Üble wie ein edler Soldat Jesu Christi.
4Keiner, der Soldatendienst tut, verwickelt sich in Angelegenheiten <dieses> Lebens, damit er dem, der ihn in den Soldatendienst aufnahm, gefalle.
5Und auch, wenn jemand sich an einem Wettkampf beteiligt, wird er nicht <mit dem Siegeskranz> gekrönt, wenn er nicht nach den Regeln kämpft.
6Es soll der Ackerbauer, der arbeitet, zuerst von den Früchten Anteil bekommen.
7Bedenke, was ich sage. Der Herr gebe dir denn Verständnis in allem.
8Halte im Gedächtnis Jesus Christus, erweckt von den Toten, aus Davids Samen, gemäß meiner guten Botschaft,
9in der ich Übles erleide bis zu Fesseln wie ein Verbrecher. Das Wort Gottes ist jedoch nicht gefesselt.
10Deswegen erdulde ich <mit Ausdauer> alles - der Erwählten wegen, damit auch sie das Heil erlangen, das in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit.
11Treu ist das Wort; denn wenn wir mitstarben, werden wir auch mitleben.
12Erdulden wir <mit Ausdauer>, werden wir auch <als Könige> mitherrschen. Verleugnen wir, wird auch er uns verleugnen.
13Sind wir untreu, bleibt er treu. Er kann sich selbst nicht verleugnen.
14An diese Dinge erinnere und bezeuge dabei mit Ernst vor dem Herrn [mit der Bitte], nicht mit Worten zu streiten, was zu nichts nütze ist; [es dient] zur Zerstörung der Hörer.
15Sei fleißig [darum] bemüht, dich selbst Gott als bewährt zu erweisen, als ein Arbeiter, der sich nicht schämt, der das Wort der Wahrheit in rechter Weise teilt1.
16Dem profanen2 und leeren3 Gerede gehe aus dem Weg, denn die, [die so reden], werden zu mehr Ehrfurchtslosigkeit* fortschreiten;
17und ihr Wort wird um sich fressen4 wie eine krebsartige Krankheit. Von ihnen ist Hymenäus, auch Philetus,
18welche von der Wahrheit <und so> vom Ziel abirrten und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und sie bringen den Glauben etlicher zum Umsturz.
19Gleichwohl gilt: Der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: "Der Herr kannte die, die sein sind" {Vgl. 4Mo 16,5 n. d. gr. Üsg.}, und: "Jeder, der den Namen des Herrn5 nennt6, nehme Abstand von Ungerechtigkeit."
20In einem großen Hause sind nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und tönerne, und zwar einige zur Ehre, einige zur Unehre.
21Wenn also jemand sich selbst von diesen <ganz> gereinigt haben wird, wird er ein Gefäß zur Ehre sein, [eines, das] geheiligt worden ist und dem Herrn, der [über die Gefäße] verfügt, gut brauchbar, zu jedem guten Werk bereitet.
22Fliehe7 die jugendlichen Lüste! Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden jage nach8 - mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.
23Auf törichte und zuchtlose [strittige] Untersuchungen9 lasse dich nicht ein, wissend, dass sie Streitigkeiten erzeugen.
24Ein leibeigener Knecht des Herrn soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, Böses mit Geduld ertragen,
25in Sanftmut die, die sich dagegenstellen, in Zucht nehmen, ob Gott ihnen etwa Buße10 gebe zur Erkenntnis11 der Wahrheit
26und sie wieder nüchtern werden aus der Schlinge des Teufels, von dem sie <lebend> gefangen genommen worden sind, ihm zu Willen [zu sein].
2Und was du von mir hörtest im Beisein vieler Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, solchen, die tauglich sein werden, auch andere zu lehren.
3Erleide du also das Üble wie ein edler Soldat Jesu Christi.
4Keiner, der Soldatendienst tut, verwickelt sich in Angelegenheiten <dieses> Lebens, damit er dem, der ihn in den Soldatendienst aufnahm, gefalle.
5Und auch, wenn jemand sich an einem Wettkampf beteiligt, wird er nicht <mit dem Siegeskranz> gekrönt, wenn er nicht nach den Regeln kämpft.
6Es soll der Ackerbauer, der arbeitet, zuerst von den Früchten Anteil bekommen.
7Bedenke, was ich sage. Der Herr gebe dir denn Verständnis in allem.
8Halte im Gedächtnis Jesus Christus, erweckt von den Toten, aus Davids Samen, gemäß meiner guten Botschaft,
9in der ich Übles erleide bis zu Fesseln wie ein Verbrecher. Das Wort Gottes ist jedoch nicht gefesselt.
10Deswegen erdulde ich <mit Ausdauer> alles - der Erwählten wegen, damit auch sie das Heil erlangen, das in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit.
11Treu ist das Wort; denn wenn wir mitstarben, werden wir auch mitleben.
12Erdulden wir <mit Ausdauer>, werden wir auch <als Könige> mitherrschen. Verleugnen wir, wird auch er uns verleugnen.
13Sind wir untreu, bleibt er treu. Er kann sich selbst nicht verleugnen.
14An diese Dinge erinnere und bezeuge dabei mit Ernst vor dem Herrn [mit der Bitte], nicht mit Worten zu streiten, was zu nichts nütze ist; [es dient] zur Zerstörung der Hörer.
15Sei fleißig [darum] bemüht, dich selbst Gott als bewährt zu erweisen, als ein Arbeiter, der sich nicht schämt, der das Wort der Wahrheit in rechter Weise teilt1.
16Dem profanen2 und leeren3 Gerede gehe aus dem Weg, denn die, [die so reden], werden zu mehr Ehrfurchtslosigkeit* fortschreiten;
17und ihr Wort wird um sich fressen4 wie eine krebsartige Krankheit. Von ihnen ist Hymenäus, auch Philetus,
18welche von der Wahrheit <und so> vom Ziel abirrten und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und sie bringen den Glauben etlicher zum Umsturz.
19Gleichwohl gilt: Der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: "Der Herr kannte die, die sein sind" {Vgl. 4Mo 16,5 n. d. gr. Üsg.}, und: "Jeder, der den Namen des Herrn5 nennt6, nehme Abstand von Ungerechtigkeit."
20In einem großen Hause sind nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und tönerne, und zwar einige zur Ehre, einige zur Unehre.
21Wenn also jemand sich selbst von diesen <ganz> gereinigt haben wird, wird er ein Gefäß zur Ehre sein, [eines, das] geheiligt worden ist und dem Herrn, der [über die Gefäße] verfügt, gut brauchbar, zu jedem guten Werk bereitet.
22Fliehe7 die jugendlichen Lüste! Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden jage nach8 - mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.
23Auf törichte und zuchtlose [strittige] Untersuchungen9 lasse dich nicht ein, wissend, dass sie Streitigkeiten erzeugen.
24Ein leibeigener Knecht des Herrn soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, Böses mit Geduld ertragen,
25in Sanftmut die, die sich dagegenstellen, in Zucht nehmen, ob Gott ihnen etwa Buße10 gebe zur Erkenntnis11 der Wahrheit
26und sie wieder nüchtern werden aus der Schlinge des Teufels, von dem sie <lebend> gefangen genommen worden sind, ihm zu Willen [zu sein].
Fußnoten
- 1 eigtl.: richtig schneidet; o.: in gerader Richtung bahnt; d. h. vmtl.: in unverfälschter Form zuteilt.
- 2 o.: entweihenden; o.: ungöttlichen; o.: unheiligen
- 3 und ergebnislosen
- 4 eigtl.: eine Weide haben
- 5 so n. d. Byz. T. und fast allen Hss; der t. r. bezeugt "Christi".
- 6 o.: <beständig> bzw. <im fortwährenden Sinne> nennt; d. h.: im Mund führt
- 7 Impv. Präs. zur Betonung fortdauernder Handlung
- 8 i. S. v.: jage stets nach
- 9 o.: und auf Untersuchungen, die nicht im Zeichen der Erziehung stehen
- 10 o.: Sinnesänderung; Umdenken
- 11 und Anerkennung