Neues Testament
1. Petrus Kapitel 3
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1gleicherweise1 sollen die Frauen sich den eigenen Männern unterordnen, damit auch, wenn etliche dem Wort im Unglauben ungehorsam sind, sie durch [ihrer] Frauen Lebensführung ohne Wort gewonnen werden,
2wenn sie eure in Furcht geführte reine2 Lebensführung beobachtet haben,
3deren Schmuck nicht der äußere sei - Haarflechten und Goldumhängen oder Kleideranziehen -,
4sondern der verborgene Mensch des Herzens3 in dem Unverderblichen des sanften und stillen Geistes, der vor Gott von hohem Wert ist;
5denn so schmückten sich auch einst die heiligen Frauen, die auf Gott hofften und sich den eigenen Männern unterordneten,
6wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn "Herr" nannte, deren Kinder ihr wurdet als solche, die Gutes tun und nicht fürchten irgendeinen Schrecken4;
7gleicherweise die Männer: Wohnt der Kenntnis entsprechend mit dem weiblichen Gefäß als dem schwächeren zusammen und erteilt ihm Ehre5 als die ihr auch Miterben seid der Gnade des Lebens, sodass eure Gebete nicht abgeschnitten werden;
8schließlich6, [seid] alle gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich liebend7, herzlich <und feinfühlig>8, freundlich gesinnt
9und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schimpfwort mit Schimpfwort - im Gegenteil: Segnet9, in dem Wissen, dass ihr hierzu gerufen wurdet, damit ihr Segen erbt;
10denn wer [das] Leben lieben und gute Tage sehen will, bringe seine Zunge dazu, vom Bösen zu lassen, und seine Lippen, dass sie nicht Trug reden.
11Er biege ab vom Bösen und tue Gutes. Er suche Frieden und jage ihm nach -,
12weil "des Herrn Augen auf die Gerechten [gerichtet sind] und seine Ohren zu ihrem Flehen. Aber das Angesicht des Herrn ist auf die [gerichtet], die Böses tun." {Ps 34,16.17 n. d. gr. Üsg.}
13Und wer ist es, der euch schaden wird, wenn ihr Nachahmer des Guten werdet?
14Wenn ihr jedoch auch wegen Gerechtigkeit zu leiden habt - Selige [seid ihr]! Ihre Furcht10 fürchtet nicht. Lasst euch auch nicht in Unruhe versetzen.
15Den Herrn aber, Gott11, heiligt in euren Herzen. Seid immer bereit zu einer Verteidigung12 vor jedem, der Rechenschaft fordert13 bezüglich der Hoffnung in euch, [und das] mit Sanftmut und Furcht!
16Und habt ein gutes Gewissen, damit die, die eure gute Lebensführung in Christus verunglimpfen, in dem Reden gegen euch als [vorgebliche] Übeltäter14 beschämt werden,
17denn es ist besser, wenn Gottes Wille es [so haben] will, dass ihr für Gutestun leidet als für Bösestun,
18weil auch Christus ein <für alle> Mal für Sünden litt, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott hinführe; er wurde nämlich, einerseits, zu Tode gebracht <am> Fleisch15, andererseits zum Leben gebracht16 <durch> den Geist,
19°in dem er auch hinging und den <sich> in Gewahrsam <befindenden> Geistern verkündete,
20die im Unglauben ungehorsam waren, einst, als die Geduld Gottes am Warten war in den Tagen Noahs°, während eine Arche zubereitet wurde, in die wenige, das heißt, acht Seelen, hinein[gingen und] hindurchgerettet wurden durch Wasser,
21welches17 [als] Abbild nun auch uns °rettet <und bewahrt>, [als] Taufe, nicht ein Entfernen des Schmutzes am Fleisch, sondern eine °verpflichtende Erklärung eines guten Gewissens, an Gott [gerichtet], - durch die Auferstehung Jesu Christi;
22der ist zur Rechten Gottes, nachdem er in den Himmel gegangen ist <und> [himmlische] Boten und Autoritäten und Kräfte ihm untergeordnet worden sind.
2wenn sie eure in Furcht geführte reine2 Lebensführung beobachtet haben,
3deren Schmuck nicht der äußere sei - Haarflechten und Goldumhängen oder Kleideranziehen -,
4sondern der verborgene Mensch des Herzens3 in dem Unverderblichen des sanften und stillen Geistes, der vor Gott von hohem Wert ist;
5denn so schmückten sich auch einst die heiligen Frauen, die auf Gott hofften und sich den eigenen Männern unterordneten,
6wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn "Herr" nannte, deren Kinder ihr wurdet als solche, die Gutes tun und nicht fürchten irgendeinen Schrecken4;
7gleicherweise die Männer: Wohnt der Kenntnis entsprechend mit dem weiblichen Gefäß als dem schwächeren zusammen und erteilt ihm Ehre5 als die ihr auch Miterben seid der Gnade des Lebens, sodass eure Gebete nicht abgeschnitten werden;
8schließlich6, [seid] alle gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich liebend7, herzlich <und feinfühlig>8, freundlich gesinnt
9und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schimpfwort mit Schimpfwort - im Gegenteil: Segnet9, in dem Wissen, dass ihr hierzu gerufen wurdet, damit ihr Segen erbt;
10denn wer [das] Leben lieben und gute Tage sehen will, bringe seine Zunge dazu, vom Bösen zu lassen, und seine Lippen, dass sie nicht Trug reden.
11Er biege ab vom Bösen und tue Gutes. Er suche Frieden und jage ihm nach -,
12weil "des Herrn Augen auf die Gerechten [gerichtet sind] und seine Ohren zu ihrem Flehen. Aber das Angesicht des Herrn ist auf die [gerichtet], die Böses tun." {Ps 34,16.17 n. d. gr. Üsg.}
13Und wer ist es, der euch schaden wird, wenn ihr Nachahmer des Guten werdet?
14Wenn ihr jedoch auch wegen Gerechtigkeit zu leiden habt - Selige [seid ihr]! Ihre Furcht10 fürchtet nicht. Lasst euch auch nicht in Unruhe versetzen.
15Den Herrn aber, Gott11, heiligt in euren Herzen. Seid immer bereit zu einer Verteidigung12 vor jedem, der Rechenschaft fordert13 bezüglich der Hoffnung in euch, [und das] mit Sanftmut und Furcht!
16Und habt ein gutes Gewissen, damit die, die eure gute Lebensführung in Christus verunglimpfen, in dem Reden gegen euch als [vorgebliche] Übeltäter14 beschämt werden,
17denn es ist besser, wenn Gottes Wille es [so haben] will, dass ihr für Gutestun leidet als für Bösestun,
18weil auch Christus ein <für alle> Mal für Sünden litt, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott hinführe; er wurde nämlich, einerseits, zu Tode gebracht <am> Fleisch15, andererseits zum Leben gebracht16 <durch> den Geist,
19°in dem er auch hinging und den <sich> in Gewahrsam <befindenden> Geistern verkündete,
20die im Unglauben ungehorsam waren, einst, als die Geduld Gottes am Warten war in den Tagen Noahs°, während eine Arche zubereitet wurde, in die wenige, das heißt, acht Seelen, hinein[gingen und] hindurchgerettet wurden durch Wasser,
21welches17 [als] Abbild nun auch uns °rettet <und bewahrt>, [als] Taufe, nicht ein Entfernen des Schmutzes am Fleisch, sondern eine °verpflichtende Erklärung eines guten Gewissens, an Gott [gerichtet], - durch die Auferstehung Jesu Christi;
22der ist zur Rechten Gottes, nachdem er in den Himmel gegangen ist <und> [himmlische] Boten und Autoritäten und Kräfte ihm untergeordnet worden sind.
Fußnoten
- 1 Vgl. 2,13.18.
- 2 erg.: und [gott]geweihte; o.: und keusche
- 3 o.: der verborgene Mensch, [nämlich] das Herz; der gr. Wesfall kann als gleichsetzender (erklärender) Wesfall aufgefasst werden; so a. i. Folg.
- 4 o.: irgendeine Schrecken auslösende Sache
- 5 o.: Wertschätzung
- 6 d. h.: nebst dem Bisherigen; o.: in Richtung auf das Ziel
- 7 o.: von Bruderliebe gekennzeichnet
- 8 o.: herzlich <und innig>; o.: voll inniger Herzlichkeit; das gr. Wort setzt sich zusammen aus "wohl" u. "Eingeweide".
- 9 "Segnen" bed. "Gutes zusagen"; in solchen Zusammenhängen ist es ein Bitten um das, was Leben fördert.
- 10 d. h.: Ihre furchterregende Art
- 11 so n. d. Byz. T., dem t. r. und der Mehrheit der gr. Hss; eine Reihe von alten Hss u. die alten Üsgn. (altlateinisch, syrisch, koptisch) haben "Christus".
- 12 o.: Antwort
- 13 o.: der ein Wort fordert (o.: erbittet)
- 14 o.: in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden
- 15 o.: in Bezug auf [das] Fleisch
- 16 o.: lebend gemacht
- 17 d. h.: welches Wasser