Neues Testament
Jakobus Kapitel 3
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1Werdet nicht viele [von euch] Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein größeres Urteil empfangen werden;
2denn wir alle straucheln <in> vielem. Wenn jemand nicht im Wort strauchelt1, ist dieser ein vollkommener Mann, imstande, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.
3Siehe, den Pferden legen wir Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und wir lenken ihren ganzen Leib.
4Siehe, auch die Schiffe, die so groß sind und von heftigen Winden getrieben werden, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt, wohin irgend der Druck des Steuermannes es will.
5So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer - welch einen großen Wald zündet es an!
6Auch die Zunge ist ein Feuer; als die Welt des Unrechts steht sie da unter unseren Gliedern: Sie befleckt den ganzen Leib und setzt in Flammen das Rad der Geburt, <den Lauf des Lebens>, und wird in Flammen gesetzt von der Hölle;
7denn jede Natur, der wilden Tiere und auch der Vögel, der kriechenden <Tiere> und auch der Meerwesen, wird gebändigt und ist gebändigt worden von der menschlichen Natur,
8aber die Zunge vermag keiner der Menschen zu bändigen, ein ungehaltenes2 Übel, voll todbringenden Giftes.
9Mit ihr loben <und segnen>3 wir den Gott und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die in der Ähnlichkeit Gottes entstanden4 sind.
10Aus demselben Mund geht Lob - <Segen> - und Fluch hervor. Meine Brüder, dieses sollte so nicht geschehen.
11Sprudelt eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres?
12Vermag etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven zu tragen oder ein Weinstock Feigen? So vermag keine Quelle salziges und süßes Wasser zu geben.
13Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem edlen Verhalten seine Werke in Sanftmut der Weisheit.
14Aber wenn ihr bittere Eifersucht und Streitsucht in euren Herzen habt, rühmt euch nicht gegen die Wahrheit und lügt nicht gegen sie.
15Dieses ist nicht die Weisheit, die von oben herniederkommt, sondern eine irdische, seelische und dämonische;
16denn wo Eifersucht und Streitsucht sind, da ist ein Durcheinander und jedes schlechte Tun.
17Aber die Weisheit, die von oben ist, ist zuerst rein, dann friedlich, milde, nachgiebig, voll von Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch und ungeheuchelt.
18Aber die Frucht der Gerechtigkeit wird in Frieden gesät denen, die Frieden machen.
2denn wir alle straucheln <in> vielem. Wenn jemand nicht im Wort strauchelt1, ist dieser ein vollkommener Mann, imstande, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.
3Siehe, den Pferden legen wir Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und wir lenken ihren ganzen Leib.
4Siehe, auch die Schiffe, die so groß sind und von heftigen Winden getrieben werden, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt, wohin irgend der Druck des Steuermannes es will.
5So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer - welch einen großen Wald zündet es an!
6Auch die Zunge ist ein Feuer; als die Welt des Unrechts steht sie da unter unseren Gliedern: Sie befleckt den ganzen Leib und setzt in Flammen das Rad der Geburt, <den Lauf des Lebens>, und wird in Flammen gesetzt von der Hölle;
7denn jede Natur, der wilden Tiere und auch der Vögel, der kriechenden <Tiere> und auch der Meerwesen, wird gebändigt und ist gebändigt worden von der menschlichen Natur,
8aber die Zunge vermag keiner der Menschen zu bändigen, ein ungehaltenes2 Übel, voll todbringenden Giftes.
9Mit ihr loben <und segnen>3 wir den Gott und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die in der Ähnlichkeit Gottes entstanden4 sind.
10Aus demselben Mund geht Lob - <Segen> - und Fluch hervor. Meine Brüder, dieses sollte so nicht geschehen.
11Sprudelt eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres?
12Vermag etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven zu tragen oder ein Weinstock Feigen? So vermag keine Quelle salziges und süßes Wasser zu geben.
13Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem edlen Verhalten seine Werke in Sanftmut der Weisheit.
14Aber wenn ihr bittere Eifersucht und Streitsucht in euren Herzen habt, rühmt euch nicht gegen die Wahrheit und lügt nicht gegen sie.
15Dieses ist nicht die Weisheit, die von oben herniederkommt, sondern eine irdische, seelische und dämonische;
16denn wo Eifersucht und Streitsucht sind, da ist ein Durcheinander und jedes schlechte Tun.
17Aber die Weisheit, die von oben ist, ist zuerst rein, dann friedlich, milde, nachgiebig, voll von Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch und ungeheuchelt.
18Aber die Frucht der Gerechtigkeit wird in Frieden gesät denen, die Frieden machen.